Herr Heilmann, übernehmen Sie – Ein Lob und eine Frage an den Rad-Experten

Lüneburg, 4. Dezember 2018

Fallbeispiel Nr. 6: In der Rubrik „Herr Heilmann, übernehmen Sie“ geht es dieses Mal um ein Lob und eine Frage. An der Lünertorstraße werden die Radfahrer jetzt unter der ersten Brücke, dort wurde gerade die Fahrbahn saniert, auf die Straße geführt, fahren direkt neben den Autos im Verkehr. Geschützt durch eine dicke weiße eindeutige Markierung. Das ist ein richtiges Zeichen, ein Schritt zum Paradigmenwechsel auf der Straße, zur Gleichberechtigung. Der der Schritt ist aber nur kurz. Der Beweis:

Die Radler müssen schon am Bahnhofs-Abzweig zurück aufs Hochbord. Hat da die weiße Farbe für eine weitere Markierung nicht gereicht? Das kleine Video zeigt, in welchem beklagenswerten Zustand die „Radwege“ rechts und links sind und wie nötig es wäre, den Radverkehr auch dort auf die Straße zu verlagern.

PS: Radler dürfen ja an der Bleckeder auf der Straße fahren, werden aber ständig angehupt und angebrüllt „Radweg!!!“

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Fallbeispiel Nr. 5: In der Rubrik „Herr Heilmann, übernehmen Sie“ geht es dieses Mal nicht um einen kaputten Radweg, sondern eine ganz neue Ampel-Anlage. Eine Gefahrenquelle für Radfahrer, befürchtet Jürgen Harms. Tatort Universitätsallee. Das sieht dort bei den Markierungen für Sehbhinderte schwer nach einem Zuviel-des-Guten aus. Und das ist gefährlich für Radfahrer, sagt Jürgen Harms.

Jürgens Harms bemängelt, dass die Markierungen für Blinde zwar richtig seien, allerdings für nicht im 30-Grad-Winkel. Das führe bei Radlern zu Stürzen.

Jürgens Harms bemängelt, dass die Markierungen für Blinde zwar richtig seien, allerdings für nicht im 30-Grad-Winkel. Das führe bei Radlern zu Stürzen.

Juergen Smrah bemängelt auf der LZ-Facebook-Seite, dass die Markierungen für Blinde zwar richtig seien, allerdings für nicht im 30-Grad-Winkel. Das führe bei Radlern zu Stürzen.

Juergen Harms bemängelt auf der LZ-Facebook-Seite, dass die Markierungen für Blinde zwar richtig seien, allerdings für nicht im 30-Grad-Winkel. Das führe bei Radlern zu Stürzen.

Jürgens Harms bemängelt, dass die Markierungen für Blinde zwar richtig seien, allerdings für nicht im 30-Grad-Winkel. Das führe bei Radlern zu Stürzen.

Jürgens Harms bemängelt, dass die Markierungen für Blinde zwar richtig seien, allerdings für nicht im 30-Grad-Winkel. Das führe bei Radlern zu Stürzen.

Jürgens Harms bemängelt, dass die Markierungen für Blinde zwar richtig seien, allerdings für nicht im 30-Grad-Winkel. Das führe bei Radlern zu Stürzen.

Jürgens Harms bemängelt, dass die Markierungen für Blinde zwar richtig seien, allerdings für nicht im 30-Grad-Winkel. Das führe bei Radlern zu Stürzen.

Jürgens Harms bemängelt, dass die Markierungen für Blinde zwar richtig seien, allerdings für nicht im 30-Grad-Winkel. Das führe bei Radlern zu Stürzen.

Jürgens Harms bemängelt, dass die Markierungen für Blinde zwar richtig seien, allerdings für nicht im 30-Grad-Winkel. Das führe bei Radlern zu Stürzen.

Auch ein Fall für den neuen Radverkehrs-Beauftragen der Stadt Lüneburg, der versprochen hat, sich diesen Punkt genau anzusehen.

Jürgen Harms kritisiert an der Ampel Düvelsbrooker Weg/Universitätsallee die Markierung für Sehbehinderte, nicht grundsätzlich, sondern die Art. Durch den spitzen Winkel der Markierung könnten Radfahrer mit dünnen Reifen leicht stürzen.

„Hallo Herr Jenckel, ich habe einen Sturz gesehen und einen befragt, der seine Knochen aufgesammelt hat, und meine Tochter hat ebenfalls jemanden gesehen. Auf den Fotos ist ganz gut zu erkennen, dass in der Fahrradspur die Rillen noch parallel zur Fahrrichtung oder im 90 Grad Winkel verlaufen.

Die Riffelung ist deutlich kleiner als an der Universitätsallee.

Die Riffelung ist deutlich kleiner als an der Universitätsallee.

Für Fahrradfahrer mit schmalen Reifen reicht es aus, dass man zu Lenkbewegungen genötigt wird. Bei dem Winkel kann das Rad entsprechend wegrutschen.  Ich behaupte auch mal, dass das nicht fachgerecht ist. Scooterfahrer (ab dem Frühjahr kann man mit E Scootern dort 25 km/h fahren ) oder Skater machen da sofort den Abgang. Und das auf einem extra breiteren Weg, auf dem heute schon viele Radfahrer mit Tempo unterwegs sind.“

Jürgen Harms schreibt weiter. Ich habe am Bahnhof gesehen (siehe Bild links), dass es diese Steine für Sehbehinderte auch mit viel kleineren Riffelungen gibt. Die würden die Wahrscheinlichkeit des Sturzes reduzieren.

Harms bekommt Unterstützung von Björn P. aus Lüneburg, der nicht versteht, „warum die Planer den Ampelmast mittig auf dem Radweg positionieren mussten.“ Hier bestehe eine unnötige Gefahr durch Kollisionen mit dem Ampelmast.

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Fallbeispiel Nr. 4: Gemeint ist die Dahlenburger Landstraße. Wer seine Rückenmuskulatur und seine Bandscheiben prüfen will, der ist auf dieser Teststrecke genau richtig zwischen Stadteinfahrt und Ahornstraße.

Wer seine Rückenmuskulatur einmal prüfen will, der ist auf dem Radweg an der Dahlenburger Landstraße stadteinwärts auf dem Richtigen Testgelände. Wer seine Rückenmuskulatur einmal prüfen will, der ist auf dem Radweg an der Dahlenburger Landstraße stadteinwärts auf dem Richtigen Testgelände.

Wer seine Rückenmuskulatur einmal prüfen will, der ist auf dem Radweg an der Dahlenburger Landstraße stadteinwärts auf dem Richtigen Testgelände.

Wer seine Rückenmuskulatur einmal prüfen will, der ist auf dem Radweg an der Dahlenburger Landstraße stadteinwärts auf dem Richtigen Testgelände.

Wer seine Rückenmuskulatur einmal prüfen will, der ist auf dem Radweg an der Dahlenburger Landstraße stadteinwärts auf dem Richtigen Testgelände.

Wer seine Rückenmuskulatur einmal prüfen will, der ist auf dem Radweg an der Dahlenburger Landstraße stadteinwärts auf dem Richtigen Testgelände.

Wer seine Rückenmuskulatur einmal prüfen will, der ist auf dem Radweg an der Dahlenburger Landstraße stadteinwärts auf dem Richtigen Testgelände.

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Fallbeispiel Nr. 3 für schlechte Radwege in Lüneburg in der Blog-Rubrik „Herr Heilmann, übernehmen Sie“ ist die Soltauer Straße.

An der Soltauer Straße stadtauswärts, nicht weit vom Krankenhaus-Kreisel, wartet auf die Radler auch diese Schikane.

An der Soltauer Straße stadtauswärts, nicht weit vom Krankenhaus-Kreisel, wartet auf die Radler auch diese Schikane.

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Fallbeispiel 3 

Torsten Wagner postete dazu: „Fahrt mal die Soltauer Straße hinunter aus Richtung Rettmer. Wenn ihr am Kreisel beim Gym80 seid, dann sind eure Rückenwirbel durcheinander geflogen, bei den ganzen Absätzen dort.“

Ich habe es mir angeschaut. Nicht nur stadteinwarts warten Schikanen, eine ganz besondere ist auch stadtauswärts zu erleben. Hier die Beweise:

Im unteren Teil ist der Radweg an der Soltauer Straße in ganz schlechtem Zustand.

Im unteren Teil ist der Radweg an der Soltauer Straße in ganz schlechtem Zustand.Die Rubrik „Herr Heilmann, übernehmen Sie“ soll dem neuen Fahrradbeauftragten Sebastian Heilmann zeigen, wo Radwege besonders schlecht sind. Denn Heilmann soll aus dem Lüneburger Radwege-Flickenteppich ein Radwegenetz 3.0 machen.

Wenn Sie mithelfen wollen, Heilmann auf die Knackpunkte im Radnetz aufmerksam zu machen, einfach ein Bild oder eine Video per WhatsApp an mich schicken,
Tel. 015201589996
und kurz beschreiben:
Wo es warum Kritik am Radwegenetz gibt. Die Beiträge werden in lockerer Folge eingespielt. Danke.

Hier folgen die ersten beiden Fallbeispiele vom Deutsch-Evern-Weg und der Straße Auf der Hude.

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Fallbeispiel 2:

Der Deutsch-Evern-Weg zwischen Konrad-Adenauer-Straße und Waldfriedhof steht dem Radweg Auf der Hude (Fallbeispiel 1) im desolaten Zustand in nichts nach, außer, dass dort im Herbst noch haufenweise Eicheln das Radfahren erschweren. Der Radweg muss aus den 60er-Jahren des vorherigen Jahrtausends stammen. Ob er überhaupt jemals repariert wurde, ist fraglich. Die Asphaltdecke ist löchrig wie ein Schweizer Käse. Das Radfahren ist dort eigentlich nur eines: eine Gefahr. 

Ob das ein Radweg oder nur ein Relikt ist, Keine Ahnung.

Ob das ein Radweg oder nur ein Relikt ist, Keine Ahnung.

Ob das ein Radweg oder nur ein Relikt ist, Keine Ahnung.

Ob das ein Radweg oder nur ein Relikt ist, Keine Ahnung.

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Fallbeispiel 1:

Ich fange mit einer klein Baustelle an, die es aber in sich hat, die Straße Auf der Hude. Dort gibt es links und rechts Radwege in unglaublichen Zustand, teils verläuft der Radweg deswegen auch schon auf der Straße. Daneben ist aber immer noch der alte Radweg, und da fahren tatsächlich noch Radler. Zwischendurch bei Ein- und Ausfahrten und vor dem Finanzamt und der Polizei gibt es natürlich am Gehweg wunderbare neue Radwege, aber eben nur da, sonst Radweg-Wüste.

An der Straße Auf der Hude gibt es links und rechts Radwege, mal auf der Straße, mal am Gehweg, nur Radweg kann man das beim besten Willen nicht mehr nennen.

An der Straße Auf der Hude gibt es links und rechts Radwege, mal auf der Straße, mal am Gehweg, nur Radweg kann man das beim besten Willen nicht mehr nennen.

An der Straße Auf der Hude gibt es links und rechts Radwege, mal auf der Straße, mal am Gehweg, nur Radweg kann man das beim besten Willen nicht mehr nennen.

An der Straße Auf der Hude gibt es links und rechts Radwege, mal auf der Straße, mal am Gehweg, nur Radweg kann man das beim besten Willen nicht mehr nennen.

Über jj

Journalist, Dipl.-Kaufmann
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14 Antworten zu Herr Heilmann, übernehmen Sie – Ein Lob und eine Frage an den Rad-Experten

  1. Klaus Bruns schreibt:

    es ist wirklich traurig, da sollen die radfahrer sich gefälligst eine dickere knautschzone anfressen, damit sie auf der straße überleben können. wer denkt eigentlich dabei an die alten und ganz jungen radfahrer? wenn die straße eine ,,nette,, steigung hat und der verkehr immer dichter wird, wird es für die radfahrer auf der straße besonders ,,sicher,, . ungeduldige autofahrer werden besonders knapp an radfahrern vorbei überholen, weil diese vom schritttempo der radfahrer nichts halten. so mancher ungeübter radfahrer wird dann das wackeln anfangen. und warum das alles? weil in lüneburg radwege im desolaten zustand sind. warum ist dieser zustand wohl so?

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  2. Otto Berg schreibt:

    Auch Vorzeigefahrradstädte haben mit den Folgen ihrer Vorzüglichkeit zu kämpfen:

    http://www.faz.net/aktuell/reise/tourismus-berlin-deutschland-15917610.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

    GENAU DIESE AUSWÜCHSE DES WACHSTUMSVERSESSENEN AUSVERKAUFS stellen eine Problematik dar, die der scharfsichtige, kommerzkritische Herr Jenckel ja schon Anfang November mit Heiko Meyer und Michael Zeinert in einem Video-Gespräch bei „11.30 Uhr“ erörtern wollte: https://blog-jj.com/2018/10/28/glaenzende-geschaefte/#comment-3670

    Sollte Herr Heilmann hier keine heilsamen Vorschläge machen, dürfte in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bald nicht mehr nur über den „Stadtmarketingmagneten“ Libeskind-Fiasko gelacht werden, sondern auch zu lesen sein: „Manche Touristen übernachten für 8,50 Euro, trinken Bier vor dem Spätkauf und geben auch sonst kaum Geld aus. Viele reden von ‚Overtourism‘. Und Lüneburg ist nicht die einzige europäische Metropole, die unter dem Andrang ächzt.“

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  3. Otto Berg schreibt:

    Ein außerordentlich gedanken- und informationsreicher Artikel für jede Sorte rasant radelnder „Heilmänner“, die meinen, vom „Digitalen“ sei Erlösung, vom „Analogen“ dagegen nur mühevolles Nachdenken zu erwarten: https://www.sueddeutsche.de/digital/digitale-utopien-zurueck-bleiben-nur-berge-von-fahrraedern-1.4232299

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  4. Moritz schreibt:

    Hallo Herr Heilmann,

    könnte BAMBERG – ein Vorbild für LÜNEBURG und seine autofreie Innenstadt sein?

    »Das Bundesverkehrsministerium arbeitet seit Monaten an einer Verordnung, um elektrische Kleinstfahrzeuge zu legalisieren. Solange will man in Bamberg allerdings nicht mehr warten. Die fränkische Stadt hat am Mittwoch eine Partnerschaft mit der Firma Bird bekannt gegeben, einem amerikanischen Unternehmen, das sich auf den Verleih von leichten Elektro-Tretrollern spezialisiert hat. Sobald die neue Verordnung in Kraft tritt, so haben die Partner vereinbart, werden in der Stadt 100 Gefährte aufgestellt, die wie etwas massiv geratene Kinder-Klapproller aussehen und auf zwölf bis maximal zwanzig Kilometer pro Stunde beschleunigen. Volljährige Kunden können sie dann übers Smartphone buchen und nach der Fahrt einfach wieder abstellen. Und weil Bird und Bamberg auch wirklich die allerersten sein wollen, die Elektroroller auf deutsche Straßen bringen, soll es schon im Dezember mit einem ›Feldversuch‹ losgehen. Dabei werden 15 Testfahrer die Alltagstauglichkeit der Mikroflitzer AUF DEM HOLPRIGEN KOPFSTEINPFLASTER Bambergs erproben.«

    Mehr hier: https://www.sueddeutsche.de/bayern/bamberg-elektro-tretroller-1.4231434

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    • jj schreibt:

      Zur Ampel an der Universitätsallee schreibt Björn P. über „Kontakt“ im Blog: „Ich Stimme dem Herrn Harms zum dem Beispiel 5 (Uelzener Straße) voll zu. Außerdem kann ich es nicht nachvollziehen, warum die Planer den Ampelmast mittig auf dem Radweg positionieren mussten. Hier besteht meines Erachtens eine unnötige Gefahr durch Kollision mit dem Ampelmast. Dieses trifft besonders auf die „Tankstellenseite“ zu, da die Geschwindigkeit der Radfahrer häufig nicht ganz langsam ist.

      Der Blog zur Verbesserung der Fahrradsituation ist eine gute Sache! Weiter so!

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  5. Otto Berg schreibt:

    Aus JeJe’s Instagram-Welt:

    Lüneburger Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz, gleich geht’s los #meinlüneburg #lüneburg #weihnachtsmarkt

    → 28. November 2018, 19:23 Uhr: https://www.instagram.com/p/BqurR66FIAl/

    Zur festlichen Aufrüstung der geschäftigen Fahrradstadt Lüneburg gibt es einen interessanten Blog-Artikel von Hans-Herbert Jenckel: https://blog-jj.com/2018/10/28/glaenzende-geschaefte/

    ‚eilmann soit qui mal y pense!

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  6. Klaus Bruns schreibt:

    ich habe ein schönes bild in der lz gesehen, wo der ,,chefreporter“ der lz mit einem lastenesel unterwegs war. rohe eier hatte er wohl nicht dabei, als er den kampf mit dem kopfsteinpflaster aufgenommen hat, oder doch?

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  7. Otto Berg schreibt:

    Aus JeJe’s Instagram-Welt:

    Auf dem Meere, die Lüneburger Straße in der Westlichen Altstadt hat im oberen Teil zur Michaeliskirche hin 10 Punkte auf der Romantikskala, und alles echt, keine Maskerade. #meinlüneburg #lüneburg #altstadt

    → 27. November 2018, 13:33 Uhr: https://www.instagram.com/p/BqrVz00F0Oy/

    Auch hier höre ich Jürgen Harms schon warnen:

    „Für Fahrradfahrer mit schmalen Reifen reicht es aus, dass sie zu Lenkbewegungen genötigt werden. Bei dem Winkel, in dem die Steine liegen, kann das Rad entsprechend wegrutschen. Ich behaupte auch mal, dass das nicht fachgerecht ist. Scooterfahrer (ab dem Frühjahr kann man mit E Scootern dort leicht 25 km/h fahren ) oder Skater machen da sofort den Abgang. Und das in einer Straße, in der heute schon viele Radfahrer mit Tempo unterwegs sind.“

    Es plant und rät der Heilemann, wo Jürgen sonst nur mosern kann.

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    • jj schreibt:

      Als notorischer Autofahrer sind Herrn Berg die Nöte der Radfahrer natürlich furzegal, da polemisiert lieber ein bisschen, vergleicht gern Äpfel mit Birnen.

      Ich kenne die Ecke gut, die Herr Harms beschreibt, und sehe da auch zu viel Hilfen. Und aus dem Rathaus habe ich schon vernommen, dass durchaus Verbesserungsbedarf geben könnte.

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      • Otto Berg schreibt:

        Ich bin ausschließlich Geisterfahrer.

        Alle irdischen Wege bewältige ich per pe­des apo­s­to­lo­rum oder mit der Deutschen Bahn, die bekanntlich nicht „fährt“, sondern „das Land fruchtbar macht“, „Menschen verbindet“ und ansonsten versucht, pünktlich zu sein: https://www.youtube.com/watch?v=wQkZpIngjeI

        Außerdem würde mir schon beim bloßen Hinschaun, also auch ohne faustgroße Noppen und Baguette-dicke Rillen – allein durch das auf mich zurollende psychedelische Farbenspiel an der Schaumschlägertwieten-Ampel schwindlig und ich hätte Sorge, der Länge nach mit der Nase über den frisch gesmoothten Asphalt zu schrammen.* Nicht umsonst heißt der rechte Abzweig Düvelsbrooker Weg. Herr Dr. (HSG) Spoun arrangiert eben nichts, ohne mit seiner literarischen Bildung zu protzen. (Schön auch, dass wieder mal ein paar tausend Euro „investiert“ wurden, um hinterher ein paar weitere tausend Euro „Lehrgeld“ zu zahlen. Krank machende Ausdünstungen in Büros und Briefingzimmern grüßen ebenso herüber wie überschwemmte Kellerräume, zu niedrige Brüstungen und ausbleibende Mieteinnahmen.)

        * Erinnern Sie sich an den 3D-Zebrastreifens von Schmalkalden? Die dreidimensionale Wirkung des Zebrastreifens entstand durch eine ganz ähnliche optische Täuschung aus der Kombination von wuchtigen weißen und dunkleren Farbstreifen auf der Straße. Sie sollte dafür sorgen, dass Autofahrer davor bremsen, musste aber, weil irritiert äugende Radfahrer sich ängstigten, auf Weisung des Landesverwaltungsamtes Weimar entfernt werden, da es sich um einen groben, die Gesundheit gefährdenden Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung handelte: https://media0.faz.net/ppmedia/aktuell/3975228404/1.5596004/format_top1_breit/laesst-die-optische-taeuschung.jpg

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  8. Otto Berg schreibt:

    Aus JeJe’s Instagram-Welt:

    hhjenckel: „Lüneburg, Westliche Altstadt, In der Techt, eine kleine, feine Straße“ #meinlüneburg #lüneburg #altstadt

    → 24. November 2018, 15:41: https://www.instagram.com/p/BqkAGc2l7dv/

    Muss da nicht auch erst das lebensgefährliche Kopfsteinpflaster weg, bevor Jesus Heilmann eine urbane Fahrradautobahn draus machen kann?

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