
Je schwieriger die Zeiten, umso größer die Gesten. Es ist gerade Zeit für große Gesten. Und irgendwann, spätestens im Wahlkampf, rudern auch die Lokalpolitiker wie Dirigenten mit ihren Armen, was das Zeug hält.
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Je schwieriger die Zeiten, umso größer die Gesten. Es ist gerade Zeit für große Gesten. Und irgendwann, spätestens im Wahlkampf, rudern auch die Lokalpolitiker wie Dirigenten mit ihren Armen, was das Zeug hält.
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Eine Neubaustrecke der Bahn entlang der A7 bedeute tiefe Einschnitte für die Bürger, klagt Harburgs Landrat Rainer Rempe in Dauerschleife und plädiert für den Ausbau der bestehenden Strecke unter anderem im Landkreis Lüneburg. Was die Einschnitte angeht, hält Lüneburgs Landrat Jens Böther dagegen, der Ausbau bedeute mehr Einschnitte als der Neubau und schlägt einen Mittelweg vor. Rempe verfolgt da eher die „Wasch mir den Pelz“-Taktik.
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Sieht das Land Niedersachsen die geplante Elbbrücke Neu Darchau in einem neuen Licht und rückt von der favorisierten modernen Fähre ab. Da gibt es ziemlich verschiedene Interpretationen. Blog.jj hat einmal beim Lüneburger Landrat Jens Böther (CDU), Befürworter der Brücke, und dem Fraktionschef der Grünen im Landtag, Detlev Schulz-Hendel, Freund der Fähre, nachgefragt. Antworten aus zwei Welten.
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Wenn der Wunsch der Vater der Headline ist, dann tauchen die Fakten womöglich in der Elbe ab. Jüngst las ich in der Lokalpresse die Schlagzeile: „Millionen für die Elbquerung – Land bestätigt Förderung für die Brücke bei Neu Darchau“. Von Millionen kann erstmal nicht die Rede sein – noch lange nicht.
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Die Wirtschaft mag noch lahmen, die Besserwisserei läuft auf Hochtouren – auch als Wahlkampf bekannt. Meine Bitte: Bleiben Sie wachsam im Kommunalwahlkampf oder schalten Sie notfalls auf Durchzug.
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Der Straßenverkehr birgt viele Gefahren, gerade jetzt im strengen Frost. Längst ist Rot das neue Gelb, komme, was da wolle. Aber am Straßenrand lauern ganz andere Risiken, die für Staus, Ärger und brenzlige Situationen sorgen. Schließlich blinkern wir uns in die Zukunft. Genau, es geht um die Warnblinker.
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Überwachen, vergrämen, verbieten – oder ein Mix? Wie Lüneburg die Drogen- und Trinker-Szene in der Innenstadt in den Griff bekommen könnte, dazu kursieren schon Rezepte. Die gefühlten Ängste und Nöte sind größer als die nackten Zahlen. Und im aufziehenden Wahlkampf werden die Gefühle bedient, haben Kandidaten die einzige Erfolgsformel im Gepäck. Der Anfang ist schon gemacht. Dabei ist nur eines klar: Die Szene lässt sich nicht vor den Stadttoren aussperren.
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Was hat er noch mal gesagt, stimmt das Zitat? Und wie wird er geschrieben? In der Hand den Noitzblock, rechts vorne auf dem Foto die Teetasse, daneben das Magnetfässchen für Büroklammern, links der Aschenbecher und an der Wand meine Schreibmaschine. So sah mein Arbeitsplatz als LZ-Volontär aus. Und vor allem galt eine der eisernen Regeln unseres Chefredakteurs Helmut Pleß: „Wenn nichts stimmt, die Namen müssen stimmen“, bläute Helmut uns ein. Jeder Verstoß wurde schwer geahndet.
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Heute, am 14. Januar, vor 80 Jahren übergab der britische General Bishop im Traubensaal des Lüneburger Rathauses die Lizenz an die Verleger der LZ. Doch ohne den Presse-Offizier John Chaloner wäre die Landeszeitung am nächsten Tag, am 15. Januar 1946, nicht erschienen. Ohne ihn hätte auch die Geschichte des „Spiegel“ eine andere Wendung genommen. Chaloner war der Geburtshelfer der freien Presse in Niedersachsen, im grauen Nachkriegsdeutschland eine Lichtgestalt unter Journalisten. Zum 80. Geburtstag der Landeszeitung geht der Blick noch einmal zurück zu den Anfängen.
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„Diederich Heßling war ein weiches Kind, das am liebsten träumte, sich vor allem fürchtete und viel an den Ohren litt. Ungern verließ er im Winter die warme Stube…“, so fängt Heinrich Manns „Der Untertan“ an. Und das beschreibt auch gut, was weltweit als „German Angst“ verstanden wird und was uns in diesen Wintertagen gepackt hat: Der getaktete Tag ist aus den Fugen. Oh, Gott. Tatsächlich tut das Unerwartete auch gut.
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