Schau, schau, wer pendelt denn da im Amt Neuhaus wohin und über den Strom?

Die Elbbrücke bei Dömitz wurde 1992 gebaut, die kleine Stadt hat davon nicht profitiert, seither ein Viertel der Einwohner verloren, viele Geschäfte wie vor allem die Kaufhalle im Zentrum stehen leer. Foto: jj

Lüneburg, 31. Juli 2020

Einen ganzen lauen Sommerabend saß ich auf meiner jüngsten Radtour an der Elbe in Dömitz auf dem Deich und versuchte mir diese Betonbrücke mit dem blauen Bogen schönzusehen, die den Blick auf die Aue durchbricht. Es ist mir trotzdem nicht gelungen. Aber ein Gedanke ist mir schon gekommen: Wer profitiert von einer zweiten Brücken ein paar Kilometer stromabwärts bei Neu Darchau? Und wohin pendeln die Neuhauser eigentlich? Das ist schon erstaunlich.

Wirtschaftlich hat die geplante Darchauer Brücke, das zeigen schon die alten Untersuchungen, über Neuhaus hinaus nur homöopathischen Nutzen. Die Bau- und Planungskosten von 60 bis 100 Millionen Euro, je nachdem, wann sie gebaut wird, stehen dagegen in keinem Verhältnis. Und die Autos fahren nicht nur nach Lüneburg, sondern diffundieren Richtung Ludwigslust, Hamburg, Schleswig-Holstein oder Dannenberg.

Bei Neu Darchau ist die Elbbrücke geplant.
Grafik: Geoportal Landkreis Lüneburg

Den Bewohnern, also den Bewohnern, die sich zu Wort melden, geht es um eine sichere und kurze Überfahrt. Wobei das mit dem Kurz natürlich so eine Sache ist: Wer in Bitter wohnt, fährt 19 Kilometer bis zur Elbbrücke Dömitz. Darchau wäre genauso weit. Stellt sich also die Frage: Will derjenige nun nach Lüneburg oder Dannenberg? Wohnt einer in Wehningen, fährt er 26 Kilometer nach Darchau und nur knapp sieben Kilometer nach Dömitz. Strachau: 14 Kilometer Dömitz und 25 Kilometer nach Darchau. Stiepelse? Sechs Kilometer zur Fähre Bleckede oder mehr als doppelt so weit nach Darchau?

Der Landkreis Lüneburg hat in seinen Feldrecherchen zur Brückenplanung schon bei den früheren, gescheiterten Anläufen für die Elb-Querung auch Pendler-Bewegungen im Amt Neuhaus unter den Beschäftigten erfasst. Das war 2010, da lebten noch mehr Menschen im Amt Neuhaus. Für die Zukunft gilt nach den aktuellen Untersuchungen: Die Jüngeren werden dramatisch weniger, die Älteren bleiben.

Ergebnis der Pendler-Ziel-Analyse 2010: Fast 25 Prozent pendelten danach in Orte im Landkreis Ludwigslust, also ganz sicher nicht über eine Elbbrücke. Dahin zog es 4,2 Prozent Richtung Dannenberg. Nach Hamburg pendelten 7,6 Prozent, die nehmen sicher auch nicht die Brücke, sondern fahren über Boizenburg oder die Autobahn. Und lediglich 19,3 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten fuhren damals in den Landkreis Lüneburg.

An den Pendlerzielen und der Mengenverteilung scheint sich für den Landkreis Lüneburg und das Amt Neuhaus wenig verändert zu haben, wenn man aktuelle Zahlen der Agentur für Arbeit zu den Pendler-Bewegungen heranzieht. Die allerdings sind nicht so detailliert.

Also, liebe Planer, liebe Gutachter, schaut noch einmal genau hin, wem die Brücke tatsächlich nutzt? Die Querung hielte schon so keiner harten Wirtschaftlichkeitsprüfung stand, mit dem Pendlerschwund schon gar nicht.

Nur eines ist klar wie Kloßbrühe: Diese Brücke der Herzen, ein Versprechen aus Zeiten des Einheitsrausches, wird dem Tourismus links und rechts der Elbe nicht nutzen, sondern Schaden zufügen und damit einem wichtigen Wirtschaftszweig einer Region, die heute an Charme jeden anderen Flecken im Landkreis Lüneburg überstrahlt. Denn niemand will, wenn er in die pure Natur aufbricht, an einer Stahlbeton-Brücke Kaffee und Kuchen genießen oder gar Quartier beziehen.

Wer also sägt da an dem Ast auf dem er sitzt? Oder besser, wer will womöglich das Amt Neuhaus umkrempeln als Warenumschlagplatz. Wie solche Hallen-Monster aussehen, das kann man bei Gallin und nahe Zarrentin bestaunen. Seelenlose Orte aus Wellblech mit gefräßigen Mäulern für LKW-Schlunde. Das will natürlich niemand, auch kein Neuhauser, dafür ist das Amt nicht gemacht. Aber wie das so ist, man baut eine Brücke und wundert sich, welchen Kollateral-Flurschaden man anrichtet.

Hans-Herbert Jenckel

Über jj

Journalist, Dipl.-Kaufmann
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26 Antworten zu Schau, schau, wer pendelt denn da im Amt Neuhaus wohin und über den Strom?

  1. Peter Wegner schreibt:

    Hochwasserproblematik (Erinnerungstafel am Dorfplatz):

    Am 24. März 1888 hatte sich das Elbe-Eis zwischen Viehle und dem Walmsburger Strauch bis auf den Grund festgesetzt. Der Sommerdeich wurde durchbrochen und halb Walmsburg (Bruchdorf) überschwemmt. Sieben große Eisbrecher aus Hamburg konnten nicht verhindern, dass in den Nachtstunden der Deich bei Alt-Darchau brach und zahlreiche Ortschaften unter Wasser gesetzt wurden. Zahlreiche Menschen und Vieh sind dabei umgekommen. Darchau war nach dem Bruche nur noch ein Trümmerhaufen, die Orte Konau und Popelau wurden in eine meterhohe Sandbank verwandelt. Der Ort Walmsburg war trotz seiner Nähe zur Elbe bis 2009 nicht eingedeicht. In den letzten 10 Jahren sorgten die Hochwasser in den Jahren 2002, 2003, 2006, 2011 und 2013 wieder für große Gefahren und Schäden. Seit dem Jahre 2011 sichert ein Deich die Ortschaft Walmsburg.

    Quelle: https://www.bleckede.de/home/rathaus/stadtportraet/ortsteile/walmsburg.aspx

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  2. Heike Voigt schreibt:

    Ich glaube nicht, dass es eine Hitzewelle geben wird und dafür werde ich auch nächstes Wochenende wieder auf die Straße gehen.

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  3. Helga Dreyer schreibt:

    In dem von Ihnen, sehr geehrter Herr Janowitz, im Kommentar https://blog-jj.com/2020/07/31/elbbruecke/#comment-11451 bezeichneten LZ-Artikel wird auch der Betrag von 79 Mio € nicht genannt.
    Gerne diskutiere ich wieder mit Ihnen, wenn Sie Ihre Übertreibungen lassen und auf den Boden der Tatsachen zurückkehren.
    Bis dahin noch eine kleine Denkaufgabe:
    Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie widersinnig Ihre Argumentation ist, wenn einerseits behauptet wird, diese Brücke würde nur für wenige Bewohner aus Amt Neuhaus (z. B. Pendler) gebaut werden, um dann im nächsten Halbsatz bereits darüber zu lamentieren, dass mit Brücke die Anrainer mit täglichen Überfahrten von ca. 100 LKW und 3000 Pkw zu rechnen hätten?

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    • Klaus Bruns schreibt:

      upps Frau Dreyer
      Aktuell werden die Gesamtkosten für den Bau der Brücke auf 67 Millionen Euro taxiert. Dass das wohl nicht die endgültige Bausumme sein wird, ist den Kreistagsmitgliedern wohl bewusst: „Bis der Landkreis eine endgültige Entscheidung treffen muss, werden die jetzigen Zahlen auch überholt sein“, weiß Böther. Wie sehr die Baupreise in die Höhe klettern, hatte zuvor Jens-Michael Seegers deutlich gemacht: Seinen Worten zufolge sind die Baupreise von 2015 bis heute um 17,5 Prozent gestiegen.
      was meinen sie, wie lange würde es dauern, bis die brücke fertig ist? in 5 jahren? wie sind da wohl die baupreise?

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      • Ingo Meyer schreibt:

        Herr Bruns, denken Sie immer daran: „Gerät der Erdball auch ins Wanken, wir bleiben doch die alten!“

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    • Andreas Janowitz schreibt:

      Fr. Dreyer anders als unsere identitären Spinner auf Facebook verwende ich nur einen Namen unter dem ich Kommentare schreibe. Ich hatte das mögliche Ausmass des Durchgangsverkehrs nirgendwo erwähnt, Sie müssen da etwas verwechseln.

      Ich nehme weiterhin an, das es sich bei den Jahre alten Prognosen um schöngerechnete Zahlen handelt: Unimathe. Sie erinnern sich an die Prognosen für den Unineubau?

      Natürlich kann es sein, das ausnahmsweise einmal positive Überraschungen auf uns warten: wie etwa der jüngste Rekord auf der A352. Für gewöhnlich warten aber eher unangenehme Überraschungen, wesshalb eine Obergrenze von 100 Mio. € (all inclu.) durchaus keine masslose Übertreibung darstellt. Selbst die angeführten ~80 Mio. € sind jenseits allem vertretbaren.

      Ich hätte in Bonn angerufen bevor die 700.000 € angewiesen wären? Ein einfaches Telefonat aus Hannover würde u.U. reichen? Deren Kooperation mit der RWTH ist wohl nicht erst gestern zustande gekommen? Sie erinnern sich?
      Selbst wenn die Seilbahn der RWTH zu teuer käme, sind die 2 Mio. für eine neue Fähre immernoch nur ein Bruchteil. Ein insistieren auf Erschliessung durch verkehrstechnische Grossprojekte halte ich für abwegig. Zumal wir ja gerade die „Nebenwirkungen“ des Circus Minimus bewältigen dürfen. -.-

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    • Karsten Hilsen schreibt:

      Sehr geehrte Frau Dreyer,
      Ich sehe in den von ihnen kritisierten Zahlen überhaupt keinen Widerspruch, sondern es ist für mich das zentrale Argument gegen /diese/ Brücke an /dieser/ Stelle.
      Sie würde, wenn sie denn gebaut würde, in Art und mit ihrer weiteren Verkehrsanbindung, für den rein regionalen Verkehr gebaut.

      Es ist aber zu befürchten, dass sie, vor allem auch von LKW, als Abkürzung von der Berlin-Autobahn zur zukünftigen „Nordland“-Autobahn Lüneburg-Wolfsburg genutzt wird.
      Da ein LKW eine Straße so stark belastet/ verschleißt, wie mehrere Tausend! PKW, wird dieser zusätzliche Verkehr die Straßen des Landkreises, welche für /den/ Verkehr gar nicht gebaut wurden, aber auch die Brücke selber, absehbar ruinieren.

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      • Helga Dreyer schreibt:

        Sehr geehrter Herr Hilsen,
        zwischen Ihren Zeilen ist zu entnehmen, dass Sie der Meinung sind, die technische Ausführung des Straßenbaus hat etwas mit der aktuellen Zuordnung als Kreis- oder Landesstraße zu tun. Sie beziehen sogar auch die Brücke mit ein.
        Das glaube ich eher nicht. Mir ist keine Bestimmung bekannt, wonach z. B. die Beschaffenheit der Straßenbeläge unterschiedlich vorgeschrieben wird, je nachdem, um welche der beiden vorgenannten Straßen es sich handelt.
        Wie eine Straße einzuteilen ist, ist im Niedersächsischen Straßengesetz (§ 3) geregelt. Und dabei wird nicht auf die Frequentierung abgestellt, sondern allein auf die Verkehrsbedeutung:
        § 3 (1) NStrG Die öffentlichen Straßen werden nach ihrer Verkehrsbedeutung in folgende Straßengruppen eingeteilt:
        1. Landesstraßen; das sind Straßen, die innerhalb des Landesgebietes untereinander oder zusammen mit den Bundesfernstraßen ein Verkehrsnetz bilden und überwiegend einem über das Gebiet benachbarter Landkreise und kreisfreier Städte hinausgehenden Verkehr, insbesondere dem Durchgangsverkehr, dienen oder zu dienen bestimmt sind;
        2. Kreisstraßen; das sind Straßen, die überwiegend dem Verkehr zwischen benachbarten Landkreisen und kreisfreien Städten, dem überörtlichen Verkehr innerhalb eines Landkreises oder dem unentbehrlichen Anschluß von Gemeinden oder räumlich getrennten Ortsteilen an überörtliche Verkehrswege dienen oder zu dienen bestimmt sind;

        Hieraus wird – nebenbei gesagt – auch deutlich, dass die wiederholte Behauptung des Blog-Betreibers falsch ist, man habe extra, um an GVFG-Förderungen zu gelangen, die vorherige Landesstraße in Darchau 2003 in eine Kreisstraße umgestuft. Diese Straße mit der Fährverbindung über die Elbe lässt sich bisher nur in Nr. 2 einordnen. Die seinerzeit nötige Umstufung ist gesetzlich geregelt (§ 7 NStrG).
        Es könnte aber tatsächlich möglich sein, dass diese Straße später in eine Landesstraße umgestuft werden muss, weil sich mit Brücke überwiegend überregionaler Verkehr gebildet hat.

        Sie befürchten, dass dieser überregionale Verkehr sich dann hauptsächlich aus LKW generieren wird. Diese Befürchtung teile ich eher nicht.

        Bitte schauen Sie sich einmal das Autobahn- und Straßennetz in der von Ihnen bezeichneten Region genau an. Solche von Ihnen dargestellte mögliche „Abkürzung“ wäre aus meiner Sicht nur dann gegeben, wenn sich der Start oder das Ziel irgendwo zwischen Lüneburg und Uelzen an der (kommenden) A 39 befinden würde. Die Anzahl der sich dort befindlichen oder entstehenden Industriebetriebe, die Schwerlastverkehr erzeugen, hält sich doch in engen Grenzen (ebenso in Mecklenburg-Vorpommern bis zur A 24). Eine Streckenwahl über Dömitz oder Lauenburg zur Elbquerung dürfte daher als „Abkürzung“ sinnvoller sein, wenn das Ziel Lüneburg , Uelzen oder darüber hinaus lautet und der LKW von dort starten muss oder das Ziel sich dort befindet.

        Ich stimme Ihnen zu, dass sowohl Straßen als auch Brücken der Abnutzung unterliegen und diese unterschiedlich – nach Nutzung – ausgeprägt ist, so dass die eine früher und die andere später Erhaltungsmaßnahmen erfordert. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass mit diesen Maßnahmen gewartet wird, bis die Straße und Brücke schon ruiniert ist.

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  4. Helga dreyer schreibt:

    Sehr geehrter Herr Bruns, Ihre Ausführungen in dem Kommentar https://blog-jj.com/2020/07/31/elbbruecke/#comment-11439 möchte ich mit einem Spruch des großen deutschen Dichters und Denkers Johann Wolfgang von Goethe beantworten:

    „Das Leben gehört dem Lebendigen an, und wer lebt, muß auf Wechsel gefasst sein“.

    Beste Grüße
    Helga Dreyer

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    • Klaus Bruns schreibt:

      Liebe Frau Dreyer
      wir sind schon lange kein land mehr von dichtern und denkern. wir leben in einer postdemokratie mit ihren gezüchteten egomanen. schließlich nennt sich das system kapitalismus. persönlich halte ich nichts davon, auf andere leute kosten leben zu wollen. der trend geht genau aber in diese richtung. unsere sogenannten volksparteien haben entweder ein c , oder ein s in ihrem logo. beides entspricht mittlerweilen einem märchen. Ich bin übrigens noch sehr lebendig. wir sind uns ähnlicher ,als sie wahrscheinlich glauben. und weil ich weiß, sie sind eine kämpferin, was das wasser betrifft , bei uns in reppenstedt versucht coca cola tatsachen zu schaffen , auf kosten nächster generationen, was würden sie empfehlen, um diesen diebstahl zu verhindern?

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  5. Helga Dreyer schreibt:

    Lieber Herr Jenckel,
    ihr Kommentar https://blog-jj.com/2020/07/31/elbbruecke/#comment-11435 wirft wieder die Frage auf, was zuerst da war, das Huhn oder das Ei. Wollen sie wirklich, dass wir uns im Kreise drehen?
    https://blog-jj.com/2020/06/05/mit-der-elbbruecke-ist-es-wie-mit-einem-toten-pferd-nur-in-lueneburg-steigt-man-nicht-ab/#comments
    Wäre miteinander tanzen da nicht entspannter?

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    • jj schreibt:

      Liebe Frau Dreyer, jetzt haben Sie meinen wunden Punkt getroffen. Ich habe zwar letztes Jahr meinen ersten Tanzkurs besucht, aber fühle mich der Sache nicht gewachsen und würde Ihnen beim Tanzen auch nur auf die Füße treten. Aber ich denke, wir sollten in jedem Fall eine Tasse Kaffee zusammen trinken – ich bezahle auch. 😎 Ihr jj

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    • Andreas Janowitz schreibt:

      Fr. Dreyer ich kann beim besten Willen nicht verstehen wieso keine andere Lösung in Frage kommen soll. 100 Mio. € sind jenseits allem vertretbaren -PUNKT!
      Und selbst wenn Planungen heute begönnen, dauerte es min. 10 Jahre bis ein Spaten in die Hand genommen würde?! Diese Brücke wird niemals gebaut.
      Um den Bürgern dennoch einen Kompromiss anzubieten und den durch die Seuche geänderten Realitäten gerecht zu werden, wieso in Herrgott`s Namen soll es keine Seilbahn geben?

      https://www.upbus.rwth-aachen.de/

      Was ist daran schlecht? Mit Automietplätzen verbunden gäbe es eine Möglichkeit sowohl für Arbeitnehmer als auch für Schüler witterungsunabhängig die Elbe zu queren und brächte eine Tourismusverträgliche Attraktion. Güterverkehr durchs Nirgendwo rechtfertigt in keinster Weise diese gigantische Investition?! Das ist Verschwendung. Die Renovierung der 100 Jahre alte Brücke bei Lauenburg hat Priorität?

      Und ja auch wenn´s gnadenlos scheint ich pflichte Herrn Janckel bei: die Einwohnerdichte gibt es nicht her! Die Prognosen noch weniger. Noch viel weniger mit dem Circus Minimus Klotz am Bein. Diese Brücke wird so niemals Realität und es ist peinlich, das es von den Funktionsträgern nicht endlich gesagt wird. Es wird kein reiner Wein eingeschenkt, sondern fleissig weiter Geld in Luftschlösser versenkt. -.-

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      • Helga Dreyer schreibt:

        Herr Janowitz,
        woher haben Sie noch mal Ihre Informationen über 100 Mio Euro? Diese Zahl ist mir im Zusammenhang mit der Brückenplanung, die übrigens bereits voll in Gange ist und nicht erst begonnen werden muss – ein Abschluss der Planung kann im nächsten Jahr erwartet werden -, nicht bekannt.

        Bitte klären Sie mich mal auf.

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      • Andreas Janowitz schreibt:

        Fr. Dreyer ich beziehe mich auf auf eine realistische Obergrenze:
        https://www.landeszeitung.de/lokales/24626-elbbruecke-6/ :hier wird von ~79 Mio. € geschreiben
        Sie beziehen sich sicher auf die niedrigeren Zahlen aus:
        https://www.landkreis-lueneburg.de/Home-Landkreis-Lueneburg/Verkehr-Sicherheit-und-Ordnung/Verkehr-Landkreis/Elbbruecke-Landkreis.aspx

        Da über die Brücke hinnaus jedoch weitere Instandsetzungen der zu- und abführenden Strassen unabdingbar sind, halte ich die 65 Mio. für eine typische Unirechnung- soweit schönrechnen das man anfangen kann zu buddeln und oh wunder notwendige damit verbundenen Kosten tauchen erst auf, wenn man schon dabei ist. Ohne jedoch einige km Strasse dazu aufzubereiten ist die Verkehrsprognose ad absurdum geführt.

        Insofern halte ich tatsächliche Kosten von ~100 Mio. für durchaus realistisch? Somit absolut jenseits aller praktikablen Lösungen. Zumal selbst die Anschaffung einer besseren Fähre schon jetzt zu teuer ist?!
        Extremereignisse wie Hochwasser werden häufiger auftreten und diese Anpassungen wurden bisher auch eher wenig erwähnt? Zufahrtsdämme oder Verlängerung der Brücke über die reine Querung hinnaus wären nowendig?
        Ich will nicht über ein paar Mio. € streiten, da die Dimension insgesamt längst im Bereich „unpraktikabel“ liegt? Das ursprüngliche Versprechen einer festen Querung fällt für mich in den Einheiterausch „blühende Landschaften“.

        Ich habe mit jemanden zusammengearbeitet der in Dreischicht aus dem Amt nach Lüneburg 1,5 Stunden in eine Richtung pendelte. Ich weiss worum es geht. Ihm 20 Min für min. 70 Mio. zu schenken halte ich trozdem für untragbar?! Es geht einfach nicht, jedem überall einen Weg von der Haustür bis an jeden Arbeitsplatz zu finanzieren?
        Die Bewohner der Halligen entscheiden sich dafür? Genau wie er sich dafür entschied abgelegen zu wohnen…

        Das trotzige Festhalten an dieser Forderung für renitnet. Die Herrschaften vom „Verein“ können gerne eine Mautbrücke bauen und nein der Brückenbau wurde nicht begonnen. Die 700.000 € werden für eine weitere Studie aus dem Fenster geworfen! Wesentliche Punkte sind ungeklärt! Es wird nur ein weiteres mal „geplant“ (und oh wunder!) es wird sich herrausstellen, das aus den dann resultierenden Zahlen keine „Bauabsicht des Kreises“ erkennbar sein wird! Das ist von vornherrein sinnlos aus dem Fenster geworfenes Geld!
        Es geht nur um ein „Planfeststellungsverfahren“! Da wird noch lange kein Spaten in die Hand genommen. -.-

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  6. Helga Dreyer schreibt:

    Lieber Herr Jenckel, Sie sind und bleiben ein Ignorant, jedenfalls was Ihre Verlautbarungen in Sache Brücke angehen.
    Wozu haben Sie den Faktencheck, wenn Sie die Inhalte nicht nutzen und ab und an mal aktualisieren?
    Warum gebe ich Ihnen Material an die Hand, damit Sie auf dem neuesten Stand sind?
    Hätte allein deshalb nicht Ihr Beitrag die Überschrift haben müssen: „Schau, schau, wer wird denn an der Elbe bei Darchau / Neu Darchau am Pendlerdasein gehindert?

    Heilfroh bin ich aber schon einmal darüber, dass Sie nur zwei Themenbereiche (Pendler, Tourismus) angesprochen haben, auch wenn Sie auf dem Weg dorthin wieder unterschwellig Ihre inkorrekten bzw. nicht belegten Botschaften eingepflastert haben.
    Allmählich bekomme ich den Eindruck, Sie fühlen sich berufen, eine Mission mit allen Mitteln zu erfüllen.

    Für die nicht kundigen Leser: Die Brücke in Dömitz und Darchau / Neu Darchau liegen knapp 40 Straßenkilometer und nicht nur „ein paar Kilometer“ auseinander.
    Die in 2011 durchgeführte regionale Wirtschaftlichkeitsuntersuchung und Nutzwertanalyse (beide unter https://cloud.lklg.net/index.php/s/NdjntMgcLqPeHHr) beschreiben sehr wohl einen wirtschaftlichen Nutzen über Neuhaus hinaus und das nicht nur in homöopathischen Dosen.

    Ihr geschildertes Szenario, „Die Jüngeren werden dramatisch weniger, die Älteren bleiben“ soll ja gerade gestoppt werden durch entsprechende Maßnahmen.

    Nun zum Pendlergeschehen:
    Sie haben wieder nicht über den Tellerrand geschaut und haben nur über die Anzahl der Pendler nach einer Analyse aus 2010 berichtet.
    Die Vorzeichen haben sich geändert, Herr Jenckel.

    Sie übersehen, dass unsere Region erst spät, nämlich 2017, in die Metropolregion Hamburg eingegliedert worden ist. Und heute, wo Wohnraum in Hamburg und Umgebung und darüber hinaus auch in Lüneburg und Umland nur noch knapp zur Verfügung steht – die LZ berichtete gerade erst wieder darüber- , dürfte es für jeden Arbeitnehmer interessant sein, genau hier in unserer Region zu wohnen und dann zu seiner Arbeitsstelle zu pendeln.
    Hier muss auch der Bahnhof in Brahlstorf erwähnt werden (von Neu Darchau 18 km entfernt), der sicherlich von vielen linkselbisch wohnenden Hamburg-Pendlern, die jetzt über Lüneburg (von Neu Darchau nach Lüneburg 36 km) fahren müssen, dann genutzt werden würde, allein schon wegen des Parkplatzangebotes dort. Noch besser wäre es natürlich, wenn auch ÖPNV dorthin führen würde.

    Ein weiterer Aspekt: Niemand hat bisher ermittelt, in welcher Größenordnung nicht gependelt wird, weil die Fährkosten und Zeitverlust denjenigen abhalten, eine Arbeitsstelle auf der jeweils anderen Seite der Elbe anzunehmen, oder schlimmer noch, nicht annehmen konnten, weil sie im Zwei- oder Dreischichtbetrieb hätten arbeiten müssen. Mit Fähre ist dann nicht mehr (letzte Tour 21 Uhr). Denken Sie bitte mal z. B. an die vielen Arbeitnehmer, die in Pflegeberufen arbeiten.

    Und die wahrscheinliche A 39 ist auch ein starkes Argument. Mit absoluter Sicherheit siedeln sich an Autobahnabfahrten Industriebetriebe an, warum nicht auch bei Lüneburg / Bad Bevensen. Sollen dann die potenziellen Arbeitnehmer rechtselbisch ausgeschlossen werden?

    Ihre Darstellung über den wegbrechenden Wirtschaftszweig „Tourismus“, wenn eine Brücke errichtet werden sollte, können Sie nicht ernst gemeint haben.
    Jegliche weitere Ausführungen darüber spare ich mir, denn ich hoffe, dass der Blog von intelligenten Menschen gelesen wird, die diese Finte selbst erkannt haben.
    Ansonsten erklären Sie mir bitte, warum das Göpelhaus in Neu Darchau, das den angeblichen „Touristenmagnet Fähre“ direkt vor der Nase hat, schließen musste.

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    • Klaus Bruns schreibt:

      auch wenn Sie auf dem Weg dorthin wieder unterschwellig Ihre inkorrekten bzw. nicht belegten Botschaften eingepflastert haben.
      die da wären? Frau Dreyer , Sie scheinen ein Fan von ungelegten Eiern zu sein. Sie träumen von der A39 die zusätzliche Arbeitsplätze schaffen soll? Wie lustig. Alles was sich nicht lohnt ,wird von ihnen schön geredet. Die Brücke wird Verkehr anlocken, bestimmt. Genau das ,,Richtige“ für die Umwelt, oder? Was sich ansiedeln wird, werden Firmen sein, die mit Steuergeschenke gelockt werden müssen. Anhänger der Brücke der einsamen Herzen , kennen sich da besonders gut aus, oder? Ob die Kommunen weiterhin solche Geschenke , nachdem sie Pleite sind , verteilen werden?

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      • Helga Dreyer schreibt:

        Sehr geehrter Herr Bruns,
        eigentlich müssten Sie als aufmerksamer Leser dieses Blogs genauestens informiert sein, denn sowohl aus dem Faktencheck als auch aus Hinweisen in vielen Kommentaren (meistens meine) lassen sich die korrekten Angaben herausfiltern, die Herr Jenckel ignoriert bzw. verwässert darstellt.

        Einige Beispiele gefällig?
        JJ auf LZ-Facebook aktuell:
        „Stefan Betzenberger normalerweise sind da ja bei solchen Großprojekten auch Bund (Bundesverkehrswegeplan) oder Land (Landesraumordnung) im Boot….“
        JJ: „In der Abwägung von Biosphärenreservat, Wirtschaftlichkeit und Nutzen gegenüber einem Versprechen schlägt für mich das Pendel zugunsten der ersten drei Argumente aus. Die Demografie, das zeigt Dömitz, lässt sich auch nicht durch eine Brücke nicht umkehren“

        Sie erinnern sich, Herr Bruns? Keine Bundesstraße = kein Bund mit im Boot.
        Die Brücke steht auch aktuell noch im Landesraumordnungsprogramm. Das Land ist mit im Boot, weil es Fördergelder nur genehmigen wird, wenn Voraussetzungen erfüllt sind, z. B. Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit.
        Das Areal, über das die Anbindungsstraßen zur Brücke führen sollen, ist der Zone A (Leben und Arbeiten der Menschen) zugeordnet; es werden keine Biotope oder Auenwälder zerstört.
        Die Wirtschaftlichkeit für das Amt Neuhaus ist positiv nachgewiesen worden (das ist gut für den LK Lüneburg), zusätzlich hat eine Nutzwertanalyse aus 2012 – https://cloud.lklg.net/index.php/s/NdjntMgcLqPeHHr#pdfviewer – positive Zahlen erbracht. Dömitz (Tor der Altmark) wiederum lässt sich nicht mit dem Amt Neuhaus vergleichen.

        JJ im Blog:
        „… von einer zweiten Brücke ein paar Kilometer stromabwärts“.

        In welcher Größe ordnen Sie, Herr Bruns, die Beschreibung „ein paar Kilometer“ ein? Sind knapp 40 Kilometer ein paar? Bei mir nicht.

        „… wohin pendeln die Neuhauser eigentlich“?

        Einmal ganz abgesehen davon, dass Herr Jenckel veraltete Zahlen genutzt hat ( ich hatte ihm nach seiner Anfrage den Hinweis auf die Potenzialanalyse und das Entwicklungskonzept Am Neuhaus aus Mai 2016, veröffentlicht in seinem Faktencheck, gegeben; dort steht ab Seite 71 alles Wissenswerte über Pendlerverflechtungen und insgesamt viel mehr), frage ich mich, warum Herr Jenckel seine Pendler-Angaben auf sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse reduziert hat?
        Die geringere Anzahl derer macht sich für seine Botschaft „keine Brücke, weil nur Wenige davon profitieren“ natürlich besser.

        Es pendeln aber auch noch geringfügig Beschäftigte und Freiberufler und selbstständige Handwerker und Landwirte, alle ohne Sozialversicherungspflicht.

        Aus der oben erwähnten Potenzialanalyse können Sie übrigens auch über die Spill-Over-Effekte wegen der Suburbanisierung in der Metropolregion Hamburg lesen, die natürlich auch das Amt Neuhaus betreffen können. In diesem Zusammenhang können Sie auch die mögliche A 39 sehen, die – wenn Sie denn gebaut wird – natürlich, indirekt gesehen, Arbeitsplätze nach sich ziehen wird.

        Mit Ihrem Hinweis, sehr geehrter Herr Bruns, die Brücke werde Verkehr anlocken, „genau das Richtige für die Umwelt“, spielen Sie mir ja geradezu in die Hände. Meinen Sie, dass sich irgendjemand in Rostock, Schwerin oder Hannover aufmachen wird und sagt: da ist jetzt eine Brücke, da fahr ich aus Bock rüber, nur mal so? Glauben Sie nicht auch, dass derjenige aus Rostock, Schwerin oder Hannover jegliche Fahrt ohnehin durchgeführt und damit in jedem Fall die Umwelt – wo auch immer – belastet hätte? Der Umwelt-Joker passt nicht immer!

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      • jj schreibt:

        Um mal zu zeigen, wie Frau Dreyer versucht harte Fakten zu verbiegen, nur ein Beispiel: Sie sagt, zwar nicht im Bundesverkehrswegeplan, aber im Landesraumordnungsverfahren sei die Brücke verankert. Hier der Satz:
        „Die Flussquerung der Elbe bei Darchau/Neu Darchau ist als Brücke im Rahmen einer Regionallösung zu verwirklichen.“

        Kurz: Sie ist für beide Programme einfach zu unbedeutend.

        Und schon 2008 wies Niedersachsens damaliger Ministerpräsident Christian Wulff darauf hin: Die Brücke binde viele Millionen aus dem Topf des Gemeindestraßen-Finanzierungsgesetz. Im Jahr 2008 waren das 40 Prozent, die vorab nicht mehr für andere Projekte zur Verfügung stehen. Und je höher die Förderung des Landes ausfällt, umso kleiner wird der Topf für andere Projekte. Das gilt angesichts der gestiegenen Kosten für die Elbbrücke heute noch viel mehr. Das macht die umfängliche Förderung für Verkehrsminister Althusmann auch zur Gratwanderung. (Die Anmerkung Wulffs findet sich als Anhang zur Brückenvereinbarung). Da freut sich der Rest des Landes.

        Und nur weil die Landesstraße zur Kreisstraße herabgestuft wurde, gibt es überhaupt Geld. Eine Elbbrücke, die ein Landkreis baut. Wäre eine Premiere im Deutschland. 👀lg jj

        Und noch eins: Der Landkreis Lüneburg selber dokumentiert die sinkenden Einwohnerzahl.
        Lg jj

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      • Klaus Bruns schreibt:

        Liebe Frau Dreyer
        Der Umwelt-Joker passt nicht immer! schmunzeln. er passt besser als sie denken. ich spreche da aus erfahrung. als ich mein haus gekauft habe, war die straße eine sackgasse. jetzt gibt es den durchgangsverkehr mit deren zusätzlichen belastung. 100 lkw zusätzlich an der haustür vorbei , inklusive lärm und erschütterungen. sie werden auf die dauer an jeder straße und an jedem haus zerren. wohl dem, dessen haus noch nicht zu alt ist. vom gestank ganz zu schweigen. Frau Dreyer, sie wissen doch, warum das sant- florian- prinzip in deutschland so beliebt ist. wer die schäden produziert, kommt bei uns selten dafür auf. auch die neuhauser würden es dann erfahren. aber dann ist es mal wieder zu spät. speditionen nehmen gern jede abkürzung dankbar an. es wird nicht bei den 100 lkw bleiben. auch da spreche ich aus erfahrung. die lebensqualität ihrer geliebten neuhauser wird nicht steigen, sondern dadurch sinken. und im übrigen stehen die kosten für die brücke nicht mal ansatzweise im verhältnis zu den personen vor ort, die diese brücke dann wirklich in anspruch nehmen würden. aber das wissen sie ja. deswegen gibt es ja auch keine kosten-nutzenrechnung.

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    • jj schreibt:

      Liebe Frau Dreyer, Ihre zugesandten Dokumente finden Sie am Ende im Elbbrücken-Check. Sollte was fehlen, binde ich das gerne ein.
      Ihr Pendler-Wunschdenken in Ehren, aber das ist dünn. Sie haben offensichtlich weder die Bevölkerungszahlen des Landkreises Lüneburg bis 2035 gelesen. PS: Das ist der Landkreis, der die Brücke VORHER bauen will:

      noch die Statistik der Agentur f Arbeit

      Und dann bezweifeln Sie auch noch die homöopathische positive wirtschaftliche Bedeutung einer Brücke über Neuhaus hinaus

      Einzig Brahlstorf ist ein Argument, aber bitte für Neuhaus-Hamburg, aber doch nicht für eine Brücke.

      Generell missachten Sie, wie schwer es ist, alte Pfade und Strukturen, auch geographische, aufzubrechen. Studieren Sie die Wahlergebnisse.
      LG Ihr Hans-Herbert Jenckel

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    • Dagmar Harms schreibt:

      Männer, Frau Dreyer!

      Machen Sie sich nichts draus. „Die sind wie Zähne: Erst bekommt man sie schwer und dann verursachen sie nix als wie Beschwerden. Pascaline, gespielt von Caroline Kiesewetter, nennt die Idealmaße für den Mann: 80-60-42. Also: 80 Jahre, 60 Millionen, 42 Grad Fieber.“

      So ungefähr referierte Hans-Martin Koch am Donnerstag in der Landeszeitung unter dem Titel: „Kreischalarm auf Parkdeck 1“.

      Schade, dass Sie am Dientagabend nicht dabei gewesen sind. Es war so unglaublich fürchterlich, dass es schon allein darum wieder erstklassig unterhaltsam wurde. Jede Menge unfreiwilliger Komik begleitet von Fremdschamschaudern und grauenhafter Peinlichkeit. Nur Lüneburger Kreistagssitzungen können da mithalten.

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  7. Bernd Wiebeck schreibt:

    Hätte man das Amt Neuhaus doch blos in MV gelassen, dann wäre das Amt im Dornröschenschlaf geblieben. Dann wären die Neuhauser auch nicht svhlechter drann gewesen.

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  8. Theo Fuchs schreibt:

    Dass du dich in einer echten Wildnis aufhältst, merkst du unter so einer Brücke spätestens dann, wenn du im lichtlosen Gestrüpp stolperst und dir während des Fallens in Sekundenbruchteilen überlegst, ob es sicherer wäre, den Sturz aufzufangen oder die Hände in den Hosentaschen stecken zu lassen. Brennnesseln, Nacktschnecken, Jauchepfützen, das sind alles extrem schwer einzuschätzende Landezonen. Profis fallen übrigens erst gar nicht hin.

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  9. Helmut Dräger schreibt:

    Was ist mit Ihrem Kumpel Winne Marx, über den Sie kürzlich bei Facebook berichtet haben.

    Der reist mit dem elektrischen Lastrad aus Lüneburg nach Konau zur Arbeit im Gelben Richard. Mit anderen Worten: Wie steht es um die Pendler von der linken auf die rechte Elbseite? Gibt es da auch Zahlen?

    Eine Brücke zwischen Darchau und Neu Darchau würde Dömitz 700, Lauenburg 900 Kfz pro Tag kosten. Insgesamt werden 3300 Pkw plus 100 Lkw pro Tag bei Darchau erwartet. 700 + 900 = 1600. Wo verkehren die übrigen 1800 Kfz heute? Werden die alle per Fähre übergesetzt?

    Ihre Prozentangaben zu den SVP sind wertlos, solange keine absoluten Zahlen daneben gesteltt werden: 19,3 % von 500 SVP ergibt 81,5 Personen, 19,3 % von 10000 SVP ergibt 1930 Personen.

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