
„Diederich Heßling war ein weiches Kind, das am liebsten träumte, sich vor allem fürchtete und viel an den Ohren litt. Ungern verließ er im Winter die warme Stube…“, so fängt Heinrich Manns „Der Untertan“ an. Und das beschreibt auch gut, was weltweit als „German Angst“ verstanden wird und was uns in diesen Wintertagen gepackt hat: Der getaktete Tag ist aus den Fugen. Oh, Gott. Tatsächlich tut das Unerwartete auch gut.
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