Ja zum Flugplatz: Wie Politik und Bürger in Lüneburg fremdeln

Lüneburg, 14. Juni 2020

Der Bürgerentscheid zum Flugplatz ist ein Weckruf. Er zeigt zum einen, wie ein kleiner Verein, der kämpft, Massen mobilisieren kann. Und er zeigt zum anderen den Grad der Entfremdung zwischen Politik und Bürgerinnen und Bürgern in Lüneburg.

Eine deutliche Ratsmehrheit beschließt 2019 das Aus für den Flugplatz. Eine noch klarere Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger hat heute beim Bürgerentscheid dagegen gehalten und für den Erhalt des Flugplatzes gestimmt. Offensichtlicher kann das Missverständnis über politische Entscheidungen zwischen Bürgerinnen und Bürger auf der einen und Rat und Verwaltung der Stadt Lüneburg auf der anderen Seite kaum zu Tage treten.

Der Flugplatz ist nur ein Pars pro toto der allgemeinen Entfremdung auch über das Gebaren im Rat.

In der Radfahrer-Szene wird auch schon über einen Bürgerentscheid nachgedacht, weil sich zu wenig zugunsten des Radverkehrs ändert. Die Hansestadt könnte ein Radfahrer-Paradies sein, vor einer tausendjährigen Traumkulisse. Könnte.

In nüchtern gehaltenen Leserbriefen zeigen sich Bürger enttäuscht darüber, was bei der Bauplanung von den Ideen der Bürgerbeteiligung nachbleibt.

Bürgerbeteiligung ist so ungefähr die erste Floskel, die heute fällt, wenn etwas entschieden werden soll. Doch oft genug wird sie entwertet durch am Ende homöopathische Dosen, die dann in die konkrete Planung einfließen.

Vielleicht ist das Projekt Zukunftsstadt eine der letzten Chancen, Vertrauen zurückzugewinnen. Das gilt auch fürs Stadtentwicklungskonzept, allerdings nur, wenn nicht die letzten freien Winkel von Lüneburg schon verplant sind, bevor das Konzept greift. Einen Versuch wäre es allemal wert.

Hans-Herbert Jenckel

Über jj

Journalist, Dipl.-Kaufmann
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62 Antworten zu Ja zum Flugplatz: Wie Politik und Bürger in Lüneburg fremdeln

  1. Unfug bleibt Unfug schreibt:

    Am Wochenende hat Malte Lühr für Gesprächskultur, also für mehr Toleranz und gegenseitige Aufmerksamkeit zwischen politischen Verwaltungen und Bürgern im kommunalen Rahmen geworben: https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/2777194-malte-luehr-2

    Heute haben sich über 150 prominente Autoren aus aller Welt diesem Gedanken angeschlossen und dazu aufgerufen, die heikle Balance von berechtigten Veränderungsansprüchen und sich verhärtender Rechthaberei auch im internationalen Rahmen zu beachten:

    „Unsere Kulturinstitutionen stehen vor einer Prüfung. Heftige Proteste gegen Rassismus und für soziale Gerechtigkeit haben zu Forderungen nach einer Polizeireform und nach mehr gesellschaftlicher Gleichberechtigung geführt – an Hochschulen, im Journalismus, in den Künsten. Diese notwendige und überfällige Abrechnung stärkt aber auch moralische Einstellungen und politische Bekenntnisse, die jede offene Debatte und das Aushalten von Differenzen zugunsten einer ideologischen Konformität schwächen. Sosehr wir die erste Entwicklung begrüßen, so entschieden erheben wir unsere Stimme gegen die zweite. Die Kräfte des Illiberalismus nehmen weltweit Fahrt auf und haben in Donald Trump einen mächtigen Verbündeten, der die Demokratie ernsthaft bedroht. Aber Widerstand darf nicht – wie unter rechten Demagogen – zum Dogma werden. Die demokratische Inklusion, die wir wollen, kann nur erreicht werden, wenn wir uns gegen das intolerante Klima wenden, das überall entstanden ist.

    Der freie Austausch von Informationen und Ideen, der Lebensnerv einer liberalen Gesellschaft, wird von Tag zu Tag mehr eingeengt. Während wir dies von der radikalen Rechten nicht anders erwarten, breitet sich auch in unserer Kultur zunehmend eine Atmosphäre von Zensur aus: Intoleranz gegenüber Andersdenkenden, öffentliche Anprangerung und Ausgrenzung sowie die Tendenz, komplexe politische Fragen in moralische Gewissheiten zu überführen. Uns gilt eine kernige, mitunter bissige Gegenrede viel. Aber allzu oft werden heute als Reaktion auf vermeintliche sprachliche oder gedankliche Entgleisungen schwere Vergeltungsmaßnahmen gefordert. Noch beunruhigender ist, dass viele Institutionen im Geiste einer panischen Schadensbegrenzung übereilte und unverhältnismäßige Strafen verhängen, statt überlegte Reformen durchzuführen. Redakteur_innen werden entlassen, weil sie umstrittene Beiträge gebracht haben; Bücher werden wegen angeblicher mangelnder Authentizität zurückgezogen; Journalist_innen dürfen über bestimmte Themen nicht schreiben; gegen Professor_innen wird ermittelt, weil sie im Unterricht gewisse literarische Werke zitiert haben; einem Forscher wird gekündigt, weil er eine einschlägig begutachtete akademische Studie in Umlauf gebracht hat; und Vorstände von Organisationen werden ausgetauscht, weil sie ungeschickte Fehler gemacht haben. Unabhängig von den Details der einzelnen Fälle wurden die Grenzen dessen, was ohne Androhung von Repressalien gesagt werden darf, immer enger gezogen. Wir zahlen dafür einen hohen Preis, indem Schriftsteller_innen, Künstler_innen und Journalist_innen nichts mehr riskieren, weil sie um ihren Lebensunterhalt fürchten müssen, sobald sie vom Konsens abweichen und nicht mit den Wölfen heulen.

    Diese stickige Atmosphäre wird den existenziellen Anliegen unserer Zeit schaden. Die Einschränkung der öffentlichen Debatte – ob durch eine repressive Regierung oder eine intolerante Gesellschaft – beeinträchtigt diejenigen am meisten, die am wenigsten Macht haben, und schwächt die Fähigkeit aller zur demokratischen Teilhabe. Schlechte Ideen besiegt man, indem man sie entlarvt, durch Argumente und Überzeugungsarbeit, nicht durch den Versuch, sie zu verschweigen oder von sich zu weisen. Wir lehnen jedes Ausspielen von Gerechtigkeit gegen Freiheit ab, das eine ist nicht ohne das andere zu haben. Als Autor_innen sind wir auf eine Kultur angewiesen, die uns Raum für Experimente, für Wagemut und auch für Fehler lässt. Wir müssen uns die Möglichkeit bewahren, Meinungsverschiedenheiten in gutem Glauben und ohne schlimme berufliche Konsequenzen auszutragen. Wenn wir nicht für das einstehen, wovon unsere Arbeit abhängt, dürfen wir nicht erwarten, dass die Öffentlichkeit oder der Staat diese Werte für uns verteidigt.“

    Unterzeichner: https://www.zeit.de/2020/29/cancel-culture-liberalismus-rassismus-soziale-gerechtigkeit/seite-2

    Dieser Aufruf erscheint nicht nur bei Blog.jj, sondern gleichzeitig in „Harper’s Magazine“, „New York Times“, „Le Monde“, „La Repubblica“, der ZEIT und vielen anderen führenden Nachrichten- und Debattenorganen rund um den Globus.

    Aus dem Englischen von Michael Adrian

    Quelle: ZeitOnline, 8. Juli 2020 und DIE ZEIT Nr. 29/2020, 9. Juli 2020

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    • Dagmar Harms schreibt:

      In diesem Aufruf wird leider nicht zwischen Meinung und falschen Tatsachenbehauptungen unterschieden. Und die Frage, ob es eine Grenze gibt, jenseits der die freie Rede beleidigend, gefährlich oder zur Hetze wird, kommt darin nicht vor.

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  2. Klaus Bruns schreibt:

    hier kann man sehen, was radfahrern blühen kann.schmunzeln verlasse dich auf den landrat und du bist verlassen genug.

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/freising/kirchdorf-freising-radweg-buckel-1.4960059

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  3. Stefanie Hüner schreibt:

    Hallo, Jens-Peter Schultz,

    zu Ihrem Blog.jj-Post vom 14. Juni um 21:55 Uhr wo Sie jubilieren:

    „Herr Heilmann und die Leute umzu brauchen keinen Weckruf. Der/die ist/sind sowas von zukunftsorientiert und positiv unterwegs, dass ist schon sehr bemerkenswert.“

    Woher wissen Sie, was Herrn Heilmann motiviert, gegen große Automobile („SUV und rollende Bumsbuden 🙂 bzw. Wohnmobile“) zu sein?

    Da sind nämlich die unterschiedlichsten Beweggründe denkbar:

    https://pbs.twimg.com/media/EbrxkulXsAA-Ee4?format=jpg

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    • Ulf Reinhardt schreibt:

      Ein sehr wertvoller und niveauvoller Beitrag, vielen Dank Frau Hühner!

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      • Stefanie Hüner schreibt:

        Vielen Dank fürs ehrenvolle Kompliment, Herr Rheinhardt. Heute haben sich Oberbürgermeister und Mobilitätsbeauftragter dazu geäußert, was nach einem Jahr und elf Monaten heilmannschaftlicher Ankündigungslyrik und Prospektproduktion demnächst an der Dahlenburger Landstraße tatsächlich einmal losgehen soll. Man trägt sich auf Seiten der Stadverwaltung allen Ernstes mit dem Gedanken der Ausbesserung des dortigen Radweges stadteinwärts! Da in der Vergangenheit immer nur geredet, aber nichts getan wurde, kann der selbstverschuldet aufgelaufene Investitionsstau mit den bekannten traurigen Folgen fürs marode Lüneburger Radwegenetz nun in „das größte Investitionsprogramm für Radwege“ umgetauft werden, das jemals in unserer Stadt „angeschoben“ wurde, nachdem zwei Dekaden lang praktisch nichts geschehen war.

        Siehe: https://www.facebook.com/landeszeitung/videos/553215378685750/

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      • Herbert Nickelt schreibt:

        In der Interviewaufzeichnung oben wird von Hans-Herbert Jenckel angedeutet, es sei ein leidvolles Hin und Her für Lüneburgs Radfahrer*innen in diesen Tagen. Einmal ist es so heiß, dass fast der Boden unter den Reifen wegschmilzt. Am nächsten Tag schüttet es wie aus dem Nichts, und bei der Ankunft im Büro ist alles klatschnass. Am besten also, man ist als velopedalierender Liebhaber unserer hansestädtischen Buckelpisten auf alle Eventualitäten vorbereitet. Nicht nur innerlich, sondern auch mit der geeigneten Ausstattung. Und das bedeutet: mit einem Regenmantel der niederländischen Marke „Maium“.


        Foto: Maium

        Der, aus recyceltem Plastik, Oeko-Tex- und BSCI-zertifiziert hergestellt, hat so viel zu bieten, dass man kaum nein sagen kann, wenn man ihn einmal in der Hand gehabt hat. Nicht nur, weil er so schick ist – er ist einfach furchtbar praktisch. Und wer kennt sich besser mit Radfahren und Regen aus als die Holländer?

        Mehr dazu hier: https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/regenmaentel-aus-plastik-radeln-wie-die-hollaender-16846818.html

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  4. Georg Christoph schreibt:

    Frau Dreyer, zu Ihrer Blog-Antwort vom 26. Juni 2020 um 22.09 Uhr das Folgende:

    „Betrug“ ist ein sehr schwerwiegender Vorwurf. Der Begriff wird im Strafgesetzbuch (StGB), § 263 erläutert:

    (1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
    (2) Der Versuch ist strafbar.
    (3) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren.

    Wenn Sie und Ihre Mitstreiter von der Kommunalverwaltung Bleckede über ein Vierteljahrhundert systematisch betrogen worden sind, wird es Personen geben, die dafür geradestehen müssten.

    Ob im Zusammenhang mit dem Planungs- und Finanzierungsskandal um die „Arena Lüneburger Land“ von „Betrug“ und „Betrügern“ gesprochen werden kann, wird zunächst ein Disziplinarverfahren klären müssen, sobald die Kommunalaufsicht in Hannover ein solches anstößt und/oder staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegen den Ende Oktober 2019 ausgeschiedenen Landrat eingeleitet werden würden.

    Solange es nicht zu einem gerichtlichen Urteil gekommt, verbietet sich also der Vorwurf des Betruges im Zusammenhang mit den Verantwortlichen für den Arena-Skandal. Insofern gibt es keine Handhabe und liegt es mir auch fern den Bleckeder „Gebührenbetrug im Vergleich zur Skandalhalle“ zu relativieren.

    Was ich sagen wollte, hat am 20. September 2019 Ulf Reinhardt, der Vorstandssprecher der Lüneburger Grünen, im „Podcast 2120“ zusammengefasst: Da argumentieren Befürworter statt mit einer Bedarfsanalyse mit der Behauptung, „Lüneburg braucht die Arena“, ohne das mit Fakten zu belegen, da bleibt die Frage offen, ob Nutzen und Kosten in einem guten Verhältnis stehen. Und da steht für Reinhardt außer Frage: Der Bau wird teurer als die zuletzt zugesicherten 23 Millionen Euro, eher 30 Millionen, glaubt er. Warum? Weil bis heute längst nicht alle Gewerke, Aufwendungen und Honorare in der Kosten-Bilanz dokumentiert sind.

    Doch das ist für den Grünen-Vorstand nicht das Wesentliche. Das sind die Folgekosten, die nach seiner Berechnung beim Landkreis jedes Jahr mit mindesten zwei Millionen Euro zu Buche schlagen werden, und das über Jahrzehnte. Und es sind nicht die einzigen Punkte in seiner Schwachstellen-Analyse in Hans-Herbert Jenckels Blog-Podcast „2120“ für Lüneburg: https://blog-jj.com/2019/09/20/premiere-fuer-den-podcast-2120-auf-blog-jj-mit-dem-haertesten-arena-kritiker/

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  5. Andreas Janowitz schreibt:

    Echt jetzt?!
    Streiten wir uns hier ernsthaft über so`n 1940er Flugacker?!
    Das ist einfach mickrig. Angesicht der Geschwindikeiten von 180km/h sind jedwede „Diskussionen“ im Umkreis von 30-40 km einfach lächerlich.
    Es ist ernsthaft völlig scheiss egal ob die Krüppelflieger in Dahlenburg oder Bad Bevendsen abheben: hier geht es nur und ausschliesslich nur um den Bürgermeisterposten, bzw. um die Anfeindung des Inhabers (und das ist obendrauf noch armseeliger!).

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  6. Ulf Reinhardt schreibt:

    Ja Frau Dreyer, nun rechnen Sie mal selbst aber im Rahmen einer sogenannten Vollkostenrechnung:

    Investitionskosten 30 Mio. (Baunebenkosten nicht vergessen)
    Instandhaltung & jährliche Unterdeckung der Betriebsgesellschaft 3 Mio. * 25 Jahre = 75 Mio.
    Gesamtkosten über 25 Jahre = 105 Mio.
    = 4,2 Mio. pro Jahr

    Positives Szenario: pro Jahr 10 Veranstaltungen mit durchschnittlich 2.000 Personen
    = 20.000 Besucher

    4,2 Mio. / 20.000 Besucher = 210 €

    Jede Eintrittskarte zu einer Sport- oder Musikveranstaltung oder was auch immer wird folglich mit 210 € Steuergeldern bezuschusst.

    Uups,vielleicht doch keine so gute Idee?

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    • Fred Hannemann schreibt:

      „pro Jahr 10 Veranstaltungen“

      Heißt das 355 Tage Leerstand? Breiten- und Schulsport sind ja aus allseits bekannten Gründen dort unmöglich. Oder trainieren die Volleyballer und die E-Gamer in der Arena auf Kosten der Steuerzahler, um sich auf das Wettschwimmen im Craftbeer-Pool für Spitzensportler vorzubereiten? Ist die das Wachsen der Fettleber von Couchpotatoes ein Gemeinwohlziel im Lüneburger Kreishaus?

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      • Kurt schreibt:

        Weltweit bewegen sich Jugendliche laut einer WHO-Studie zu wenig – als einen Grund vermuten die Forscher Smartphones und Computer.

        Die WHO spricht von alarmierenden Ergebnissen: Vier von fünf Jugendlichen bewegen sich nicht einmal eine Stunde pro Tag – laufen, fahren Rad oder sind anders sportlich aktiv. Deutschland liegt mit knapp 84 Prozent Bewegungsmuffeln bei Jungen und Mädchen sogar über dem weltweiten Schnitt von 81 Prozent.

        Studienleiterin Regina Guthold warnt: Mit der mangelnden Bewegung gefährdeten Heranwachsende ihre Gesundheit. Denn körperliche Aktivität bringe zahlreiche Vorteile: „Jugendliche, die sich bewegen, haben eine bessere Herzgesundheit“, sagt sie. „Ihre Lunge funktioniert besser. Sie haben auch eine bessere Auffassungsgabe, lernen leichter. Und sie haben auch ein besseres Sozialverhalten.“

        https://www.zdf.de/nachrichten/heute/who-studie-jugendliche-bewegen-sich-laut-einer-studie-zu-wenig-100.html

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  7. Helga Dreyer schreibt:

    Herr Christoph, zu Ihrem Kommentar von heute https://blog-jj.com/2020/06/14/buergerentscheid-flugplatz/#comment-11073
    Sie schreiben über Dimensionen. Bitte führen Sie den Gedanken auch zu Ende. Es macht schon einen Unterschied, wenn etwa 500 Einwohnern weit mehr als 100.000,- € Gebühren ohne Gegenleistung aus der Tasche gezogen werden oder ob für rd. 183.000 Einwohner eine für alle nutzbare Eventhalle für 26 Mio € gebaut wird. Und nun rechnen Sie selbst.

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    • Georg Christoph schreibt:

      Rd. 75.000 erwerbstätige Kreisbewohner bezahlen, ohne gefragt worden zu sein, für eine Eventhalle, die …der öffentlichen Hand schon jetzt deutlich erkennbar für weit über 26 Mio € gebaut und über mind. drei Jahrzehnte ohne erwartbare Einnahmen bei Kosten von rd. 2 Mio € p. a. unterhalten werden wird, ohne dass diese Halle auch nur für den hundertsten Teil der rd. 183.000 Einwohner nutzbar wäre, da ihre Beschaffenheit, ihre Lage und ihre Ausstattung für die übrigen 99 % eine solche Nutzung erschwert, behindert oder unmöglich macht. Und nun rechnen Sie selbst.

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      • Helga Dreyer schreibt:

        Herr Christoph, nur zur Klarstellung: ich bin von Anfang an aus verschiedenen Gründen eine leidenschaftliche Gegnerin der Arena gewesen und werde es auch bleiben.
        Allerdings empfand ich Ihre relativierende Äußerung zu dem Gebührenbetrug im Vergleich zur Skandalhalle als nicht durchdacht und als nicht angemessen. Um nichts anderes ging es mir.

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  8. Werner Dachs schreibt:

    Unser Seevetaler Kanzlerkandidat Bernd Althusmann wird mitleiden. In NRW brennt der Buchsbaum, genauer: in Gütersloh. Aufgrund des Corona-Ausbruchs in der Wurstfirma von Schalke-Mäzen Clemens Tönnies hat NRW-MP Laschet den Lockdown über den gesamten Kreis verhängt. Macher-Politik mit dem ganz großen Pinsel. Als Nordrhein-Westfale des Herzens, der um sein VW-Land bangt und der den Namen Gütersloh zumindest schon mal gehört hat, empfinde ich es aller Sicherheitsbedenken zum Trotz als meine Pflicht, zu berichten. Koste es, was es wolle.

    Wie geht man so eine Aufgabe an? Es beginnt mit Arbeit am Mindset, ich nenne es den „Jenke (nicht Jenckel!) von Wilmsdorff-Modus“: Reingehen in das Auge des Orkans, dem möglichen Tod ins Auge sehen, Last-Man-Standing-Vibes („Wer wagt, gewinnt: Leben als Experiment“. Bastei Lübbe, 2014). Das heißt konkret: Mund-Nasen-Bedeckung – oder wie die am Niederrhein sagen: Bürgermaulkorb – aufgesetzt und ab in den Livestream der Laschet-Pressekonferenz auf WDR Aktuell (https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-westblick-aktuell/audio-lockdown-im-kreis-guetersloh-und-warendorf-100.html). Irgendwie hat sich eine Ton-Bild-Schere in den Stream geschlichen, oder haben unseren MP die letzten Wochen einfach zu sehr mitgenommen?

    Nein, davon kann keine Rede sein. Rein nonverbal steht der Ministerpräsident wieder mit beiden Beinen im Saft, erinnert zeitweise an den Law-and-Order-Laschet aus dem Landtagswahlkampf 2017: Impulsivität, Furor, hohe sexuelle Energie. „Hier ist einer bereit, den Kampf gegen die Chinaseuche aufzunehmen“, notiere ich nachdenklich in mein Notizbuch. Dann ein neuer hübscher Gedanke: Die Pandemie als endlose Aneinanderreihung von Pressekonferenzen, der Ausnahmezustand als new normal. Auch das notiere ich fix, vielleicht lässt es sich irgendwo noch für 50 Euro verbloggen.

    Zurück nach Gütersloh. Der Ministerpräsident von NRW war ja diverse Male mit Lichthupe erwischt worden, als er freie Bahn forderte für schnelle Lockerungen. Jetzt fährt er damit nahe Gütersloh vor die Wand, unken einige. Doch Laschet dreht heute voll auf, legt sich sogar mit dem Wurstmagnaten an, poltert: „Die Kooperationsbereitschaft der Firma Tönnies hätte größer sein können.“ Ein Statement, das seine ganze Power erst entfalten kann, wenn man die rund 150 000 Euro einpreist, die Tönnies in den letzten letzten 15 Jahren an die CDU überwiesen hat. Showdown im Regierungsbezirk Detmold?

    Armin Laschet will es jetzt offenbar wissen, deutet mögliche Schadensersatzzahlungen von Tönnies nach der Krise an. So ergibt auch die bereits vor ein paar Tagen hinzugezogene Bundeswehr in Gütersloh Sinn: Der MP will Stärke gegen den Fleischmagnaten demonstrieren….Eines ist mit dem heutigen Tag und den markigen Sprüchen des MPs gewiss: Laschet hat das Kanzleramt noch nicht abgeschrieben. Doch, das weiß auch Bernd Althusmann, sein Weg nach Berlin führt über ein erfolgreiches Containment der Wurstfabrik und damit über: Clemens Tönnies. Vielleicht entscheidet sich das politische Schicksal des Aacheners in den kommenden Tagen genau hier, in den Fernsehbildern aus dem Regierungsbezirk Detmold: Irgendwo in Gütersloh.

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  9. Rainer Fuchs schreibt:


    Ein Flugplatzfest wird es noch viele kommende Jahre geben. (Foto: t&w)

    „Wie und zu welchen Konditionen soll der Lüneburger Flugplatz – der genau genommen ein Sonderlandeplatz ist – künftig für Motor- und Segelflieger genutzt werden? Welche Rahmenbedingungen sind im neuen Pachtvertrag aufzunehmen? Und welche Belange sind zu berücksichtigen? Zu diesen Fragen will die Hansestadt Lüneburg alle Beteiligten vor den eigentlichen Pachtverhandlungen an einen Tisch holen“, erklärt die Stadtverwaltung heute in einer Pressemitteilung: https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Stadt-und-Politik/Aktuelles-hansestadt-lueneburg/Aktuelle-Pressemitteilungen/hansestadt-greift-vorschlag-des-lvl-auf-und-plant-runden-tisch-zum-kuenftigen-pachtvertrag.aspx

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  10. Anne König schreibt:

    Auch in Lüneburgs Nachbargemeinden werden bisweilen saftige Niederlagen fällig, wenn Verwaltungshäupter und Politik das „Fremdeln“ mit ihren Bürgern zu bunt treiben:


    Foto: tm

    Rechtsanwalt Michael Gladow und Helga Dreyer vorgestern vor dem Lüneburger Verwaltungsgericht – seit einem Vierteljahrhundert klagt die Walmsburgerin mittlerweile gegen die Stadt Bleckede und hat dabei schon einige Erfolge erzielt.

    Mehr dazu hier: https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/2764694-abwassergebuehren

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    • Gerd Wagner schreibt:

      War von Herbst 2006 bis zum zum 31. Oktober 2019 nicht mehr als ein halbes Vierteljahrhundert lang Lüneburgs jetziger Landrat Jens Böther hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Bleckede?

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      • Helga Dreyer schreibt:

        Sehr geehrter Herr Wagner, bevor mit Ihrem Beitrag für einige der Leser gedanklich ein „Bötherbashing“ einsetzt, nur soviel (grob dargestellt):
        Allein dem ehemaligen Bürgermeister der Stadt Bleckede und heutigen Landrat Böther war es 2015 es zu verdanken, dass der seit 1995 anhaltende Betrug mit den aufgepumpten Kapitalkosten in den Gebührenberechnungen überhaupt Thema werden konnte. Der Gang zum Gericht in 2017 war nötig, damit nicht nur für die Zukunft korrekt berechnet wird, sondern dass auch die Überzahlungen der Jahre ab 1995 in der neu zu berechnenen Gebühr Niederschlag finden kann. Dieser Schritt war zwischen Herrn Böther und mir genau so abgesprochen.

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      • Olaf Jansen schreibt:

        Den „seit 1995 anhaltenden Betrug mit den aufgepumpten Kapitalkosten in den Gebührenberechnungen“ der Stadt Bleckede gerichtlich zu klären, war mit deren Bürgermeister 2017 „genau abgesprochen“.

        Die Vervollkommnungsfähigkeit unserer Gattung ist also bewiesen. Kommunaler Betrug wird nach einem Vierteljahrhundert abgestellt.

        Die schlechte Nachricht lautet demnach: Mit der Erhellung der Arena-Machenschaften werden wir wohl bis 2045 warten müssen.

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      • Georg Christoph schreibt:

        Im „Bleckeder Abwasserkrimi“ (T. Mitzlaff) geht es um „Überzahlungen“ von einigen zehntausend Euro. Im Lüneburger Arena-Krimi um „Kostenexplosionen“ im zweistelligen Millionen Euro-Bereich. Das dürfte doch wohl eine Dimension ganz anderer Qualität sein.

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  11. Otto Berg schreibt:

    Hallo, jo bembel,

    ich glaube einfach, dass es einen erheblichen Unterschied bedeutet, ob in 100 oder in 150 Meter Entfernung von den Grundstücksgrenzen der Bundeswehr („Bundeswehr-Zaun“) hätte überplant und gebaut werden dürfen.

    Siehe zu den – angeblichen – städtischen Ansprüchen die Doppelseite 6 und 7 in der aufwendigen Informationsbroschüre: https://www.hansestadtlueneburg.de/PortalData/43/Resources/dokumente/stadt_und_politik/wahlen/Broschuere_Sonderlandeplatz_Buergerentscheid.pdf

    Oder hier nur das Bild des Geländes:

    Es ist auf diesem Bild leicht zu erkennen, dass bei 150 Meter Abstandsgebot der graue Bereich („Mögliche Gewerbefläche“) bis auf ein kleines Dreieck links unten an der Zeppelinstraße (wo die LVL-Hallen stehen) komplett wegfallen würde.

    Es hätten dann also nicht, wie von der Lüneburger Verwaltungsspitze behauptet (siehe etwa S. 7, Broschüre), 8 Hektar (40%), sondern allenfalls rund 3 Hektar (15%) der ca. 20 Hektar großen Fläche gewerblich genutzt werden können.

    Ob hier ein verwaltungsinternes „Missverständnis“ vorliegt und – falls ja – wie es zustandekam, das ist, finde ich, eine nicht ganz unerhebliche Frage vor dem Hintergrund dessen, was Herr Jenckel „das Gebaren im Rat“ nennt (das eventuell aber besser „das Gebaren im Rathaus“ hieße), jedoch auch im Hinblick auf Herrn Jenckels Frage, warum „Politik und Bürger in Lüneburg fremdeln“.

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    • Ernst Kruse schreibt:

      Vor diesem Hintergrund gewinnt der am 29. August 2019 vom Rat „bei 15 Ja-Stimmen und 24 Gegenstimmen mehrheitlich abgelehnte Änderungsantrag“ des Beigeordneten Michèl Pauly geradezu visionären Gehalt. Denn Pauly hatte in seiner Eingabe gefordert, „den Pachtvertrag mit dem LVL über den Oktober 2020 hinaus so lange zu verlängern, bis eine rechtskräftige Bebauungsplanung, die dem ausdrücklichen Willen des Rates entspricht, vorliegt und ein konkreter Bauantrag positiv entschieden ist.“

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  12. jo bembel schreibt:

    „KOLPORTIERT wird nämlich, dass im Rathaus ein Brief von der Hardthöhe an den Verwaltungsleiter liegt, der besagt, dass die Bebauungsgrenze in 150 Meter Entfernung vom Zaun endet. Ansonsten: Veto des Bundes. Damit wäre tatsächlich nur die Fläche geblieben, wo jetzt die Flugzeughallen stehen. Es hätte daher auch keine Solarfelder usw. geben können. Das übrige Areal, soll es in dem Brief wörtlich heißen, „ist von jeglicher Bebauung frei zu halten“.“

    Interessant in puncto Pacht.

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    • Doro Fischer schreibt:

      Aber auch in puncto der kampagnenartig herumerzählten Möglichkeit, eine Vielzahl von Arbeitsplätzen durch Ansiedlung von „innovativen“ Betrieben schaffen zu können. Sollten da alle Ratsparteien bei der Zurückhaltung von Informationen über diese Einschränkungen mitgespielt haben, dürfte auch „das Projekt Zukunftsstadt keine letzte Chance mehr sein, Vertrauen zurückzugewinnen.“

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      • Ingo Meyer schreibt:

        Also bezüglich dieses Punktes (aber auch in den anderen Fragen) wäre mir die grade Art von Jens-Peter Schultz sehr willkommen. Aber leider schweigt der Sozialdemokrat an dieser Stelle.

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  13. Jo schreibt:

    Sie zählen sich auch zu den Gewinnern: Philipp Meyn (von links), Hiltrud Lotze, Carl Johann Niederste Frielinghaus und Kathrin Rühe-Neumann. (Foto: t&w)

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  14. Jo schreibt:


    Foto: Hans-Jürgen Wege

    Rainer Mencke (CDU): „Wir sind nicht überrascht, haben es vielmehr erwartet. Uns war immer klar, dass der Ratsbeschluss nichts mit der Stimmung in der Stadt zu tun hatte.“

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    • Helmut Stein schreibt:

      Was heißt hier „wir“?

      Bei der Sitzung des Rates der Hansestadt Lüneburg am Donnerstag, 29. August 2019 in der Aula der IGS, Thorner Str. 14 am Kreideberg, wo über die Vorlage 8524/19 „Antrag des Luftsportvereins Lüneburg e.V. – Verlängerung des Betreibervertrages über das Jahr 2020 hinaus“ abgestimmt worden ist, waren Sie doch gar nicht anwesend, Herr Mencke.

      Und in der Sitzung des Verwaltungsausschusses von Dienstag, 27. August 2019 im Traubensaal, gab es zu N25 „Antrag des Luftsportvereins Lüneburg e.V. – Verlängerung des Betreibervertrages über das Jahr 2020 hinaus“ nur drei Unterstützer des LVL: Zwei waren die Ratsherren Gaberle (AfD) und Soldan (FDP). Also können nicht beide CDU-Vertreter (Frau John und Sie) für den LVL-Antrag gestimmt haben!

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      • Michel Pauly schreibt:

        Dazu kurz zur Aufklärung: Bei dieser VA-Sitzung am 27. August war ich als linker Beigeordneter anwesend und habe-wie auch im Rat-gegen das Auslaufen des Vertrages im Oktober 2020 gestimmt unter Verweis auf die Ermangelung an politisch abgestimmten und zulässigen Alternativplanungen. Wie die anderen abgestimmt haben, darüber dürfen nur Sie selbst Auskunft geben. Für Ihre Analyse wer wie abgestimmt haben dürfte ist das vielleicht interessant.

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      • Helmut Stein schreibt:

        Ja, das ist es. Denn das würde heißen, dass Reiner Mencke n i c h t für den LVL-Antrag votiert haben kann und dass folglich ihm und seiner CDU n i c h t „immer klar“ gewesen sein kann, dass der Ratsbeschluss nichts mit der Stimmung in der Stadt zu tun hatte.“

        Recht hätte vielmehr LZ-Chef Rath, der am Montag geschrieben hat: Die „CDU … eierte in der Flugplatzfrage in einer unverbindlichen Gegensätzlichkeit herum, dass man bei so viel Entscheidungsschwäche schon fast Mitleid haben musste. Bürgernah und zukunftsweisend war das … jedenfalls nicht.“

        Ein bisschen zum Fremdschämen für Herrn Mencke, oder?

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      • Klaus Bruns schreibt:

        Meines Wissens, hat zumindest Frau John nicht für den LVL Antrag gestimmt.
        Drohnen wären nach ihrer Aussage , ist auch meine Meinung, für die Beobachtung , ob der Wald brennt, völlig ausreichend. Herr Mencke, Sie werden doch bestimmt hier darauf antworten, oder? Vorausgesetzt, der Blogwart ohne Humor, lässt es zu. Bei dem Blogwart scheint dieses , was den Humor betrifft, eine alte Krankheit zu sein.

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      • Tanja Schumann schreibt:

        Scheint, Herr Mencke will im Nachhinein auf einen Zug aufspringen, den er im Vorhinein am Weiterfahren hindern wollte.

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  15. Klaus Bruns schreibt:

    Herr Jenckel eine Frage mit Anlauf. sie und herr mischke von der nabu sind bekanntlich kämpfer für eine gute sache. nur, ihre durchschlagskraft tendiert gegen null, solange politiker von der wirtschaft abhängig sind. fahrradhersteller haben weder die durchschlagskraft, wie autohersteller noch naturfreunde gegenüber der wirtschaft, die am ende alles bezahlt. und wer mit vernunft rechnet ,soll sich mal das management von vw anschauen. ich kenne eine menge konservative, die mir gesagt haben: ich lebe auch nur einmal, nach mir die sintflut. Wie wollen sie deren egoismus besiegen? ich versuche das seit 50 jahren.

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  16. Gunther Horn schreibt:

    „Der Luftsportverein hat mit seinem Bürgerentscheid den Nerv der Bürgerschaft getroffen. (…) Das Ergebnis ist ein gutes Jahr vor der Kommunalwahl in jedem Fall eine Klatsche für weite Teile des Stadtrates. Die stets Oberbürgermeister-treue SPD darf sich nicht wundern, wenn ihr Sinkflug auch in Lüneburg weitergeht. CDU und Grüne eierten in der Flugplatzfrage in einer unverbindlichen Gegensätzlichkeit herum, dass man bei so viel Entscheidungsschwäche schon fast Mitleid haben musste. Bürgernah und zukunftsweisend war das bei beiden Parteien jedenfalls nicht. Auftrieb im Vorwahljahr sieht anders aus.“

    So das Montagskater-Resümee von LZ-Chef Marc Rath: https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/2762042-kommentar-sinkflug-fuer-die-politik

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    • Ulrich Löb schreibt:

      Lieber Herr Horn, da hat Marc Rath aber ein scheinbar nachhaltiges Gerücht in die Welt gesetzt, ohne es zu belegen, wenn er behauptet dass die Grünen in der Flugplatzfrage herumgeeiert hätten. Wir habe uns eindeutig gegen den Motorflugbetrieb ausgesprochen, wegen der Unfallgefahr, des Lärms und der ökologischen Probleme. Wir haben gesagt, dass nur die Flächen neu bebaut werden dürfen, die bereits jetzt durch die Flugplatzgebäude bebaut worden sind und wir haben uns für die Freihaltung der anderen Flächen, für die Kaltluft und Pflanzen und Tiere ausgesprochen. Also klare Linie und kein Geeiere. wenn sie hier Gerüchte ohne Belege kolportieren, dann frage ich mich schon warum?

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      • Otto Berg schreibt:

        Sehr geehrter Herr Löb,

        lassen Sie mich hier bitte kurz mit zwei Anmerkungen reingrätschen:

        1.) Herr Horn „kolportiert“ nicht, sondern macht mit Anführungszeichen und Angabe seiner digitalen Quelle ganz deutlich, dass er einen Meinungs-Kommentar aus der Landeszeitung ZITIERT, den er überdies als „das Montagskater-Resümee von LZ-Chef Marc Rath“ bezeichnet. Ich zitiere Bernd Althusmann, der sowas wissen muss: „Zitate sind … Zitate, keine Zustimmung oder Ablehnung!“

        2.) Wie ich höre, haben nicht nur die B90/Grünen gesagt, dass nur die Flächen neu bebaut werden dürfen, die bereits jetzt durch die Flugplatzgebäude überbaut worden sind. Das SPD-Gerede von der großen, dringend gebrauchten „Gewerbefläche“ war ohnehin reiner Reklame-Unfug. KOLPORTIERT wird nämlich, dass im Rathaus ein Brief von der Hardthöhe an den Verwaltungsleiter liegt, der besagt, dass die Bebauungsgrenze in 150 Meter Entfernung vom Zaun endet. Ansonsten: Veto des Bundes. Damit wäre tatsächlich nur die Fläche geblieben, wo jetzt die Flugzeughallen stehen. Es hätte daher auch keine Solarfelder usw. geben können. Das übrige Areal, soll es in dem Brief wörtlich heißen, „ist von jeglicher Bebauung frei zu halten“.

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    • Gunther Horn schreibt:

      Lieber Herr Löb,

      Herr Berg hat recht, ich wollte den Passus dem Blog.jj-Publikum zur Kenntnis bringen und ihn damit zur Diskussion stellen, mir aber seine Position nicht in allen Hinsichten zu eigen machen.

      Doch, hat Marc Rath wirklich nur ein „nachhaltiges Gerücht in die Welt gesetzt, ohne es zu belegen, wenn er behauptet dass die Grünen in der Flugplatzfrage herumgeeiert hätten“?

      Fragen Sie mal Klaus Freytag von der „Bürgerinitiative gegen Fluglärm“ über die Gründe für den klaren Ausgang des Bürgerentscheids: „Unfassbar. Ich bin schockiert.“ Seit elf Jahren kämpfe er gegen den Flugplatz. Nun sagt er: „In welcher Stadt lebe ich eigentlich?“ Er sieht einen ganzen Strauß von Ursachen: „Uns sind Unterstützer weggebrochen, etwa die Grünen – Ulrich Blanck ausgenommen“: https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/2762756-wer-darf-mit-ins-cockpit

      (Übrigens: „Scheinbar nachhaltig“ besagt, dass das Gerücht nur dem Schein nach, nicht aber in Wirklichkeit nachhaltig ist. Sie wollten aber die Vermutung zum Ausdruck bringen, das es „anscheinend“ so nachhaltig ist, wie es Ihnen erscheint.)

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      • Ulrich Löb schreibt:

        Herr Horn, Sie reiten weiter (unbeabsichtigt?) ein totes Pferd. Auch die Bürgerinitiative gegen Fluglärm hat keinen Beweis für ihre Behauptung erbracht. Mann kann deren Aussage aber als Übersprungshandlung verstehen.

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    • Gunther Horn schreibt:

      Herr Löb,

      ich bin nur der Bote der schlechten Nachricht, die mir aber bemerkenswert genug schien, um sie hier einzustellen. Denn wie Sie hoffe ich natürlich auch, dass der Herr Rath mitliest und sich vielleicht entschließt, kurz zu erklären, wie er zu diesem dezidierten Urteil gelangt ist:

      „CDU und Grüne eierten in der Flugplatzfrage in einer unverbindlichen Gegensätzlichkeit herum, dass man bei so viel Entscheidungsschwäche schon fast Mitleid haben musste. Bürgernah und zukunftsweisend war das bei beiden Parteien jedenfalls nicht.“

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  17. Werner Reimers schreibt:

    Man mag zu den fliegenden Seifenkisten an der Zeppelinstraße stehen, wie man will – , eines ist sicher: Ein solcher Bürgerentscheid und vor allem ein solches Ergebnis dürften nicht im Sinne von Brigitte Mertz und ihresgleichen sein.

    „Demokratie heißt, dass ihr alle fünf Jahre wählen geht, den Rest überlasst ihr uns!“

    So hatte die SPD-Kreistagsabgeordnete vor ziemlich genau fünf Jahren ihr „sozialdemokratisches“ Politikverständnis öffentlich kundgetan: https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/239958-anwohner-der-milchbergsiedlung-in-neu-neetze-laden-spd-politiker-ein

    Wäre doch gut, wenn der „Erdrutschsieg“ der Luftsportler vom Sonntag als Anzeichen dafür genommen werden könnte, dass Leute mit der selbstgefälligen Mentalität von Frau Mertz sich darauf einstellen müssen, bei den Kommunalwahlen im Herbst nächsten Jahres „vom Bürger“ endgültig aus dessen politischen Vertretungen gefegt zu werden.

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  18. Jens-Peter Schultz schreibt:

    Herr Heilmann und die Leute umzu brauchen keinen Weckruf. Der/die ist/sind sowas von zukunftsorientiert und positiv unterwegs, dass ist schon sehr bemerkenswert. Ich erlebe das ja auch hautnah. Es macht richtig Spaß mit diesen Leuten zusammenarbeiten zu dürfen. Ich habe auch keinen Bock auf langes Aufschieben. Da sind wir mal wieder einer Meinung und leider auch bei der Bewertung der SUV und rollenden Bumsbuden 🙂 bzw. Wohnmobile. Ich bin nicht ängstlich, weder körperlich noch verbal. Aber ich bin bei Ihnen, wenn diese Dinger so dicht an einem vorbeifahren löst das bei mir Ring 20 unter dem Arm aus. Früher wurden Fahrradwege mit 80 cm Breite gebaut und es gab keine Fahrräder mit Anhänger und Lastenfahrräder. Heute gibt es andere Standarts. Und in Deutschland gibt es noch eine Industrie, die der größten Bremsklotz am Siegwagen der Mobilwende ist. Die Autoindustrie. Sogenannte Vorzeigeländer wie Holland und Dänemark haben keine Autohersteller. Deshalb wird es bei uns leider noch Jahre dauern bis man die Verkehrswende auch in Deutschland als solche bezeichnen darf. Den Manangern diser Branche ist doch nicht mehr beizukommen. Fässt man sie etwas an; drohen sie mit den Verlust von Arbeitsplätzen. Leider nicht ihren eigenen. Ich befürchte, dass ich das nicht mehr erleben werde. Ich kannte noch eine Stadt mit ganz wenigen Autos und wenn dann Lkw.’s. Die Bäckerstraße war die „Bundesstraße 4“. Wie sich die Zeiten ändern.

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  19. Klaus Ricken schreibt:

    Hallo Herr Schultz,

    von Ihren rosigen Schilderungen in Sachen Radverkehr sind wir weit entfernt. Was tat sich denn in den letzten Jahren?
    Sehen Sie einfach einmal unter

    https://include-ni.zfinder.de/368420904

    und suchen Sie die Meldungen heraus, die sich auf den Radverkehr beziehen! Unterziehen Sie diese einer kritischen Prüfung.

    Einwendungen / Anfragen an die zuständige Stelle ( Herr Heilmann) werden ignoriert und NICHT beantwortet.

    Meldungen und Nachfragen wegen Parkens auf Radwegen sind wohl nicht gern gelitten, Antwort erfolgte nur nach erneuter Anfrage,

    Ich weiss nicht, ob Sie schon einmal mit dem Rad in Lüneburg unterwegs waren?

    Ich lade Sie ein zu einer gemeinsamen Radtour durch das von Ihnen rosig geschilderte Radnetz Lüneburgs, dann bitte bei Regen!

    Klaus Riecken

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    • Jens-Peter Schultz schreibt:

      Herr Rieken, ich schildere nichts rosig und ja, es gibt noch viel zu tun. Aber auch ja, dass wir schon deutlich besser geworden sind. Auch ich lade sie gerne zu Fahrradtouren durch und um Lüneburg ein. Waren sie noch nicht mit, wenn ich unterwegs war. Schade eigentlich. Wenn es wieder geht, kommen sie doch mit. Regenklamotten habe ich und ich bin auch nicht aus Zucker. Die Stadt hat einen sehr agilen VAD (Verkehrsaußendienst). Beschwerden mit Foto an das Ordnungsamt und Daten zu Ihrer Person als Zeuge und schon läuft ein Owi Verfahren. Und wenn es was zu bemängeln gibt. Sag es uns einfach, dann kümmert sich die Stadt
      https://www.hansestadtlueneburg.de/Home-Hansestadt-Lueneburg/Was-erledige-ich-wo/sags-uns-einfach.aspx

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  20. Rainer Mencke schreibt:

    Die CDU-Fraktion im Stadtrat ist von dem Votum nicht überrascht – wir haben erwartet, dass die Lüneburger Stadtgesellschaft nicht die Ratsentscheidung teilt ! Hoffentlich kommt es nun zu fairen Gesprächen für einen neuen Pachtvertrag.

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    • Klaus Bruns schreibt:

      ich habe mich auch nicht gewundert Herr Mencke. Diese Entscheidung ist auch eine Antwort auf die Politik der sogenannten Obrigkeit. Bürgerentscheide fürchtet ja gerade die CDU , wie der Teufel das Weihwasser. Ich nehme an, es ging hier bei der ,,Wahl“ nicht um den Flugplatz , sondern um das Heimzahlen für vergangene Entscheidungen. Ich bin gespannt, welche Geschenke die Stadt Lüneburg mit ihren verantwortlichen Kommunalpolitikern für den ,,armen“ Propeller-Verein bereit hält.

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  21. Eva-Maria Kastell schreibt:

    Mit großer Freude lese ich, dass die Bürger/-innen sich für den Flugplatz, dafür ausgesprochen haben, dass der Artenvielfalt weiterhin eine Chance gegeben wird und ein Gelände erhalten bleibt, welches für das ‚Stadtklima‘ sehr wichtig ist.

    Bravo Lüneburger/-innen, Sie wissen was in der heutigen Zeit wichtig ist!

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    • Andreas Janowitz schreibt:

      Eijeijei… ich glaube Sie verrennen sich da in einen Wunschtraum. Bei der fulminanten Wahlbeteiligung von … was…(?).. 20% (?) scheint mir eher die Freizeitpiloten haben ihre Lobby mobilisieren können und dem Rest war es herzlich egal.
      Insbesondere da unser Obermaschinist letztens das deutliche geknirsche im Räderwerk gefliessendlich überhörte? Da hat unser Anlagenwart wohl ein wenig zu oft die Brechstange bemüht.
      Schlechtes Timing, denn ich glaube eher: wäre darüber bei einer allg. Wahl zusätzlich abgestimmt worden, sähe die Sache anders aus. So hing die Beteiligung im Wesentlichen davon ab wer mobilisieren kann und da waren unsere Bruchpiloten numal arg im Vorteil, denn für die ging es um alles oder nichts.

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      • jo bembel schreibt:

        Eijeijei,

        https://votemanager.kdo.de/20200614lueneburg/03355022/html5/Buergerentscheid_NDS_178_Gemeinde_Hansestadt_Lueneburg.html

        entdecken Sie Ihren Fehler selbst. Kleiner Tipp:
        es konnte auch per Briefwahl abgestimmt werden. Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2016 lag bei 54,4%. Die Unwahrscheinlichkeit, dass bei einer ähnlich hohen Wahlbeteiligung eine Mehrheit mit Nein gestimmt hätten, erkennen Sie selbst.

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      • Andreas Janowitz schreibt:

        Sie haben recht Herr Bembel, die Kommunikation der „Contra“ Fraktion war dermassen unterirdisch schlecht, das es bei einer allg. Wahl wohl nur noch mehr Gnatzstimmen gegeben hätte.
        Immerhin bleibt uns jetzt der unvergleichliche Rübenacker für weitere 15 Jahre erhalten.

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      • Klaus Bruns schreibt:

        Andreas Janowitz
        Immerhin bleibt uns jetzt der unvergleichliche Rübenacker für weitere 15 Jahre erhalten.
        es kommt doch wohl darauf an, wie hoch die pacht sein wird, oder? der luftfahrtkapitän will es ja für lau. ob die stadt sich das leisten kann?

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  22. Jens-Peter Schultz schreibt:

    Na,na Herr Jenckel. Zu Ihrer Zeit bei der Stadt hat diese etwa 100.000 Euro für Radwegebau ausgeben. Heute sind es alleine für 2020 2,7 Mio und rechnet man die Projkete noch mit, die im Rohr sind, liegen wir bei ca. 4 Mio. Wir haben ein Radverkehrsplan auf den Weg gebracht und sind in einem engen und partnerschaftlichen Austausch mit allen Verbänden, die im VerkehrsA sitzen und die Bürger können sich direkt beteiligen. Die Uni ist ebenfalls an Bord. Ich gehe mal davon aus, dass Sie ihre Ideen ( wo sind die eigentlich) auch mit einbringen können. Spätestens wenn Sie 2021 im Rat sitzen.

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    • jj schreibt:

      Lieber Herr Schultz, das mag sein, aber davon spürt man leider nichts auf der Straße und den Radwegen.
      Der versprochene Radring um die Innenstadt – Fehlanzeige.
      Bis die Einfallstraßen Bleckeder und Dahlenburger Landstraße angegangen werden, dauert es noch.
      Die Uelzener Straße ist stadteinwärts nichts für Bandscheiben.
      Die Soltauer Straße in beiden Richtungen ein Trauerspiel.
      Ihre Partei gehörte beim Verkehrsentwicklungsplan zu den Vorreitern und dann haben Sie entweder den Mut verloren, oder Sie waren einfach erstaunt, dass der Plan zu gut funktioniert und haben sich auf Lorbeeren ausgeruht – zu lange, finde ich.
      Wie kann es sein, dass eine Gemeinde wie Adendorf optisch Vorfahrt fürs Rad schneller umsetzt als die Hansestadt?

      Hier mein liebstes Beispiel aus der Soltauer für Sie. Schönen Restsonntag. Lg jj
      [video src="https://videos.files.wordpress.com/VGxIqhd7/soltau_fmt1.ogv" /]

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      • Jens-Peter Schultz schreibt:

        Die Soltauer Straße ist beschlossen. Die Westseite ist doch schon weitestgehend gemacht. Fragen Sie mal Herrn Heilmann wie lange es von einer Beschlussfassung bis zur Umsetzung dauert. Etwa 1 1/2 Jahre. Natürlich haben wir Sozis und der OB schuld. Ach, gab es da nicht ein einstimmigen Beschluss im VerkehrsA. Und warum dauert es so lange. Tja, weil es in unserem Rechtsstaat mit allen Beteiligungsformen so lange dauert. Fragen Sie mal nach. Sehr gute Journalisten tun sowas :-), wenn sie es denn wollen.
        Die Dahlenburger ist ebenfalls durch die Gremien durch. Bei der Bleckeder wären wir längst durch, wenn nicht die DB AG in Sachen Brücken in die Hufe kommen würde. Uelzener Straße ist der 1. BA im Rohr. Der Stadtring kommt auch und vieles mehr. Lesen Sie mal den beschlossenen Radverkehrsentwicklungsplan und nicht nur die Überschriften. Ich habe ganz bescheiden schon ein bisschen an dem VEP mitgestrickt. Wir und ich wollen die Stadt weiterentwickeln. Die motorisierten Individualverkehr sukzessive aus der Stadt herausnehmen und das obwohl die Randgemeinde, inflationär Baugebiete ausweisen, wohl gemerkt ohne bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Das macht nur die böse Stadt mit diesem OB und diesen Sozen sowie in bescheiden Maßen Reppenstedt und Adendorf. Die anderen bauen ausschließlich für die SUV Gesellschaft.
        Und es wird leider wohl alles auch noch längder dauern, denn Corona wird es wohl die Mittel für die Umsetzung rauben. Außer da kommt ein Heilsbringer aus dem Pflegerdorf, der das alles locker hinbekommt. 😉

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      • jj schreibt:

        Über die langwierigen Abläufe hat mich Herr Heilmann, der Mobilitätsprofi, schon des öfteren aufgeklärt. Aber aufgrund der Erfahrung der Vergangenheit ist ein bisschen Druck, ein bisschen Weckruf immer wichtiger. Also, was die Abläufe angeht, da habe ich meine Hausaufgaben gemacht. Was die Zeitabläufe angeht, da ist eben die Politik gefragt, die ihre Hausaufgaben gerne etwas aufschiebt, und nicht der Journalist.
        Ansonsten weiß ich sowohl die Verdienste des Oberbürgermeister zu schätzen wie auch Ihre grade Art (auch in anderen Fragen). Während Sie von der Verkehrswende reden, haben die SUV und Wohnmobile die Macht auf der Straße übernommen. Mir wird beim Radeln oft Angst und Bange. Die sind ja gar nicht in der Lage die 1.50 Meter Abstand einzuhalten. Lg jj

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      • Johann S. Kirsche schreibt:

        JJ schreibt: »Während Sie von der Verkehrswende reden, haben die SUV und Wohnmobile die Macht auf der Straße übernommen.«

        Hallo Herr Jenckel, lauert nicht sprungbereit ein muskulöser metall-blauer SUV »Renault Kadjar« mit dem Akronym »AJ« im Kennzeichen in Ihrer Remise am Brockwinkler Weg?

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      • jj schreibt:

        Schlecht recherchiert oder gestalkt – ich habe keine Remise und auch keinen SUV und auch keinen Renault lg jj

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      • Johann S. Kirsche schreibt:

        Weder recherchiert noch gestalkt. Einfach beim Anschauen Ihres Instagram-Filmchens angenommen, in dem Sie vor diesem Setting eines Ihrer mitreißenden Garten-Konzerte auf der Ukulele klampften.

        War ja auch nur eine Frage.

        Gerade unter Ratskandidaten vor heranrückenden Kommunalwahlen finden sich häufig die fetten Prediger der Magerkeit, die in Großbuchstaben verkünden, die Stadt brauche mehr Fahrradstraßen, während im Kleingedruckten geflüstert wird: »Sobald die neununddreißig sechsspurigen Autobahnen endlich fertiggestellt sind.«

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