Lüneburg vermarktet sich blendend – auch ohne Marketing

Lüneburg, 3. Juli 2018

Schließen Sie die Augen und denken Sie bitte an Lüneburg. Genau, über kurz oder lang leuchtet jede Menge Salz vor Ihrem geistigen Auge. So ungefähr muss es auch beim Stadtmarketing zugegangen sein, als jetzt die ersten Lüneburger Salztage ausgerufen wurden. Die ersten, wohlgemerkt.Das weiße Gold des Mittelalter ist die stärkste Marke Lüneburgs, und das schon mehr als Tausend Jahre. Die Touristen zieht es, seit es Städtereisende gibt, in die Salzstadt, sie wollen die 1400 Baudenkmäler, die Giebel der Patrizierhäuser sehen, den Hafen, den Alten Kran, den Salz-Ewer, die schiefe St. Johanniskirche, Frau Luna, das einmalige Rathaus-Ensemble, den Kalkberg und natürlich den Platz Am Sande.

Libeskind-Bau? Der ist nicht nur geographisch eine Randerscheinung. Die Serie „Roten Rosen“, ja die zieht auch. Aber wenn in ein paar Jahren die „Roten Rosen“ welken, leuchtet für Lüneburg immer noch das weiße Gold.

Da ist es natürlich nach Tausend Jahren schlüssig, auch mal Salztage zu veranstalten mit den Standards Salzsieden, Salz-Stadtführungen und Salzhering. Aber mal ehrlich: Das ist nicht der große Wurf, auf den alle warten. Dagegen ist sogar die reaktivierte Rosen-Königin von Citymanagement-Chef Heiko Meyer, sie blühte schon Anfang der 60er-Jahre kurz, ein Kreativ-Kracher.

Die Salztage könnten gerade so als Ouvertüre für die beliebten Sülfmeistertage im Herbst durchgehen, denn sie haben den direkten Bezug zu Lüneburgs einstigem Reichtum. Im 14. Jahrhundert entspricht ein einfaches, eingeschossiges Einfamilienhaus in der Stadt einem Gegenwert von einem halben Faß Salz. Und nur zum Verständnis: Sülfmeister hieß im Mittelalter, wer mindestens vier Pfannen gepachtet hatte, um Salz zu sieden. Das waren Gelddruckmaschinen.

Vermutlich sind die Salztage eher als Trostpflaster gedacht, weil auf die Schnelle keine wirklich zündende Idee auf Lager ist, die das Marketing wachküsst. Die letzte wirklich erfolgreiche Kampagne für Lüneburg, das war die legendäre Salzsauparade, bundesweit präsent. Sie schaffte ein Wir-Gefühl, weil sie witzig, weil sie bunt, weil sie im Stadtbild unheimlich präsent war. Was danach kam, war gutgemeinter Abklatsch und manchmal auch nur schaler Aufguss. Vielleicht doch noch mal einen brillanten Weltkulturerbe-Antrag stellen, also nach den Sternen greifen, das lenkt ab, da hätten wir ein Jahrzehnt Ruhe bis die Absage kommt.

Die Marketing-Chefs, nicht wirklich gut honoriert, kommen und gehen, zehn seit der Jahrtausendwende. Da können wir stolz und glücklich sein, dass sich Lüneburg auch selbst vermarktet, dank Salz, der Legende von der Salzsau und vor allem dank des traumhaften Lüneburg-Flairs.

Siehe den GEO-Tipp:

https://www.geo.de/reisen/reiseziele/1220-rtkl-reisetipps-ein-rundgang-durch-lueneburg

Und GEO fand, Lüneburg hat eine der zehn schönsten Fußgängerzonen Deutschlands. Also: Läuft.

Hans-Herbert Jenckel

Über jj

Journalist, Dipl.-Kaufmann
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13 Antworten zu Lüneburg vermarktet sich blendend – auch ohne Marketing

  1. Jannik schreibt:

    Sehr geehrter Herr Jenckel,
    in Einbeck, eine ehemalige Hansestadt (deren Bild mehr als 150 spätmittelalterliche Fachwerkhäuser prägen), ein Mittelzentrum (31.076 Einwohner) und eine selbständige Gemeinde im Landkreis Northeim in Südniedersachsen, gibt es nicht nur einen Ortsteil „Brunsen“, der ganz unverkennbar nach der kunsthandwerklichen Lieblingsbeschäftigung eines berühmten LZ-Kommentators mit Villa im Reppenstedter Dichterviertel benannt worden sein könnte, sondern es gibt auch einen überaus juvenilen Stadtmarketinggeschäftsführer, der Florian Geldmacher heißt (https://www.einbeck-marketing.de/ueberuns/team/). Sollten „wir“ den nicht nach Lüneburg locken? Dann könnten Numero Uno Heiko Meyer („Wortschaum und Reklamehäubchen“) und sein Assistent Claudio Patrik Schrock-Opitz („Evolution statt Revolution“) bestimmt schon wenige Wochen nach dessen Einstellung als LMG-CFO zu Ulrich Mädge rüberfunken: „Endlich! — Der Rubel rollt!“

    Regelmäßige Veranstaltungen in der „Stadt der Brau- und Fachwerkkunst“:

    – April: Einbecker Brauhaus Hof-Fest mit Bockbieranstich

    – Mai: Einbecker Bierstadtlauf (Volkslauf)

    – Juni: Einbecker Gaumenfreude (Foodfestival)

    – September: Fassrollen

    – September: Kneipen-Music-Night

    – Oktober: Eulenfest (auch „Stadtfest“, siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Einbecker_Eulenfest)

    – November/Dezember: Weihnachtsmarkt

    – Dezember: Silvesterlauf auf der Hube

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  2. Otto Berg schreibt:

    Hallo „Zoe“,

    Sie dürfen nicht die, die Arbeit machen, mit denen verwechseln, die Prügelknaben sind, weil Sie nichts anderes gelernt haben, als sich als eierlegende Wollmichsau anzupreisen, und denen, die solche Prügelknaben brauchen, weil ihnen seit Jahrzehnten auch nicht mehr einfällt, als noch ne Bier- und Bratwurst-Orgie plus – angeblich – kostenlosen Parkplätze auf den Sülzwiesen (die natürlich die Steuerbürger weiter finanzieren sollen – und nicht die von diesen im „Kaufhaus Lüneburg“ profitierenden Händler und Kaufleute).

    Allerdings ist es nicht zu leugnen: Der Nachweis, dass steigende Besucherzahlen und die Lüneburg Marketing GmbH (LMG) auch nur das Allergeringste miteinander zu tun haben, das über bloße Koinzidenzen (also das zufällige Nebeneinander von Ereignissen) hinausgeht, ist niemals erbracht worden. Das gleiche gilt für den behaupteten Wirkungszusammenhang zwischen Heidetourismus und dem Existieren der Lüneburger Heide GmbH (LHG). Für ein professionelles Ticket- und Veranstaltungsmanagement gibt es spezialisierte Agenturen, die sowohl Herr Ulrich von dem Bruch (LHG) als auch Herr Claudio Patrik Schrock-Opitz (LMG) hinzukaufen. Der Rest ist Geblubber, Eigenvermarktung und Komfortzonenpflege (auch wenn Dr. Monika von Haaren nach der PowerPoint-Schaumschlägerei durch Herrn von Bruch im letzten Jahr, in welcher dieser den Ratsmitgliedern lose Parallelen als magische Wechselbeziehungen verkauft hat, umgefallen ist und – wie ihre Kolleg*inn*en ebenfalls ohne jegliches Argument – einer weiteren Zusammenarbeit mit diesem überflüssigen Selbstversorgungsbetrieb zugestimmt hat).

    Hans Seelenmeyer hat recht: ein modernes, digital gut ausgestattetes Fremdenverkehrsamt mit solider Buchhaltung und drei, vier energischen, kaufmännisch ordentlich ausgebildeten Koordinatoren (Tourismus, Veranstaltungen, Sponsoren, Sonstiges) würde völlig genügen. Für alles Übrige gibt es versierte lokale Dienstleister, die bei Bedarf zum Einsatz kommen können und fürs Gelingen das geschäftliche Risiko tragen.

    Ich bin ebenfalls überzeugt: Entscheidend für die Anziehungskraft Lüneburgs ist Lüneburg, nicht das „Lüneburg-Marketing“ oder gar das „Lüneburger Heide-Marketing“.

    Eine hochkarätige Diskussion zum selben Thema hat Mitte Dezember letzten Jahres am gleichen Ort, nur in einer anderen Straße schon einmal stattgefunden. Hier geht’s etwa zum Beitrag vom Ratherrn Pauly: https://blog-jj.com/2017/12/16/dicker-vorschuss-auf-gute-ideen-fuer-lueneburg/#comment-1532

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  3. Andreas Janowitz schreibt:

    Ich fürchte ich muss dem gescholtenen „Unterbau“ vom Marketing doch einige hässliche Fragen stellen: wesshalb wurden nicht einfache Änderungen umgesetzt? Man muss das Rad ja nicht neu erfinden, aber für mein Empfinden kam recht wenig? Über Jahre? Weder wurde der Weihnachtsmarkt als „Wanderveranstaltung“ mal um die Michaelis-, mal um die Nikolai- mal um St. Johanniskirche drappiert, noch kam etwas dezidiert „neues“ vom Marketing? Der letzte grosse Wurf waren die Sülfmeistertage?

    Das ständige schnelle wechseln der gut dotierten Positionen erweckt nun mal den Eindruck als ginge es ausschliesslich um das schnelle Geld? Da diese „Chefs“ sowieso nichts beitragen frage ich mich wesshalb diese Position nicht ersatzlos gestrichen wird?

    Damit die Konstruktive Kritik nicht zu kurz kommt: wesshalb gibt es nicht eine alle zwei, drei Jahre stattfindende Veranstaltung um das Hansethema? Alle Partnerstädte aus dem Landkreis bringen ihre Partnerstädte mit ein? Immerhin ist Lüneburg (wieder) Hansestadt? Und ausser auf der Ortsbeschilderung habe ich keinen einzigen bezug dazu?
    Ich meine die „Lüneburger Hansetage“ völlig unabhängig von den anderen Bemühungen um dieses Thema, als genuine Veranstaltung mit den Partnerstädten, Infomationsständen, Reiseveranstaltern, kulinarischen Mitbringseln und abschliessender „Nacht der Klubs“ (ebenfalls mit Kleinkünstlern aus den jeweiligen Partnerstädten?)? Meinethalber eine Woche im Mai? Möglichst nach den Abschlussklausuren der Leuphana? Vieleicht auch anstelle des Stadtfestes?
    Gegen ein kleines Entgeld evtl. Übertragung des Konzepts auf andrere Partnerstädte?

    Etwas komplett anderes wäre eine den „berühmten“ Lüneburgern gewidmetes Wochenende? Der Wikieintrag dazu böte reichlich Material?

    Es gibt ausreichend Möglichkeiten, aber tut mir Leid von der Marketing GmbH kommt höchstens dieselbe Idee in anderem Gewand. Nichteinmal Versatzstücke werden anders drappiert? Es dreht sich für mein Empfinden um ein und dasselbe Rad?

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    • Otto Berg schreibt:

      „gut dotierte Positionen“, Herr Janowitz?

      Dass ich nicht lache! Bevor Sie da nicht € 100.000,- im Jahr draufsatteln, werden Sie auch keinen Marketingchef (w/m) ins Rathaus / Am Markt locken, der/dem nicht bereits bei der Konfirmation der Tellerrand an der Nasenspitze festgewachsen ist, über den sie/er seitdem nicht mehr hinausschaut.

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      • Andreas Janowitz schreibt:

        Herr Berg ich glaube nicht das man „Leidenschaft“ einkaufen kann. Man kauft eine (meist) geschönte Vita. Die Ergebnisse der letzten Jahre führen für mich zu dem eindeutigen Schluss: die Stelle kann wegen Geringfügikeit ersatzlos gestrichen werden.

        Grundsätzlich kann ich über die Höhe der Vergütung nur Untersuchungen über den abnehmenden Grenznutzen derselben anführen. Jeder sollte sein Auskommen haben, allerdings scheint es, als würden zusätzliche € ab einem gewissen Betrag keinen zusätzlichen persönlichen Gewinn bringen.
        Ich muss nicht erst die BER Katastrophe anführen um auch „zusätzliche Qualifikation“ durch mehr € an Einkommen in Frage zu stellen oder?

        Ich würde tatsächlich eher auf „Aufwuchs“ setzen und einen Teil des bisherigen Einkommens dieser Position an bisher untergeordnete Verteilen. Die brauchen sich nicht einarbeiten, die kennen die Verhältnisse, haben einen Wissenvorsprung über das was bisher fehlschlug und sind obendrauf in Lüneburg verwurzelt? Ganz anders als die Sprungbrettatlethen, die nur eine weitere Anekdote für ihre Vita suchen?

        Demzufolge kann ich ihr „Tellerrand“ Motiv nur zurrückweisen. Die wichtigen Dinge im Leben kann man nicht kaufen. Gerade die sind, so glaube ich, für den Erfolg einer Unternehmung unabdingbar.

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      • Gerd Wagner schreibt:

        Richtig, Herr Janowitz! Der „Marketing“-Quatsch muss aufhören! Die Hoffnung auf den nur zu „Premium-Preisen“ einkaufbaren Reklame-Heiland, der auch den letzten toten Winkel touristisch ausbeutbarer „Potenziale“ noch wachgeküsst bekommt, ist purer Aberglaube im Dienste des kommerzbesessenen Wachstumsgötzen. Herr Berg hatte es weiter oben ja selbst geschrieben: „Hans Seelenmeyer hat recht: ein modernes, digital gut ausgestattetes Fremdenverkehrsamt mit solider Buchhaltung und drei, vier energischen, kaufmännisch ordentlich ausgebildeten Koordinatoren (Tourismus, Veranstaltungen, Sponsoren, Sonstiges) würde völlig genügen. Für alles Übrige gibt es versierte lokale Dienstleister, die bei Bedarf zum Einsatz kommen können und fürs Gelingen das geschäftliche Risiko tragen.“

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  4. Zoe schreibt:

    Negativ über die Marketing zu sprechen ist mir zu einfach.
    Was dort allein grundlegend geleistet wird, ist für den Bürger offensichtlich nicht nachzuvollziehen. Manchmal glaube ich auch, dass wir die Stadtfeste früher cooler fanden, weil wir selbst jünger waren, also auch selbst härter gefeiert haben. Hier mal ein paar vereinzelte Eckdaten, nur als erster Denkansatz. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

    Wir schleusen hier im Jahr 1 Million Touristen durch.
    Die Marketing managed als Agentur die Vermittlung von ca. 8000 Stadtführungen im Jahr.
    Dafür bezieht sie Provisionen, die der Stadtkasse, also der Stadt, also den Bürgern zu Gute kommen.
    Wir sind eine Stadt mit ungeheuerer Kneipen- und Restaurantdichte.
    Dieses vielseitige Angebot kann – auch für die Lüneburger selbst – nur aufrecht erhalten werden, weil wir hier so viele Touristen haben.
    Der Einzelhandel blüht.
    Auch dieses vielseitige Angebot kann – auch für die Lüneburger selbst – nur aufrecht erhalten werden, weil wir hier so viele Touristen haben.
    Die Vermittlung von Hotelzimmern – übrigens größtenteils durch die Marketing GmbH – führt zu Übernachtungen von Gästen, das führt zur „Bettensteuer“, welche der Stadtkasse zu Gute kommt… nochmal also: Der Stadt und somit den Bürgern.
    Ich weiß nicht, ob klar ist, dass wir kein Salz mehr fördern, sondern vom Tourismus leben und profitieren. Und zwar alle.

    Ich bin immer für Konstruktivität.
    Wie wäre es, sich mit der LZ kurzzuschließen, einen Wettbewerb auszuschreiben, einen Preis auszusetzen und die Bürger der Stadt nach neuen, innovativen Konzepten zu fragen. Mal gucken, was wir selbst zu bieten haben.

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    • jj schreibt:

      Vielen Dank für die Infos. Aber, genau das steht da, es brummt. Aber verwechseln Sie bitte nicht die Tourist-Info und das Heer an Stadtführern, die beide einen tollen Job machen, mit ideenreichem Stadtmarketing. Und hüten Sie sich davor, Lüneburg ein anderes Image zu verpassen. Das haben schon andere versucht und Millionen in den Sand gesetzt. Nur bitte, verkaufen Sie nicht Salzsieden, seit Jahrzehnten ein Renner, als steile Idee. Und trauen Sie sich ruhig, mit einem Namen zu sprechen. Das fördert ungemein die Glaubwürdigkeit. Ihr Hans-Herbert Jenckel.

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      • Zoe schreibt:

        Öffentlich für die Marketing zu sprechen steht nur der Marketing selbst zu, egal ob jemand vom Fach ist oder nicht. Ich deute hier nur mal klar an, was alle anderen, auch Sie, einfach weglassen. Das ist nämlich die andere Blickrichtung auf die Medaille und die hat Fundament, denn zum Thema Glaubwürdigkeit: Das hängt nicht davon ab, wer spricht, sondern vom faktischen Inhalt. Und den können Sie nachprüfen, die regelmäßig steigenden Verkaufszahlen sind ein offenes Buch. Trotzdem bezieht die Marketing in ihrer Gesamtheit regelmäßig Dresche von allen Seiten: Von den Bürgern Lüneburgs, die meinen, dass diese Touristen stören, die dort unsere Stadt besuchen, obwohl die Lüneburger von dieser „Störung“ massiv profitieren; von der LZ leider auch, welche die meiste Aufmerksamkeit im Verriß der Marketing erzielt und auch von Ihnen, Herr Jenckel, wenn Sie schon in Ihrer Überschrift und dann im Artikel einseitig behaupten, dass generell keine Marketing gebraucht wird. Aber wer soll die Arbeit sonst machen? Heute sind die Touristen das Salz von Lüneburg und das verkauft sich nicht selbst. Denn die Touristen-Info ist auch Aufgabe der und die Marketing selbst. Alle schaffen es, es klingen zu lassen, als ob da nichts geleistet wird. Das ist destruktiv, nicht konstruktiv. Es brummt, weil das Team der Marketing es zum brummen bringt. Wenn Sie so einen gefühlten Meinungsartikel bloggen, erwarte ich von einem Journalisten und besonders bei diesem wirtschaftlichen Thema auch Diplom-Kaufmann, die andere Seite zu befragen und zu Wort kommen zu lassen.

        Sie merken in Ihrer Ausführung sicher auch, was das für ein Spagat ist: Sie raten von anderem Image ab, aber Althergebrachtes ist Ihnen zu altbacken. Deshalb konstruktiv: Lasst uns die Bürger fragen! Den großen Brainpool anzapfen! Ich halte meine Mitbürger hier in Lüneburg nämlich für alles andere als dumm oder umkreativ. Derzeit kommt nämlich das ideenreiche Stadtmarketing von Privatanbietern – erneut übrigens und bereits in direkter Zusammenarbeit mit der Marketing GmbH – wie z.B. Frau Verena Fiedler mit Ihrem zauberhaft bunten Heer an Kostümführungen. Es gibt also das ideenreiche Potenzial vor Ort.

        Ich schenke Ihnen die Idee mit dem Wettbewerb, lieber Herr Jenckel: Sie arbeiten doch mit der LZ zusammen, oder? Können wir da mal was ins Rollen bringen? Sie könnten durch Ihren Blog sogar Sprachrohr sein, das Thema ist ja von Interesse.

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  5. Hans Seelenmeyer schreibt:

    Lg Marketing schliessen und wie früher, direkt von der Stadt machen lassen…dann ist das leidige Thema erledigt und man brauch keine teuren Geschäftsführer mehr…

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  6. Klaus Bruns schreibt:

    Die letzte wirklich erfolgreiche Kampagnen für Lüneburg, das war die legendäre Salzsauparade,stimmt nicht so ganz. erst, als die erste sau geklaut wurde, wurde es besser mit der kampagne. schmunzel.

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