„Herr Heilmann, übernehmen Sie“

Lüneburg, 12. Februar 2019 

Lüneburgs Radnetz hat viele Schwachstellen. Wenn Sie helfen wollen, den Radexperten der Hansestadt, Sebastian Heilmann, auf die Knackpunkte im Radnetz aufmerksam zu machen, einfach ein Bild oder eine Video per Mail an jj@landeszeitung.de schicken und kurz beschreiben: Wo es warum Kritik am Radwegenetz gibt? Die Beiträge werden in lockerer Folge eingespielt. Danke.

Hier finden Sie schon Fälle und ein Antworten von Heilmann.

Hans-Herbert Jenckel, Tel. 015201589996

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Fallbeispiel Nr. 8

Schauen Sie nur aufs Video, und dann raten Sie mal, wo dieser Flickenteppich zu finden ist. Kleine Hilfe: Diese Holperpiste ist der Radweg an einer der meistbefahrenen Straßen von Lüneburg. Links parken Autos, „bitte nicht die Beifahrertür öffnen“. Rechts stehen Laternenmasten so dicht, wären es Autos, könnten die geforderten 1,50 Meter Abstand zum Rad nie eingehalten werden. Hier besteht Kollisionsgefahr. Der Radweg darf auch nur stadtauswärts Richtung Süden befahren werden. Wer in die andere Richtung fahren will, der muss Umwege in Kauf nehmen – teils sogar landschaftlich schöne. Trotzdem stellt sich die Frage: Herr Heilmann, wann fällt hier der Parkstreifen für einen richtigen, den Vorschriften entsprechenden Radweg weg? Wir warten auf die Antwort. Ach so, die richtige Antwort lautet: Schießgrabenstraße.

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Fallbeispiel Nr. 7

Auch an Ampeln wie hier am Springintgut in Lüneburg gibt es für Blinde Seiten mit und ohne Markierungshilfen. Was an anderer Stelle, Universitätsallee, zu viel des Guten aufgebracht wurde, das fehlt hier.

Auch an Ampeln wie hier am Springintgut in Lüneburg gibt es für Blinde Seiten mit und ohne Markierungshilfen. Was an anderer Stelle, Universitätsallee, zu viel des Guten aufgebracht wurde, das fehlt hier. Vermutlich wurde die Seite vorne nicht durch Zuschüsse gefördert….

Auch an Ampeln wie hier am Springintgut in Lüneburg gibt es für Blinde Seiten mit und ohne Markierungshilfen. Was an anderer Stelle, Universitätsallee, zu viel des Guten aufgebracht wurde, das fehlt hier. Vermutlich wurde die Seite vorne nicht durch Zuschüsse gefördert....

Auch an Ampeln wie hier am Springintgut in Lüneburg gibt es für Blinde Seiten mit und ohne Markierungshilfen. Was an anderer Stelle, Universitätsallee, zu viel des Guten aufgebracht wurde, das fehlt hier. Vermutlich wurde die Seite vorne nicht durch Zuschüsse gefördert….

In der Rubrik „Herr Heilmann, übernehmen Sie“ geht es dieses Mal für den Radbeauftragten der Stadt um die Ampelanlage am Springintgut in Lüneburg, dort gibt es für Blinde zwei Seiten, eine mit und eine ohne Markierungen als Hilfe.

Was an anderer Stelle, Universitätsallee, zu viel des Guten aufgebracht wurde, das fehlt hier. Vermutlich wurde die Seite vorne nicht durch Zuschüsse gefördert. Warum das so ist, das fragen wir unseren Radbeauftragten Sebastian Heilmann.

Der muss auch noch auf die Frage von Jürgen Harms antworten, ob an der Ampel Düvelsbrooker Weg/Universitätsallee die Markierung für Blinde, nicht grundsätzlich, sondern die Art und Menge gefährlich sind.

Durch den spitzen Winkel der Markierung könnten Radfahrer mit dünnen Reifen leicht stürzen. Bei Schnee und Eis könnte das jetzt im Winter ganz gefährlich werden. „Herr Heilmann, übernehmen Sie“.

 

 

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Fallbeispiel Nr. 6

Bei Fall 6 geht es um ein Lob und eine Frage. An der Lünertorstraße werden die Radfahrer jetzt unter der ersten Brücke, dort wurde gerade die Fahrbahn saniert, auf die Straße geführt, fahren direkt neben den Autos im Verkehr. Geschützt durch eine dicke weiße eindeutige Markierung. Das ist ein richtiges Zeichen, ein Schritt zum Paradigmenwechsel auf der Straße, zur Gleichberechtigung. Der der Schritt ist aber nur kurz. Der Beweis:

Die Radler müssen schon am Bahnhofs-Abzweig zurück aufs Hochbord. Hat da die weiße Farbe für eine weitere Markierung nicht gereicht? Das kleine Video zeigt, in welchem beklagenswerten Zustand die „Radwege“ rechts und links sind und wie nötig es wäre, den Radverkehr auch dort auf die Straße zu verlagern.

PS: Radler dürfen ja an der Bleckeder auf der Straße fahren, werden aber ständig angehupt und angebrüllt „Radweg!!!“

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Fallbeispiel Nr. 5

Nicht um einen kaputten Radweg, sondern um eine mögliche Gefahrenstelle, und zwar an einer ganz neuen Ampel dreht es sich in Fall 5. Tatort Universitätsallee. Das sieht dort bei den Markierungen für Sehbhinderte schwer nach einem Zuviel-des-Guten aus. Und das ist gefährlich für Radfahrer, sagt Jürgen Harms.

Juergen Smrah bemängelt auf der LZ-Facebook-Seite, dass die Markierungen für Blinde zwar richtig seien, allerdings für nicht im 30-Grad-Winkel. Das führe bei Radlern zu Stürzen.

Juergen Smrah bemängelt auf der LZ-Facebook-Seite, dass die Markierungen für Blinde zwar richtig seien, allerdings für nicht im 30-Grad-Winkel. Das führe bei Radlern zu Stürzen.

Jürgens Harms bemängelt, dass die Markierungen für Blinde zwar richtig seien, allerdings für nicht im 30-Grad-Winkel. Das führe bei Radlern zu Stürzen.

Jürgens Harms bemängelt, dass die Markierungen für Blinde zwar richtig seien, allerdings für nicht im 30-Grad-Winkel. Das führe bei Radlern zu Stürzen.

Jürgens Harms bemängelt, dass die Markierungen für Blinde zwar richtig seien, allerdings für nicht im 30-Grad-Winkel. Das führe bei Radlern zu Stürzen.

Jürgens Harms bemängelt, dass die Markierungen für Blinde zwar richtig seien, allerdings für nicht im 30-Grad-Winkel. Das führe bei Radlern zu Stürzen.

Jürgens Harms bemängelt, dass die Markierungen für Blinde zwar richtig seien, allerdings für nicht im 30-Grad-Winkel. Das führe bei Radlern zu Stürzen.

Jürgens Harms bemängelt, dass die Markierungen für Blinde zwar richtig seien, allerdings für nicht im 30-Grad-Winkel. Das führe bei Radlern zu Stürzen.

Auch ein Fall für den neuen Radverkehrs-Beauftragen der Stadt Lüneburg, der versprochen hat, sich diesen Punkt genau anzusehen. Jürgen Harms kritisiert an der Ampel Düvelsbrooker Weg/Universitätsallee die Markierung für Blinde, nicht grundsätzlich, sondern die Art. Durch den spitzen Winkel der Markierung könnten Radfahrer mit dünnen Reifen leicht stürzen. Bei Schnee und Eis könnte das ganz gefährlich werden.

„Hallo Herr Jenckel, ich habe einen Sturz gesehen und einen befragt, der seine Knochen aufgesammelt hat, und meine Tochter hat ebenfalls jemanden gesehen. Auf den Fotos ist ganz gut zu erkennen, dass in der Fahrradspur die Rillen noch parallel zur Fahrrichtung oder im 90 Grad Winkel verlaufen.

Die Riffelung ist deutlich kleiner als an der Universitätsallee.

Die Riffelung am Bahnhof ist deutlich kleiner als an der Universitätsallee.

Für Fahrradfahrer mit schmalen Reifen reicht es aus, dass man zu Lenkbewegungen genötigt wird. Bei dem Winkel kann das Rad entsprechend wegrutschen.  Ich behaupte auch mal, dass das nicht fachgerecht ist. Scooterfahrer (ab dem Frühjahr kann man mit E Scootern dort 25 km/h fahren ) oder Skater machen da sofort den Abgang. Und das auf einem extra breiteren Weg, auf dem heute schon viele Radfahrer mit Tempo unterwegs sind.“

Jürgen Harms schreibt weiter. Ich habe am Bahnhof gesehen, (siehe Bild links) dass es diese Steine für Sehbehinderte auch mit viel kleineren Riffelungen gibt. Die würden die Wahrscheinlichkeit des Sturzes reduzieren.

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Nach Wochen hat Radwegsplaner Heilmann eine Antwort geschickt. Harte Kost. Manche Markierungen im Plfaster sind nämlich auch eine Art Geheimsprache für Sehbinderte. Die könnten dann bei Eis für Radler zur Rutschbahn werden. Und das ist die Antwort von  Heilmann: „Bei Neubaumaßnahmen versucht die Hansestadt Lüneburg die Vorgaben der gültigen DIN-Normen und Vorschriften umzusetzen und geht dabei in eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem Behindertenbeirat. In Sonderfällen findet eine Einbeziehung von weiteren Interessensverbänden (z. B. Blindenverband) statt. Konfliktpunkte sind unter anderem der Denkmalschutz sowie der teilweise nicht ausreichende Verkehrsraum, um Musterlösungen umzusetzen.

Wünsche und Anregungen sind dabei insbesondere die fehlenden Absenkungen an Gehwegen. Zu hohe Bordsteinkanten stellen ein Hindernis für Rollator und Rollstuhl dar. Es fehlen auch Bodenindikatoren und tastbare Bordsteinkanten an Querungen/Übergängen – die sogenannten „taktilen Leitelemente“. Das Fehlen stellt für Sehbehinderte ein Hindernis und eine Verkehrsgefährdung dar. Für unebenes Pflaster und daraus resultierende schwere Begeh- und Befahrbarkeit gilt dies ebenso.

Konfliktpotential kann jedoch auch erst aus den vorhergehenden Punkten entstehen, nämlich durch die teilweise sehr unterschiedlichen Bedürfnisse zwischen Geh- und Sehbehinderten und mit dem Radverkehr (sofern er auf dem Hochbord geführt wird, das heißt gemeinsam mit dem Fußverkehr).

Um allen Verkehrsteilnehmern möglichst umfassend gerecht zu werden hat die Hansestadt Lüneburg die neue Kreuzung am Düvelsbrooker Weg entsprechend hergestellt. Wichtig ist insbesondere der Kontrast der Bodenindikatoren gegenüber dem restlichen Boden, weshalb weiße Platten und sonst anthrazitfarbenes Pflaster eingesetzt wurde. Dort wo der Fahrräder in beide Richtungen fahren (Ostseite), ist der Weg entsprechend verbreitert worden und der Übergang an der Ampel wurde auf null Zentimeter abgesenkt, um eine gute Passierbarkeit für den Radverkehr zu gewährleisten. Auf der Westseite darf nur in Richtung Süden gefahren werden, entsprechend wurde dort nur zum Teil auf null abgesenkt. Die anderen Stellen haben dann eine Bordhöhe von sechs Zentimeter Höhe, optimal für Sehbehinderte. Die Noppenplatten dienen dem Auffinden eines Sehbehindertenleitsystems. Die Bodenindikatoren mit Rippen zeigen hier die Richtung der Wegeführung an. Wenn diese quer zu einer Querung stehen, dann ist der Übergang hier nicht für Sehbehinderte vorgesehen.“

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Fallbeispiel Nr. 4

Das holpert mächtig bei Fall 4, und zwar an einer der Lüneburger Einfallstraßen.

Wer seine Rückenmuskulatur einmal prüfen will, der ist auf dem Radweg an der Dahlenburger Landstraße stadteinwärts auf dem Richtigen Testgelände. Wer seine Rückenmuskulatur einmal prüfen will, der ist auf dem Radweg an der Dahlenburger Landstraße stadteinwärts auf dem Richtigen Testgelände.

Wer seine Rückenmuskulatur einmal prüfen will, der ist auf dem Radweg an der Dahlenburger Landstraße stadteinwärts auf dem Richtigen Testgelände.

Gemeint ist die Dahlenburger Landstraße. Wer seine Rückenmuskulatur und seine Bandscheiben testen will, der ist im oberen Teil zwischen Stadteinfahrt und Gasthaus Nolte genau richtig. Hier findet sich nicht nur Lüneburgs artenreichster Flickenteppich, sondern auch eine der besten Holperpisten. 

Wer seine Rückenmuskulatur einmal prüfen will, der ist auf dem Radweg an der Dahlenburger Landstraße stadteinwärts auf dem Richtigen Testgelände.

Wer seine Rückenmuskulatur einmal prüfen will, der ist auf dem Radweg an der Dahlenburger Landstraße stadteinwärts auf dem Richtigen Testgelände.

Wer seine Rückenmuskulatur einmal prüfen will, der ist auf dem Radweg an der Dahlenburger Landstraße stadteinwärts auf dem Richtigen Testgelände.

Wer seine Rückenmuskulatur einmal prüfen will, der ist auf dem Radweg an der Dahlenburger Landstraße stadteinwärts auf dem Richtigen Testgelände.

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Fallbeispiel 3 

 für schlechte Radwege in Lüneburg in der Blog-Rubrik „Herr Heilmann, übernehmen Sie“ ist die Soltauer Straße.  Torsten Wagner postete dazu: „Fahrt mal die Soltauer Straße hinunter aus Richtung Rettmer. Wenn ihr am Kreisel beim Gym80 seid, dann sind eure Rückenwirbel durcheinander geflogen, bei den ganzen Absätzen dort.“

Ich habe es mir angeschaut. Nicht nur stadteinwarts warten Schikanen, eine ganz besondere ist auch stadtauswärts zu erleben.

 

An der Soltauer Straße stadtauswärts, nicht weit vom Krankenhaus-Kreisel, wartet auf die Radler auch diese Schikane.

An der Soltauer Straße stadtauswärts, nicht weit vom Krankenhaus-Kreisel, wartet auf die Radler auch diese Schikane.

Hier die Beweise:

Im unteren Teil ist der Radweg an der Soltauer Straße in ganz schlechtem Zustand.

Die Rubrik „Herr Heilmann, übernehmen Sie“ soll dem neuen Fahrradbeauftragten Sebastian Heilmann zeigen, wo Radwege besonders schlecht sind. Denn Heilmann soll aus dem Lüneburger Radwege-Flickenteppich ein Radwegenetz 3.0 machen.

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Fallbeispiel 2:

Der Deutsch-Evern-Weg zwischen Konrad-Adenauer-Straße und Waldfriedhof steht dem Radweg Auf der Hude (Fallbeispiel 1) im desolaten Zustand in nichts nach, außer, dass dort im Herbst noch haufenweise Eicheln das Radfahren erschweren. Der Radweg muss aus den 60er-Jahren des vorherigen Jahrtausends stammen. Ob er überhaupt jemals repariert wurde, ist fraglich. Die Asphaltdecke ist löchrig wie ein Schweizer Käse. Das Radfahren ist dort eigentlich nur eines: eine Gefahr. 

Ob das ein Radweg oder nur ein Relikt ist, Keine Ahnung.

Ob das ein Radweg oder nur ein Relikt ist, Keine Ahnung.

Ob das ein Radweg oder nur ein Relikt ist, Keine Ahnung.

Ob das ein Radweg oder nur ein Relikt ist, Keine Ahnung.

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Fallbeispiel 1:

Die Rubrik „Herr Heilmann, übernehmen Sie“ fängt mit einer klein Baustelle an, die es aber in sich hat, die Straße Auf der Hude. Dort gibt es links und rechts Radwege in unglaublichen Zustand, teils verläuft der Radweg deswegen auch schon auf der Straße. Daneben ist aber immer noch der alte Radweg, und da fahren tatsächlich noch Radler. Zwischendurch bei Ein- und Ausfahrten und vor dem Finanzamt und der Polizei gibt es natürlich am Gehweg wunderbare neue Radwege, aber eben nur da, sonst Radweg-Wüste.

An der Straße Auf der Hude gibt es links und rechts Radwege, mal auf der Straße, mal am Gehweg, nur Radweg kann man das beim besten Willen nicht mehr nennen.

An der Straße Auf der Hude gibt es links und rechts Radwege, mal auf der Straße, mal am Gehweg, nur Radweg kann man das beim besten Willen nicht mehr nennen.

An der Straße Auf der Hude gibt es links und rechts Radwege, mal auf der Straße, mal am Gehweg, nur Radweg kann man das beim besten Willen nicht mehr nennen.

An der Straße Auf der Hude gibt es links und rechts Radwege, mal auf der Straße, mal am Gehweg, nur Radweg kann man das beim besten Willen nicht mehr nennen.

An der Straße Auf der Hude gibt es links und rechts Radwege, mal auf der Straße, mal am Gehweg, nur Radweg kann man das beim besten Willen nicht mehr nennen.

An der Straße Auf der Hude gibt es links und rechts Radwege, mal auf der Straße, mal am Gehweg, nur Radweg kann man das beim besten Willen nicht mehr nennen.

An der Straße Auf der Hude gibt es links und rechts Radwege, mal auf der Straße, mal am Gehweg, nur Radweg kann man das beim besten Willen nicht mehr nennen.

An der Straße Auf der Hude gibt es links und rechts Radwege, mal auf der Straße, mal am Gehweg, nur Radweg kann man das beim besten Willen nicht mehr nennen.

An der Straße Auf der Hude gibt es links und rechts Radwege, mal auf der Straße, mal am Gehweg, nur Radweg kann man das beim besten Willen nicht mehr nennen.

An der Straße Auf der Hude gibt es links und rechts Radwege, mal auf der Straße, mal am Gehweg, nur Radweg kann man das beim besten Willen nicht mehr nennen.