Es ist nie der richtige Zeitpunkt

In der Lokalpolitik ist nie der richtige Zeitpunkt für Zukunft, schon gar nicht für weniger Parkplätze oder autofreie Zonen oder gar für höhere Gebühren. Gott bewahre, dafür ist nie, nie, nie der richtige Zeitpunkt, nicht vor Corona, nicht während Corona und natürlich schon gar nicht beim grassierenden Filialisten-Sterben. 

Dass das eine mit dem anderen wenig zu tun haben könnte, fällt dabei gar nicht ins Gewicht. Die Lordsiegel-Bewahrer des Status quo kommen gar nicht erst auf die Idee, dass Kunden nicht nur in die Stadt kommen, ob aus Hamburg, Winsen, Uelzen, Stade oder Soltau, weil sie etwas suchen oder Lüneburg drei Billig-Filialen mehr hat, sondern weil Lüneburg so knuddelig ist wie Heidelberg oder Rotenburg ob der Tauber, Lübeck im Kleinen, konkurrenzlos in Niedersachsen. 

Das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass in meinen Augen auch einiges nicht rund läuft wie der etwa klobig geratene Glockenhof. Mal sehen, wenn dort das Wasserspiel angeht. Dort sind kleine Schilder eingelassen, wo der Fußgänger dann möglichst nicht mehr hintreten soll. Es könnte eng werden. Oder die Ikea-Hochbeete zu Füßen der Stadtikone Luna. Doch try and error ist nicht neu und begleitet uns weiter.

Aber das kratzt erst an der Stellung Lüneburgs als Destination, wenn möglichst viele möglichst lange behaupten, sie fahren dann doch lieber nach Winsen oder Uelzen zum Einkaufen. Das können Sie auch gerne tun, aber möglichst geräuschlos. Der Imageschaden verbirgt sich im Narrativ, das nicht von Touristen oder Auswärtigen ins Land getragen wird, sondern von Lüneburger Dauerkritikern selber, die gut daran täten, die Schönheit ihrer Stadt zu sehen.  

Und erst im Rückspiegel erkennen wir oft, ob ein Zeitpunkt, der eigentlich nicht der richtige gewesen sein soll, sich doch als goldener Griff erweist. Das gilt für die Verkehrsberuhigung Anfang der 90er-Jahre, die einen Aufstand auslöste. Das gilt für die Umwandlung dreier Kasernen, die damals von vielen als Todesstoß vorhergesagt wurde, das Gegenteil ist der Fall. Und das gilt für die Umwandlung der Pädagogischen Hochschule in die Universität Leuphana inklusive Fusion mit der Fachhochschule, die bei manchem Prof. Herzrasen verursachte und doch heute den exzellenten Ruf der Uni mit begründet. Und das alles im Zusammenspiel mit 1400 Baudenkmälern ist die Mixtur, die Lüneburg zu einer wunderbaren und jungen Marke gemacht hat. 

Einfacher ist das mit dem richtigen Zeitpunkt beim Aufhören mit dem Rauchen, mit Alk oder Schoko. Da ist jeder Zeitpunkt der richtige. Also außer an Weihnachten und Silvester. 

Hans-Herbert Jenckel

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Journalist, Dipl.-Kaufmann, Moderator, Lünebug- und Elbtalaue-Liebhaber
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22 Responses to Es ist nie der richtige Zeitpunkt

  1. Avatar von Klaus Bruns Klaus Bruns sagt:

    Theo Bullmann, die bauern zeigen gerade, was die bürger von politikern zu erwarten haben. wer keine lobby hat, wird gemolken und wer eine hat, sorgt dafür , dass die regierung in die knie geht . so ist das eben in einer post-demokratie. hier war gerade die chance, den größten subventionsposten zu verkleinern. man kriecht zu kreuze. warum wohl? zum wohle der bürger wohl kaum. tja, ,,die lieben eliten-egomanen,,. bei wem die jetzt wohl sparen werden?

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    • Avatar von Theo Bullmann Theo Bullmann sagt:

      Meinen Sie das ernst, Klaus Bruns? Sie haben’s mit den Allgemeinbegriffen, »die Politiker«, »die Bauern«, »die Bürger«, nicht wahr? Wer sind »die« denn eigentlich? Haben Sie mit irgendeiner dieser Großgruppen schon telefoniert?

      Nicht, oder? Sie schwafeln halt bloß so rum, wie viele andere, die einfach Bescheid wissen, ihre Allgemeinplätze verbreiten, als handele es sich um Gedanken von Erleuchteten, deren unbelegbare Annahmen durch viele Wiederholungen etwas Gusseisernes bekommen haben und die im Kern niemals etwas anderes mitteilen als: »Folgt mir! Denn ICH bin das Volk«.

      Gibt es »die Bauern« eigentlich? Oder spricht, wer tut, als handle es sich um einen homogenen Monolithen mit einem einzigen identifizierbaren Willen statt um eine Berufsgruppe mit unterschiedlichsten Interessen, nicht bereits die Sprache der Dunkelmänner, die diese angebliche Willenseinheit vor ihren antidemokratischen Karren spannen wollen? Um der Wirklichkeit ein wenig näher zu rücken, lesen Sie bitte mal Wolf-Rüdiger Marundes EJZ-Leserbrief von Freitag, 5. Januar 2024 (online) oder Sonnabend, 6. Januar, S. 7 (print):

      »Von der adventlichen Lichterfahrt zu selbst gemalten Ampeln, die an Galgen baumeln, dauerte es nur einen Augenblick.

      Teile der protestierenden Agrarbranche wollen den Rücktritt der Regierung. Klima- und Umweltschutz sind vollends unter die Räder der Traktoren gekommen.

      Die Grünen seien „das Krebsgeschwür in Deutschland“, verkündet beispielsweise Anthony Lee, Bundessprecher des „LSV – Landwirtschaft schafft Verbindung Deutschland e.V.“. Und verspricht, den 8. Januar zu einem Großkampftag zu machen („Fairtalk“ vom 19. Oktober 2023). Der LSV strebe einen Generalstreik an, der Mittelstand solidarisiere sich bereits, die Spediteursbranche und so weiter. „Wir werden Deutschland lahmlegen.“ Auf dem Youtube-Kanal HKCM proklamierte Lee am 21. Dezember: „Wir gehen so lange auf die Straße, bis die Regierung umsetzt, was die Bevölkerung will – und das sind Neuwahlen!“ Dagegen sind die Klima-Proteste der jungen Leute, die als Terroristen verunglimpft werden, geradezu staatstragend. (Fairtalk und HKCM sind übrigens Kanäle, die ansonsten dem Corona-Widerstand, Antiklimaschutz-Wutbürgern und Verschwörungsschwurblern ein Forum bieten.)

      Anthony Lee ist auch Spitzenkandidat der niedersächsischen „Freien Wähler“ für die Europawahl. „Wir sind die Anti-Grünen“, sagte Tobias Göckeritz, Nienburger Kreislandwirt und bei den Freien Wählern Deutschland Vorsitzender des Fachausschusses Landwirtschaft, auf der Gründungsveranstaltung des wendländisches Kreisverbandes. Auch CDU/CSU, AfD, Basis – draußen im Land auch die FDP – haben sich auf die Grünen eingeschossen. Merz und Söder verlangen ebenfalls Neuwahlen. Das Jahr 2024 würde mit Europawahl, Bundestagswahl, Landtagswahlen in Thüringen, Brandenburg und Sachsen zu einer permanenten Wahlschlacht werden.

      Der Deutsche Bauernverband sah sich zwar gezwungen, zu „Schwachköpfen mit Umsturzfantasien, Radikalen und andere Spinnern“ auf Distanz zu gehen – allerdings ohne genauer zu sagen, wen und was er damit meint. Die Frage, wie das Überleben insbesondere der bäuerlichen Landwirtschaft gesichert werden kann, geht im Lärm der Megafone unter. Das erspart auch dem Deutschen Bauernverband die lästige Frage nach seiner Mitverantwortung. Seine Funktionäre saßen in den Ministerien jahrzehntelang immer mit am Tisch und haben deutsche Landwirtschaftspolitik mitgestaltet. Und ein Agrarwirtschaftssystem etabliert, das gerade die kleineren Betriebe in Existenznot bringt und viele von ihnen bereits zur Aufgabe gezwungen hat.

      Egal, für die Bauern ist der Feind grün und ideologisch.

      Wolf-Rüdiger Marunde, Karmitz«

      Elbe-Jeetzel-Zeitung / 6. Januar 2024 oder: https://www.ejz.de/leserbriefe/feind-gruen-id327509.html

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      • Avatar von Klaus Bruns Klaus Bruns sagt:

        als komiker würden sie glatt pleite gehen. mir geht es hier um die tatsache, als einzelner bürger ist man ziemlich machtlos, als lobbyist eben nicht. das hier nazis morgenluft wittern, konnte man sich doch denken, oder? das der bauernverband die ,,kleinen,, bauern nicht auf den schirm haben, ist doch nicht neu. ob der bauernverband naiv ist, oder berechnend, darf sich gern jeder selbst beantworten ?

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  2. Avatar von Jochen Cordes Jochen Cordes sagt:

    Mors hooch, Dreih kriegn. De Tied is nu!

    Genossenschaftsbanken – das sind die Guten, die Bodenständigen. Genauso wie ihre Verwandten in der genossenschaftlichen Finanzgruppe. Zumindest, wenn man ihren Werbebotschaften glauben darf. „Weitsichtiges, verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln ist bei der R+V Versicherung fester Bestandteil der Unternehmenskultur“, so die Versicherungsgruppe der Volks- und Raiffeisenbanken auf ihrer Internetseite. Seltsam nur, dass oft auch Genossenschaften ganz vorne mit dabei sind, wenn es im Finanzsystem Verwerfungen gibt. In der Finanzkrise 2008 war das so, im Betrugsfall Wirecard und nun auch in Zusammenhang mit dem wankenden Immobilienimperium des René Benko, der Signa-Gruppe.

    Mehr: Süddeutsche, Zeitung, 3. Januar 2024: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/benko-pleite-banken-genossenschaftsbanken-verluste-1.6327855

    Mal in Winsen, in der Rathausstraße 52 mit den Vorstandsmitgliedern der Volksbank Lüneburger Heide eG drüber schnacken? Infos, Erklärungen, Lagebild, Selbsteinschätzung und so? Ratschläge für den Durchschnittskunden und seine Konten einholen?

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  3. Avatar von Klaus Bruns Klaus Bruns sagt:

    politiker wollen wieder gewählt werden und tun dafür alles, auch, wenn es noch so schwachsinnig ist. tja, so ist das, wenn menschen sich nur über dinge äußern würden, wo von sie etwas wirklich verstehen, wäre es auf der welt sehr angenehm ruhig. ob tiere es jemals erleben werden, dass der mensch schlauer wird, als sie?

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    • Avatar von Erich Gustav Erich Gustav sagt:

      Trifft das auf Reppenstedter, die sich über Politiker mokieren, ebenfalls zu, Klaus Bruns? Fragen Sie Oliver Glodzei (Beruf: Unternehmensberater). Nicht jedes leere Gebäude, in dem kürzlich noch ein Warenhaus war, kann – wie in Berlin am Bahnhof Zoo – zum Ausstellungsraum umfunktioniert werden. In Celle etwa, wo in der Fußgängerzone Karstadt bis eben noch eine Art Kleinstadtzentrum bildete, steht das Gebäude, das der Düsseldorfer Architekt Walter Brune Mitte der Sechzigerjahre entworfen hat, jetzt leer. Dass es abgerissen werden soll, steht, wie es scheint, fest. „Als Karstadt in Celle noch Waren anbot“, heißt das Sonderheft der „Celleschen Zeitung“, https://abo.cz.de/magazine/als-karstadt-in-celle-noch-waren-anbot/, in dem der Journalist Andreas Babel die Geschichte des Gebäudes nachzeichnet. Und zeigt, dass an derselben Stelle ursprünglich ein ganz anderes Haus stand: 1929 hatte der Konzerngründer Rudolph Karstadt dort einen Bau des Architekten Philipp Schaefer eröffnet, der auch das damals modernste Warenhaus Europas entworfen hatte, das Karstadt-Warenhaus am Hermannplatz in Berlin. Das Celler Haus galt als „sein kleiner Bruder“, abgerissen wurde es schließlich, weil es zu klein geworden war. Karstadt expandierte in den Jahrzehnten danach überall in der Fachwerkstadt. Jetzt ist das Warenhaus weg, und im Herzen der Stadt klafft eine Leerstelle. Wird Celle damit auch für Lüneburg beispielhaft hinsichtlich der Frage, was mit den Zentren von Kleinstädten passieren soll, denen der Konsum abhanden gekommen ist. Und wo jetzt etwas anderes entstehen kann. Ist das auch eine Chance?

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      • Avatar von Klaus Bruns Klaus Bruns sagt:

        nichts ist beständiger als die unbeständigkeit. was ist eine politik, die von chancen abhängig ist? wie kann politik nachhaltig sein, wenn doch dort so oft der wind sich dreht? wer der wirtschaft alles opfert, opfert sich zum schluss selbst. egomanen sind in der politik in der mehrzahl. lobbyisten sorgen dafür.

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      • Avatar von Theo Bullmann Theo Bullmann sagt:

        Wie sähe denn „eine Politik“ aus, die sich um Chancen nicht scherte und die volatilen wirtschaftlichen Aspekte außer Acht ließe, Klaus Bruns? Wollen Sie stattdessen Wachtelhunde züchten, mit Tino Chrupalla „Die fromme Helene“ auswendig lernen und wieder – wie in den guten alten Zeiten – unter hundert „biodeutschen“ Hausfrauen beim morgendlichen Steckrübenhacken „Im Frühtau zu Berge wir zieh‘n, fallera“ über die heimatlichen Äcker schmettern? Die Reppenstedter möchten essen, wohnen, duschen, heizen, sich kleiden, Netflix schauen, ferne Strände genießen und ihre Kinder auf weiterführende Schulen schicken, damit die einmal in der Lage sind, sich eine Theateraufführung nach Fiddi Schiller oder Willi Shakespeare anzusehen — und diese auch zu verstehen. Wer schafft die Rahmenbedingungen, um das zu ermöglichen? Meinen Sie, da reiche es schon, auf „egomane Eliten“ zu schimpfen, allen anderen einen Dachschaden zu attestieren und nur sich selbst den Durchblickerranzen auf dem Philosophensofa zu kraulen?

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    • Avatar von Klaus Bruns Klaus Bruns sagt:

      deutsche leitkultur: es gibt menschen, die nicht alle latten am zaun haben, oder anders gesagt: nicht alle nadeln an der tanne.

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      • Avatar von Luise Heinemann Luise Heinemann sagt:

        Dass Tannen „immergrün“ sind, heißt ja nicht, ihre Blätter (ugs.: „Nadeln“) würden nie altern, Klaus Bruns. Das tun sie nämlich und fallen nach rund zehn Jahren von den Ästen. Und heutzutage haben die meisten Zäune keine Latten mehr, sondern drahtumrandete Maschen! Durch die weht stets ein kleiner Wind. Das lässt sich gar nicht vermeiden.

        Was Sie sagen wollen, versteht kaum noch ein Smartphone-Besitzer im Südosten der Agnes-Miegel-Straße..

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      • Avatar von Klaus Bruns Klaus Bruns sagt:

        Luise Heinemann , sie kennen den merz nicht? Hat Friedrich Merz nicht alle Nadeln an der Tanne? Nur wer einen Weihnachtsbaum kauft, gehört wirklich dazu? Mit seiner unseligen Tannen­baum­bemerkung zeigt CDU‑Chef Friedrich Merz, …………

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  4. Avatar von Johann S. Kirsche Johann S. Kirsche sagt:

    Das alte Jahr ist schon sehr alt.
    Das Jahr nimmt seinen Hut.
    Das alte Jahr verschwindet bald.
    Im neuen Jahr wird alles gut.

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    • Avatar von Emilia Peters Emilia Peters sagt:

      Das alte Jahr geht jetzt zu Ende,
      das alte Jahr nimmt seinen Hut.
      Wir reichen uns noch ‚mal die Hände.
      Im neuen Jahr braucht’s neuen Mut.

      © Karl Werner Dickhöfer (*1938), Lehrer im Ruhestand

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  5. Avatar von Wir Leben Wir Leben sagt:

    Es ist nie der richtige Zeitpunkt es ist nie der richtige Tag, es ist nie alles gesagt, es ist immer zu früh! Und doch sind da Erinnerungen, Gedanken, Gefühle, schöne Stunden, Momente, die einzigartig unvergessen bleiben. Diese Momente gilt es festzuhalten, einzufangen und im Herzen zu bewahren.
    Keiner wird gefragt, wann es ihm recht ist, Abschied zunehmen von Menschen, Gewohnheiten, sich selbst. Irgendwann plötzlich heißt es, damit umzugehen, ihn auszuhalten, anzunehmen, diesen Schmerz des Sterbens, dieses Zusammenbrechen, um neu aufzubrechen.

    Wir Leben, der richtige Zeitpunkt ist immer. In diesem Sinne ein Frohes Neues Jahr 2024.und vielleicht auch ein besseres. Hoffnung und Wunsch ohne Krieg.

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    • LOBBYISTEN IN LÜNEBURG

      Von Lukas Fuhr

      An einem Novemberabend berichtet die Klimaaktivistin Karla Bauszus von einem Erfolg. Mehrere Male habe sie bei der Lüneburger Lokalzeitung angerufen, erzählt sie in einer Runde von Klimaaktivisten, die glauben, dass man mit der Klimarettung am besten in der eigenen Stadt anfangen sollte. Bauszus wollte, dass die Zeitung über die nächste Ratssitzung der Hansestadt berichten sollte.

      Denn als Bürgerin hatte Bauszus sich vorgenommen, eine Frage zu stellen: „Welche Fraktionen unterstützen das vom Arbeitskreis Klimaneutralität eingeforderte Budget für Klimaschutzmaßnahmen?“ Da wäre es aus Bauszus’ Sicht schade gewesen, wenn niemand die Antworten mitbekommen hätte. Noch aus der Sitzung berichtete ein Reporter der „Landeszeitung für die Lüneburger Heide“.

      Später legt die Zeitung nach. In einem Kommentar heißt es, die Fragen hätten die Kommunalpolitiker gepiesackt und „beschlossene Klimaziele wieder ins Gedächtnis gerufen“. „Das war richtig gute Berichterstattung“, freut sich Bauszus in der Runde mit den anderen Lüneburger Aktivisten.

      So wie in der Hansestadt gibt es kommunale Klimaaktivisten auch in Dutzenden anderen Städten und Gemeinden. Die Berliner Nichtregierungsorganisation Local-Zero unterstützt sie. „Was kannst du schon für das Klima tun?“, fragt die Initiative auf ihrer Internetseite und gibt die Antwort gleich selbst: „Wir machen Ort für Ort klimaneutral.“ Die Idee ist einfach: Aktivismus dort, wo es viel zu bewegen gibt. Einfluss nehmen auf die Kommunalpolitik, im Maschinenraum der demokratischen Bundesrepublik.

      Dies ist ein kurzer Ausriss aus einem langen und sehr informativen FAZ-Artikel von diesem Wochenende.

      https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/wie-aktivisten-kommunen-klimaneutral-machen-wollen-19414895.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

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  6. Avatar von Andreas Janowitz Andreas Janowitz sagt:

    Oha! Der Weisheit letzter Schluss? Mit dem Aufhören ist es wie mit dem Einkaufen. Auch dann gibt es nie den „richtigen“ Zeitpunkt. Egal ob PC Komponenten oder Tankinhalte nie ist der Zeitpunkt günstig man könnte (vielleicht) noch ein paar Cent billiger kaufen, das blöde daran, wenn man nicht vorher kaufte sitzt man evtl. auf dem trockenen sollte der Zählerstand doch gen Null gehen.
    Und ex-post schwadroniert es sich sowieso am Besten von vertanen Chancen, billigen Preisen oder dem optimalen Zeitpunkt! Wie wär`s mit „erstmal Anfangen“?

    Im Gegensatz zu schlechten Orten oder miesen Konzepten, die immer schlecht bleiben egal zu welchen Preisen, sind solche trivialen Entscheidungen unvorhersehbar schlecht.
    Auch zu besten Preisen bleibt die TV Quote von Handball mies und der Ort schlecht gewählt, somit die Arena eine Notdurft im Industriegebiet. Selbst bei prognostizierzten Preisen wäre der Ort mies und das Konzept schlecht. Die Hinrichtung der letzten Arbeitsplätze steht vor der Tür?! Was kommt dann? Sicher kaum die „unvorhergesehene“ Wende im TV Ballsport made in LG.

    50 mio zum Verballern böten Gelegenheiten, nicht Ewigkeitskosten…

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    • Während Katzen Katzenkotze kotzen, kotzen Katzenkotzer Katzen, Andreas Janowitz. Und – da wird Post- und Politpensionär Andreas Meihsies wohl lustig lachen – Olaf Scholz, erinnert sich doch noch an was: „Niemand ist heute noch so, wie er mit 16 war. Leider. Ich hatte hundertpro mit 16 noch volles Haar.“

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  7. Avatar von Harald Harald sagt:

    Der Glockenhof nähert sich seiner Vollendung. Ich bin gespannt auf das erste Open-Air-Bühnenspektakel dort, mit dem Fiddi von Mansberg und seine Mannen unter der Erich Brüggemannschen Luna-Stele dartun werden, dass sie Traumtheater auch publikumsnah performen können und dass „Kunst“ folglich mehr sein kann als ein Lockmittel für Ladenlaufkundschaft oder ein Verkaufsargument für Gewerbeansiedler.

    Eine andere Frage ist wohl, was aus dem zum renovierten C&A-Vorhof gehörenden Bussenhaus an der Glockenstraße 9 wird. Welche Oberbürgermeister übernehmen die Verantwortung dafür, dass sie das höchstgradig gesundheitsgefährdende Gebäude wider besseren Wissens nicht schon vor zwanzig Jahren für Besucher, Ratssitzungen und für Veranstaltungen jeglicher Art schließen und dessen Inneres anschließend generalüberholen ließen?

    Ansonsten stimme ich zu. Fürs gemeinschaftliche Nölen und Wüten ist immer Zeit, für gemeinsame Einsicht in die Notwendigkeit eher selten. „Das Muster“ der Disposition hat Eugen Roth schon in den 1950ern erfasst und aufgeschrieben: „Man kennt im Gasthaus die Besteller, / Die schaun erst auf des Nachbarn Teller: / Und äße der den Bart Jehovas, / Sie sprächen: ‚Ober, mir auch so was!‘ / Dieselbe Sorte Mensch erwählt / Die Krankheit, die grad wer erzählt / Und kriegt, in des Berichts Verlauf, / Erst richtig Appetit darauf.“

    Ein Beispiel im Größeren dürfte 2023 der unsäglich dumme „Heizhammer“ gewesen sein, in dessen Zeichen die bundesweit konzertierte Demontage-Kampagne ins Werk gesetzt wurde, um den Umfragen-Höhenflug der Grünen zu beenden.

    Irgendwann schaffte der politische Kampfbegriff des Jahres sogar den Sprung aus dem Schlagzeilensumpf des Boulevards auf die Titelseite des „Spiegels“: „Operation Wärmepumpe. Teuer und umstritten: Mit grünem Übereifer ins Chaos“, lautete die Überschrift, dahinter saß ein frustriert guckender Robert Habeck in Monteurkleidung auf einem Werkzeugkasten und verzweifelte am Einbau einer Wärmepumpe. In der alten Gastherme steckte tatsächlich, so viel Wortwörtlichkeit musste wohl sein: ein Hammer.

    Der „Heiz-Hammer“ war da längst vom Quatsch-Kompositum der „Bild“-Zeitung zur Chiffre in einem Kulturkampf geworden, der angesichts einer eher pragmatisch zu behandelnden Frage – also der, wie man alte Heizungen energetisch effektiv und klimafreundlich erneuert – ziemlich bizarr wirkte. Wie dabei die Debatte um die Reform des Gebäudeenergiegesetzes zur quasitotalitären Bevormundungsmaßnahme frisiert wurde, kann als beispielhaft für einen deprimierenden Diskurs gelten, von dem man gar nicht so genau sagen kann, ob er selbst Ausdruck einer existenziellen oder sozialen Überforderung ist oder doch vor allem destruktive Propagandastrategie. Die Perfidie der rhetorischen Tricks lässt auf Letzteres schließen: Zunächst wird die Öffentlichkeit dadurch verunsichert, dass einschlägig interessierte Giftwortgeber und ihre Medienmegaphone mit Auslassungen und leicht entflammbaren Begriffen zündeln („Energie-Stasi“), dann wird dem politischen Gegner die Verunsicherung der Öffentlichkeit vorgeworfen. Und wenn am Ende die AfD die Kampagne auf Wahlplakaten wörtlich übernimmt, kann man auch das Erstarken der Neo-Nationalprimitivisten in, aus und hinter der bösen, blauen Empörungsmolkerei noch dem politischen Gegner in die Schuhe schieben.

    Worin besteht Einigkeit?

    Man glaubt es kaum.
    Peinliche Panne.
    Der Tannenbaum war keine Tanne.
    War eine Fichte.
    Schöne Geschichte!

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    • Die Kampagne hat inzwischen auch das Feuerwerk erreicht. Der aktuelle Silvesterprospekt des Einkaufsmarktes JAWOLL mit Filiale in Bardowick, der mit der Lünepost verteilt wird, wirbt für Feuerwerk der Marke VOLKSFEUERWERK aus dem Hause Bothmer Pyrotechnik GmbH in Scheeßel. Darunter BärBock und Gräte Thunfisch Knaller (Seite 2 und 3, vgl. https://www.jawoll.de/media/47/5b/83/1703233483/Jawoll%20Prospekt%20kw52-2023%20Standard%20online.pdf ). Die politische Botschaft ist eindeutig und vom Produzenten auch so gewollt.
      Bei meiner telefonischen Nachfrage bei Jawoll war der zuständige Mitarbeiter nicht erreichbar, ein Rückrufversprechen blieb aus. Dabei hätte ich ihn gern gefragt, wie er es denn fände, wenn sein Name auf einer Böllerbox steht, damit ihn tausende zum Jahreswechsel in die Luft jagen können.
      Wenn ich mal zurückschaue, was vor fünf Jahren noch tabu und heute ohne Widerspruch sag- und schreibbar geworden ist, gruselt es mich ganz erheblich.

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      • Avatar von Anne König Anne König sagt:

        Sehr geehrter Herr Poggensee,

        die menschenverachtende werbliche Markierung von Explosivstoffen u. a. mit dem Namen von Annalena Baerbock, der Bundesministerin des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland (und der ersten Frau in diesem Amt), weckt, intensiviert und rechtfertigt direkt bzw. indirekt Gewalt-, Beschädigungs- sowie, ja, Vernichtungsphantasien und berührt damit gleich mehrere Punkte der Paragraphen 185 („Beleidigung“) und 26 („Anstiftung zur Körperverletzung“) des deutschen Strafgesetzbuches.

        Die pseudosatirische Verballhornung prominenter Titel und Namen („Schwindlers Liste“ oder hier entsprechend: „Bär & Bock“, „Gräte Thunfisch“ etc.) ist ein bekanntes Mittel der böswillig entwürdigenden Herabsetzung aus dem Arsenal von Joseph Goebbels und seinen geistigen Nachfahren in der Gegenwart (siehe etwa das PDF der BKA-Studie „Rechtsextreme Ideologien“ von Professor Rolf Bachem und Bernhard Falk, von 1993 bis 2010 Vizepräsident des deutschen Bundeskriminalamtes, ab Seite 121 hier: https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/Publikationsreihen/BkaForschungsreihe/2_44_RechtsextremeIdeologien.html)

        Hinzu kommt die eindeutig mysogyne Komponente. Michael Koß, Professor „für das Politische System der Bundesrepublik Deutschland und der EU“ an der Leuphana Universität Lüneburg, bezeichnet solchen vulgären, selbst wutbasierten und zugleich auf die Affekte Dritter zielenden „Antifeminismus als kleinsten gemeinsamen Nenner antidemokratischer Umtriebe“, welcher „hierzulande gerade deshalb so integrierend“ wirke, „weil er im Gegensatz zu Rassismus und Antisemitismus nicht historisch diskreditiert ist“. (Siehe: Koß, Michael (2022): „Jetzt geht wieder alles von vorne los“. Nachwort in: Sombart, Nicolaus(1991, Neudruck 2022): „Die deutschen Männer und ihre Feinde“, Seiten 445 bis 470, hier S. 459 und S. 462)

        Im krassen Gegensatz zu dem allen liest, wer das möchte, auf der Homepage des Handelspartners der Pyrotechnik GmbH:

        „Jawoll steht für ein respektvolles und faires Miteinander. Auch Gleichberechtigung, Transparenz und Nachhaltigkeit stehen bei uns stets im Fokus. Korruption, Diskriminierung aber auch Ausbeutung und Kinderarbeit haben bei uns und in unseren Lieferketten keinen Platz. Alle die hier aufgezeigten Werte bilden das Fundament unseres Unternehmens!“ (Siehe: „Jawoll – unsere Werte“: https://www.jawoll.de/unternehmen/leitbild/)

        Vielleicht sollten Sie, sehr geehrter Herr Poggensee, versuchen, das Büro der Bundesministerin im Auswärtigen Amt mit Hilfe der Lüneburger Bundestagsabgeordneten Ihrer Partei über diesen widerwärtig unappetitlichen Fall zu informieren. Ich nehme an, Frau Baerbocks Anwälte werden sich dann sehr rasch an Herrn Jan-Florian Graf von Bothmer, den geschäftsführenden Gesellschafter bei der „Bothmer Pyrotechnik GmbH“ in Scheeßel, und an Herrn Ralf Hartwich, den CEO und geschäftsführenden Gesellschafter bei der „J.A. Woll Handels GmbH“ und der „Jawoll Warenvertriebs GmbH“ in Soltau, wenden.

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      • Avatar von Anne König Anne König sagt:

        Sehr geehrter Herr Poggensee,

        die menschenverachtende werbliche Markierung von Explosivstoffen u. a. mit dem Namen von Annalena Baerbock, der Bundesministerin des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland (und der ersten Frau in diesem Amt), weckt, intensiviert und rechtfertigt direkt bzw. indirekt Gewalt-, Beschädigungs- sowie, ja, Vernichtungsphantasien und berührt damit gleich mehrere Punkte der Paragraphen 185 („Beleidigung“) und 26 („Anstiftung zur Körperverletzung“) des deutschen Strafgesetzbuches.

        Die pseudosatirische Verballhornung prominenter Titel und Namen („Schwindlers Liste“ oder hier entsprechend: „Bär & Bock“, „Gräte Thunfisch“ etc.) ist ein bekanntes Mittel der böswillig entwürdigenden Herabsetzung aus dem Arsenal von Joseph Goebbels und seinen geistigen Nachfahren in der Gegenwart (siehe etwa das PDF der BKA-Studie „Rechtsextreme Ideologien“ von Professor Rolf Bachem und Bernhard Falk, von 1993 bis 2010 Vizepräsident des deutschen Bundeskriminalamtes, ab Seite 121 hier: https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/Publikationsreihen/BkaForschungsreihe/2_44_RechtsextremeIdeologien.html)

        Hinzu kommt die eindeutig misogyn Komponente. Michael Koß, Professor „für das Politische System der Bundesrepublik Deutschland und der EU“ an der Leuphana Universität Lüneburg, bezeichnet solchen vulgären, selbst wutbasierten und zugleich auf die Affekte Dritter zielenden „Antifeminismus als kleinsten gemeinsamen Nenner antidemokratischer Umtriebe“, welcher „hierzulande gerade deshalb so integrierend“ wirke, „weil er im Gegensatz zu Rassismus und Antisemitismus nicht historisch diskreditiert ist“. (Siehe: Koß, Michael (2022): „Jetzt geht wieder alles von vorne los“. Nachwort in: Sombart, Nicolaus (1991, Neudruck 2022): „Die deutschen Männer und ihre Feinde“, Seiten 445 bis 470, hier S. 459 und S. 462)

        Im krassen Gegensatz zu dem allen liest, wer das möchte, auf der Homepage des Handelspartners der Pyrotechnik GmbH:

        „Jawoll steht für ein respektvolles und faires Miteinander. Auch Gleichberechtigung, Transparenz und Nachhaltigkeit stehen bei uns stets im Fokus. Korruption, Diskriminierung aber auch Ausbeutung und Kinderarbeit haben bei uns und in unseren Lieferketten keinen Platz. Alle die hier aufgezeigten Werte bilden das Fundament unseres Unternehmens!“ (Siehe: „Jawoll – unsere Werte“: https://www.jawoll.de/unternehmen/leitbild/)

        Vielleicht sollten Sie, sehr geehrter Herr Poggensee, versuchen, das Büro der Bundesministerin im Auswärtigen Amt mit Hilfe der Lüneburger Bundestagsabgeordneten Ihrer Partei über diesen widerwärtig unappetitlichen Fall zu informieren. Ich nehme an, Frau Baerbocks Anwälte werden sich dann sehr rasch an Herrn Jan-Florian Graf von Bothmer, den geschäftsführenden Gesellschafter bei der „Bothmer Pyrotechnik GmbH“ in Scheeßel, und an Herrn Ralf Hartwich, den CEO und geschäftsführenden Gesellschafter bei der „J.A. Woll Handels GmbH“ und der „Jawoll Warenvertriebs GmbH“ in Soltau, wenden.

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      • Man muss die arme, aber nicht allein für Niedersachsen, Deutschland und Europa absolut systemrelevante Pyro-Industrie auch verstehen. Die Klimaschutzfanatiker wollen die Welt vor Jahr für Jahr sich exponentiell mehrenden Dürren, Hochwasser und anderen Extremwetterlagen retten. Doch wer rettet das Business der Ermöglicher von „faszinierenden Lichterspielen, welche traditionell den Beginn des neuen Jahres einläuten“? (https://www.feuerwerk-vpi.de/presse)

        Feuerwerk darf in der Regel NUR AN DREI WERKTAGEN zwischen dem 29. Dezember und dem 31. Dezember verkauft werden!

        Und: „Feuerwerk verbindet. Menschen und Kulturen. Die international verankerte Silvester-Tradition begeistert Menschen in ganz Deutschland, egal, woher sie kommen.“ (https://www.feuerwerk-vpi.de/)

        „Zum Jahreswechsel von 2022 auf 2023 wurde mit dem Verkauf von Feuerwerk für Silvester in Deutschland ein Umsatz in Höhe von rund 180 Millionen Euro, und damit ein historisches Umsatzhoch erzielt“: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/284913/umfrage/umsatz-der-deutschen-pyrotechnischen-industrie/

        Nur gibt es leider Spaßbremsen: „Nicht alle Verbraucher befürworten die Verwendung von Silvesterfeuerwerk. In einer Umfrage zu Silvesterknallern sprachen sich mehr als 40 Prozent der Befragten für ein generelles Verbot aus. Neben dem Gefahrenpotenzial steht Feuerwerk zunehmend in der Kritik, Feinstaub in großen Städten und Ballungsräumen zu verursachen. In mehreren deutschen Innenstädten wurde das Abbrennen von verschiedenen ‚Feuerwerksarten‘ daher – vornehmlich aus Sicherheitsgründen – bereits in den Vorjahren verboten.“ (statista.com, ebd.)

        „Jährlich werden rund 2.050 Tonnen Feinstaub (PM₁₀), davon rund 1.700 Tonnen PM₂,₅ durch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern freigesetzt, der größte Teil davon in der Silvesternacht. Diese Menge entspricht in etwa einem Prozent der pro Jahr insgesamt freigesetzten PM₁₀ Menge in Deutschland.“: https://www.umweltbundesamt.de/themen/luft/luftschadstoffe/feinstaub/feinstaub-durch-silvesterfeuerwerk

        ► Wie sieht der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil die Sache, in dessen Wahlkreis („Rotenburg I – Heidekreis“) der Fimensitz (Scheeßel) der „VOLKSFEUERWERKer“ des Hauses „Bothmer Pyrotechnik GmbH“ liegt? Dazu siehe: https://www.lars-klingbeil.de/2021/08/25/klingbeil-existenzsichernde-hilfe-fuer-bothmer-pyrotechnik-pyroland/

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