Die Natur schlägt zurück

Diese Bilder habe ich alle am 2. August auf einer kleinen Radtour um Lüneburg aufgenommen, in der nicht enden wollenden Hitze. Alles passiert vor seiner Zeit, in der Not fallen die Eicheln und die Äpfel und auch die Blätter schon. Die Flüsse werden zu Rinnsalen, die Ernte verdorrt. Dürre und Eiszeit hat es immer gegeben, aber diesmal legen wir Hand an. Und wir ahnen, das hat etwas mit unserem Verhalten zu schaffen. Und was zeigt das dem Menschen, der sich als Herrscher der Welt sieht, der alles regelt und dem doch alles entgleitet? Die Natur ist größer, gewaltiger und lässt nicht mit sich spaßen. Und verzeiht auf Dauer keinen Umweltfrevel und schlägt zurück.

Über jj

Journalist, Dipl.-Kaufmann
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6 Antworten zu Die Natur schlägt zurück

  1. Klaus Bruns schreibt:

    Andreas Janowitz
    Mit der jetzt zur Verfügung stehenden Technologie ist es möglich alle Schäden zu reparieren.
    dieser glaube hat uns die atomkraft und ihre folgen beschert.

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    • Andreas Janwoitz schreibt:

      Gerade die Erfahrung mit der Kernenergie lässt mich optimistische in die Zukunft schauen. Insbesondere die heute recht bizarr anmutenden Entwürfe für Atomzüge, -flugzeuge und -autos lassen absurde Extrapolationen kaum noch zu. Es ist erfrischend nüchtern.

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  2. Simplicissimus schreibt:

    Der ökonomisierte Mensch setzt alles auf Geldregen. Die Natur auf einfachen Landregen. Zielkonflikt! Den Durst mit Geld löschen? Ein Glas Wasser bitte…

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  3. Andreas Janowitz schreibt:

    Alles was man machen muss ist einen massstabsgetreuen Graphen mit der CO² Konzentration über die letzten hunderttausend Jahre betrachten. Wer den menschengemachten Klimawandel bezweifelt ist „nicht zurechnungsfähig“, ganz einfach.

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    • Klaus Bruns schreibt:

      die stürme kommen immer noch von den schmetterlingen aus australien. deren kängerus wollen die städte erobern. und der nächste vulkanausbruch auf island hat die politik und ihre wirtschaft zu verantworten. im sommer sind ausbrüche völlig unpassend. flieger bleiben auf dem boden und die bauern haben ein problem mit der turbolandwirtschaft. die alpen werden durch deren skizirkus immer trockener und ansonsten kann man alles beweisen, was so nicht zu beweisen ist. es soll gletscher geben, die wachsen. inseln wachsen, andere verschwinden. panik ist angesagt. damit ist das meiste geld zu verdienen.natürlich greift der mensch in die natur ein. die frage ist nur, in wie weit.

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      • Andreas Janowitz schreibt:

        Wie weit? Der Mensch bewegt jährlich mehr Material als durch natürliche Erosion bewegt wird?
        Der Mensch erzeugt mehr gebundenen Stickstoff (Dünger) als alle terestrischen Bakterien? Bei Sulfaten sieht es nicht anders aus?
        Der Mensch dominiert den Energiekreislauf der Erde? Bei der Biomasse in Form von Tieren liegt das Verhältnis von Nutz zu Wildtieren bei 4:1 (wenn ich das richtig erinnere)? Bei der pflanzlichen Biomasse als Futter- und Nahrungspflanzen werden alle terrestrischen Lebensräume dominiert? Ausser die Polregionen, aber da ist sowieso wenig los…
        Betrachtet man direkte Energienutzung mögen wir noch Kardaschow 0,7 sein, bezieht man alle vom Menschen genutzten Pflanzen mit ein liegt der Wert wesentlich näher an 1?
        Die letzten 20 Jahre waren ein rasender Umbau der gesamten Ökosphäre. Mit nichts zu Vergleichen als dem sibirischen Trapp oder dem chicxulub Krater? Der Vergleich mit wild wütenden Naturgewalten ist sehr angebracht? Aber anders als bei diesen gibt es nicht nur einen Weg?

        Ja der Klimawandel wird ähnliche Auswirkungen wie ein Atomkrieg haben, wenn keine Vorbereitungen getroffen werden. Wir sind doch schon dabei.
        Mit dem Ocean Cleanup Project wird jetzt gerade das erste Kardaschow I Weltwunder gebaut um die Plastikvermüllung der Meere einzudämmen? Mit der jetzt zur Verfügung stehenden Technologie ist es möglich alle Schäden zu reparieren. Es bedarf keiner weiteren grossen Durchbrüche, wir müssen nur die gefährlich bekloppten an die Kandare kriegen…

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