Die gemütlichen Zeiten sind vorbei: Andrea Schröder-Ehlers bekommt Konkurrenz ums Landtagsmandat


Friedrich von Mansberg.

Lüneburg. Friedrich von Mansberg, noch Chefdramaturg am Lüneburger Theater, will der mächtigsten SPD-Frau in der Region das Landtagsmandat streitig machen und am 8. Februar gegen die Genossin und Unterbezirksvorsitzende Andrea Schröder-Ehlers als Kandidat für die Landtagswahl im Januar 2018 antreten. Das ist insofern aussichtsreich, als von den 38 Delegierten für den Wahlkreis Lüneburg, die entscheiden, 27 aus der Stadt kommen.

Intern hört man, dass Schröder-Ehlers nicht präsent genug in der Region ist und auch ihre Position zur Bahntrasse auf der Strecke Lüneburg-Uelzen nicht nur Freunde.hat. Von Mansberg wendet sich klar gegen die sogenannte Alpha E-Variante, gegen die auch die Stadt klagt.

Doch selbst, wenn Schröder-Ehlers tatsächlich die Wahl gegen von Mansberg verlieren sollte: Sie ist eine Politikerin und auch Verwaltungsexpertin, die bewiesen hat, dass sie sich auch in einer Männer-Welt durchsetzen kann. Da könnte Sie den möglichen Kandidaten um den Landratsposten, wenn Manfred Nahrstedt abtritt, wie den Bürgermeistern von Adendorf oder Ilmenau zur mächtigen Konkurrentin erwachsen – die erste Landrätin.

Bei der CDU wird noch viel spekuliert: Steffen Gärtner wird als Kandidat genannt, der hätte aber ganz eigentlich ein anderes Traumziel. Auch der JU-Vorsitzende Alexander Schwake. Aber das ist eher noch alles Gerüchteküche. Im März will die CDU entscheiden.

Über jj

Journalist, Dipl.-Kaufmann
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