
Verwirrend. Während der Landkreis Lüneburg fürchtet, vom gefräßigen Haushaltsloch verschluckt zu werden, frohlocken die grünen lokalen Landtagsabgeordneten zeitgleich: Es gibt frische Millionen vom Land. Im Kern ein Etikettenschwindel.
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Verwirrend. Während der Landkreis Lüneburg fürchtet, vom gefräßigen Haushaltsloch verschluckt zu werden, frohlocken die grünen lokalen Landtagsabgeordneten zeitgleich: Es gibt frische Millionen vom Land. Im Kern ein Etikettenschwindel.
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Sie hat immer ein Händchen gehabt für die 1000-jährige mit ihren mehr als 1500 Baudenkmalen. Sie wohnt selber im Herzen der Lüneburger Altstadt. Jetzt geht Stadtbaurätin Heike Gundermann nach dreißig Jahren im Dienst der Hansestadt in den Ruhestand. Schade für Lüneburg.
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Sie kennen das aus der Schule mit der Gewaltenteilung in unserer Demokratie, Legislative, Exekutive und Judikative, oder das Vier-Augen-Prinzip, aber es geht auch schlanker, das beweist uns jetzt der Landkreis Lüneburg bei der Elbbrücke Neu Darchau.
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Die Tommys als Besatzer haben den deutschen Lokaljournalisten nach dem großen Krieg und der gleichgeschalteten Nazi-Presse auch in Lüneburg gezeigt, was der Unterschied zwischen berichten und richten ist. Lange her, heute fehlt es oft an Geld und Zeit für umfängliche Recherche.
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Zapfsäulen mutieren zu Goldeseln, Lieferketten stocken, der Nahe Osten liegt in weiten Teilen in Schutt und Asche und in Lüneburg wird über die Lichter- und Böller-Kanonade beim Frühjahrsmarkt gestritten. Wie sang schon Udo Jürgens in seinem bitteren Song über den Zustand der Welt: „Und in Lüneburg war Volksfest und ’ne schöne Rauferei“.
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Zwei Punkte sind bedenklich in diesem Lüneburger Wahlkampf: Um das Amt Oberbürgermeister/in und Landrat tritt nur eine Frau an, und das nicht 1926, sondern 2026. Beim letzten Wahlkampf waren es allein in der Stadt drei. Und die Grünen spielen mit dem Feuer, wenn sie jetzt, wie man hört, auch einen Landratskandidaten ins Rennen schicken.
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Je schwieriger die Zeiten, umso größer die Gesten. Es ist gerade Zeit für große Gesten. Und irgendwann, spätestens im Wahlkampf, rudern auch die Lokalpolitiker wie Dirigenten mit ihren Armen, was das Zeug hält.
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Eine Neubaustrecke der Bahn entlang der A7 bedeute tiefe Einschnitte für die Bürger, klagt Harburgs Landrat Rainer Rempe in Dauerschleife und plädiert für den Ausbau der bestehenden Strecke unter anderem im Landkreis Lüneburg. Was die Einschnitte angeht, hält Lüneburgs Landrat Jens Böther dagegen, der Ausbau bedeute mehr Einschnitte als der Neubau und schlägt einen Mittelweg vor. Rempe verfolgt da eher die „Wasch mir den Pelz“-Taktik.
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Sieht das Land Niedersachsen die geplante Elbbrücke Neu Darchau in einem neuen Licht und rückt von der favorisierten modernen Fähre ab. Da gibt es ziemlich verschiedene Interpretationen. Blog.jj hat einmal beim Lüneburger Landrat Jens Böther (CDU), Befürworter der Brücke, und dem Fraktionschef der Grünen im Landtag, Detlev Schulz-Hendel, Freund der Fähre, nachgefragt. Antworten aus zwei Welten.
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Wenn der Wunsch der Vater der Headline ist, dann tauchen die Fakten womöglich in der Elbe ab. Jüngst las ich in der Lokalpresse die Schlagzeile: „Millionen für die Elbquerung – Land bestätigt Förderung für die Brücke bei Neu Darchau“. Von Millionen kann erstmal nicht die Rede sein – noch lange nicht.
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