Mit der Arena-Brücke will die FDP zügig Geld in der Ilmenau versenken

Die Fuß- und Radbrücke vom Treidelpfad zur Arena lässt auf sich warten. Das beklagt die FDP im Kreistag angesichts der Besucherströme. Zum Glück kommt die Brücke auf absehbare Zeit nicht. Da haben die Lokalpolitiker Zeit zum Grübeln, ob die Querung nicht doch ein Beispiel für den Förderwahn aus Absurdistan ist.

Ja, die Stadt bekäme die Brücke eventuell fast umsonst, liebe Liberalen, bis zu 80 Prozent würden gefördert. Aber bei so einer Brücke ist es wie mit einem neuen Pulli, da muss die passende Hose her und dann natürlich auch die passenden Schuhe dazu. So ist das auch, wenn Politiker sich vom Fördergeld verführen lassen. Das hat meistens einen Haken.

Skizze der Brücke über die Ilmenau, wo es in Wirklichkeit doch idyllischer aussieht und die Bäume nicht stramm stehen wie auf dem Kasernenhof beim Appell. Quelle Stadt Lüneburg

Mal angenommen, die Brücke würde gebaut. Was ist dann mit der Anbindung an den Treidelweg. Wer sorgt für die Beleuchtung. Oder wollen Sie vor allem das weibliche Publikum nachts im Dunkeln über die rund zwei Kilometer in die Stadt schicken oder nach Bardowick? Ist bei Schnee und Eis der Räumdienst im Einsatz? Ach ja, zurück geht es natürlich auf dem komfortablen Radweg entlang der B209, der auch nicht länger ist. Oder wollen die Planer die Besucher auf einem kleinen Schlenker noch ins Gewerbegebiet Goseburg verführen? Warum reicht der ausgebaut Radweg an der B209 nicht aus? Ach ja, weil Fördergeld winkt, dass darf man sich nicht durch die Lappen gehen lassen so wie XXL-Prozente im Schlussverkauf.

Im Sommer, wenn die Arena mehr oder weniger pausiert, weil die SVG nicht spielt und die Musik draußen auf den Sülzwiesen oder beim OpenR in Uelzen lockt, ginge es eventuell auch ohne Beleuchtung. Aber im Herbst und Winter, wenn die Arena gebucht ist und Tausende kommen, dann geht es meines Erachtens nicht ohne Laternen am Treidelpfad. Und ob gerade dann die Massen mit dem Rad oder zu Fuß zur Arena pilgern, das wage ich zu bezweifeln.

Ich habe keine Ahnung, was die Fledermäuse und der Nabu zu den Plänen sagen. Ich bin mir aber ganz sicher, dass die Stadt Lüneburg die Elektrifizierung des Treidelpfades kaum wuppen kann noch darf. Kurzum, die Brücke wäre, selbst wenn die Natur sie erträgt, angesichts der Folgekosten Geld versenken in der Ilmenau. Sie würde wie andere Brücken auch zu einem Mahnmal der Verschwendung wie anno dunnemals die Autobrücke über die Ostumgehung nach Alt-Hagen, die nur Radfahrer und Fußgänger nutzen dürfen. Aber für eine Eintragung ins Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes für Verschwendung öffentlicher Mittel würde es wohl reichen.

Geldverschwendung ist zwar im Bund gerade groß in Mode, muss aber nicht nachgeahmt werden. Also: Streichen. Kritik einstellen und erstmal nachdenken. 

Hans-Herbert Jenckel

Foto jj: Hier an der verwaisten Bahnbrücke soll die Querung für Fußgänger und Radfahrer über die Ilmenau führen.

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Journalist, Dipl.-Kaufmann, Moderator, Lünebug- und Elbtalaue-Liebhaber
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67 Responses to Mit der Arena-Brücke will die FDP zügig Geld in der Ilmenau versenken

  1. Avatar von Klaus Bruns Klaus Bruns sagt:

    Helga Dreyer

    es geht auch ohne betteln. die haben nicht mal eine busverbindung in neuhaus braucht man angeblich 100 Millionen Euro und das mit busverbindung

    Täglich drei Stunden Schulweg: Wie eine Familie ihren Alltag ohne Busverbindung organisiert

    https://www.landeszeitung.de/panorama/taeglich-drei-stunden-schulweg-wie-eine-familie-aus-schiesshaus-ihr-leben-ohne-busverbindung-AXRW4QKQ3ZFF3KYR4I6GMEL6LY.html?mst_prev_website=lz%2Fwa&mst_prev_link_type=homepage

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    • Avatar von Helga Dreyer Helga Dreyer sagt:

      Bitte, Herr Bruns, schreiben Sie mich in Ihren Kommentaren nicht mehr persönlich an. Als höflicher Mensch fühle ich mich dann verpflichtet, Ihnen eine Antwort zukommen zu lassen.

      Wegen Ihrer Bemerkung würde meine Replik jetzt aber garstig ausfallen.

      Also bitte, schreiben Sie an wen Sie wollen, kommentieren Sie auf Teufel komm raus, aber bitte lassen Sie mich aus dem Spiel.

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    • Avatar von Marlon Suhrke Marlon Suhrke sagt:

      Klaus Bruns, Ihr Kommentar ist beschämend. Die Kinder in Neuhaus haben nicht drei Stunden Schulweg, weil sie keine Busverbindung haben, sondern weil die Elbfähre nicht fährt und sie deshalb Umwege über die Lauenburger Brücke nehmen müssen. Es geht hier nicht um ‚betteln‘, sondern um eine grundlegende Infrastruktur, die für die Schüler in unserer Region notwendig ist. Ihr

      Vergleich mit der Familie im Artikel ist unfair und herzlos. Bitte informieren Sie sich besser über die Situation hier, bevor Sie Kommentare abgeben.

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  2. Avatar von Helga Dreyer Helga Dreyer sagt:

    LZ von heute – Seite 1 – Auszüge:
    Niedersachsens neuer Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) hofft beim Lückenschluss der A 39 auf einen Baubeginn noch in diesem Jahr.“
    (…) Die Neubau-Vorhaben A 39, A 20 und A 33 sieht er dabei als besonders wichtig für Niedersachsen an.“
    (…) Auch die Grünen stellen sich hier gegen den Koalitionspartner SPD. „Der Neubau der A 39 entspricht der alten Politik des abgelaufenen 20. Jahrhunderts“, sagte der Landtagsabgeordnete der Grünen, Stephan Christ
    .“

    Mal überlegen, denn da war doch noch was?

    Ist der Koalitionsvertrag vom 1. November 2022 „Sicher in Zeiten des Wandels“ nun umbenannt worden beispielsweise in „Sicher in Zeiten des Wandelns“?

    Hatten die Koalitionspartner SPD und Bündnis 90 / Die Grünen zum Thema Straßeninfrastruktur (S. 33) noch treffend erkannt und im Vertrag festgehalten, dass „die Umsetzungen aus dem bestehenden Bundesverkehrswegeplan 2030 in der Verantwortung des Bundes liegen“ und dann gelobten, die Bundesregierung dabei zu unterstützen, bei den (damals noch ausstehenden) gesetzlich vorgeschriebenen Bedarfsplanüberprüfungen neben der wirtschaftlichen und verkehrlichen Entwicklung auch die Anforderungen aus dem Klimaschutzprogramm 2030 und dem Bundesklimaschutzgesetz zu berücksichtigen. Das gilt für den Neubau der A 20, der A 39, der A 33 Nord ebenso wie für den Neubau für die Bundesstraßen B 210n, B 212n, B 213 (E233) und B 65.

    Nun liest und hört man, dass die Grünen sich bei etlichen Projekten quer stellen wollen.

    Die Grünen brechen also ihre eigene im Koalitionsvertrag getroffene Vereinbarung und heißen Blockaden gegen Bundesprojekte (wie die A 39) gut und werden sie wohl auch tatkräftig unterstützen.

    Wenn die Grünen jetzt nicht mehr zu ihrem Wort stehen, stellt sich doch sogleich die Frage: warum sollte die SPD sich dann noch an die Vereinbarung zum Fährkonzept bei der Elbquerung Darchau / Neu Darchau gebunden fühlen?

    Schließlich war die Brücke bei den Koalitionsverhandlungen das Opferpfand der SPD, um von den Grünen im Gegenzuge die aktive Unterstützung zu den Bundesprojekten zu erhalten.

    Die Grünen haben ihre Seite der Vereinbarung nicht eingehalten. Jetzt kann die SPD wieder offen und ehrlich zum Brückenbau stehen, ohne an ihre Zusagen den Grünen gegenüber gebunden zu sein.

    Ich schreibe „wieder„.

    Ich erinnere gerne an die Aussagen im Interview mit Herrn Jenckel des damaligen Ministerpräsidenten Weil (SPD), hier können dank Herrn Berg die wichtigen Aussagen unter Punkt 3 wörtlich nachgelesen werden.

    Otto Berg schrieb am 28. August 2023:

    „► Am Freitag, den 2. September 2022, gut einen Monat vor den Wahlen zum 19. Niedersächsischen Landtag am 9. Oktober 2022, führte Hans-Herbert Jenckel ein Interview mit dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil, der auch in der 19. Legislaturperiode Regierungschef in Hannover geblieben ist.

    Die Elbbrücke war in diesem Interview ein wichtiges Thema, zu dem Stephan Weil sich derart unzweideutig und unmissverständlich positionierte, dass man sagen kann: Er legte sich fest. Ja, mehr noch: MINISTERPRÄSIDENT WEIL GAB EIN ÖFFENTLICHES VERSPRECHEN AB. In der Transkription der Video-Aufzeichnung des Gesprächs ab min:sec 19:25 bis min:sec 21:39 kann jeder, der möchte, erfahren, wie der Ministerpräsident die Sache sieht:

    H.-H. JENCKEL: „Der Landkreis Lüneburg plant, kriegt Geld vom Land, 75 Prozent, GVFG-Mittel. Und […] 6 Millionen aus so [ei]nem Straßenbauplafond […]. Wird diese Brücke um jeden Preis gebaut?“

    S. WEIL: „Ja! Jedenfalls, das Land strengt sich wirklich sehr an. Vielmehr als jetzt angeboten worden ist, kann das Land gar nicht leisten.“

    H.-H. JENCKEL: „Also die sechs Millionen sind sicher?“

    S. WEIL: „Ja! Davon geh‘ ich mal aus. […] Weiter kann das Land gar nicht gehen, als das jetzt angeboten ist. Und deswegen: Am guten Willen des Landes soll es nicht liegen. […] — Grundsätzlich gilt für mich eigentlich, dass man immer auch schaun muss, dass das Land verlässlich ist. Das heißt, wenn es einmal etwas ZUGESAGT hat, dass die Betroffenen sich auch drauf verlassen können, dass es kommt. Und zwar unabhängig davon, ob sich eine bestimmte Regierung fortsetzt oder ob es eine ganz andere Regierung gibt!“

    Vgl. auch meine Transkription des Audio-Videodokumentes vom 1. November 2022 um 21:55 Uhr“

    Es ist Zeit, die Karten auf den Tisch zu legen und jetzt die Interessen der Region zu vertreten.

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    • Avatar von Klaus Bruns Klaus Bruns sagt:

      na Frau Dreyer, wessen interessen werden das wohl sein? die der region bestimmt nicht, eher die der ihk und baulöwen . also wie immer. darin ist die politik der wirtschaftslobbyisten besonders zuverlässig. der dumme michel fällt dabei immer rein. erst wird ihm der bedarf eingeredet, dann das fell über die ohren gezogen. alles wie immer. laut klingbeil ist die seele der spd schon längst abhanden gekommen. wer braucht die a39 und die elbbrücke denn wirklich? die niedersachsen? lol . SPD-Chef Lars Klingbeil gesteht Versäumnisse ein: Die Partei habe ihr Profil als Vertreterin der Arbeitnehmer verloren. Stimmt! Aber wer braucht eine zweite CDU?

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      • Avatar von Helga Dreyer Helga Dreyer sagt:

        Herr Bruns nun wieder, der ewig kritische Experte, der immer weiß, was nicht benötigt wird, aber nie eine Lösung anbieten kann. 

        Wer braucht denn nun wirklich eine A 39 und eine Elbbrücke? 

        Sie, Herr Bruns, offensichtlich nicht, denn Sie scheinen wieder nicht die Fakten zu kennen – oder wollen diese nicht kennen.

        Stattdessen predigen Sie zur Erheiterung Verschwörungstheorien und verteilen unsinnige Vorwürfe. 

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      • Avatar von R. Löser R. Löser sagt:

        Ich zitiere Helga Dreyer:

        Wenn die Grünen jetzt nicht mehr zu ihrem Wort stehen, stellt sich doch sogleich die Frage: warum sollte die SPD sich dann noch an die Vereinbarung zum Fährkonzept bei der Elbquerung Darchau / Neu Darchau gebunden fühlen?

        Ich frage:

        Woran genau könnte die SPD sich gebunden fühlen, wenn sie sich an die Vereinbarung zum Fährkonzept bei Darchau/Neu Darchau gebunden fühlt?

        Ich zitiere Immanuel Kant:

        Es ist schon ein großer und nötiger Beweis der Klugheit oder Einsicht, zu wissen, was man vernünftigerweise fragen solle. Denn, wenn die Frage an sich ungereimt ist, und unnötige Antworten verlangt, so hat sie, außer der Beschämung dessen, der sie aufwirft, bisweilen noch den Nachteil, den unbehutsamen Anhörer derselben zu ungereimten Antworten zu verleiten, und den belachenswerten Anblick zu geben, daß einer (wie die Alten sagten) den Bock melkt, der andere ein Sieb unterhält.

        Ich glaube, es ließe sich auch sagen:

        Es ist schon ein großer und nötiger Beweis der Klugheit oder Einsicht, zu wissen, was man vernünftigerweise in einen Koalitionsvertrag schreiben solle. Denn, wenn die Formulierung an sich ungereimt ist, und unnötige Auslegungen verlangt, so hat sie, außer der Beschämung dessen, der sie verantwortet, bisweilen noch den Nachteil, den unbehutsamen Deuter derselben zu ungereimten Maßnahmen zu verleiten, und den belachenswerten Anblick zu geben, daß einer (wie die Alten sagten) den Bock melkt, der andere ein Sieb unterhält.

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      • Avatar von Helga Dreyer Helga Dreyer sagt:

        Ja, sehr geehrte(r) Frau oder Herr Löser,

        Was ist das gesprochene oder geschriebene Wort wert?

        War es diese oder jene Tat wert?

        Was ist Illusion – was ist Realität?

        Was ist Irrtum – was Missachtung von logischen Regeln?

        Ist der erzeugte logische Schein ein vorsätzliches Blendwerk?

        Fragen über Fragen, die ich mir oft stelle – nicht nur in dieser Thematik.

        Gerne beantworte ich die von Ihnen gestellte Frage:

        Woran genau könnte die SPD sich gebunden fühlen, wenn sie sich an die Vereinbarung zum Fährkonzept bei Darchau/Neu Darchau gebunden fühlt?“

        Jeder Vertrag ist in meinen Augen das gegenseitige Versprechen, in dem Schriftstück benannte Zielsetzungen zum Erfolg zu führen. Die in dem Favoritensatz im Koalitionsvertrag gewählte „Wir-Form“ lässt darüber hinaus ebenso erkennen, dass die Durchsetzung eines Fährkonzepts (statt der Brücke) zur Elbquerung künftig auch von den bisherigen Befürwortern der SPD unterstützt werden soll. Ihnen ist hoffentlich bekannt, dass die Landesregierung nicht die Entscheidung über die Beschaffenheit der kommunalen Elbquerung hat. Mit List und Tücke soll im LROP der Eintrag „Feste Elbquerung“ durch „Fährkonzept“ ersetzt werden. Damit wäre die Brücke nicht durch Landesmittel förderfähig, weil sie gegen Landesplanung verstoßen würde.

        Diese Aufgabe ist „die SPD“ dann tatkräftig angegangen, ich nenne nur einige:

        • unwahre Aussagen der Staatssekretärin Pörksen bei der Landespressekonferenz zur Finanzierung mit weiteren unsäglichen Behauptungen
        • mehrere für die Brücke negativ wirkende Presse-Auskünfte aus dem Wirtschaftsministerium
        • Schauermärchenerzählung des Staatssekretärs Doods zur angeblichen Nichtfinanzierbarkeit der Brücke bei der Podiumdiskussion in Neuhaus
        • Unterzeichnung der Absichtserklärung zur Änderung des LROP (Ziel Brücke soll ersetzt werden durch Ziel Fährkonzept) durch alle SPD-Kabinettmitglieder
        • Abstimmungsverhalten zu der Petition „Mütter machen mobil“ im Petitionsausschuss; alle SPD-Mitglieder des Petitionsausschusses stimmten gegen den gestellten Antrag, die Absicht der LROP-Ziel-Änderung fallen zu lassen.

        Falls die Landwirtschaftsministerin Staudte nicht noch von alleine dahinterkommt, dass ihr Plan rechtlich nicht durchsetzbar ist und sie weiterhin auf die Änderung beharrt, dann müsste die SPD nochmals – zunächst im Kabinett und dann im Plenum – ihre Hand für oder gegen diese LROP-Änderung heben.

        Und ab und an fragen Pressevertreter auch bei unserem SPD-Landtagsabgeordneten Philipp Meyn nach dessen Meinung zur Brücke. Haben Sie schon einmal ein öffentliches positives Statement zur Brücke von Herrn Meyn gehört / gelesen? Ich jedenfalls nicht.

        Sie sehen, liebe(r) Frau / Herr Löser, es werden sich auch künftig noch viele Möglichkeiten für die Mitglieder der SPD-Landtags-Fraktion ergeben, um sich vom Koalitionsvertrag in diesem Punkt zu entbinden und den Brückenbau nun wieder mittels sprachlicher Kommunikation zu unterstützen.

        Show must go on!

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      • Avatar von Klaus Bruns Klaus Bruns sagt:

        Frau Dreyer, eine lösung ist eine hinterlassenschaft von tieren. der mensch schafft immer neue probleme und ist von deren beseitigung sehr weit entfernt. verschwörungstheorien? lol wer will immer mehr verkehr und dazu die passende infrastruktur? außer der wirtschaft fällt mir da keiner ein. ihnen?

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      • Avatar von Helga Dreyer Helga Dreyer sagt:

        Herr Bruns, wie wäre es, wenn Sie einmal Ihre Meinung äußern würden, ohne gleich die Welt zu erklären?

        Sie sind einfach ein Meister der Kritik ohne Substanz.

        Lesen Sie mal Machiavellis „Der Zweck heiligt die Mittel“. Vielleicht könnten Sie daraus lernen, dass manchmal pragmatisches Handeln notwendig ist, um Fortschritt zu erzielen.

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      • Avatar von Klaus Bruns Klaus Bruns sagt:

        Frau Dreyer, meine Meinung ist: Verkehrsvermeidung ist unsere Zukunft und nicht Versiegelungen aller Art. Der Volksmund sagt: Bleibe im Lande und nähre dich redlich. Auf unserer Erde gibt es nichts, was unendlich ist ,außer die Dummheit der Menschheit.

        https://www.kirche-im-swr.de/?page=beitraege&id=925 es ist doch lustig, wenn ein atheist sowas hier reinstellt, oder fühlen sich die scheinheiligen mit ihren ausreden sich dann gestört? schmunzeln

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  3. Avatar von Reinhold Lenz Reinhold Lenz sagt:

    In einem längeren Artikel meldet Elbe-Jeetzel-Zeitungsredakteur David Schröder gerade online, Neu Darchaus Fährurgroßmütterchen Tanja“ sei zur Reparatur in der Werft. Wann sie ihren Betrieb wieder werde aufnehmen können, sei unklar. Wörtlich lautet der erste EJZ-Absatz:

    Die Fahrten bei Niedrigwasser in der Elbe haben offenbar für Schäden am Antrieb der Fähre „Tanja“ gesorgt. Bereits seit einer Woche ist der Fährbetrieb zwischen Neu Darchau und Darchau (Amt Neuhaus) eingestellt, weil eine Sandbank den Fährverkehr unmöglich macht. Nun bestätigte der Neu Darchauer Bürgermeister, Klaus-Peter Dehde (SPD), dass die Fähre aktuell für Reparaturarbeiten am Antrieb des Schiffes in der Werft in Lauenburg (Schleswig-Holstein) liegt. Das Problem tauche immer wieder bei der Sandbank-Thematik auf, berichtete Dehlde. „Die Fähre ist bereits rausgenommen“, sagte der Bürgermeister. Er gehe von einer zügigen Reparatur aus. Problematisch sei allerdings der Wasserstand der Elbe zu betrachten. Das Niedrigwasser dürfte die Rückfahrt nach Neu Darchau zumindest erschweren. Damit könnte sich auch die Wiederaufnahme der Fährverbindung über die Elbe weiter verzögern. Pendler/innen und Schüler/innen – vor allem aus dem Amt Neuhaus – müssen derzeit weite Umleitungen in Kauf nehmen.

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  4. Avatar von Helga Dreyer Helga Dreyer sagt:

    Nun schau sich einer den Bericht des NDR von heute in „Hallo Niedersachsen“ an

    Untertitel des Berichts: Wegen Niedrigwasser setzt die Elbfähre „Tanja“ aus. Seit Jahren ist dort eine Brücke geplant, doch dagegen gibt es Widerstand.

    Der Redakteur erklärt:

    Seit 30 Jahren ist die geplante Brücke ein Dauerthema. Der Landkreis Lüneburg will sie, der Landkreis Lüchow-Dannenberg nicht, wenn es keine Ortsumgehung für die Gemeinde Neu Darchau gibt. Eine Einigung wird es auch in diesem Jahr nicht geben

    Schnitt, Landrat Böther wird eingeblendet und zwei seiner von ihm in das Mikrofon gesagten Sätze werden gesendet, als hätte er dem Redakteur eine Antwort auf diese Behauptung (LK Lüchow-Dannenberg – Ortsumfahrung) gegeben.

    LR Böther:

    Das ist ein Stück weit absurd. In der Region wird das mit einer großen Verdrossenheit, ich sag mal, wie kann man unsere Lebenswirklichkeit eigentlich so ignorieren, gesehen.

    Das ist in meinen Augen ein klassischer Fall von manipulierter Berichterstattung.

    Landrat Böther war ja nicht zufällig vor Ort, er ist zum Interview gebeten worden. Da bleibt mir die Spucke weg, wie dreist seine Äußerungen aus dem Zusammenhang gelöst worden sind.

    Die Sendeanstalt hat bewusst fehlerhafte Informationen präsentiert und dann die Äußerungen des Landrats selektiv geschnitten, um eine bestimmte Meinung oder Darstellung zu vermitteln. Die Äußerungen der interviewten Person wurden manipulativ so in den Bericht gegliedert, dass sie nicht mehr den ursprünglichen Kontext oder die eigentliche Meinung widerspiegeln.

    Diese bewusst falsch präsentierten Informationen sollen die Zuschauer täuschen oder manipulieren.
    In diesem Fall könnte man auch von einem „Mißbrauch des Informationsauftrags“ sprechen, wenn die Sendeanstalt ihre Rolle als Informationsvermittler missbraucht, um eine bestimmte Agenda oder Meinung zu fördern. Widerlich.

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    • Avatar von Bürger Bürger sagt:

      Ich sehe da was anderes Frau Dreyer. Es wurde nur über das berichtet , was feststeht und nicht über Vermutungen, die Sie immer gern betreiben. Wird es denn zu einer Einigung in diesem Jahr zur Brücke kommen? Dieses glauben ja nicht mal Sie. Wenn das nächste Hochwasser kommt, sind Sie doch bestimmt auch wieder dabei, oder? Die nächste Wasserstandsmeldung kommt bestimmt. Wie viele Menschen sind dann davon wirklich betroffen? Davon hört man von Ihnen nie etwas. 100 Millionen Euro für 20 Bürger? Schüler machen auch im Bus ihre Hausaufgaben.

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      • Avatar von jj jj sagt:

        Lieber Herr Bruns, Sie mokieren sich immer über Fake-Namen, jetzt machen Sie das auch. Warum?

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      • Avatar von Helga Dreyer Helga Dreyer sagt:

        Schließen Sie immer von sich auf andere, Herr Bruns?

        Welche Einigung zur Brücke meinen Sie eigentlich? Wer mit wem muss sich denn noch über was einigen?

        Der Schlüssel zur Antwort liegt – wie so oft – in Ihren Fragen oder Bemerkungen selbst.

        Nur wer den Mut besitzt, sich zu fragen und seine Unwissenheit zuzugeben, kann die Tür zur Erkenntnis öffnen.

        Denken ist der Schlüssel aller Schätze meinte schon Honoré de Balzac.

        Gerne bin ich Ihnen beim Denken behilflich, aber erst, wenn Sie Ihren Wissensstand aktualisiert haben, beispielsweise durch Lesen. Auf Tatsachen beruhende Informationen gibt es zuhauf.

        Und, Herr Bruns, whatever may come, whatever may go, ich werde auf dieser Brücke stehen.

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      • Avatar von Peter M. Peter M. sagt:

        Fühlen ist einfacher als Denken. Das hat Folgen für die Politik. Fühlen begründet sich selbst. Denken bedarf der Beweise. Geht die Sonne abends wirklich unter? Oder sind wir es, die sich bewegen? Diese Frage ist mit ein paar Sätzen beantwortet. Aber versuchen Sie einmal, einem Schmachtenden seine Liebe auszureden! Da können Sie Einwände bringen, so viele Sie wollen. Fühlen begründet sich selbst. Das ist menschlich bewegend und politisch ein Risiko.

        Immerhin scheint in der Lüneburger Politik die Liebe kein akuter Unsicherheitsfaktor (mehr) zu sein. Gegen Skandale auf erotischer Basis sind unsere Politikerinnen und Politiker neuerdings offenbar in der genetischen Codierung geschützt. Anders ist es mit der Wut, der Empörung. Auch von ihr gilt, sie begründet sich selbst. Sie hat zwar einen Anlass, aber sie bedarf keiner Argumente. Das Gefühl der Empörung fällt stets zusammen mit dem Gefühl des Rechthabens. Das ist das Wohltuende daran. Empörung stiftet Ordnung. Wie geht das zu? Empörung stiftet Ordnung, indem sie Schuld bestimmt und Schuldige benennt. Wo die Schuld feststeht, scheinen alle Ursachen geklärt. Man braucht nicht mehr zu zweifeln und zu grübeln. Es herrscht Ordnung.

        Wir können diesen Vorgang sehr oft bei Katastrophen studieren. Ein Unheil tritt ein, eine unvorhergesehene Vernichtung. Jetzt schwankt der Boden unter unseren Füßen. Wo gibt es noch Sicherheit, wenn das möglich ist? Nicht die Toten sind unerträglich, unerträglich ist die Sinnlosigkeit der Welt. Wo finde ich Halt, wenn das Ganze so beschaffen ist? Aus dieser durchaus metaphysischen Krise, in die uns jede Katastrophe versetzt, gibt es eine schnelle Rettung, die Frage: Wer ist schuld? Kaum ist eine erste Antwort gefunden, schlägt die Hilflosigkeit um in die Empörung.

        „Schuld“ heißt das magische Wort. „Der ist schuld!“ „Die sind schuld!“ Das kleine Wort ermöglicht die Empörung und damit das Rechthaben und damit das Gefühl einer geordneten Welt, auf die man sich mit ähnlich Fühlenden einigen kann. Wer mir zur Empörung verhilft, gibt mir festen Boden unter die Füße. Nicht die Religion ist das Opium des Volkes, wie Marx einst meinte, sondern die Empörung. So, wie sie bei Katastrophen wirkt, wirkt sie auch angesichts der Komplexität der Welt. Wenn die Vorgänge, in die ich verwickelt bin, immer undurchschaubarer werden, nehme ich jede Möglichkeit zur Empörung dankbar an. Dann weiß ich, wer „tschuld“ ist, ich kann „Maßnahmen“ fordern, kann Kompromisslosigkeit, Härte, Sanktionen, Strafe verlangen, fühle mich als Richter, die Ohnmacht kippt in ein Machtgefühl und die drohende Krise ist bewältigt. — Das ist menschlich bewegend, aber politisch ein Spiel mit dem Feuer.

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    • Avatar von Otto Berg Otto Berg sagt:

      Liebe Frau Dreyer,

      Medienkritik ist wichtig (siehe z. B. von min/sec 26:00 bis 34:00 hier.)

      Doch kann ich Ihre Aufregung im von Ihnen angeprangerten Fall nicht nachvollziehen. (Wie war das noch mit dem Beobachten des Denkens beim Sich-Gedankenmachen?). Ich habe mir die Stelle in dem (bis zum 16. Mai 2027 verfügbaren) NDR-Video ab min/sec 00:45 bis 01:29 dreimal angeschaut.

      Nicht nur die – darin für viele weitere als repräsentativ vorgestellten, vom mehrstündigen Schulweg geplagten – Kinder wünschen sich eine Brücke über die Elbe. Die NDR-Sprecherin fährt fort:

      Seit 30 Jahren ist die geplante Brücke hier Dauerthema. Der Landkreis Lüneburg will sie, der Landkreis Lüchow-Dannenberg nicht, wenn es keine Ortsumgehung für die Gemeinde Neu Darchau gibt. Eine Einigung wird es auch in diesem Jahr nicht geben. Die Pendler haben weiterhin das Nachsehen. (min/sec 00:50 bis 01:04)

      Unmittelbar darauf kommt der Lüneburger Landrat zu Wort:

      Das ist ein Stück weit absurd. Und in der Region wird das, äähh, mit, ja, ich sag mal, mit einer großen Verdrossenheit, sozusagen, wie kann man unsere Lebenswirklichkeit hier eigentlich, äähh, so ignorieren, gesehen. (min/sec 01:04 bis 01:29)

      Seine Verlegenheitsfloskeln (ich sach ma und sozusagen), die lautmalerisch angezeigten Denkpausen (äähh) sowie seine unangebrachte Einschränkung (ein Stück weit) gehören zu dem rhetorischen Überschussvokabular, mit dem Herr Böther analytische Anstrengung simuliert, wo der offenbare Widersinn der betrachteten Lage für jedermann (w, d, m) mit den Händen zu greifen ist.

      Was bleibt hängen?

      Die sprachliche Unbeholfenheit des Hauptverwaltungsbeamten im Vergleich mit der klar auskunftgebenden Neuhauser Mittelstufenschülerin Amanda? Der vermeintlich erklärende Nebensatz über die Ortsumgehung vonseiten der redaktionellen Erzählstimme? Nach meinem Dafürhalten lautet die Message des Filmfeatures:

      Seit 30 Jahren wird die Brücke diskutiert. Solange haben die Pendler das Nachsehen. Das ist absurd.

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      • Avatar von Helga Dreyer Helga Dreyer sagt:

        Wollen Sie mich auf den Arm nehmen, lieber Herr Berg? Sonst sind Sie doch spitzfindiger.

        Um die von Ihnen vermutete allgemein bekannte Message (letzter Absatz Ihres Kommentars) verbreiten zu können, hätte es wohl nicht der Anwesenheit des Landrats vor der Schule bedurft. Die NDR-Verantwortlichen hatten Herrn Böther aber explizit um das Interview gebeten.

        Aus den veröffentlichten Rudimenten seiner Aussagen entnehme ich, dass sich der Landrat vermutlich auf die Vorgehensweise der Landesregierung und ihr Fährkonzept bezieht, nicht auf die Dauer der Diskussion um die Brücke.

        Dafür sprechen mehrere Gründe: 

        Erstens erwähnt er im zweiten Satz, dass ‚man‘ die Lebenswirklichkeit vor Ort ignorieren würde, was eher auf die Landesregierung und ihre Pläne hindeutet. 

        Zweitens konnte der Landrat im Interview nicht ahnen, dass die Anmoderation die Zeitspanne von 30 Jahren nennen würde, daher ist es unwahrscheinlich, dass seine Aussage ‚Das ist absurd‘ sich überhaupt auf einen Zeitraum bezieht.

        Ich könnte allenfalls zustimmen, dass der Fernsehbericht berechtigte Kritik an der Situation und die Probleme der Region aufzeigen wollte.

        Das war’s aber schon, denn zu einer fairen Berichterstattung hätte dann gehört, über den Planungsstand des Brückenbaus zu berichten und nicht über einen  Widerstand (welchen?, wie kann der gelöst werden?) oder über das vermeintliche „Nichtwollen“ des Landkreises Lüchow-Dannenberg vorrangig zu palavern. 

        Der gesendete Bericht suggeriert dann aber durch die Verschachtelung der Aussagen Redakteur / Landrat, dass der Ausspruch des Landrats „Das ist absurd“ sich auf die angebliche Weigerung des Landkreises Lüchow-Dannenberg bezieht, die Brücke zu unterstützen, wenn keine Ortsumgehung gebaut wird.

        Ich bleibe deshalb dabei: der Bericht erscheint mir manipulativ, da er den Ausspruch des Landrats aus dem Kontext reißt und ihn auf eine völlig andere Sache bezieht. Der Bericht suggeriert eine bestimmte Interpretation, die nicht der tatsächlichen Aussage des Landrats entspricht. Das ist in meinen Augen ein klassischer Fall von manipulierter Berichterstattung.

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      • Avatar von Otto Berg Otto Berg sagt:

        Liebe Frau Dreyer,

        Hallo Niedersachsen“ ist das tägliche Regionalmagazin des Norddeutschen Rundfunks vor der Tagesschau. Die Sendezeit beträgt 30 Minuten. Dreieinhalbstündige Fachvorträge über erwägenswerte Akzentsetzungen hinsichtlich kontroverser Expertenmeinungen zu Auslegungsfragen an der Schnittstelle von Bau-, Verkehrs-, Verwaltungs- und Verfahrensrecht lassen sich in den filmischen Beiträgen, die – inklusive Anmoderation – nur selten länger als drei Minuten sind, nicht unterbringen. Herr Böther, ein mit allen Wassern gewaschener Fahrensmann im Meer medialer Möglichkeiten, hat wissen oder (falls er vergessen hatte, sich bei NDR-Anruf danach zu erkundigen) zumindest ahnen müssen, dass die Bild-Ton-Reportage über die missliche Querungssituation zwischen den links- und rechtselbischen Teilen des LK LG eine Produktion von maximal 1,5 bis 3 Minuten Dauer würde darstellen können. (Es sind insgesamt 1:29 Minuten:Sekunden geworden). Auf solche Blitzeinsätze, sofern ein LR überhaupt Zeit dafür findet, sollte er vorbereitet sein, sollte etwa einen kleinen, in transparenter Plastikfolie eingeschweißten Zettel mit drei universell verwendbaren Zweizeilern à zwanzig Wörtern aus seinem Portemonnaie fingern und sich merken, welchen davon er eine halbe Stunde später ins TV-Mikro vor der schwer erreichbaren Schule zu sprechen gedächte. Ein Selektionskriterium war mit dem ihm (hoffentlich) bekannten Thema ja zur Hand.

        Den ganzjährigen beidseitigen Elbtransfer garantiert nur eine Brücke. Nur sie ermöglicht allen Landkreisbewohnern die volle soziale, kulturelle und wirtschaftliche Teilhabe.

        Sowas in der Art hätte Herr Böther unter allen irgend denkbaren Umständen anbringen und damit das aus seiner Sicht Wesentliche in die Nachrichtenwelt einspeisen können. Sein saftloses Verdruss-Geschwurbel dagegen wäre vor jedem der von Ihnen aufgezählten Anküpfungskontexte ein „kommunikativer“ Unfall geworden.

        Warum ein kleiner Teil des Berichts Ihnen nicht ganz korrekt erscheint, kann ich inzwischen verstehen. Aber ist wirklich „manipulativ“ das richtige Etikett, wenn der Tenor des Ganzen doch dem entspricht, was der LR unterschreiben würde: Kinder leiden unter der ungenügenden Transportsituation? „Aus dem Kontext reißen“ und etwas „auf eine völlig andere Sache“ beziehen, eine „bestimmte Interpretation suggerieren“ und einen „klassischen Fall“ von tendenziös verbiegender Berichterstattung liefern? Ist das nicht alles maßlos übertrieben?

        Stand denn Herr Schulz-Hendel hämisch lachend wie Mozarts Königin der Nacht hinter dem ums angemessene Wort mit sich kämpfenden Lüneburger Landrat? Oder Herr Dehde neben ihm wie Günther Felßner, der gemein feixende Präsident des Bayerischen Bauernverbandes, neben dem in Berlin sich liebedienerisch dem tobenden Landvolk an den Hals werfenden Christian Lindner am 15. Januar vor einem Jahr?

        Was übrigens ist falsch daran zu mutmaßen, „der Landkreises Lüchow-Dannenberg werde die Brücke“ u. a. dann „nicht unterstützen, wenn keine Ortsumgehung“ um Neu Darchau gebaut wird?

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      • Avatar von Helga Dreyer Helga Dreyer sagt:

        Lieber Herr Berg,

        ich möchte mich mit Ihnen nicht streiten, schon gar nicht über Ereignisse, die den gleichen Kenntnisstand erfordern, um darüber „richten“ zu können.

        Bitte gehen Sie wenigstens diesmal davon aus, dass mein Wissen in der NDR-Interview-Sache um ein Vielfaches größer ist, als das des immer gut informierten Kommentators Otto Berg.

        Der Redakteur hätte aus dem kompletten Interview eine gute Auswahl von maximal zwei Sätzen gehabt, um dann stringent über den Stand der Brückenplanung und – weil es für den NDR ja scheinbar wichtig ist, hauptsächlich über Widerstände zu der Planung zu berichten (s. Untertitel des Berichts) – der unglaublichen Verhinderungstaktik der Landesregierung zu berichten.

        Ich habe ein großes Problem mit solchen Machenschaften und auch hier – im Blog – damit nicht hinterm Berg gehalten.

        Googeln Sie bitte spaßeshalber einmal „NDR Brücke Neu Darchau“. Da graust es mir, welche Behauptungen schon die Headlines hervorbringen.

        Beispiel: „Zuvor hatte der Petitionsausschuss in Hannover am Mittwochnachmittag den Antrag zurückgewiesen, dass der Landtag entscheidet, ob eine Brücke gebaut werden soll oder nicht. Eine Brückenbefürworterin hatte das gefordert. Die Entscheidung müsse vor Ort getroffen werden, nicht im Landtag, so der Petitionsausschuss“.

        Nein, lieber Herr Berg, die maßlose Übertreibung finden Sie nicht in meinen Äußerungen, diese ist mit dem Geschehen selbst verbandelt.

        Das Thema Ortsumfahrung ist doch nun wirklich schon hoch und wieder runter diskutiert worden. Dem von Ihnen angeführten Zitat fehlt übrigens ein kleines, aber entscheidendes Wort und ein kompletter Satz. Die Aussage war:

        Der Landkreis Lüneburg will sie, der Landkreis Lüchow-Dannenberg nicht, wenn es keine Ortsumgehung für die Gemeinde Neu Darchau gibt. Eine Einigung wird es auch in diesem Jahr nicht geben“.

        Eine Einigung wird es auch in diesem Jahr nicht geben? Welche Einigung zwischen den beiden Landkreisen wäre denn noch erforderlich, damit der Brücken-Vertrag, der als Bedingung in § 3 eine Ortsumfahrung um den Ort Neu Darchau, aber nicht um die Gemeinde Neu Darchau hergibt, erfüllt werden kann?

        Der Ort Neu Darchau war, ist und bleibt – auch kommunalrechtlich – eine Ortschaft in der
        Gemeinde Neu Darchau!
        Und nur um diesen Ort (oder um diese Ortschaft) ist dem Wortlaut der Brückenvereinbarung nach eine Ortsumfahrung zu planen, auszuschreiben und zu bauen.
        Dieser Auffassung ist auch die Kreistagsverwaltung Lüchow-Dannenberg – s. Protokollauszug KT – Stellungnahme der Verwaltung.

        Weiteres kann auch hier nachgelesen werden.

        Der Chefredakteur des NDR – Studio Lüneburg – hat über alle diese Dinge Informationen. Warum, lieber Herr Berg, wird denn darüber nicht aufgeklärt?

        Aber eigentlich verlange ich gar keine Aufklärung, ich wäre schon zufrieden, wenn falsche oder zweifelhafte Auffassungen nicht die Basis weiterer Handlungsstränge sein würden.

        Ich habe noch ein kleines Rätsel für Sie, lieber Herr Berg, und bin gespannt, ob Sie es lösen können.

        Der Landkreis Lüchow-Dannenberg hat den Entwurf der Fortschreibung seines RROP bekanntgegeben:  https://www.luechow-dannenberg.de/neuaufstellung-rrop

        Hilfestellung: Das Gesuchte nennt man auch „etwas durch die Hintertür einschmuggeln“ oder „etwas unterjubeln“. Können Sie es entdecken?

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      • Avatar von Otto Berg Otto Berg sagt:

        Liebe Frau Dreyer,

        drei Punkte:

        1.) Was bei der Anbahnung und während des Interviews mit LR Böther für die NDR-Sendung vom 16. Mai 2025 vereinbart worden ist, weiß ich tatsächlich ebenso wenig, wie ich Kenntnis von den nicht gesendeten Aufzeichnungen besitze. Ich habe die knapp eineinhalb Minuten folglich wie ein normaler Fernsehzuschauer aufgenommen, – ohne Thesen über die perfiden Möglichkeiten unlauterer Endmontage zu erwägen.

        2.) Zitiert habe ich die NDR-Sprecherin am 17. Mai 2025 um 14:02 Uhr. Dort kommt die Bezeichnung „Gemeinde“ vor. Am 18. Mai 2025 um 20:55 Uhr habe ich mit meiner Rede von der „Ortsumgehung“ um Neu Darchau Ihre Wendung vom 17. Mai 2025 um 23:14 Uhr paraphrasiert, wo Sie nahezu wortgleich kritisieren, der gesendete Bericht, suggeriere, …

        … dass der Ausspruch des Landrats „Das ist absurd“ sich auf die angebliche Weigerung des Landkreises Lüchow-Dannenberg bezieht, die Brücke zu unterstützen, wenn keine Ortsumgehung gebaut wird.

        3.) Ihr „Rätsel“ kann ich leider nicht lösen. Eine nur angelehnte Pforte stellt der Vorbehalt dar, mit Ablauf der angegebenen Frist vom 8. April 2025 bis einschließlich zum 10. Juni 2025 seien …

        … alle Stellungnahmen zu den Unterlagen ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen.

        Eine weitere wesentliche Grundlage für den Entwurf des RROP stellt der Landschaftsrahmenplan dar, der hier zu finden ist. Im Bereich des Biosphärenreservats Niedersächsische Elbtalaue zwischen Darchau LK LG und Neu Darchau LK DAN enthält er keine Darstellungen, laut Kartenmaterial (K 6.2) gibt es keine Anforderungen zur Nutzung.

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      • Avatar von Helga Dreyer Helga Dreyer sagt:

        Lieber Herr Berg,

        ich hatte Ihnen nicht genügend Anhaltspunkte gegeben, das tut mir leid.

        So konnten Sie ja gar nicht wissen, worauf ich hinaus wollte.

        Hier also noch einige Hinweise:

        Im RROP-Entwurf 2025 des Landkreises Lüchow-Dannenberg findet sich in der beschreibenden Darstellung:

        „Der Bezug zu der entsprechenden Festlegung des LROP wird durch die rechts neben den Text gestellten Gliederungsziffern verdeutlicht. Textliche Ziele sind durch Fettschrift gekennzeichnet.

        Zu 4.1.3 unter 04 findet sich dann in Fettschrift grau unterlegt (bezeichnet damit eine Vorgabe aus dem LROP):

        Die Flussquerung der Elbe bei Darchau/Neu Darchau ist als Brücke im Rahmen einer Regionallösung zu verwirklichen. Rechts neben dem Text befindet sich der Hinweis auf die Fundstelle im LROP: 4.1.3.04 LROP

        Im Entwurf RROP 4.1.3 unter 05 findet sich in Fettschrift erstmals:

        In der zeichnerischen Darstellung werden Vorranggebiete Fährverbindungen (Neu Darchau-Darchau, Hitzacker-Bitter, Pevestorf-Lenzen, Schnackenburg-Lütkenwisch) festgelegt. Rechts neben dem Text findet sich der Hinweis LROP 4.1.3.

        Noch eine kleine Hilfestellung:

        Im Entwurf wird erläutert:

        Vorranggebiete sind Gebiete, die für bestimmte raumbedeutsame Funktionen oder Nutzungen vorgesehen sind und andere raumbedeutsame Funktionen oder Nutzungen in diesen Gebieten ausschließen, soweit diese mit den vorrangigen Funktionen oder Nutzungen nicht vereinbar sind. Sie entsprechen Zielen der Raumordnung.

        Ziele der Raumordnung sind verbindliche Vorgaben in Form von räumlich und sachlich bestimmten oder bestimmbaren, vom Träger der Raumordnung abschließend abgewogenen
        textlichen oder zeichnerischen Festlegungen in Raumordnungsplänen zur Entwicklung, Ordnung und Sicherung des Raums (§ 3 Abs. 1 Nr. 2 ROG).

        Sie sind keiner Abwägung mehr zugänglich und daher von den öffentlichen Stellen bei allen raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen sowie entsprechenden Zulassungsentscheidungen zu beachten (§ 4 Abs. 1 ROG). Textliche Ziele sind durch Fettschrift gekennzeichnet.

        Können Sie die Diskrepanz entdecken? Was soll ich (als ehemalige Lehrerin 🙂 denn davon halten, lieber Herr Berg?

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      • Avatar von Otto Berg Otto Berg sagt:

        Liebe Frau Dreyer,

        Herr Bruns (ähnlich wohl wie Frau Schulz, Frau Staudte, Herr Dehde, Herr Jenckel, Herr Schulz-Hendel und ich) lernt bei Ihnen. Daher sind Sie ihm (und uns) Lehrerin. Dankbarkeit von so vielen verschiedenen Seiten ist doch nichts Ehrenrühriges.

        Im Folgenden beziehe ich mich auf den RROP Entwurf (Stand Februar 2025) gemäß:

        a. Satzung mit Beschreibender Darstellung RROP Entwurf Februar 2025 und der

        b. Zeichnerischen Darstellung RROP Entwurf Februar 2025

        und auf den derzeit wie ein Gesetz geltenden LROP (Stand Mai 2025) laut:

        A. Landesraumordnungsprogramm bzw. integriert als

        B. aktueller Verordnungstext im Niedersächsischen Vorschrifteninformationssystem (NI-VORIS)

        Was Sie oben gegeben haben, liebe Frau Dreyer, sind mehr als „Hinweise“ und „Hilfestellungen“. Sie skizzieren bereits die „Auflösung“ des Rätsels. (Meiner Orientierung wäre entgegengekommen, wenn Sie Ihren Zitaten immer auch die Seitenzahl des Fundortes hinzugefügt hätten.)

        Unter Abschnitt 4.1.2 Ziffer 04 des RROP-Entwurfs auf Seite 21 ist mit loser Anknüpfung an das LROP 4.1.2 05 auf Seite 39 [und nicht, wie angegeben 07, Seite 40] zu lesen:

        „Die Anbindung der Elbfähren an und durch den ÖPNV soll erhalten und bedarfsgerecht weiter ausgebaut werden.“

        In engster Verbindung zu der von Ihnen angeführten Zielfestlegung aus dem Entwurf der „beschreibenden“ RROP-Darstellung vom Februar 2025:

        „Die Flussquerung der Elbe bei Darchau/Neu Darchau ist als Brücke im Rahmen einer Regionallösung zu verwirklichen. / LROP 4.1.3 04“ [Seite 23]

        … steht die gesetzliche Festlegung, die sowohl für das LROP wie auch für das RROP gilt:

        „Ziele der Raumordnung sind verbindliche Vorgaben in Form von räumlich und sachlich bestimmten oder bestimmbaren, vom Träger der Raumordnung abschließend abgewogenen textlichen oder zeichnerischen Festlegungen in Raumordnungsplänen zur Entwicklung, Ordnung und Sicherung des Raums (§ 3 Abs. 1 Nr. 2 ROG). Sie sind keiner Abwägung mehr zugänglich und daher von den öffentlichen Stellen bei allen raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen sowie entsprechenden Zulassungsentscheidungen zu beachten (§ 4 Abs. 1 ROG).“ [RROP-Entwurf, Seite V]

        Am Ende dieser Bestimmung folgt allerdings der Hinweis, wie zu erkennen ist, worauf der „RROP-Entwurf“ hinaus will:

        Textliche Ziele sind durch Fettschrift gekennzeichnet.“ [ebd.]

        ► Ja, liebe Frau Dreyer, im RROP-Entwurf findet sich auf Seite 23 im Abschnitt 4.1.3 unter „Ziffer 05“ in Fettschrift erstmals:

        „In der zeichnerischen Darstellung werden Vorranggebiete Fährverbindungen (Neu Darchau-Darchau, Hitzacker-Bitter, Pevestorf-Lenzen, Schnackenburg-Lütkenwisch) festgelegt.“

        Und, ja, rechts neben dem Text findet sich der Bezug „LROP 4.1.3“.

        Doch dort (unter LROP 4.1.3) findet sich [auf Seite 41] nur die Vorgabe LROP 4.1.3 ‚Straßenverkehr‘ Ziffer 04:

        Die Flussquerung der Elbe bei Darchau/Neu Darchau ist als Brücke im Rahmen einer Regionallösung zu verwirklichen.

        Und [auf Seite 177] die „begründende Erläuterung“ LROP zu Ziffer 04 :

        Die zur besseren Anbindung des rechtselbisch gelegenen Amtes Neuhaus geplante Maßnahme kann nur im Rahmen einer kommunalen Lösung realisiert werden. Bei dem überwiegenden Teil der Straße handelt es sich bereits jetzt um eine kommunale Straße, im Endausbau wird die Straße insgesamt zur Kreisstraße.

        ► Mit anderen Worten: Die derzeit geltende Fassung des niedersächsischen Landes-Raumordnungsprogramms kennt unter LROP 4.1.3 ‚Straßenverkehr‘ die Ziffer 05 überhaupt nicht.

        • Einerseits braucht dieser Inhalt dort aber auch gar nicht bekannt zu sein, da die Fettung des Textes unzweideutig darüber informiert, dass es sich hier um ein „textliches Ziel“ der RROP-Revisionisten und nicht um ein bereits im zur Stunde geltenden RROP oder LROP „festgeschriebenes Ziel“ handelt.
          ·
        • Andererseits ist sofort die Schwierigkeit offenbar, dass im RROP ein Ziel (Ziff. 05: „Vorranggebiet Fährverbindung Neu Darchau-Darchau“) festgelegt werden soll, dass mit dem im LROP bereits festgelegten Ziel (Ziff. 04: „Brücke ist zu verwirklichen“) unvereinbar ist (vgl RROP-Entwurf Seite V unten, VI oben).
          ·
        • Trotzdem ist auf der zeichnerischen Darstellung des RROP Entwurfes von Februar 2025 die existente Textziffer 4.1.3 04 (Brücke) des geltenden LROP einfach unterschlagen und durch die vielleicht von einigen Autoren gewünschte, aber nicht-existente Textziffer 4.1.3 05 (Fähre) ersetzt worden.

        Doch zur „Bindungswirkung“ eines RROP (und LROP) gibt es im RROP-Entwurf eine in allen Einzelheiten zutreffende Passage, – die den Hannover Konzeptkünstlern ebenso starke juristische Fesseln anlegt wie den Formulierungskünstlern im Lüchower Kreishaus:

        Das RROP für den Landkreis Lüchow-Dannenberg bildet in Verbindung mit dem LROP die Grundlage für die Koordinierung aller raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen, soweit diese Vorhaben für den Landkreis Lüchow-Dannenberg von Bedeutung sind.

        Die Festlegungen des RROP entfalten Bindungswirkungen nach Maßgabe des § 4 ROG, insbesondere bei raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen öffentlicher Stellen sowie bei Zulassungsentscheidungen öffentlicher Stellen und Personen des Privatrechts in Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben über raumbedeutsame Planungen und Maßnahmen. Die Bauleitpläne der Samtgemeinden und Gemeinden sind an die Ziele der Raumordnung des RROP anzupassen (§ 1 Abs. 4 BauGB). Gleiches gilt für die Anpassung an die Ziele des LROP. Gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 6 ROG sind Planungen, Vorhaben und sonstige Maßnahmen raumbedeutsam, wenn durch sie Raum in Anspruch genommen oder durch sie die räumliche Entwicklung oder Funktion eines Gebietes beeinflusst wird.

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      • Avatar von Helga Dreyer Helga Dreyer sagt:

        Alles richtig, lieber Herr Berg, Sie sind ein Musterschüler! Sie haben den Sockel des rechtmäßigen Handelns benannt und zusätzlich erkannt, dass die Neuaufstellung des RROP darauf nicht bauen kann. Da bewahrheitet sich wieder einmal: Lesen kann hilfreich sein.

        Die nötige Wissbegier scheint den anderen von Ihnen genannten Personen allerdings zu fehlen, denn sonst würden einige von ihnen nicht den (aber nur vermeintlich) gelandeten Coup feiern.

        Ich plaudere hierzu ausnahmsweise einmal aus der Schule.

        Vor einiger Zeit hatte ich ein aufschlussreiches Gespräch über die Gartenhecke mit einer Person, die ich einfach einmal Mockingbird – also Spottdrossel – nenne (der Name ist hier Programm) und aus der inneren gut informierten Szene der organisierten Brückengegner stammt.

        Auch in dieser Gruppe gibt es Leute, die zwar gegen den Bau der Brücke sind, die aber nicht möchten, dass unlautere Mittel zum Einsatz kommen, um das Vorhaben zu verhindern. Für solche Überlegungen hatte mein Gesprächspartner nur Spott übrig.

        Hier in aller Kürze die Darstellung dieser Person:

        Trick 17 soll zur Anwendung kommen. Wenn der Zieleintrag im LROP anders lautet als „Brücke“, dann dürfen keine Landesfördermittel ausgezahlt werden, weil die Brücken-Mitfinanzierung gegen „Ziele der Landesplanung“ verstoßen würde.

        Zur weiteren Absicherung soll mit einer „wenn keine Brücke – dann Fährverbindung-Prämisse“ die Fährverbindung in Neu Darchau im RROP des Landkreises Lüchow-Dannenberg als Vorranggebiet gesichert werden. Das würde bedeutsam sein, wenn entweder das bisher genannte Ziel „Brücke“ im LROP gestrichen werden würde oder der geschlossene Brückenvertrag nicht mehr zum Zuge kommt.

        Als Grundgedanke steckt immer dahinter, dass die Finanzierung des Brückenbaus konterkariert werden soll.

        In einer möglichen Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss wird die „Nichtfinanzierbarkeit“ später einen Grund darstellen.

        Jegliche Zeitverzögerung kommt wegen der Teuerungsrate den Brückengegnern entgegen, weil sich der zu leistende Eigenanteil des Landkreises erhöht.

        Ich schätze, dass dieser Lösungsansatz als „Trick 17 mit Selbstüberlistung“ scheitern wird, denn auch ein Herr Schulz-Hendel wird am Ende aller Voraussicht nach gesagt haben:

        „I might rise above, I might go below

        Ride with the tide and go with the flow

        And that’s the reason why I keep on shoutin′ in your ear

        No, no, no, no, no, no, no, now, now“

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    • Avatar von Klaus Bruns Klaus Bruns sagt:

      Helga Dreyer

      Für jemand der gern auf eine Brücke steht, umschiffen Sie gern die Anzahl der Betroffenen , die sich nach 30 Jahren immer noch nicht anders zu helfen wissen, außer auf Geschenke zu warten. Es muss doch frustrieren sein, sich nach so langer Zeit immer noch als Mama Tembo (Daktari) zu betätigen, um seine ,,Bettelstudenten) trockenen Fußes über den Fluß zu geleiten. https://www.youtube.com/watch?v=gwxu7YLv97E

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      • Avatar von Helga Dreyer Helga Dreyer sagt:

        Klaus Bruns,

        Es ist beeindruckend, wie Sie Ihre kreativen Fähigkeiten nutzen, um beleidigende Kommentare zu schreiben. 

        Ihre Wortwahl ist so originell, dass man fast glauben könnte, Sie hätten ein Wörterbuch für beleidigende Metaphern verfasst. 

        „Mama Tembo“ ist ein interessanter Bezug auf die Serie „Daktari“, aber ich frage mich, ob Sie sich bewusst sind, dass die Rolle von Mama Tembo eher eine fürsorgliche und helfende war, als eine demütigende Figur. 

        Und vielleicht sollten Sie Ihre Hausaufgaben noch einmal machen, bevor Sie andere als „Bettelstudenten“ bezeichnen.

        Ich frage mich, ob SIe sich jemals gefragt haben, warum die Einwohner von Amt Neuhaus nach 30 Jahren immer noch auf eine Brücke warten. 

        Vielleicht liegt es daran, dass die Politik und die Verantwortlichen nicht genug tun, um ihre Bedürfnisse zu erfüllen. 

        Oder liegt es vielleicht daran, dass Menschen wie Sie, Klaus Bruns, die ihre Probleme herabwürdigen und ihre Bemühungen diskreditieren, eine konstruktive Diskussion verhindern.

        Ich glaube, es ist an der Zeit, dass Sie Ihre Kommentare überdenken und sich auf eine konstruktive Diskussion einlassen. Oder vielleicht sollten Sie einfach nur Ihre kreativen Fähigkeiten nutzen, um ein paar nette Geschichten zu schreiben, anstatt andere Menschen zu beleidigen.

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      • Avatar von Jochen Schmidt Jochen Schmidt sagt:

        Hallo, Frau Dreyer,

        Klaus Bruns ist ein Reppenstedt-Trump im Liliput-Format, ein Selbstgerechtigkeitstitan ohne die Kingsize-Möglichkeiten seines Donaldisten-Gegenstücks im Weißen Haus.

        Aber Ich, ich, ich! ist das Motto von beiden Herren. Ihre Sprache ist platt wie eine Landstraße und Allerweltsgedanken in Alltagskleidern laufen darauf hin und her, Sie verachten Bildung und Kultur, ihre „Gefühle“ nenen sie „Erfahrungen“, Aufgeschnapptes und Viertelverdautes firmiert bei Ihnen als „Wissen“, gebetmühlenhaftes Wiederholen von tausendfach speckig gefingerten Redensarten gilt ihnen als „Argument“. Auf sachnahe Einwände von dritter Seite geben sie nichts. Narzissten dominieren die sozialen Medien, sie bespiegeln sich unentwegt und dann werden sie auch noch US-Präsident – oder Chef-Kommentator bei Blog.jj. Wie es aussieht, war 2025 bisher genau das Ego-Jahr, das wir verdient haben.

        Schon Ende Dezember 2016 diagnostizierte Felix Stephan in der Zeit:

        Die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten hat einer ganzen Reihe von Debatten, die bislang behaglich vor sich hin geköchelt sind, eine neue Endgültigkeit verliehen. Eine dieser Debatten kreist um den Narzissmus, oder genauer: um die Frage, ob es tatsächlich wahr ist, dass die sozialen Netzwerke massenhaft narzisstische Soziopathen nach oben spülen, die für ein wenig Aufmerksamkeit zu jeder Übertretung bereit sind. Bis vor Kurzem war diese Debatte vor allem in Fitness-Communitys zu Hause, jetzt wird sie auf Ministerebene geführt.

        Als eigenständige Diagnose existiert die „narzisstische Persönlichkeitsstörung“ erst seit 1980 und die Symptome sind vielfältig: ein grandioses Gefühl der eigenen Bedeutung, der Glaube, nur von besonderen Menschen oder Institutionen verstanden zu werden, ein eklatanter Mangel an Empathie, ein Verlangen nach übermäßiger Bewunderung und einiges andere mehr. Und wahr ist auch: Wenn man in den sozialen Netzwerken einmal falsch abgebogen ist, kann man tatsächlich leicht den Eindruck bekommen, man sei von Narzissten geradezu umzingelt, was aber andererseits, und das ist eigentlich das Grunddilemma, auch einfach an den Belohnungssystemen dieser profitorientierten Netzwerke liegen kann.
        (…)
        Jetzt hat sich gezeigt, dass die Mechanismen der Aufmerksamkeitsökonomie auch in der Lage sind, den repressiven Sittsamkeitsmief und Rechthabeglaube der Fünfzigerjahre auf wundersame Weise mit einer militant in die Breite drängenden Mediendynamik zu vermählen, die pathologische Narzissten belohnt.

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      • Avatar von Willi Banse Willi Banse sagt:

        Klaus Bruns bezeichnet sich gerne als Atheisten. Ist schon jemandem aufgefallen, wie schnell hier Stimmen verschwinden, wenn er Klartext redet? Die Befürchtung, dass er brisantes Hintergrundwissen hat, scheint berechtigt. Schmunzeln. Höchstwahrscheinlich bekommt Herr Bruns regelmäßig von fünf Parteien, drei Bürgerinitiativen und dem Dalai Lama top geheime Informationen zugefunkt.

        Damit scheint er in derselben staatspolitischen Klemme zu stecken wie Quackel-Fiddi, sein vorgesetzter Bundeskanzler. Der haut ja auch im Viertelstundentakt mit dem Megaphon allergrößte weltumstürzende Ankündigungen raus, die er am nächsten Morgen kleinlaut mit dem Hinweis wieder kassieren muss, darüber könne er künftig nur noch undercover mit Carsten Linnemann und Thorsten Frei, den beiden Spezialagentenkapitänen vom sauerländischen Secret Service, sprechen.

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    • Avatar von Klaus Bruns Klaus Bruns sagt:

      Liebe

      Helga Dreyer
       für sie ist doch alles nur produktiv wenn sie ihren willen bekommen und alle das gleiche lied (pro brücke) singen. und sie fühlen sich beleidigt? ach du meine güte, wie oft hätte ich mich hier so fühlen müssen, oder können? beleidigungen sind mir fremd. sie haben doch selbst festgestellt, das mama tembo eine positive figur ist, übrigens, bei hatari war. und diejenigen die eine überflüssige brücke fordern ,wo es noch nie eine gab , können sie ja bauen, wenn sie das geld dazu haben. ansonsten sind es für mich nur einfallslose ,,bettler,,, denen nach über 30 jahren immer noch nichts besseres eingefallen ist. eine moderne fähre könnte schon heute fahren, wenn ,,brückenfreunde,, es nicht ständig mit ihren überborderden ,,forderungen“ verhindern würden. übrigens, es fehlen schulklassenräume und lehrer, es darf gelost werden. wie peinlich muss das einer ehemaligen lehrerin es erst sein, die da immer noch von einer 100 millionen euro brücke träumt.?

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      • Avatar von Der Trumpismus schlägt zurück Der Trumpismus schlägt zurück sagt:

        Jochen Schmidt

        Sie haben also Ausgang bekommen. Warum machen Sie dann nicht besseres daraus? Frau Dreyer kann bestimmt auf ihre Unterstützung verzichten. Sie müssen die Brücke in den Vordergrund stellen. Haben Sie bei der Leuphaner zu sehr geschnuppert? Eine narzisstische Persönlichkeitsstörung (NPS) ist gekennzeichnet durch ein starkes Bedürfnis nach Bewunderung, mangelnde Empathie und ein übertriebenes Selbstwertgefühl. Typische Symptome sind Größenwahn, Phantasien von grenzenlosem Erfolg, die Ausnutzung anderer und ein arrosantes Verhalten. Schmunzeln.

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      • Avatar von Heidi Becker Heidi Becker sagt:

        Herr Bruns,

        Sind Sie schon mal einem Erdenengel begegnet?

        Bitte glauben Sie mir, Wunder gibt es immer wieder. Spontanheilungen zum Beispiel, auch bei NPS. Das macht Hoffnung, dass mit einem Kontakt Ihr offensichtlicher Mangel an Empathie und Ihre überhöhte Selbstwahrnehmung ins Positive umschlagen können.

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      • Avatar von Klaus Bruns Klaus Bruns sagt:

        Heidi Becker

        glauben sie mir, sie gibt es nicht. es sind alles erfindungen von menschen, die es nicht besser wussten. religion ist ein hilfloser versuch, sich was zu erklären, was der mensch nicht verstanden hat. die religionen entstanden in einer zeit, wo sie geglaubt haben, das die erde eine scheibe ist und die sonne sich um die erde dreht. es soll afd anhänger geben, die immer noch glauben, man könnte seine mitmenschen vom rand der erde runter schubsen. die dummen sterben einfach nicht aus. schmunzeln. frage: haben sie empathie mit der afd und ihren wählern? ich halte es mit Steven Hawkins: ich sehe ein großes schwarzes loch auf mich zukommen.

        Bevor wir die Wissenschaft verstehen, ist es naheliegend zu glauben, dass Gott das Universum erschaffen hat. Doch jetzt bietet die Wissenschaft eine überzeugendere Erklärung “, sagte er. „Mit ‚wir würden Gottes Geist kennen‘ meinte ich, dass wir alles wüssten, was Gott wüsste, wenn es einen Gott gäbe – was es aber nicht gibt. Ich bin Atheist.“14.03.2018

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      • Klaus Bruns,

        Sie halten es mit Steven Hawkins? Zitieren Sie da aber nicht Sam Hawkens? Der sprach ja Deutsch – wie sein Schöpfer.

        Doch Stephen Hawking sprach Englisch und der hat am 14. März 2018, dem Tag, an dem er im Alter von 76 Jahren in seinem Haus in Cambridge starb, keine Interviews mehr gegeben.

        Gott, wenn er jemanden so anmaßend wie Ihren erdichteten „Wissenschaftler“ reden hört, kontert – angeblich – immer mit demselben Hinweis:

        Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen neuen machen.

        Wie viele der Westmänner Karl Mays teilt übrigens auch Sam Hawkens eine Eigenart mit ungezählten Reppenstedtern: Er beendet seine Aussprüche meist mit den Worten „wenn ich mich nicht irre“ und gickert dann mit einem charakteristischen „hihihihi“ in sich hinein.

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      • Avatar von Klaus Bruns Klaus Bruns sagt:

        Erich Jablonski
         

        https://de.richarddawkins.net/articles/atheist-stephen-hawking-negiert-existenz-eines-gottes-die-wissenschaft-biete-eine-uberzeugendere-erklarung-des-universums

        es soll menschen geben, die im leben alles richtig schreiben, dabei aber bei den argumenten völlig daneben liegen. übrigens, ich lege keinen wert mehr auf rechtschreibung. mir reichen die klugscheißer, die meinen, die rechtschreibung korrigierung zu müssen, weil sie sonst nichts können.

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      • Avatar von Klaus Bruns Klaus Bruns sagt:

        Erich Jablonski
         

        Samuel Falke( Ralf Wolter) mit dem schwarzen Loch in Verbindung zu bringen, ist eine besondere Leistung. Der Name ist wie Schall und Rauch. Ein Kind bekommt einen Namen und wird dann laufen gelassen. Woher habe ich wohl gewusst, wenn ich Stephen Hawking falsch schreibe, dass bestimmt jemand kommt, um es zu korrigieren?

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      • Ja, Herr Bruns,

        woher haben Sie gewusst, dass, wenn Sie Stephen Hawking falsch schreiben, jemand kommt, um das zu korrigieren?

        Hatten Sie vor dem Schreiben mit Gott telephoniert?

        Was wollten Sie außerdem mit Ihrem lustigen Schabernack erreichen? Dass Frau Dreyer nun annimmt, Siewürden Gottes Geist kennen‘, also glaubt, dass Sie bereits alles wissen, „was Gott wüsste, wenn es einen Gott gäbe – was es aber nicht gibt“?

        Zuletzt wüsste ich gerne, wieso nur Sie und Gott wissen, was es alles nicht gibt? Und ob es jemanden, der alles weiß, was es nicht gibt, dann nicht auch geben muss?

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  5. Avatar von Doro Fischer Doro Fischer sagt:

    Wenn unsere Lüneburger Hardcore-Wirtschaftsliberalen Anikó Hauch, Anna-Lena Narewski, Falk-Christian von Berkholz, Klaus Bruns, Cornelius Grimm, Frank Soldan und Finn van den Berg unbedingt eine notfalls auch porschetaugliche Fahrradbrücke zum Multimillioneneurograb „Landeskrankenhilfe-Arena“ wollen, dann sollen sie als selbstverantwortliche Freiheitliche nicht in Hannover um Steuersubventionen betteln, sondern ihre Sparschweine schlachten und das Münzgeld so lange in die Ilmenau werfen, bis daraus ein auf dem Kamm dreieinhalb Meter breiter Damm geworden ist, über den jede/r, die/der das möchte trockenen Fußes auf die andere Seite gelangen kann.

    Was soll bitteschön ein Selfmade-Mann wie Patrick Pietruck zu diesem Gejammer sagen? Wo kommen wir denn da hin, wenn jetzt sogar schon die Prediger des individuellen Unternehmertums in Peanuts-Angelegenheiten hinter Staatsknete hergieren?

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    • Avatar von Bürger Bürger sagt:

      Als Komiker würden Sie glatt verhungern. Seit wann ist ein linker-grüner- liberaler-Sozialdemokrat ein Hardcore-Wirtschaftsliberaler? Schubladendenken ist ja sowas von praktisch ,nicht wahr Doro Fischer?

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      • Avatar von Doro Fischer Doro Fischer sagt:

        Hallo Herr Bruns,

        warum so ungalant? Haben Sie es immer noch nicht überwunden, dass die Dipl.-Wirtschaftsjuristin Anikó Hauch den Parteivorsitz der Reppenstedter Freien Demokraten im Frühjahr 2015, heute vor ziemlich genau zehn Jahren, nicht mit Ihnen teilen wollte, obwohl Sie ihr damals via LZ die größten politamourösen Avancen gemacht haben, die sich denken lassen?

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      • Avatar von Bürger Bürger sagt:

        Doro Fischer

        Märchen werden nicht glaubwürdiger, egal wie oft sie wiederholt werden. Zitat: politamourösen Avancen gemacht haben, die sich denken lassen? wo soll für diesen Unfug die Quelle sein? die LZ? Es ist immer wichtig, Quellen korrekt anzugeben. Es muss nur stimmen. Übrigens , wer dreimal lügt, dem glaubt man nicht. ,,Das Leben ist ein Quiz und wir sind nur die Kandidaten.“https://www.youtube.com/watch?v=jwtaLRm8yj0

        Im übrigen hat die Dame bei einer Gemeindratssitzung gelogen. Quelle LZ

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  6. Avatar von Bürger Bürger sagt:

    Als Politiker sollte man nicht die Frösche fragen, deren Teich man trocken legen will. Kaum geht es darum , weniger Pfründe zuzugestehen, kommen die wohlhabenden Lobbyistenverbände , wie die Ratten aus ihrer Deckung. Sie beginnen mit Meinungsmanipulation ,die unsere Medien dann gern verbreiten. Sie werden ja dafür bezahlt. Dem Bürger wird eingeredet, er hätte ja bei der nächsten Wahl eine wirkliche Wahl. Der Michel fällt darauf regelmäßig rein. Dabei sitzt doch immer nur die gleiche Klientel, an den Schalthebeln der Macht. Geld regiert die Welt ,sonst niemand. Die Frage „Wer regiert uns wirklich?“ ist komplex und kann aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden. In einer demokratischen Gesellschaft wie Deutschland regieren wir uns eigentlich selbst, durch unsere Stimme bei Wahlen und unsere Teilhabe am politischen Diskurs. Allerdings gibt es auch Machtstrukturen, die hinter den Kulissen agieren, wie Lobbyverbände, Medien oder auch Finanzeliten, die einen nicht zu unterschätzenden Einfluss haben .

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    • Avatar von Helga Dreyer Helga Dreyer sagt:

      Herr Bruns,

      Es ist immer wichtig, Quellen korrekt anzugeben und geistiges Eigentum zu respektieren. 

      Ich habe den folgenden Text auf der Seite 4 des Dokuments „Lobbyismus als Schatten-Management in Politik und Medien“ gefunden.

      Der Text lautet:

      „Die Frage „Wer regiert uns wirklich?“ ist komplex und kann aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden. In einer demokratischen Gesellschaft wie Deutschland regieren wir uns eigentlich selbst, durch unsere Stimme bei Wahlen und unsere Teilhabe am politischen Diskurs. Allerdings gibt es auch Machtstrukturen, die hinter den Kulissen agieren, wie Lobbyverbände, Medien oder auch Finanzeliten, die einen nicht zu unterschätzenden Einfluss haben.“

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      • Avatar von Bürger Bürger sagt:

        Liebe Frau Dreyer

        Wenn aber das Wissen und die Meinung deckungsgleich sind und aus gesundheitlichen Gründen man zum kopieren greift, was ist dann ? Übrigens, dass Wort ,,können“ habe ich bewusst weggelassen, Sie auch?

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  7. Avatar von Helga Dreyer Helga Dreyer sagt:

    Die Fähre in Neu Darchau hat heute bis auf weiteres den Betrieb eingestellt.

    Und das nicht wegen eines zu niedrigen oder zu hohen Wasserstands, sondern wegen Sandbänke in der Fahrrinne.

    Ich bin sehr gespannt, welches Gebilde die Hannoveraner Deutler zur Verbesserung der Fährverbindung hierzu vorschlagen werden. Ich ahne aber, dass sie sich – möglicherweise mit einem Käffchen in der Hand – daran erinnern werden, dass das Problem regional gelöst werden muss, anstatt zuzugeben, dass der Bau der Brücke die einzige Lösung ist, um bedarfsgerecht die Elbe queren zu können.

    „Sorry“ scheint wirklich das schwierigste Wort der Welt zu sein.

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    • Richtig, Frau Dreyer,

      die Sonne scheint, galt mal als frohe Botschaft. Fragen Sie Herrn Jenckel. Zu seiner Schulzeit gab’s Hitzefrei bei 25 Grad im Schatten! Heute wären Kinder und Eltern zufrieden, wenn frühmorgens bei Unterrichtsbeginn bloß diese frische Temperatur außerhalb und innerhalb der Klassenräume herrschte.

      Warum keine hydraulischen Plattformen quer zur Fahrtrichtung von Uromi Tanja und Tantchen Amt Neuhaus errichten lassen? Eine Art von Schleusen, ähnlich zwei, drei kleineren Schiffshebewerken auf dem Grund der Elbe vor Darchau und Bleckede, welche das dem Übersetzverkehr jeweils dienende Transportmittel selbst, inklusive Ladung, über die Sedimentationen hinweg hievten und so die Höhenunterschiede im Fährweg überwinden hülfen?

      Wäre so ein Ingenieurabstiegsbauwerk etwa keine raumbedeutsame und damit sogar vor den immer müden, aber manchmal strengen Augen von Herrn Lies (und seinem stets rührend mit der deutschen Sprache ringenden Adjutanten Budde) eine für das Land förderungswürdige Einrichtung?

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      • Avatar von Helga Dreyer Helga Dreyer sagt:

        Naja, Herr Rüdiger,

        Sie müssen schon unterscheiden zwischen förderungswürdige und förderungswidrige Maßnahmen.

        Die von Ihnen erwähnte Raumbedeutsamkeit i. S. d. ROG spielt für die Vergabe der Landesmittel nur sekundär eine Rolle.

        Entscheidend ist zunächst, dass Vorhaben, für die Landesmittel beansprucht werden sollen, überhaupt in einem Förder-Maßnahmen-Katalog aufgeführt sind. Da sehe ich für schleusenartige Miniatur-Schiffshebewerke keine Möglichkeit, ebenso wie es übrigens für die Anschaffung von Niedrigwasserfähren keine Förderprogramme  des Landes gibt.

        Das einzige Zusammenwirken zwischen dem Verkehrsministerium und dem Landwirtschaftsministerium besteht darin, dass die Fördermittelbewilligungsbehörde NLStBV vor Fördermittelvergabe prüfen wird, ob und welches Ziel zu diesem Bauvorhaben im LROP eingetragen ist. 

        Die bekannte Absicht der Landesregierung im Brückenthema, das bestehende Ziel im LROP „Brücke“ in ein „Konzept“ umzuwandeln, wird scheitern, weil Konzepte und andere Gedankenkonstrukte keine Ziele i.S.d. ROG sein können.

        Damit steckt die Landesregierung mit ihrer Brückenbauverhinderungsaktion in einer schwierigen Situation, weil sie nur zwei unbefriedigende Optionen hat, nämlich entweder den bisherigen Eintrag „Brücke“ im LROP stehen zu lassen oder diesen komplett zu streichen. In beiden Fällen würde nicht gegen Ziele der Landesregierung verstoßen werden. 

        Der Wunsch der Landesregierung, den Bauherrn Landkreis Lüneburg von der Partizipation an Förderungen abzuschneiden damit in der Konsequenz der Kreistag dann die weiteren Planungen (beispielsweise wegen der Nichtfinanzierbarkeit) einstellt, kann nicht erfüllt werden.

        Die Landesregierung kann ihr Ziel, den Brückenbau zu verhindern, nicht erreichen, es gibt keine Lösung oder keinen Fortschritt, weil die verschiedenen Elemente sich gegenseitig blockieren oder widersprechen.

        „Da beißt die (Groß-)Katze  sich wohl in den Schwanz“, oder, Herr Rüdiger?

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      • Liebe Frau Dreyer,

        wieso beißt sich die Katze in den Schwanz? Sie schreiben doch selbst, die Landesregierung habe die Option, den bisherigen Eintrag „Brücke“ im LROP komplett zu streichen. Warum sollte sie das nicht tun, wenn es ihr primär, wie Sie annehmen, um das Verhindern der festen Straßenquerung über die Elbe geht?

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      • Avatar von Helga Dreyer Helga Dreyer sagt:

        Ihre Frage ist einfach zu beantworten, lieber Herr Rüdiger!

        Der Eintrag im LROP zur Elbquerung, die regional zu lösen ist, tangiert die Landesregierung nur peripher; primär ist ihr daran gelegen, die zur Verwirklichung des Brückenbaus erforderlichen Landesfördermittel (in etwa 80 v. H. der Baukosten) versagen zu können und unweigerlich den Bau dann wegen Nichtfinanzierbarkeit verhindern würde.

        Die Förderrichtlinien zum NGVFG schreiben (u. a.) als Bedingung vor, dass zu fördernde Vorhaben „die Ziele der Raumordnung und Landesplanung berücksichtigt“

        Damit können natürlich nur die Ziele gemeint sein, die in dem Landesraumordnungsplan als solche bezeichnet werden. Das seit 1994 genannte Ziel „Brücke“ soll ja genau deshalb durch ein ominöses Ziel „Fährkonzept“ ersetzt werden, weil der Förderantrag des Landkreises dann abgelehnt werden müsste.

        Würde dieses Ziel im LROP nun „nur“ gestrichen werden, hätte das eben nicht den gewünschten Verhinderungs-Effekt, denn „Ziele der Raumordnung und Landesplanung“, die berücksichtigt werden müssten, wären dann ja nicht vorhanden; der Förderantrag könnte – jedenfalls aus diesem Grund – nicht zurückgewiesen werden.

        Egal, wie man es dreht und wendet, die Katze beißt sich auch hiermit in den Schwanz.

        Ich benutze diese Metapher gerne, wenn ein Prozess sich selbst behindert oder in einer Endlosschleife steckt und es keine klare Lösung oder keinen Ausweg gibt.

        Im Netz habe ich diese schöne Beschreibung gefunden:

        Wenn wir merken, dass da Gedanken in uns sind, kann es nicht der Verstand sein, sondern es ist Beobachtung. Der Verstand wiederum ist die Instanz, die sich Gedanken zu den Gedanken macht – da beißt sich die Katze in den Schwanz. Das ist das Intellektualisieren, das Denken über das Denken über das Denken …

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  8. Avatar von Bürger Bürger sagt:

    Wer bauen will, braucht Geld. Warum wird keine Vermögenssteuer erhoben? Sie steht im Grundgesetz. Und wie ist das mit der Erbschaftssteuer? Wann gibt es endlich eine, die nicht dafür sorgt ,das die Reichen immer reicher werden und dabei die Armen ärmer? Es scheint wirklich völlig egal zu sein wer regiert. Wenn in Deutschland Wahlen etwas verändern würden, wären sie schon längst verboten. Ein Bundeskanzler von ,,Rock“ wird nichts ändern. Politik-wende, welch ein dämliches Schlagwort, wo nur Politikgläubige dran glauben, wenn überhaupt. Mann kennt ja seine Pappkameraden. Alles nur Sprüche, die bei jeder Wahl sich wiederholen.

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    • Klaus Bruns,

      für einen, der sich am 25. April 2025 um 3:19 Uhr mit den besten Wünschen zur Unveränderlichkeit an Herrn Jenckel zum 21. Mal in zehn fruchtbaren Jahren endgültig aus diesem Blog verabschiedet hat, sind Sie immer noch ganz schön aktiv beim Klopfen Ihrer windelweichen Floskeln und Sprüche.

      Ja, wie ist das nun mit der Vermögens- und Erbschaftssteuer? Dazu, Ihnen das Bauen zu bezahlen waren die nie gedacht.

      Im Gegensatz zur Vermögensteuer, die jährlich erhoben wurde, fällt die Erbschaftsteuer in der Regel nur einmal pro Generation an. Somit ist die Erhebung dieser Steuer weniger kostspielig und verzerrend als eine jährlich erhobene Vermögensteuer. Dennoch liegt beiden Steuerarten derselbe Gedanke zugrunde: Die Besteuerung einer Bestandsgröße, die die Substanz des Vermögens gefährden kann. Für die OECD sind Erbschaftsteuern sowohl aus der Effizienz- als auch aus der Gerechtigkeitsperspektive ein praktikables Instrument der Steuerpolitik und die bessere Wahl im Vergleich zur Vermögensteuer, die seit dem Jahr 1997 nicht mehr erhoben wird. Im Jahr 1996 erzielte der Fiskus mit ihr noch ein Aufkommen von rund 5 Milliarden Euro. Die Einnahmen aus der Erbschaftsteuer betrugen im gleichen Jahr rund 2 Milliarden Euro. Dies entsprach einem Anteil am Gesamtaufkommen von rund 0,5 Prozent. Seitdem ist das Aufkommen auf schätzungsweise 10 Milliarden Euro im Jahr 2024 gestiegen. Der Anteil am Aufkommen hat sich auf 1 Prozent erhöht. Die Einnahmen stehen den Ländern zu, wobei die Verteilung sehr ungleich ist. Insbesondere das Aufkommen in den „neuen“, den ostdeutschen Bundesländern ist gering. Warum eigentlich? Fällt Ihnen dazu etwas ein? Vielleicht haben Sie, Herr Bruns, ja das Einsehen und Vererben Ihre Reppenstedter Immobilie später einmal an Bedürftige in Riesa, Radebeul oder Rudolstadt? Mehr zum Thema hier.

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  9. Avatar von Leo Riegel Leo Riegel sagt:

    Arena und Ilmenaubrücke sind eben auch Leuchttürme mit Magnetwirkung – die Leuchttürme der Innenstadtrettungsschiffahrtsnavigation!

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  10. Avatar von Babsi Köhnemann Babsi Köhnemann sagt:

    Nicht mit Blick auf die Geldfress-Arena, sondern mit Blick auf die CO2-Spar-Brücke fragt LZ-Redakteur Klaus Reschke seit einer Stunde:

    Der niedrige Wasserstand der Elbe stellt die Fähre „Tanja“ in Neu Darchau vor Herausforderungen. Eine Sandbank in der Fahrrinne sorgt dafür, dass nur noch Fahrzeuge bis maximal 12 Tonnen übersetzen können. Ist eine neue Fähre die Lösung?

    Ist die bisher noch immer inhalts- und umrisslose Idee vom irgendwie vielleicht wünschbaren Plan eines eventuell innovativen Fährkonzepts die Lösung oder sollte man stärker auf Nutzen, Zweckmäßigkeit und Machbarkeit setzen?

    Mehr Infos: https://www.landeszeitung.de/lokales/lueneburg-lk/geringer-wasserstand-der-elbe-faehre-tanja-kann-nur-eingeschraenkt-fahren-MQ3KHYQ5Y5BJXEFPHQ4QXI7CNE.html

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    • Avatar von Helga Dreyer Helga Dreyer sagt:

      Sehr geehrte Frau Köhnemann,

      Das „innovative Fährkonzept“ der Landesregierung wird jetzt mit

      „Es sind die räumlichen Voraussetzungen für eine bedarfsgerechte Verbesserung der Fährverbindung Darchau – Neu Darchau im Rahmen einer Regionallösung zu schaffen und zu sichern“ 

      umschrieben (s. Entwurf der LROP-Fortschreibung).

      Welche verschiedenen Aspekte das Konzept umfasst und welche spezifischen Ziele dann damit erreicht werden sollen, die dann ja auch noch prioritär die Zwecke der Raumordnung erfüllen (könnten), das wird trotz der vielen Nachfragen nicht verraten.
      Alles, was diese Strategen zur Brückenverhinderung tun, um bestimmte Zielgruppen oder Wählergruppen zufriedenzustellen, ist ohne Inhalt, Zweck und Verständnis: sie reden, sagen dabei aber nichts aus, sie hören, ohne auf das Gehörte zu achten und es zu verstehen – ein der Klang der Stille.

      Stören wir sie nicht beim Schweigen. 

      Am Ende wird alles gut! Und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.
      (Oscar Wilde (1854 – 1900), eigentlich Oscar Fingal O’Flahertie Wills, irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor)

      Ich vertraue unserem Rechtsstaat, der durch Unbabhängigkeit und Unparteilichkeit der Justiz auch Schutz vor Willkür und Missbrauch von Macht durch den Staat gewährleistet und dafür sorgt, dass Gesetze fair und gerecht angewendet werden.

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  11. Avatar von Malte Schad Malte Schad sagt:

    Aber ne notwendige Brücke zum Amt Neuhaus geht nicht weil zu teuer?…. Da könnte man schon wieder im Strahl kotzen

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  12. Avatar von Regine Ahrendt Regine Ahrendt sagt:

    Zitat:

    … wollen Sie vor allem das weibliche Publikum nachts im Dunkeln über die rund zwei Kilometer in die Stadt schicken oder nach Bardowick?

    Frage:

    Wäre es nicht möglich, dass Stephan Bothe, Dr. Marco Schulze und Frank Soldan für Veranstaltungstage in Richtung beider Destinationen einen Fahrrad-Shuttle-Sevice über Brücke und Treidelpfad einrichten? Das Unternehmen könnte sich „Größte-Eventwahn-Geisterbahn Niedersachsens“ nennen, würde eine zusätzliche regionale Attraktion darstellen und ließe sich in Wahlkampfzeiten leicht umnutzen, um das stimmenfischende Beschwören angeblicher Bedrohungslagen durch Amelinghauser Butzemänner auf die Spitze angstsmacherischer Verantwortungslosigkeit zu treiben.

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  13. Avatar von Paul Amsel Paul Amsel sagt:

    Wenn eine Brücke nicht geht, ginge vielleicht eine Unterquerung? Zugegeben, ich verstehe nur wenig von Ingenieurskunst, aber ich habe eine Beobachtung gemacht, von der ich glaube, dass sie im Tunnelbau hilfreich sein könnte. Manchmal, wenn ich mir ein Slush-Eis kaufe und es durch den Strohhalm einsauge, entsteht im Slush-Becher eine Art Tunnelröhre im Eis. Bei weiterem Einsaugen ohne Bewegung des Strohhalmes kommt dann nur noch Luft – unschön! Das passiert aber nicht immer, sondern nur bei einer bestimmten Konsistenz des Eises, deren Eigenschaften zu analysieren ich noch nicht die Zeit und Muße hatte. Ab hier könnte ja ein Fachmagazin für Bauingenieurswesen übernehmen.

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  14. Avatar von Edwin Glabbatz Edwin Glabbatz sagt:

    Na, Herr Jenckel,

    die FDP? Gibt’s die überhaupt noch? Und muten Sie deren Mitgliedern nicht zuviel zu?

    Slogans first. Nachdenken second.

    War das nicht der Leitspruch des subventionsversessenen Häufleins Elend, welches meinte, die pausenlose Robert-Habeck-is-doof-Kreischerei sei ein undwiderlegbarer Nachweis des eigenen staatspolitischen Könnertums?

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  15. Avatar von Kurt C. Hose Kurt C. Hose sagt:

    Kann das sein? Alle Brücken – egal ob über die Elbe oder über die Ilmenau – führen nach Absurdistan?

    Das sagten Andrea Schröder-Ehlers, Vorsitzende des SPD-Unterbezirks und Friedrich von Mansberg, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Lüneburg am 10. April 2019:

    Unter der Überschrift „WIR BRAUCHEN DIE ARENA“ richtete besonders der damalige Kulturpolitiker Friedrich von Mansberg den Blick auch auf die Verkehrsdiskussion:

    „Klimaschutz ist das zentrale Thema unserer Zeit, auf globaler wie regionaler Ebene. Deswegen denken wir als SPD die Verkehrsfragen im Zusammenhang mit der Arena nicht in erster Linie vom Auto aus. Neben einer für den Regelfall ausreichenden Anzahl von Stellplätzen vor Ort sollten wir uns vor allem darum kümmern, die Anbindung für Fußgänger und Radfahrer und ÖPNV zu verbessern. Eine Fußgänger- und Fahrradbrücke über die Ilmenau verbessert auch unabhängig von der Arena die Anbindung von Adendorf an die Hansestadt.“

    Die SPD-Kreistagsfraktion legte fünf Jahre später (also mit der ihr eigenen Höchsgeschwindigkeit) nach:

    am 26. März 2024: Kurze Wege zur Arena: Fußgängerbrücke über die Ilmenau

    und

    am 28. Mai 2024: Kurze Wege zur Arena: Brücke zur LKH Arena

      „Fahrradfahrer und Fußgänger, die künftig von der Goseburg zu einer Veranstaltung in der im Bau befindlichen Arena an der Lüner Rennbahn möchten, könnten ab 2022 dazu eventuell eine Klappbrücke über die Ilmenau queren“, …

      ließ LZ-Redakteurin Antje Schäfer am 21. Februar 2020 um 15:00 Uhr per http://www.landeszeitung.de wissen. Das war zumindest die Vorzugsvariante aus technischer Sicht, die eine von der Stadt zu Zeiten von Ulrich Mädge in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie empfahl: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/24295-klappts-mit-einer-klappbruecke-zur-arena/

      Zwei Monate zuvor, am 12. Dezember 2019, hatte „us“ in der LZ vermeldet:

      „Wir haben dort nicht nur ein wertvolles FFH-Gebiet, sondern auch ein Überschwemmungsgebiet“, habe Uta Hesebeck erläutert. „Zudem sei die Ilmenau auch noch immer eine Bundeswasserstraße, was zur Folge habe, dass eine Mindestdurchfahrthöhe von 4,25 Metern gewährleistet werden müsse. ‚Das wiederum bedeutet, dass wir riesige Rampenanlagen beiderseits der Brücke einplanen müssen.‘ Auch müssten diese Zuwegungen barrierefrei ausgeführt werden, um Fördergelder überhaupt beantragen zu können. Der Zeitplan, den Hesebeck für die Fertigstellung der Brücke skizzierte, wirkt vor diesem Hintergrund ambitioniert: Bis Ende 2022 sollen die ersten Radler die neue Querung nutzen können. Den Kostenrahmen für Planung und Bau der neuen Querung gab sie mit gut einer Million Euro an, davon sollen 330 000 Euro auf die Stadt entfallen“: https://www.landeszeitung.de/lueneburg/25285-radwegbruecke/

      Trifft das alles auch heute noch zu?

      Die Brücke „soll entstehen, um die Autoströme aus dem Westen bei Großveranstaltungen in der Arena einzudämmen“ (LZ, ebd.).

      Warum bezahlen Herr Bahlburg und Herr Hoppe, für die die Arena gebaut wurde und deren Betrieb finanziert wird, nicht wenigstens die Brücke aus eigener Tasche?

      Oder warum bezahlen die beiden nicht wenigstens Herrn Jenckel? Der hatte sich ja schon vor geraumer Zeit bereit erklärt, sein innovatives Fährkonzept wenigstens einmal an der Ilmenau auszuprobieren:

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    1. Avatar von Erwin Habisch ezwoh sagt:

      Das „Allerschönste“ an der geplanten Brücke: Wenn es feucht ist oder gar regnet, kommt man dann „dank“ der wassergebundenen Decke des Treidelweges von Kopf bis Fuß eingedreckt am Ziel an. Das ist keine theoretische Erwägung, sondern langjährige Erfahrung auf dem Treidelweg – Erfahrung im wahrsten Sinne des Wortes.
      Lüneburgs Radinfrastruktur hat viel Luft nach oben. Diese Brücke ist aber mehr als flüssig, nicht mal „nice to have“.
      Eine Brücke von der Ilmenauinsel beim Bootshaus Lösegraben rüber zum Treidelweg beim Volksbund wäre eher geeignet, mehr Radverkehr zu fördern.
      Vielleicht könnte man ja über die Bahnbrücke einen Eisenbahn-Shuttleverkehr ab Bahnhof Lüneburg anbieten. 😂 Aber dafür gibt’s wohl nicht so viel Fördergelder…

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      • Tach, Erwin, wie wär’s mit Hangelstangen unter der Bahnbrücke beidseitig von Ufer zu Ufer? Rechts vor, links zurück? Ich hab‘ mir welche an die Decke im Wohnzimmer montieren lassen. Da bleibt beim täglichen Hin und Her der Teppich schön sauber und der Waschbrettbauch hart wie sechs eichene Eisenbahnschwellen.

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        • Avatar von Klaus Klaus sagt:

          Lieber Jürgen, wenn du das als Wohnzimmer hast, wie sieht es erst im Kinderzimmer aus? Was macht dein geplanter Teich? Für die Umwelt wäre er doch genau richtig. Wie wäre es mit Hangelstangen über die Elbe? Immer diese Sandbänke.

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        • Avatar von Erwin Habisch ezwoh sagt:

          Die Brücke ist ja nicht das Problem… Man kann schon jetzt über die Bahnbrücke gehen, darf es nur nicht. Da brauchen wir wohl eine noch innovativere Lösung:
          Eine Seilbahn von der Christian-Herbst-Straße bei Eisenvater direkt zur LKH-Arena mit Panoramablick auf die Ilmenau – den gibt’s natürlich natürlich nur, wenn es hell ist… 😉
          (So was gibt es in Lima in Peru… Kommt dort bombig an.)
          Dazu noch ein Vertrag mit den Firmen in der Christian-Herbst-Straße, dass Arena-Besucher abends auf deren Firmenparkplätzen parken dürfen.
          Geld spielt ja bei der Arena sowieso keine Rolle…

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