
Die Grünen haben eine schwurbelige Anfrage zum Vergleich Kosten Elbbrücke vs. Fähre gestellt und den Landkreis Lüneburg genötigt, für eine Kalkulation den Finger in die Luft zu halten.
Legen wir losl Auf 100 Jahre gerechnet, Sie lesen richtig, kommt der Landkreis als Bauherr für die Elbbrücke inkl. Unterhalt auf 182 Millionen Euro. Das allerdings ist nur die letzte Wasserstandsmeldung, warnt der Kreis, belastbare Zahlen lägen noch gar nicht vor. Vorne stünde, würde gebaut, also sicher eine 2. Sogleich purzeln dann die Laufzeiten von Kosten, Krediten und Bauunterhaltung durch die Kalkulation.
Und der geneigte Leser stößt dann auf solche Formulierungen: Beim Brückenbauwerk ist eine Nutzungsdauer von 100 Jahren zugrunde gelegt worden. Für die Straße sind es 42 Jahre. Um hierfür ebenfalls eine Nutzungsdauer von 100 Jahren zu berechnen, sind die Baukosten mit dem Faktor 2,381 multipliziert worden.
Der Landkreis kalkuliert seinen Anteil mit 22,5 Millionen Euro, dafür muss er natürlich einen Kredit aufnehmen und auf 30 Jahre fast 12 Millionen Euro Zinsen zahlen. Dass die Bauunterhaltung auf 100 Jahre allerdings von Jahr zu Jahr zunimmt, bleibt außen vor. Das wird im laufenden Geschäft durch teure Kassenkredite beglichen.
Der Landkreis schaut 100 Jahre voraus. Vor gut 100 Jahren wurde das Auto zum Verkaufsschlager und hat seither viele Moden und Modernisierungen erlebt. Wer aber glaubt, dass in 100 Jahren noch immer Autos fahren, und ich rede nicht von Oldtimer-Ausfahrten mit E-Mobilen, für den ist Innovation ein Fremdwort, der hat die Einschläge nicht gehört.
In 100 Jahren können Sie bei Wikipedia-Nachfolgern erfahren, was ein Pendler war, heute das wichtigste Argument für die Brücke, und nachlesen, warum der Verkehr mitverantwortlich für die sieche Erde ist. Und ich frage mich, ob der Landkreis wirklich glaubt, dass die Brücke in hundert Jahren unter Denkmalschutz steht, wenn, dann nur als Mahnmal für Überheblichkeit und Geldverschwendung.
Mit rund 20 Millionen Euro begann sich das Brücken-Karussell zu drehen, Die aktuelle Kalkulation müsste sich der Landkreis, der dazu genötigt wurde, einmal einrahmen, damit künftige Generationen was zum Schmunzeln haben.
Hans-Herbert Jenckel
Eine Stimme aus dem niedersächsischen Landtag:
Statement vom 20. Januar 2025:
Ausbau der A39 ist Sinnbild einer verfehlten Verkehrspolitik
Für den ersten Abschnitt des Ausbaus der A39 liegt der Planfeststellungsbeschluss vor. Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies strebt einen zügigen Baubeginn an. Dazu sagen Detlev Schulz-Hendel, Vorsitzender der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im niedersächsischen Landtag, und Stephan Christ, verkehrspolitischer Sprecher:
Detlev Schulz-Hendel, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag und Lüneburger Abgeordneter:
Stephan Christ, Sprecher für Mobilität und Verkehr der Grünen-Landtagsfraktion:
Pressemeldung von Montag, 20.01.2025
~
Hier stimmt Herr Schulz-Hendel Frau Dreyer zu:
Aber der Vorsitzende der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im niedersächsischen Landtag ergänzte am 16.05.2024:
Schulz-Hendel hat des Weiteren erläutert:
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Mein Mitleid für Herrn Schulz-Hendel in der A 39-Sache hält sich nun wirklich in Grenzen.
Die tadelnswert unwissend dargelegten Brücken-Ausführungen aus Mai 2024 bewiesen doch wieder, dass der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag trotz vielseitiger Aufklärung nichts dazugelernt hat.
Aber zum Thema:
Müsste die Grünen-Partei, namentlich Herr Schulz-Hendel, sich nicht mit solchen Statements zur A39, wie sie auch heute in der LZ zu lesen war, zurückhalten?
Die Grünen haben sich doch die Zustimmung des Koalitionspartners SPD zur Torpedierung der Elbbrückenplanung (Favoritensatz im Koalitionsvertrag) regelrecht „erkauft“, indem einzeln benannte Projekte – darunter die A 39 – durch die Grünen nicht mehr „bekämpft“ sondern unterstützt werden:
Auszug aus dem Koalitionsvertrag:
„Die Umsetzungen aus dem bestehenden Bundesverkehrswegeplan 2030 liegen in der Verantwortung des Bundes.
Wir unterstützen die Bundesregierung dabei, bei den ausstehenden gesetzlich vorgeschriebenen Bedarfsplanüberprüfungen neben der wirtschaftlichen und verkehrlichen Entwicklung (….) zu berücksichtigen. Das gilt für den Neubau der A 20, der A 39, der A 33 Nord ebenso wie für den Neubau für die Bundesstraßen B 210n, B 212n, B 213 (E233) und B 65.“
Ich hatte seinerzeit schon unmittelbar nach dem veröffentlichten siegesgewissen Schulz-Hendel-Jubel zu der vermeintlichen Verhinderung des Brückenbaus:
„Damit sollten die Verantwortlichen im Landkreis Lüneburg Klarheit darüber haben, dass eine Förderung durch das Gemeindesverkehrsfinanzierungsgesetz des Landes für einen Brückenbau ausgeschlossen werden kann.“
auf Denkfehler dieses verschriftlichten Euphorieausbruchs hingewiesen.
Heute bin ich davon überzeugt, dass den Verhandlungsführern der SPD sehr genau bekannt war, dass der Favoritensatz im Koalitionsvertrag hinsichtlich der Elbquerung keine direkte Auswirkung auf die Brückenplanung und dem möglichen Bau haben kann und wird.
Die kuriosen Statements aus dem Hause des Wirtschaftsministers Lies, zuletzt nachzulesen in der EJZ, sind Lippenbekenntnisse, die meiner Meinung nach dazu dienen, den Koalitionspartner bei Laune zu halten.
Oder glauben die Grünen wirklich, dass im Hause Lies nicht bekannt ist, wie weit die Planung zur Brücke gediehen ist?
Ich glaube, die Grünen haben sich mit der Schacherei selbst über den Löffel balbiert, der erhoffte große Coup entpuppt sich als großer Flop.
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Liebe Frau Dreyer, häme ist sowas von langweilig. die spd ist auch nicht mehr das , was sie war. die grünen sind für mein geschmack in der politik leider zu naiv unterwegs. in den parteien sind überall egoisten am vormarsch. und man darf sich fragen, warum das so ist? kann es sein, das dafür bezahlt wird? wer gut schmiert, der gut fährt. https://de.statista.com/themen/7695/korruption-in-deutschland/#topicOverview
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Herr Bruns,
wenn viele (Sie darunter) etwas für wahr halten, wird daraus noch lange keine Wahrheit.
Unterstellungen auf der Grundlage von verbreiteten Annahmen und wohlfeil umlaufendem Geblubber stehen einem „Selbstdenker“ wie Ihnen nicht nur nicht gut zu Gesicht, sie sind darüber hinaus noch zehnmal langweiliger als gedrechselte Sarkasmen über das Unvermögen zum Lernen bei anderen. Sarkasmus zielt darauf ab, die Lächerlichkeit von jemanden oder etwas sichtbar zu machen. Er tritt zum Beispiel im Zusammenhang mit polemischer Kritik auf.
Ziel der Häme dagegen ist die eigene Profilierung um den Preis der Diffamierung seines Gegenübers (siehe Beispiel Poschardt). Somit ist die Häme eine Verhaltensweise und kein Affekt. Häme ist eine Kombination aus Überheblichkeit, Lust am Verletzen und Sadismus.
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Hier noch etwas zum Thema „journalistische Glanzstücke“ – gestern zu lesen in der Neuen Osnabrücker Zeitung und heute in der Emder Zeitung.
Bitte anhören
https://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/afd-niedersachsen-kaempft-fuer-bruecke-ueber-die-elbe-bei-darchau-48208986
oder lesen:
https://pdf.ac/1Yh6mX
Inhaltlich werde ich diese unterirdische Bravourleistung nicht auseinanderpflücken, das liegt unter meiner Würde.
Es bleibt aber die Frage, welcher der Mini-Trumps seine Beziehungen zu der Osnabrücker Tageszeitung eingesetzt hat, um seine Lügen, Unter- und Übertreibungen zu dem regionalen Lüneburger Projekt an die dortige Leserschaft zu bringen.
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Liebe Frau Dreyer, ich nehme an, für die meisten bürger im landkreis ist das brückenthema nur noch ein schildbürgerstreich. und wenn dieser in der öffentlichkeit dann auch so behandelt wird, ist das nur noch logisch, oder? wer merz von der cdu zuhört, erkennt , die cdu will ,,gestrige“ politik machen, da passt eben ein sehr altes , in einer euphorie gegebenes versprechen , was schon über dreißig jahre her ist. der landrat (cdu) ist ein braver parteisoldat. er wird seine gläubigen bestimmt nicht enttäuschen wollen und diesen ,,unfug,, nicht von der stimmungsmacherliste der cdu streichen wollen. der nächste geck kommt bestimmt. also , warten wir es ab.
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Eine 200 Millionen-Eurobrücke für „ eine Häuseransammlung am östlichen Ufer der Elbe, in der die freiwillige Ortsfeuerwehr 31 Einwohner zählt“, wollen Klaus-Peter Dehde, Gerhard Schröder und 80 Prozent der Bevölkerung dieser beiden eben nicht. „Bürgermeister der 1400-Seele-Gemeinde“ Neu-Darchau am westlichen Ufer ist der „genervte Sozialdemokrat und ehemalige Landtagsabgeordnete“ sowieso „nur noch aus Hobby“. Können Sie das denn nicht verstehen, Frau Dreyer? Außerdem kümmert sich „die Gemeinde Neu-Darchau selbst um eine Lösung und richtete eine Fährverbindung über die Elbe ein“!!!
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Herr Petersen,
wenn Sie nur annähernd ahnen würden, was ich so alles nicht verstehen kann😔
Weshalb glaubt Herr Bruns beispielsweise immer noch, das Projekt Brücke der Kommunalverbände Lüneburg und Lüchow-Dannenberg wäre die Verwirklichung eines CDU-Traumes?
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https://cdultnds.de/2024/06/19/elbbruecke-neu-darchau-muss-endlich-kommen/
Liebe Frau Dreyer, Sie verstehen mich nicht? seltsam! oder war das jetzt ein gag von ihnen?
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Lieber Herr Bruns,
das war natürlich KEIN Gag, das war eine Botschaft! Wenn Sie diese immer noch nicht verstehen, dann melden Sie sich bitte noch einmal.
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Jetzt schreibe ich mir schon selbst eine Antwort, so weit ist es schon gekommen🤣.
Aber ich möchte dem Forum den folgenden Kommentar eines unserer FB-Follower zum NOZ-Artikel nicht vorenthalten:
“Ein schlecht recherchierter, vermutlich KI-unterstützer Bericht voller Lügen, Verdrehungen und peinlicher Tippfehler. Darf so was eigentlich veröffentlicht werden? Gibt‘s für die NOZ keine Faktenchecks, keine Qualitätskriterien?
Es folgt: Eine Abrechnung mit der NOZ und mit der AfD und mit den Grünen. (Das nenn ich mal ne Mischung!)
Eine Abstimmung für oder gegen die Brücke hat es in Neu Darchau so nie gegeben (nur Umfragen dazu, wo die Zufahrt entlang führen soll). „Über 80 % gegen die Brücke“? GELOGEN! Die Elbbrücke ist im Interesse mehrerer Landkreise der Region, deren Einwohner, Unternehmen, Pendler, Rettungsdienste, Schulkinder und im Interesse des ÖPNVs. Im für Planung und Bau verantwortlichen Landkreis Lüneburg sowie auf Landesebene gibt es seit Jahrzehnten überparteilich eine Mehrheit für den Brückenbau, namentlich CDU, FDP, Die Linke, m. M. n. maßgebliche Teile der SPD (wenn sie nicht gerade vom Good Will grüner Bündnispartner abhängig ist) und ja, auch der rechtspopulistischen AfD. Dazu später mehr. Es gibt nur eine Partei, die nahezu geschlossen dagegen ist, und das sind leider die Grünen – und sie sind mehr aus Prinzip dagegen als auf Basis von Fakten.
Grüne – und solche, die ihr „grünes Herz“ erst in Sachen Brücke entdeckt haben, und sei es nur vorübergehend – argumentieren gegen die Brücke, als ginge es um ein Atommüllendlager oder eine achtspurige Autobahn im Nirgendwo. Aber: es geht nur um eine Brücke die verbindet, verdammt! Eine feste, zuverlässige Verbindung zweier seit Jahrzehnten bestehender und genutzter Straßen, die bisher nur durch eine Fähre verbunden werden. Eine kostenpflichtige Fähre, die nicht nachts fährt, nicht bei Eisgang, nicht bei starkem Hoch- oder Niedrigwasser oder bei Wartung, also an zig Tagen im Jahr. Zig Tage im Jahr, wo Schulkinder, Pendler, Unternehmen und Rettungsdienste pro Tour bis zu 80 Kilometer Umweg in Kauf nehmen dürfen. ÖPNV, also eine Busverbindung, würde es mit der Brücke über die Elbe geben, im Hamburger Tarifverbund HVV. Mit der Fähre geht das nicht. Kein ÖPNV, Umwegfahrten, CO2-Ausstoß, Schüler ohne Schulanschluss: Bravo, ihr Grünen in Niedersachsen!
Die Brücke wird durch aussitzen und abwarten mit den Jahren natürlich teurer … vor allem wird sie aber von ihren Gegnern aktiv teuer gequatscht, mit aus der Luft gegriffenen Zahlen, ohne Expertise. Neu Darchaus Hobby-Bürgermeister Dehde (oder, laut NOZ, „Dedle“) hat diese Expertise sicher nicht, aber er will natürlich seine gemeindeeigene Fähre so teuer wie möglich verkaufen.
Die AfD ist nicht, war nie und wird auch nie eine treibende Kraft dieser Brücke sein. AfD steht nämlich nie für Verbindung, sondern grundsätzlich für Spaltung, Hetze, Aufwiegelung. Die AfD versucht lediglich, auf den letzten Metern auf den fahrenden Zug aufzuspringen: Die Planung der Brücke ist so gut wie durch, der „Bauantrag“, dessen Genehmigung und der Brückenbau absehbar. Die AfD will das Thema Brücke kapern und bedient sich dabei der Vorarbeit anderer, redlicher Parteien und der Arbeit der Brückenbefürworter. Natürlich mit Kalkül: Kommt die Brücke, will die AfD sich den Erfolg auf die Fahne schreiben. Kommt sie nicht (was die AfD vermutlich sogar hofft), kann sie sich wieder in die Opferrolle bequemen und hoffen, unter den Enttäuschten neue Wähler zu finden (und auch dann wird man sagen dürfen: Bravo, ihr Grünen in Niedersachsen!)“
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Zu Poschardt und Hamilton
Der Buchtitel ist abstoßend unappetitlich, aber dieser Sozialtypus, den Poschardt darstellt, d. h. beschreibt sowohl als auch verkörpert, wäre sicher mit blasiert weit weniger verschwurbelt gekennzeichnet.
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Lieber Herr Berg, werter Herr Bruns.
Hier – wie versprochen – wieder einmal ein Beitrag über beeinflussende journalistische Leistungen bzw. Nichtleistungen
Ist es nicht abgeschmackt – also billig, dümmlich, einfallslos – das bekannte Unvermögen von Frau Staudte und der B90/Grünen Fraktion im niedersächsischen Landtag, das hinsichtlich eines regionalen Vorhabens der Kommunalverbände Lüneburg und Lüchow-Dannenberg an den Tag gelegt wurde und wird, unkritisch medial noch aufzuwerten und dadurch nicht nur die Herrscherallüren der Genannten zu bedienen, sondern ganz nebenbei verdeckt noch etwas Wahlwerbung für diese Partei zu betreiben?
Der anlasslos veröffentlichte Artikel der Elbe-Jeetzel-Zeitung „Elbquerung Neu Darchau Brücke frühestens 2030?“ vom 6. Januar 2025 ist ein Paradebeispiel.
Schon die Suggestion im ersten Absatz, die Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte (Grüne) wäre zielstrebig dabei ein grünes Wahlversprechen einzulösen, hat bei mir Stirnrunzeln verursacht. Vollkommen perplex war ich dann, als die angebliche Meinung des Brückenvereins angeführt wurde, wir aber gar nicht dazu befragt wurden.
So erklärt sich dann, dass nicht mehr Fakten, sondern die eigene Meinung des Redakteurs oder die Einträllerung aus Hannover als Positionen des Fördervereins Brücken bauen verkauft wurden.
Dem Förderverein Brücken bauen e.V. ist sehr wohl bekannt, dass das Beteiligungsverfahren für die Änderung des LROP noch nicht eröffnet worden ist. Unser Verein erwartet jedoch, dass die zahlreichen Stellungnahmen zur Planungsabsicht, die bis zum 13.9.2023 eingereicht werden konnten und ebenso die spätere online-Petition von Ina Niederhoff Eingang in den notwendigen Abwägungsprozess finden wird, noch bevor der Planentwurf des ML zur Änderung des LROP erarbeitet wird.
Die veröffentlichte (rechtlich jedoch nicht zu realisierende) Planungsabsicht, im LROP das seit 1994 verankerte Ziel „Brücke“ zur Querung der Elbe durch das Ziel „Fährkonzept“ ersetzen zu wollen hat der Förderverein als Griff in die politische Trickkiste bezeichnet.
Die Vorgabe des neuen Ziels (Fährkonzept) würde die Förderung nach dem NGVFG für die Brücke verhindern, was eine schlichte Streichung des Ziels“Brücke“ im LROP nicht bewirken würde, denn es ist nicht erforderlich, dass Infrastrukturvorhaben der Kommunen oder Kommunalverbände vorab als „Ziel“ im LROP eingetragen waren, um dann Landesfördergelder erhalten zu können.
Der letzte Satz im EJZ-Artikel „Und man – (also die Brückenbefürworter) sei auch bereit, dagegen zu klagen“ ist einfach absurd, auch der Redakteur kann wissen, wer überhaupt klagebefugt wäre, irgendwelche Brückenbefürworter sind es jedenfalls nicht.
Mehr als dubios sind die weiteren Statements aus Hannover zu bewerten. Weil es so flachsinnig ist, hier wörtlich:
„Dass der Landkreis Lüneburg diesen Plänen mit einem Planfeststellungsbeschluss für den Brückenbau zuvorkommen und die LROP-Änderung damit verhindern könnte, glaubt man in den zuständigen Ministerien nicht“ (….) „Daher ist noch keine Rede davon, den Bau beziehungsweise die Planungen der Brücke zu untersagen, was rechtlich durchaus machbar wäre.“
Ja, weiß denn in Hannover die rechte Hand nicht, was die linke tut? Werden dort keine Zeitungen gelesen? Berichten der Fraktionsvorsitzende der Grünen, D. Schulz-Hendel, und die Landwirtschaftsministerin M. Staudte nicht aus ihren Wohn-Landkreisen? Ist der Ministerin die Verwaltungsvorschrift aus ihrem eigenen Hause zu der Zulässigkeit von Untersagungen überhaupt bekannt?
Der Planfeststellungsbeschluss des allein zuständigen Landkreises Lüneburg wird noch in diesem Jahr erwartet. Mit diesem Beschluss wird die Vorgabe des in 2025 gültigen LROP – hier „Ziel Brücke“ strikt erfüllt. Eine zeitlich spätere Änderung des LROP-Ziels in „Fährkonzept“ durch das ML wäre nicht mehr möglich.
Reichte bisher auf Basis der allgemeinen LROP-Planungsabsichten die Bekanntgabe der Nennung einer konkreten Änderung des bestehenden Ziels (hier Brücke seit 1994 hin zu Fährkonzept) – als Absichtserklärung – für eine befristete Untersagung der weiteren raumbedeutsamen Planung – hier Brücke – aus (Pkt.3.4.1 – drittletzter Absatz), so bestimmen die neuen Verwaltungsvorschriften (ebenfalls Pkt. 3.4.1), dass eine Untersagung der weiteren Planung auf der Grundlage der Bekanntmachung allgemeiner Planungsabsichten oder zeitlich während des ersten Beteiligungsverfahrens zum LROP-Änderungsverfahrens nicht mehr möglich ist; um als „in Aufstellung befindliches Ziel“ zu gelten, muss die vorgesehene Festlegung zudem einen hinreichend verfestigten Planungsstand in einem Verfahren nach § 9 ROG erreicht haben.
Die Begriffsbestimmung des § 3 Abs. 1 Nr. 4 a ROG zu „in Aufstellung befindlichen Zielen der Raumordnung“ legt fest, wann ein hinreichend verfestigter Planungsstand erreicht wurde:
Inhaltlich gibt der EJZ-Artikel eigentlich nur Hannoveraner Spökenkiekerei her, die aus meiner Sicht der Wahlkampfzeit geschuldet ist; Botschaft: Die Grünen halten Wahlversprechen ein. Ja, und im Himmel ist Jahrmarkt.
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Liebe Frau Dreyer
jeder macht für sich so gute reklame wie er kann. menschen verurteilen ist einfach, sie gerecht zu beurteilen, ist weit schwerer. leider schwingen sich immer mehr zum richter auf. darunter leidet eben auch das ehrenamt.
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Lieber Herr Bruns,
jeder? Das kann nicht stimmen! Denn Sie machen ja nie gute Reklame für sich. Können Sie es nicht besser oder wollen Sie nicht? Seien Sie bitte, wenn Sie darüber nachdenken, nicht zu hart zu sich. Sich selbst zu verurteilen ist nämlich einfach, sich gerecht zu beurteilen, ist weit schwerer. Leider schwingen sich immer mehr ausschließlich mit sich selbst und ihren erstarrten Meinungen beschäftigte Menschen wie Sie zum Richter über die eigene Person auf. Darunter leidet eben rasch auch das Ehrenamt des Schöffen in eigener Sache. Machen Sie sich klar: Was bei Ihnen vermeintlich von außen anklopft, das kommt immer aus Ihrem Inneren. Dieses Bruns’sche Klopfzeichen ist schlicht das Bruns’sche Fragezeichen. Hören Sie ihm einfach mal zu. Manchmal berlinert es sogar für Sie:
Jean de Bourgois: „Icke“. In: „Ick kieke, staune, wundre mir . . . Berlinerische Gedichte von 1830 bis heute“. Hrsg. von Thilo Bock, Wilfried Ihrig, Ulrich Janetzki. Die Andere Bibliothek, Band 387, Berlin 2017. 472 S., hier: S. 192.
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Liebe Frau Dreyer,
zu Ihrer Antwort 1 vom 5. Januar 2025 um 19:06 Uhr in zwei Teilen:
1,1: Das Schreibenkönnen, ohne zu denken, ist eine Sonderbegabung, unter der Blog.jj-Kommentatoren nur ganz vereinzelt leiden. Sie schrieben am 3. Januar 2025 um 21:43 Uhr: „Lieber Herr Berg, das dachte ich mir schon, dass Sie auf meinen Hinweis zum LGheute Artikel abfahren.“ Sie müssen sich also, obwohl sie „schon [!] gedacht“ hatten (vorher), auch beim Schreiben Ihres Blog.jj-Posts (währenddessen) noch Gedanken darüber gemacht haben,„worauf Otto Berg abfährt“. Folglich hatten Sie beabsichtigt, durch Ihr (gedanklich vorausschauendes) Schreiben eine Wirkung (genauer: eine Abfahrwirkung) zu erzielen. Was liegt näher, als zu mutmaßen, Opfer ähnlicher Wirkungsabsichten von Ihrer Seite könnten auch andere (etwa Herr Bruns, Herr Jenckel, Herr Reinhardt etc.) werden oder bereits geworden sein?
1,2: Das Nichtschreibenkönnen, ohne zu denken, ist eine sehr weit verbreitete Praxis. Sie funktioniert, indem die/der Schreibende sich als Durchlauferhitzer für liquide, ihr/ihm aus trüben Quellen quasi rund um die Uhr über Rohrleitungen und Wasserhähne zugeschwemmte Voreingenommenheiten zur Verfügung stellt. Im ersten surrealistischen Manifest (1924) gab Breton Anweisungen zur Nachahmung solcher Écriture automatique (besser: Chauffe-préjugé instantané):
Zu Ihrer Antwort 2:
Sie fragen, wo ich „ideologisch motivierte Denunziation“ in dem von Ihnen zitierten März-Passus sehe? Überall! Erstens, liebe Frau Dreyer, gilt eine Faustregel unter Satirikern: Wo „Satire“ drauf steht, ist niemals Satire drin! Zweitens ist unter politisch Informierten bekannt, dass Frau Staudte, Herr Lies, dessen Assistent Budde und Herr Meyer nicht unbedingt zu den hellsten Kerzen auf jener Torte zählen, die im Raum Hannover als „Kabinett Weil III“ bezeichnet wird. Doch ist es, wie ich schon gestern schrieb, abgeschmackt, wieder und wieder (und obendrein in schlechtem Deutsch) zu wiederholen, (a) was in der Sache nicht zutrifft (so gibt es weder ein „neues“ noch gab es ein „altes“, vielmehr gab und gibt es eben gar kein „Fährkonzept“), was (b) aber in der Form als plakative Generalherabsetzung dumme Ablehnungsreflexe auslösen soll („die“ B90/GRÜNEN vernichten Wohlstand, wollen ein anderes System, sind selbstherrliche Verbotsagenten, instrumentalisieren die Klimakrise, plustern sich als Erzieher auf etc.).
Vielleicht wird Ihnen deutlicher, was ich meine, wenn wir den Spieß einmal umdrehen und fragen: Wann gilt ein „Nachrichtenportal“, dessen „Team“ regelmäßig Windiges sehr aggressiv verbreitet, aber bei Widerspruch sich laut greinend auf den Rücken wirft und opferselig die Aushöhlung der „Presse- und Meinungsfreiheit“ beklagt, als „rechts?
PS: Zum Thema VV-ROG/NROG-Untersagung ist seit dem 25. Juni 2024 eine neue Verwaltungsvorschrift in Kraft.
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👍🏻
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Lieber Herr Berg,
ein für alle Mal: ich habe es nicht so gern, wenn mir Gedankengänge zugeschustert werden, die so nie stattgefunden haben. Wenn es Sie beglückt, dann legen Sie es sich nur (wieder) so zurecht, wie Sie es möchten. Aber ziehen Sie dabei bitte auch die Möglichkeit in Betracht, dass die von mir gewählte Zeitform des Verbs (hatte gedacht – Plusquamperfekt) sich auf die Zeit der vergangenen Ereignisse (Absenden meines Kommentars und Veröffentlichung Ihres Kommentars) beziehen könnte. Ich gestehe aber, dass ich jetzt, während des Schreibens, an Otto Berg gedacht habe und bis zum Schlusspunkt an ihn denken werde.
Lieber Herr Berg, die unverhohlen oftmals gefärbten Inhalte des online-Portals LGheute sind mir bekannt. Ich hege die Hoffnung, dass Sie – ganz allgemein betrachtet – meine Sicht auf die Gesellschaft nicht als kompatibel hierzu einordnen und deshalb Ihre erklärenden Links gesetzt haben.
Ein kleines Update für Sie noch zum „Fährkonzept“. LGheute hat mit dem überzogenen Beitrag sicherlich auch die Überheblichkeit einiger Neu Darchauer Ratsmitglieder gemeint, die glauben, das Ei des Kolumbus entdeckt zu haben, als sie die Öffentlichkeit über ein neues „Fährkonzept“ unterrichteten; die LZ berichtete.
Herzlichen Dank für den Hinweis auf die neue Verwaltungsvorschrift zu möglichen Untersagungen. In diesem Zusammenhang: haben Sie eigentlich schon den EJZ-Artikel von gestern gelesen?
Landesregierung rechnet weiter nicht mit Brückenbau bei Neu Darchau und hält an Plänen für LROP-Änderung fest
Au weia. Wahrlich zwei Meisterleistungen!
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Liebe Frau Dreyer,
die diversen EJZ-Artikel zur Brücke habe ich natürlich gelesen. Manche dieser Produkte werden ja nicht nur über die Kanäle des Köhring-Verlages gespielt, sondern überdies in den Blättern und auf den „Sites“ der Medienhaus Lüneburg GmbH weiter verbreitet.
➽ Am 16. Dezember 2024 um 06:20 Uhr erfuhr man in der Landeszeitung, was EJZ-Redakteur Jürgen Selonke für ein „ein neues Fährkonzept“ hält. Holger Hildebrandt, Sprecher der neuen Mehrheit „Initiative für Neu Darchau“ in der Gemeindevertretung des Ortes, habe einen „ergänzenden Antrag seiner Gruppe“ vorgetragen, worin es heißt:
Einstimmig habe der Rat sich für die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Restaurierung der Hafenanlagen entschieden. Zu den rund 15.000 Euro Materialkosten komme noch der in etwa gleich hohe Betrag für das Anbringen der Bretter. Ralf Hinneberg (Bürgerliste) habe ergänzt: „Wir müssen auch Angebote einholen, damit die beschädigten Schwimmer der Anlage überholt oder ersetzt werden können.“ Die Arbeiten insgesamt sollen, so Selonke, zum Saisonbeginn 2025 abgeschlossen sein.
➽ Am 21. Dezember 2024 um 12:30 Uhr berichtete derselbe EJZler erneut in der Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Doch griff er diesmal noch tiefer in die Tasten:
Krux: Die beauftragte Firma Schiffstechnik Buchloh aus Bruchhausen (Rheinland Pfalz) hat ausgerechnet, dass „6,5 bis 7,5 Millionen Euro“ für den Neubau nötig werden plus 750.000 Euro für den eingeplanten Ersatzantrieb der alten Diesel-Tanja. Heißt: Ohne dass Bürgermeister Klaus-Peter Dehde (SPD) jede Menge Zuschüsse an Land zieht ist das Konzept nicht mehr primär „innovativ“, sondern quantitativ prekär.
➽ Zwei Tage zuvor, in der Elbe-Jeetzel-Zeitung vom 19. Dezember 2024, hatte Herrn Selonkes jüngerer Redaktionskollege Rouven Groß eine überschwängliche Brücken-Notwendigkeitshymne in die beiden Lü-Landkreise geschmettert.
Am 18. Dezember 1992 war die Dömitzer Straßenbrücke für den Verkehr freigegeben worden – und wurde schnell zu einem Bauwerk, dessen Bedeutung gerade für den Lüchow-Dannenberger Nordkreis gar nicht überschätzt werden kann. Groß sei deshalb auch in diesem Jahr die Brückengeburtstagsrunde gewesen, die sich wie seit zwölf Jahren immer am 18. Dezember genau in der Mitte des Bauqwerkes trifft. „Ohne die Brücke wären wir hier abgehängt. Das Ende der Welt, fast wie vor der Grenzöffnung“, sagte Dannenbergs Bürgermeister Kurt Behning (CDU). Doch die Bedeutung der Brücke geht weit über ihren infrastrukturellen Wert hinaus. „Die Brücke verbindet zwei Regionen, die bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs eng verwoben waren, und die seit dem Mauerfall die Verbindungsfäden wieder neu weben“, betont auch Elbtalaues Samtgemeindebürgermeister Jürgen Meyer (parteilos). […] Wie es ohne eine autotaugliche Verbindung über die Elbe läuft, lässt sich wenige Kilometer elbabwärts in Hitzacker sehen. Dort verkehrt eine Fahrrad- und Fußgängerfähre, Autos können dort den Fluss nicht überqueren, und entsprechend findet auch so gut wie kein Austausch statt, sagt Holger Mertins, Hitzackers FDP-Bürgermeister.
➽ Am 6. Januar 2025 folgt dann in der Elbe-Jeetzel-Zeitung die Skizze der Lage um die Elbbrücke zwischen Darchau und Neudarchau , wie sie sich für Herrn Redakteur Groß darbietet:
Die Aufregung war groß, als im Sommer 2023 Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte (Grüne) ein grünes Wahlversprechen einlöste und ankündigte, den Bau einer Elbbrücke bei Neu Darchau aus dem Landesraumordnungsprogramm (LROP) herauszustreichen und durch ein besseres und vor allem zuverlässigeres Fährsystem zu ersetzen (EJZ berichtete). Geschehen ist das allerdings bislang nicht, und aus den zuständigen Ministerien heißt es, dass die entsprechende Änderung des LROP wohl auch nicht vor 2027 vollzogen werde. […] Die Brückenbefürworter sind allerdings guter Dinge, dass es so weit gar nicht kommt. Man gehe davon aus, dass eine Änderung des LROP so wie geplant rechtlich gar nicht zulässig ist.
➽ Haben Sie übrigens die folgenden beiden boulevardesk medialen Aufreger zur Kenntnis genommen, liebe Frau Dreyer?
❶ Der berühmte Dackel von Marco Goecke ist tot.
❷ Es gibt nicht nur ein „Wut-“, es gibt auch ein „Shitbürgertum“!
So stellt der Ex-Welt-Chef Ulf Poschardt den Vertreter eines Sozialtypus dar, „bei dem sich Anmaßung und Untertanengeist, Selbstbehauptung und Opportunismus auf unheilvolle Weise mischen“.
Darüber darf er auch gerne schreiben, aber nicht bei uns. So lautet im Kern die Ansage seiner (Ex-)Herausgeberin, wie u. a. das Börsenblatt berichtete.
„Wir bedauern sehr, dass Ulf Poschardts ‚Shitbürgertum‘ nun doch nicht im Rahmen unseres Programms erscheinen wird“, soll der (in Lüneburg nicht unbekannte) zu Klampen! Verlag mit Sitz in Springe auf Anfrage bestätigt haben. Der Band sei im Sommer 2024 für die von Anne Hamilton betreute Essay-Reihe vereinbart worden und habe eigentlich am 17. Februar 2025 ganz frisch von den Ladentischen der Buchhandlungen dampfen sollen.
Im Laufe der Arbeit an dem Projekt mit dem originellen, ungemein warm und würzig duftenden Titel habe sich für die Herausgeberin jedoch immer klarer abgezeichnet, dass die Behandlung des Themas den Rahmen ihrer Reihe sprengen würde: Die Darstellung des Autors, mit dessen Analysen sie grundsätzlich übereinstimme [!], tendiere zu sehr in Richtung Polemik. Ulf Poschardt allerdings sehe genau in dieser scharf müffelnden Argumentationsweise die einzig mögliche Form, in Zeiten sich überstürzender medialer Ereignisse eine wirkungsvolle Selbstcharakteristik aufmerksamkeitsheischend zu inszenieren.
Wie aber geht es dem deutschen Dackelbürgertum? Dessen Namensgeber sind, glaubt man der SZ, wenig amused.
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Sehr geehrte Frau Dreyer,
die Lüne-Grünen haben noch eine dritte Frage gestellt:
Auch dies ist ein seltsames Auskunftsverlangen, da die relativ genau bestimmbaren einmaligen CO₂-Emissionswerte des Brückenbaus offenbar irgendwie ins Verhältnis gesetzt werden sollen zu den je nach Größe, Machart und Ausstattung sehr stark schwankenden Werten von unbestimmt vielen Fahrzeugen mit nicht definiertem Leistungvermögen, die
Vgl.: L. Löw: Das Automobil – sein Bau und sein Betrieb. Wiesbaden, 1909, S.1.
Ihre Strenge mit unserem Blog.jj-Master finde ich unangebracht, denn er bringt exakt auf den Punkt, worum es sich bei dem Vorgang handelt:
A – Um Geschwurbel vonseiten der Fragesteller und
B – um ein Späßchen von Herrn Seegers, der zu wissen scheint, wenn man sich freut, soll man den Zeigefinger hochstrecken und laut „Delight“ rufen. Seine detaillierte Darstellung ist eine mit humoriger Präzisionslust ausgeführte Eulenspiegelei, die ja, sofern es eine ist, gerade nicht, wie Sie (3. Abs. hier) fälschlicher Weise annehmen, der (böswilligen) Irreführung dient, sondern stets der (belehrenden) Irritation.
Dieser Rat von Büchners Danton, scheint mir, schallt hauptsächlich aus den Tabellen und Kalkulationen, die sich in den SBU-Antworten aus dem „Büro des Landrats“ vom 11. Dezember 2024 so übergenau ausgearbeitet finden. — Ein Rat übrigens, den regelmäßig zu befolgen auch „dem Redaktionsteam“ von LGheute zu – vielleicht noch möglicher – heilsamer Selbsterkenntnis verhelfen könnte.
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Sehr geehrte Frau König,
A und B sehe ich anders.
Meiner Meinung nach haben die Fragesteller auf andere Ergebnisse gehofft, eben weil gewisse angeblich informierte Vereinsmitglieder einer Bürgerinitiative ihnen das mit fragwürdigen Behauptungen schmackhaft gemacht haben. Ohne einen Zweifel an diesen Aussagen zu hegen und beispielsweise selbst einmal eigene Recherchen anzustellen, suchte die Kreistagsfraktion der Grünen mit der Anfrage gezielt die Öffentlichkeit. Bei der letzten Anfrage der Grünen hat es doch auch geklappt, dass zunächst die LZ und dann Herr Jenckel deren unausgegorene Statements innerhalb kurzer Zeit unter die Leute brachten (Einzelheiten hier im zweiten Teil des Kommentars).
Aber Schockschwerenot! Die Kenntnis dieser Antworten aus dem Kreishaus zu allen drei aktuellen Fragen würde allein nur die volkswirtschaftliche und die klimapolitische Notwendigkeit einer festen Elbquerung nachweisen. Die Antworten taugen deshalb nicht, um dem breiten Publikum – wie bisher – vorzugaukeln, dass ein Brückenbau ökonomisch und ökologisch ein Desaster wäre. Über diese unangenehme Situation wurde nun der Mantel des Schweigens gelegt (erkundigen Sie sich bitte einmal beim Blogmaster, durch wen er in Kenntnis gesetzt wurde).
Obwohl ein LZ-Redakteur in der Kreistagssitzung anwesend war, als die Anfrage der Grünen und die Antwort der Verwaltung bekannt gemacht wurden, verzichtete die LZ bis heute auf die Berichterstattung. Das ist nach dem vorhergehenden Gebaren, in dem nicht nur über den Inhalt einer Anfrage der Grünen berichtet wurde, sondern auch noch undistanziert eine Wertung vorgenommen wurde (Die Grünen warnen…) sehr erstaunlich. Guter Journalismus gestaltet sich ganz sicher anders.
Herrn Jenckel bin ich dankbar dafür, dass er diesen Anfrage-Vorgang publik gemacht hat, auch wenn Herr Jenckel sich in seinem Beitrag dann vergaloppierte, wonach er die Darstellung über betriebswirtschaftliche Abläufe, die allerdings mit der Anfrage der Grünen-Fraktion nichts gemein haben, vermisst. Ich kann absolut nicht entdecken, dass er „etwas auf den Punkt gebracht“ haben könnte, so wie Sie es nun darstellen.
Und, werte Frau König, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Herr Seegers mit Spaß an die Beantwortung der Anfrage herangegangen ist, um dann den Landrat, die KT-Abgeordneten oder Sie, Herrn Berg oder mich zu belustigen.
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Lieber Herr Jenckel,
…. also doch keine Satire (keine Antwort ist auch eine Antwort).
Dann werde ich Ihre Aufgliederung wirken lassen. Aber steht diese überhaupt mit der Antwort der Kreistagsverwaltung im Einklang?
Hier zunächst die Fragen, die die Fraktion BÜNDNIS 90/Die Grünen am 10.12.2024 zum Thema „Elbquerung“ (im Stand der 1. Aktualisierung vom 13.12.2024) zur schriftlichen Beantwortung gestellt hatte:
• Wie hoch sind die Kosten einer Elbüberquerung via Elbbrücke, wenn man die Investitionskosten auf die technisch zu erwartende Standzeit der Brücke verteilt und laufende Unterhaltungskosten ebenfalls berücksichtigt? Die zu erwartenden Verkehrsströme liegen ja bereits vor.
• Wie hoch sind die Kosten einer Elbüberquerung via Fähre?
Jedenfalls haben Sie ja auch selbst erkannt, dass diese Anfrage in beiden Teilen „schwurbelig“ ist. Frage 2 hätte die Fraktion sich selbst beantworten können, die Fährtarife sind schließlich im Internet abrufbar.
Die Verwaltung hat die gestellten Fragen stringent beantwortet und die gewünschten Auskünfte unter Beachtung der konkret gemachten Vorgaben und der ihr bekannten Parameter erteilt.
Eindeutig wurde nach Auskunft einer Kostengegenüberstellung der Elbquerung via Brücke / via Fähre im Laufe der Standzeit einer Brücke verlangt (Ergebnis: Kosten pro Kfz-Überfahrt (ohne Personenbegrenzung!) Brücke: 1,97 € – Kosten pro Kfz-Überfahrt (mit einer Person!) Fähre: 6,50 €)
Weshalb Sie, lieber Herr Jenckel, dann „loslegen“ und dem „geneigten Leser“ nebelhaft aufschwatzen wollen, dass die Anfrage nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten hätte beantwortet werden müssen, stattdessen Ihrem Empfinden nach angeblich eine „durch Finger in die Luft gehaltene Kalkulation“ vorgelegt worden sei, das ist mir ein großes Rätsel. Sämtliche Berechnungsgrundlagen sind schließlich mit nachvollziehbaren Zahlen (oder Betragsschätzungen) und Erklärungen unterlegt worden. Ihr Souffleur- Einsatz empfinde ich einfach nur als grotesk.
Und darf ich Sie am Rande auch daran erinnern, dass die Unterhaltungskosten der Brücke später nicht allein durch den Landkreis Lüneburg zu schultern sein werden, die der Umgehungsstraße sofort nach Bau-Abnahme auf den Landkreis Lüchow Dannenberg übergehen werden? Vor ganz kurzer Zeit hatte ich hier im Blog darüber geschrieben:
„Nach der Brückenvereinbarung zwischen den Landkreisen Lüneburg und Lüchow-Dannenberg ist nach Ablauf von fünf Jahren der Fertigstellung der Brücke gemeinsam durch den LK Lüneburg und den LK Lüchow-Dannenberg „eine Analyse über die regionalen Auswirkungen des Brückenbaus auf die beiden Landkreise aufzustellen, mit dem Ziel, entsprechend dieser festgestellten Vorteilslage die Trägerschaft der Straßenbaulast und damit die künftigen Unterhaltungskosten neu zu ordnen“ – § 3 Nr. 5 der Vereinbarung.
Daraus folgt: Sollte die Analyse ergeben, dass mit der Brücke überregionaler Verkehr einsetzte, so wird die Kreisstraße nach den Vorschriften des Nds. Straßengesetzes (§§ 3, 7) in eine Landesstraße umzuwidmen sein, mit der Folge, dass auch die Straßenbaulast auf das Land Niedersachsen übergehen wird (§ 11 Nds. Straßengesetz).
Ansonsten wird die Straßenbaulast der Brücke nach Vorteilslage auf die beiden Landkreise aufgeteilt, die Straßenbaulast der Ortsumfahrung Neu Darchaus geht direkt nach Bauabnahme auf den LK Lüchow-Dannenberg über (s. § 3 Nr. 4 Brückenvereinbarung).
Bitte nehmen Sie das doch endlich einmal zur Kenntnis.
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urkomisch, wenn zwei pleitegeier sich die kosten teilen, sind sie halb so schlimm. beide landkreise schwimmen ja gerade in geld, um sich überflüssige kosten zu teilen. na, welche steuern sollen sich nun erhöhen? ob die ,,enklave,, neuhaus sich über steuererhöhungen freuen wird? schließlich brauchen verwaltungen und hobbypolitiker ,,spielgeld“, oder? die abgaben in richtung landkreise werden sich weiter für die kommunen erhöhen. oder gibt es da eine schuldengrenze? wer geld aufnehmen muss , muss zinsen zahlen. jeder bürger weiß, mit schulden, neuanschaffungen zu tätigen ist besonders teuer. auch die bürger in neuhaus werden dann zusätzlich gemolken. ob die das wissen? schmunzeln.
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Liebe Frau Dreyer,
fünf Punkte:
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Wow, lieber Herr Berg,
Zu 1) da muss man natürlich erst einmal drauf kommen. Damit meine ich Ihre Vermutung, ich hätte „beim Schreiben“ darüber nachgedacht, worauf Sie abfahren könnten.
Das wäre ja die reine Koketterie, die Sie allein für sich jetzt offenbaren!
Ich kann Ihnen versichern, dass beim Verfassen des Posts gar niemand an den Fäden meiner Wirkungsabsicht hampelte. Ich hätte jeden anderen öffentlichen Beitrag zitieren können, wenn er denn als Satire gekennzeichnet wurde. Der Hinweis auf den LGheute-Satire-Artikel diente in erster Linie als Metapher, um Herrn Jenckel auf seinen Blog-dokumentierten Irrglauben hinzuweisen.
Zu 2) Sehen Sie, lieber Herr Berg, mit diesen Zeilen bestätigen Sie nur noch meine schon geäußerte Vermutung, dass Sie auf den Inhalt „abfahren“. In welcher Äußerung sehen Sie denn eigentlich „ideologisch motivierte Denunziation“ in dem von mir zitierten März-Artikel? Ich kann jedenfalls keine entdecken.
By the way: haben Sie schon die letzte Wahlumfrage für Niedersachsen von Allensbach entdeckt? Solche Umfragen sind Momentaufnahmen, ich weiß. Aber nur noch zehn Prozent für BÜNDNIS 90 / Die GRÜNEN? Könnten da vielleicht Küchentischgespräche förderlich sein?
Zu 3) Aber so was von ….
Zu 4) Be patient …
Zu 5) Unter uns: vielleicht hat Herr Jenckel ja gar nicht geschwiegen?
Ansonsten gilt: keine Antwort ist auch eine Antwort.
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Liebe Frau Dreyer
glauben die brückenbefürworter eigentlich an ein nullsummemspiel , wenn widererwarten es zum brückenbau für in erster linie , den spekulanten, kommen wird? neuhauser haben in der vergangenheit immer ohne brücke gelebt. sie haben sich dort freiwillig angesiedelt. also, ist die brücke doch nicht für sie geplant , oder angedacht, sondern nur für den westen, der dann schnellere geschäfte machen kann. und dafür sollen die neuhauser dann zusätzlich blechen? die fdp und die cdu finden das bestimmt prima und die ihk bestimmt auch oder?
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Wussten Sie, daß es im Landkreis Lüchow-Dannenberg bis 1979 keine Ampel gegeben hat, Herr Bruns? Dann haben Spekulanten, Geschäftemacher und der Westen (auf Deutsch: Fahrschullehrer) durchgesetzt, dass für ertüchtigungswillige Verkehrsteilnehmer (Hausfrauen, Schulkinder, Rentner) zu Übungszwecken eine aufgestellt wird.
Frau Kahle hat sich erkundigt: Nach Angaben der NLStBV, der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, leuchtete die Anlage an der Bundesstraße 191, links der Fast Food-Restauration am Develangring in Dannenberg am 18. Mai 1979 erstmals.
Dreieinhalb Jahre später, am 30. November 1982, wurde dann die Ampel an der Kreuzung von Dannenberger Straße und Brandenburger Straße an der Landesstraße 261 in Lüchow installiert.
Wer hat dafür geblecht? Und fanden die FDP und die CDU das auch prima und die IHK auch? Aber, warum bloß?
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Lieber Herr Bruns,
Sind Sie Misanthrop?
Diese Anfechtung kenne ich, habe mich aber aus der trüben Enge ins sonnige Weite entwickelt. Als Doch-eher-Philanthrop bin ich nun der Ansicht: Die schönsten Nachrufe sind die, die man nicht halten muss (weil der/die/das Betreffende noch lebt).
Sie denken ja gerne um mehrere Ecken herum, Herr Bruns. Darum will ich Sie mit einem Gleichnis beschenken, das meine Wendung ins Positive für Sie vielleicht nachvollziehbar macht.
Lange Zeit hatte ich eine Fahrradabdeckung. Ich nutzte sie so, wie man Fahrradabdeckungen eben nutzt: Zusammengekrumpelt lag sie draußen neben meinem Fahrrad, weil ich nie Lust hatte, das Rad nach einem langen Arbeitstag damit abzudecken. Irgendwann trieb der Wind die Fahrradabdeckung in eine Ecke des Hinterhofs, wo sie die nächsten Monate liegen blieb. Die Mühe, sie wieder neben mein Fahrrad zu legen, machte ich mir nicht, der Wind hätte sie ja doch wieder weggetragen. Eines Tages bedeckte sie dann das Rad eines unbekannten Nachbarn. Offenbar war die Frist, nach der eine Fahrradabdeckung in einer Hinterhofecke Gemeingut wird, überschritten. Mittlerweile ist der Nachbar verzogen, er hat die Fahrradabdeckung in den Urzustand versetzt: Sie liegt wieder zerknüllt im Hinterhof. Immer wenn ich jetzt auf meinem kleinen Hinterhofbalkon sitze, schaue ich ihr melancholisch beim stillen Liegen oder beim Tanz im Wind zu. Zurückholen werde ich sie allerdings nicht, als Objekt der Sehnsucht gefällt sie mir zu gut. Und ich habe wie gesagt auch null Bock, sie jeden scheiß Abend über das Fahrrad zu ziehen.
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Lieber Herr Berg,
ich habe die nicht vollständig bekannten Zahlen, also die operativen Betriebskosten sowie die Zinskosten, bewußt konservativ geschätzt, um mich nicht dem Verdacht der Übertreibung auszusetzen. Zu den Betriebskosten, also dem negativen Jahresergebnis der Betriebsgesellschaft, ist vielleicht noch hinzuzufügen, dass hier tatsächlich noch weniger als 1 Mio. Verlust ausgewiesen wird, die Unterhaltskosten des Gebäudes jedoch vermutlich nur zum Teil in der Betriebsgesellschaft gebucht werden.
Den lächerlichen Namen supernaturallya6686348f3 bitte ich zu entschuldigen und Sie können sich sicherlich vorstellen, dass ich diesen nicht selbst kreiert habe. Dieser wurde mir bei login in das System automatisch verliehen und Herr Jenckel sieht sich leider nicht in der Lage, dies manuell zu ändern. Ich werde versuchen, wieder ohne login klarzukommen.
Ihnen wünsche ich weiterhin ein guten und gesunden Start in 2025!
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Ein frohes neues Jahr für Sie, lieber Herr Jenckel, und natürlich auch für alle Dichter und Denker aus Gellersen und Umgebung.
Ich komme aus dem Schmunzeln ja schon gar nicht mehr heraus und das Jahr hat noch nicht einmal zwei volle Tage auf dem Buckel – Satire in allen Ecken!
Letzte Nacht hat mich beispielsweise dieses von „LG heute“ erfreut:
März
Gute Nachrichten aus Hannover: Das von Miriam Staudte (Grüne) geführte Landwirtschaftsministerium kündigte an, das ursprünglich nur für Neu Darchau vorgesehene neue Fährkonzept auch auf Lauenburg anwenden zu wollen. Statt des geplanten Brückenneubaus sollen auch dort künftig Elbfähren zum Einsatz kommen. Das Ministerium spricht von Kosten-Einsparungen in Höhe von mehreren Millionen Euro, die durch den „Systemwechsel“ erzielt werden könnten. Zugleich würde ein größerer Fähren-Pool entstehen, der auch den anfälligen Fährverbindungen in Bleckede und Neu Darchau zugute käme. Befürchtungen, wonach bei Niedrigwasser oder Eisgang womöglich keine ortsnahe Elbüberquerung mehr möglich sei, wischte Hannover zur Seite. Das Klima zeige ja, so das Ministerium, dass es ausreichend Niederschläge gebe und die steigenden Temperaturen einen Eisgang für die Zukunft ausschlössen.
Die LG-heute Redaktion war so nett, und hat schon in der Headline deutlich gemacht, dass sich Satire hinter den Äußerungen ihrer Jahresvorschau verbirgt.
Lieber Herr Jenckel, hätten Sie nicht auch diese Information für Ihren aktuellen „Enthüllungsbeitrag“ geben müssen, denn Ihre gewählten Stilmittel (Didaktik, Polemik, Komik, Übertreibung, Verzerrung der Sachverhalte) deuten doch offen darauf hin.
Ohne diese erklärende Zuschreibung animieren Sie nur wieder einen Poeten aus Reppenstedt dazu, mit eigenen hohlen Dichtungen aufzusatteln.
Mit sinnbefreiten Spielversen hat mich mein Vater in meiner Kindheit schon erfreut, mein Bedarf ist gedeckt (hier ein Beispiel mit lieben Grüßen für alle „Pommern-Nachkommen“).
Es war einmal ein Mann,
der hieß Packan,
Packan wollt er nicht heißen,
da macht er dumme Streiche,
die Streiche steckt er in die Tasche,
da wurd’s ’ne Flasche,
die Flasche stellt er ins Spind,
da wurd’s ein Kind,
das Kind legt er in die Wiege,
da wurd’s ’ne Ziege,
die Ziege stellt er in den Stall,
da wurd’s ein Ball,
den Ball warf er gen Himmel,
da wurd’s ein Schimmel,
den Schimmel spannt er vor’n Wagen,
da wurd’s ein Kragen,
den Kragen band er um den Hals,
da wurd’s Salz,
Salz streut er auf’s Brot,
da wurd’s Schrot,
Schrot gab er dem Schwein,
da wurd’s Wein,
Wein trank er aus,
und nun ist die Geschichte aus.
Sollten Sie Ihre Ausführungen aus tiefster Überzeugung so formuliert haben, dann werden Sie von mir natürlich adäquate Antworten erhalten, lieber Herr Jenckel.
Um Ihrer möglichen Schelte jedoch jetzt schon vorzubeugen: sicherlich werden die Themen „LKH-Arena“ und beeinflussende journalistische Leistungen bzw. Nichtleistungen dann eine Rolle spielen.
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“Adäquate Antworten“ an Herrn Jenckel, gerne inklusive der Themen „LKH-Arena“ und „beeinflussende journalistische Leistungen bzw. Nichtleistungen“ aus Ihrer Feder? Das wäre doch mal was, liebe Frau Dreyer!
Dass Sie das abgedroschene und als „Satire“ etikettierte B90/GRÜNEn-Bashing von „LG heute“ allen Ernstes „erfreut“, kann ja nur als Versuch von Ihnen gedeutet werden, zum Zwecke der jähen Provokation auch einmal einen richtig billigen Witz zu landen.
Ihnen (wie natürlich allen anderen Zehntausenden, bei Blog.jj aktiv oder passiv Mitfiebernden) wünsche ich ebenfalls ein in jeder Hinsicht gutes neues Jahr.
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Lieber Herr Berg,
das dachte ich mir schon, dass Sie auf meinen Hinweis zum LGheute Artikel abfahren.
Aber haben Sie mit Ihrer Deutung, ich wolle einen „richtig billigen Witz landen“, nicht eine Klitzekleinigkeit übersehen? Ich reduzierte den Grund meiner Erheiterung doch auf den März-Beitrag, den ich dann auch noch zitierte!
In diesem Artikel ist die Eulenspiegelei und zur Schau gestellte Selbstherrlichkeit von politisch Handelnden aus Hannover und Neu Darchau verspottet worden – und das vollkommen zu Recht.
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es war einmal eine brücke. die wurde versprochen, ohne rücksicht auf folgende generationen. also wie immer. warum werden die versprecher nie zur kasse gebeten? weil es dann in der zukunft keine freiwilligen versprecher mehr geben wird? wer glaubt denn sowas? dann müsste man ja lobbyismus verbieten. und wer lässt das zu? die wohlhabenden wissen es zu verhindern. sonst werden sie schnell nicht mehr wohlhabend sein. auch millionäre wollen sich vermehren. Die Zahl der Millionärinnen und Millionäre in Deutschland betrug 2023 gut 2,82 Millionen, wächst stark und könnte bis 2028 auf 3,2 Millionen ansteigen. tja, wer gut schmiert, der gut fährt. ob parteien was gegen spenden haben? wer bekommt wohl die meisten spenden? In Deutschland können Unternehmen und Privatpersonen in unbegrenzter Höhe an Parteien spenden. In Frankreich beispielsweise sind Parteispenden von Unternehmen verboten, Privatpersonen dürfen Parteien mit maximal 7.500 Euro pro Jahr unterstützen.
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„Die Zahl der Millionärinnen und Millionäre in Deutschland betrug 2023 gut 2,82 Millionen, wächst stark und könnte bis 2028 auf 3,2 Millionen ansteigen“, Herr Bruns?
Ein Zuwachs von 500.000 Glücklichen? Mit so vielen Wohlhabenden könnten Sie 65 Reppenstedts oder alle 108 Gemeinden der Landkreise Lüneburg, Harburg und Lüchow-Dannenberg füllen. Das sind doch tolle Aussichten! Vielleicht gehören Sie ja bald schon zu denen?
Mein kostenfreier, ganz persönlicher Tipp für Sie: Vor allem Immobilienbesitz, Unternehmensanteile und Investitionen in Aktien sind entscheidend für den Vermögenszuwachs.
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Land Niedersachsen, Land Neddersassen (niederdeutsch), Lound Läichsaksen (saterfriesisch),
Einwohnerzahl: 8.161.981 (Stand 31. Dezember 2023)
Privathaushalte: Gerundet 4 Millionen mit Ø 2 Personen
☛ Funfact: Würde Herr Dr. Andreas Philippi (SPD), Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, von Hannover aus Anreize setzen, um die Zahl der Personen pro Haushalt landesweit in Richtung Reppenstedter Verhältnisse (Ø 16 Personen) zu entwickeln (würde er also auf Folgendes hinweisen), dann ergäbe sich für ihn die Möglichkeit, schon in drei Jahren in praktisch J E D E M niedersächsischen Haushalt einer Millionärsfamilie zuzuwinken.
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na sowas, welch ein Zufall, Frau Dreyer. hohle Dichtungen?
https://www.landeszeitung.de/politik/parteispenden-cdu-bekommt-2024-fast-zehnmal-so-viele-grossspenden-wie-die-spd-3NV3NXUKQJJZBJQCR5SL7P4SZ4.html
dem Wunsch von Otto Berg an Sie, schließe ich mich gern an. Adäquate Antworten wären wirklich was feines. schmunzeln.
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Sie meinen den Matthäus-Effekt, Klaus Bruns. So wird laut Wikipedia salopp …
Merkwürdig nur, dass derzeit laut Auskunft Ihrer Quelle aus der Landeszeitung mit der FDP eine 3-Prozent-Partei mit Spenden zugeschüttet wird, die keine Aussicht hat, jemals wieder in den Bundestag zu gelangen, und mit dem BSW ein Sarah-Huldigungsverband, der bloß sehr geringe Chancen hat, über die 5-Prozent-Hürde zu gelangen.
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Ulf Reinhardt kommentiert:
Das sind doch alles nur Ihre persönlichen Prognosen, Herr Jenckel. Und wenn ich mich richtig erinnere, ist ein wichtiges Argument der Brückfreunde doch immer, wenn es gar eine solide Kostenprognose gibt, könne man diese auch nicht durch weiter steigende Baukosten reißen. Ein sehr überzeugendes Argument nach dem Motto, Kosten, die ich nicht exakt abschätzen kann muss ich nicht zur Kenntnis nehmen, da es diese bis zu deren Realisierung eigentlich überhaupt nicht gibt.
Ähnlich überzeugend wie die damaligen Argumente der Arena-Profiteure.
Wenn Sie hierzu den folgenden Exkurs gestatten, einen noch nicht veröffentlichten Leserbrief zu dem LZ-Titel vom 28.12.2024 „Arena knackt die 100.000“:
Wer freut sich denn nicht über gute Nachrichten? Und 100.00 Besucher der Arena, das klingt zunächst ganz ordentlich. Der Titel hätte jedoch ebenso lauten können „Steuerzahler im Landkreis bezuschussen jede Arena-Eintrittskarte mit 30 €“. Nach dem Arena-Märchen, die Arena bringe als Multifunktionshalle Nutzen für alle Bürger, nun die ernüchternde Bilanz: Von den gut 100.000 Besuchern nur 22.000 bei den insgesamt 12 Kulturveranstaltungen. Ansonsten 10 Firmen-Events, die ohne Arena an anderer Stelle stattgefunden hätten. Knapp die Hälfte aller Zuschauer waren jedoch solche des SVG, welche nun unwiderruflich mit dem jährlichen „Arena-Geschenk“ reichlich von den Landkreisbürgern bedacht werden. Denn der verlusttragende Betreiber der Arena ist wider damaliger Planung der Landkreis durch die hierfür gegründete Tochtergesellschaft, während die Campus GmbH als Dienstleister weitgehend risikolos vertraglich geregelte Management-Gebühren verbucht. Und die von uns Steuerzahlern zu tragenden Investitionen und Verluste sind nicht unerheblich: Neben den 30 Mio. Euro Investitionskosten ist der jährliche operative Verlust von rund 1 Mio. Euro zu tragen, zzgl. Zinsen von ebenfalls rund 1 Mio., welche direkt vom Landkreis bezahlt werden und somit nicht aus der Bilanz der landkreiseigenen Betriebsgesellschaft hervorgehen. Also bei einer Abschreibungsdauer von 30 Jahren eine Kostenbelastung des Landkreishaushaltes von rund 3 Mio. Euro jährlich oder eben 90 Mio. in 30 Jahren, in einer Zeit, in welcher die Haushaltslöcher immer größer werden. Lautete damals noch ein Argument der Arena-Befürworter „Wir können uns das jetzt leisten“, werden diese spätestens heute Lügen gestraft. Gut, dass in den nächsten Jahren eine wirklich gute Nachricht zu erwarten ist: Das nächste 100 Millionen-Grab „Elbbrücke“, mit welchem wieder einmal die Interessen einer Minderheit auf Kosten aller Steuerzahler finanziert wer sollen, wird uns aufgrund der katastrophalen Haushaltslage sicherlich erspart bleiben.
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Lieber Herr Reinhardt,
ist es Mode geworden, statt des Namens das Password seines Mail-Accounts öffentlich bekannt zu geben? Herr Rath hat es vorgemacht, Herr Bruns hat ihm nachgeeifert. Und jetzt kommen Sie und bekräftigen die Vorbildlichkeit unserer beiden Twenty Twenty-Four-Trendsetter?
Zu Ihrer Überschlagsrechnung:
Wenn – wie Herr Jenckel meint, sagen zu können – der Gesamtaufwand von Bau-, Finanzierungs- und Unterhaltskosten für die Brücke über 100 Jahre tatsächlich € 200 Millionen betrüge, dann wären das pro Jahr € 2 Millionen und über den Zeitraum von 30 Jahren € 60 Millionen. Profitieren würden 923.450 Kfz per annum, also grob gerechnet mindestens 2 Millionen Personen.
Wenn, wie Sie meinen, der Gesamtaufwand von Bau-, Finanzierungs- und Unterhaltskosten für die Arena über 30 Jahre tatsächlich € 120 Millionen betrüge, dann wären das pro Jahr € 4 Millionen, welche, extrapoliert über den Zeitraum von 100 Jahren, € 400 Millionen ergäben. Profitieren würden, selbst wenn sich die Zielzahl von Herrn Hoppe (150.000 Besucher p.a.) mit Unterstütztung von Manitu (dem Allumfassenden Geheimnis bzw. der Großen Kraft, die in allen Wesen, Dingen, Tätigkeiten und Erscheinungen enthalten ist) verdreifachen ließe, maximal 450.000 Personen pro Jahr, die zwar € 30 von Frau Vossers im Namen der 187.809 Lüneburger Steuerbürger (Stand: 30. Juni 2023) zu jeder Vorstellung (à maximale Kapazität: 3.500 pax) geschenkt bekämen, aber weitere € 30 bis 100 selbst draufzulegen hätten.
Ich wünsche Ihnen ein gutes neues Jahr.
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