
Der Lüneburger Kreistag geht auf Kuschelkurs mit der geplanten Elbbrücke Neu Darchau, nur die Grünen spielen wieder nicht mit. So nah, fühlten sich die Freunde der Brücke noch nie dem Ziel.
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Der Lüneburger Kreistag geht auf Kuschelkurs mit der geplanten Elbbrücke Neu Darchau, nur die Grünen spielen wieder nicht mit. So nah, fühlten sich die Freunde der Brücke noch nie dem Ziel.
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Das Herz der Brückenbauer bei Neu Darchau schlägt höher, sie setzen auf das Sondervermögen des Bundes. Von den Millionen, die in den Landkreis Lüneburg schwappen, könne doch rund die Hälfte für den Anteil des Landkreises an der 100-Millionen-Euro-Brücke ausgegeben werden. Es wäre dann ein Bauwerk, zu hundert Prozent gefördert, quasi in Geschenkpapier eingepackt – wenn die Kosten nicht noch steigen.
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Dass der Protest auf Lüneburgs Nachhaltigkeits-Campus ausbleibt, wo ruckzuck 21 Robinien gefällt wurden, vier waren genehmigt, ist gar nicht erstaunlich. Die Leuphana schwebt in anderen Sphären. Selbst der Robinen-Friedhof vorm Hörsaal-Gang findet keine Beachtung.
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Verwirrend. Während der Landkreis Lüneburg fürchtet, vom gefräßigen Haushaltsloch verschluckt zu werden, frohlocken die grünen lokalen Landtagsabgeordneten zeitgleich: Es gibt frische Millionen vom Land. Im Kern ein Etikettenschwindel.
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Sie hat immer ein Händchen gehabt für die 1000-jährige mit ihren mehr als 1500 Baudenkmalen. Sie wohnt selber im Herzen der Lüneburger Altstadt. Jetzt geht Stadtbaurätin Heike Gundermann nach dreißig Jahren im Dienst der Hansestadt in den Ruhestand. Schade für Lüneburg.
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Sie kennen das aus der Schule mit der Gewaltenteilung in unserer Demokratie, Legislative, Exekutive und Judikative, oder das Vier-Augen-Prinzip, aber es geht auch schlanker, das beweist uns jetzt der Landkreis Lüneburg bei der Elbbrücke Neu Darchau.
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Die Tommys als Besatzer haben den deutschen Lokaljournalisten nach dem großen Krieg und der gleichgeschalteten Nazi-Presse auch in Lüneburg gezeigt, was der Unterschied zwischen berichten und richten ist. Lange her, heute fehlt es oft an Geld und Zeit für umfängliche Recherche.
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Zapfsäulen mutieren zu Goldeseln, Lieferketten stocken, der Nahe Osten liegt in weiten Teilen in Schutt und Asche und in Lüneburg wird über die Lichter- und Böller-Kanonade beim Frühjahrsmarkt gestritten. Wie sang schon Udo Jürgens in seinem bitteren Song über den Zustand der Welt: „Und in Lüneburg war Volksfest und ’ne schöne Rauferei“.
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Zwei Punkte sind bedenklich in diesem Lüneburger Wahlkampf: Um das Amt Oberbürgermeister/in und Landrat tritt nur eine Frau an, und das nicht 1926, sondern 2026. Beim letzten Wahlkampf waren es allein in der Stadt drei. Und die Grünen spielen mit dem Feuer, wenn sie jetzt, wie man hört, auch einen Landratskandidaten ins Rennen schicken.
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Je schwieriger die Zeiten, umso größer die Gesten. Es ist gerade Zeit für große Gesten. Und irgendwann, spätestens im Wahlkampf, rudern auch die Lokalpolitiker wie Dirigenten mit ihren Armen, was das Zeug hält.
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