Ex-Botschafter Weiss: Es geht nicht nur um Lüneburg

Zur Diskussion um die Erinnerungskultur und die Affäre um den Lüneburger Bürgermeister Dr. Gerhard Scharf schreibt der Diplomat Dr. Gebhardt Weiss (Foto). Der ehemalige deutsche Botschafter ist ein profunder Kenner der Geschichte der Sowjetunion und der Ost-West-Beziehungen, er war  unter anderem Botschafter in Kroatien und Weißrussland. Prof. Dr. Wuggenig von der Leuphana hatte Weiss über die Diskussion unterrichtet, der reagierte prompt. Wuggenig hat sich intensiv mit den Kriegsverbrechen der 110. Infanterie-Division auseinandergesetzt, an deren Gedenkstein Bürgermeister Scharf von einem rechten Video-Blogger interviewt worden war, das löste die Diskussion um die Erinnerungekultur und die Forderung nach Rücktritt aus.

„Die Schlagzeile der Landeszeitung vom 02.02.2018 „Nach Entschuldigung: Gerhard Scharf darf Bürgermeister bleiben“ wirft für außenstehende Beobachter nicht nur die Frage auf, warum sich die Mehrheit im Lüneburger Rat vorrangig auf eine rein innerstädtische Beruhigungs- und Gnadenaktion eingelassen hat. Hier mögen gewachsene Bindungen und Verbindungen eine irrationalisierende Rolle gespielt haben bei dem zu kurz geratenen Versuch, durch ein derartiges Ratshandeln möglichst viel Schaden von der Stadt abzuwenden.

Denn es geht nicht nur um einen innerstädtischen Vorfall. Die für unser Land insgesamt durch die Lüneburger Skandalentwicklung eingetretene Außenwirkung wird durch Art und Inhalt dieser entschuldigungsverankerten Lüneburger Binnenentscheidung völlig ausgeblendet.

Zurückliegende symbolkräftige Erinnerungshandlungen der Stadt insbesondere gegenüber Belarus, das durch einen verbrecherischen deutschen Angriffs- und Rassenkrieg über ein Drittel seiner Bevölkerung verloren hat, werden hierdurch entwertet. Die u.a. mit der Einladung der weißrussischen Frauen aus Ozarichi seitens der Stadt intendierten und durchaus vorangebrachten Versöhnungsschritte drohen hierdurch zu verpuffen.

Erneut wird nicht nur bei der weißrussischen Zeitzeugengeneration, sondern auch bei deren Enkeln und Urenkeln der Eindruck aufkommen, dass die Lüneburger Worte und Handlungen in Wirklichkeit nicht hinreichend glaubwürdig im historischen Bewusstsein der die Stadt repräsentierenden Vertreter verankert sind.
Die Möglichkeiten von Dr. Scharf, amtlich als Bürgermeister von Lüneburg auch zukünftig politisch symbolkräftig für Versöhnung einzutreten, sind sowohl durch seine vorangegangenen privat unbedachten sowie in amtlicher Hinsicht unprofessionellen Handlungen als auch durch einzelne inhaltliche Elemente seiner aktuellen Entschuldigungserklärung erheblich beschädigt, ja vermutlich für die Zukunft vollständig verbrannt worden.

Zu Recht beginnt Dr.Scharf seine Entschuldigung mit einer Reflexion darüber, „welche Wirkung falsch gewählte Worte haben können und dass eine unmissverständliche Ausdrucksweise von elementarer Bedeutung ist“. Aber er löst diese richtige Erkenntnis an verschiedenen Stellen seiner entsprechend von ihm bewusst und kalkulierend durchgefeilten Erklärung nicht konsequent ein.
So kleidet Dr.Scharf den Versöhnungsgedanken wiederholt in relativierend suggestive Sprachbilder, wobei er offenbar zunächst seine eigene Hand zur Versöhnung ausstrecken möchte. Der traumatische persönliche Grund hierfür wird in seiner Entschuldigung angedeutet und ist mit Verständnis für damals vermutlich erlebtes Leid auch in der kritischen Öffentlichkeit zu respektieren.

Aber das dahinter stehende persönliche Erinnerungstrauma kann Versöhnung auch ausbremsen, ja blockieren. Denn eine historisch fundamentierte Versöhnung kann nur vorankommen, wenn die damalige schreckliche Kausalkette von deutscher verbrecherischer Gewaltpolitik und danach erst aufgekommener brutaler Gegengewalt weder relativierend umgedreht noch im Ergebnis gleichbewertend bzw. gleichstellend bilanziert wird.

Insofern ist auch die Aussage von Dr. Scharf gegen Ende seiner Entschuldigung mehr als missverständlich, dass die Geschichte und die daraus resultierende Verantwortung „generationengerecht“ (!!) verstanden und gelebt werden müssen. Der inzwischen erreichte Stand einer hochspezialisierten und auf Archiven der beteiligten Seiten gründenden Geschichtswissenschaft erlaubt u.a. bezüglich der tatsächlichen Rolle der 110. ID in einem von Anfang an verbrecherischen deutschen Angriffskrieg keinerlei Relativierungen, Verfälschungen oder Klitterungen.

Nach meinen eigenen beruflichen Erfahrungen vor Ort, zunächst in der damaligen Sowjetunion, danach in verschiedenen postsowjetischen Nachfolgestaaten, darunter insbesondere in Belarus, kommt Versöhnung nicht durch die zunächst ausgestreckte deutsche Hand voran. Dies kann eher missverstanden werden und das Gegenteil bewirken. Positiv wirkungsmächtiger ist hingegen die umgekehrte Situation, wenn die von der anderen Seite ausgestreckte Hand von Deutschen – auch den nachwachsenden Generationen – mit der notwendigen Demut angesichts der kausalen historischen Abläufe ergriffen wird.

Vielleicht ist dies auch im Falle des Besuchs – wie es bei Dr. Scharf bemerkenswert kurz heißt – „der sechs Damen aus Ozarichi“ im August 2017 ein Stück erreicht worden, die jedoch in seiner Entschuldigung mit keinem Wort eingeschlossen werden.
Dies kontrastiert zu den vergleichsweise wortreichen Entschuldigungselementen von Dr. Scharf in Richtung verschiedener innerstädtischer Adressaten. Angesichts seiner Reflektion zu Beginn seiner Erklärung über die elementare Bedeutung einer unmissverständlichen Ausdrucksweise, kann man dies somit nur als eine bedachte thematische Ausgrenzung verstehen.
Aber genau diese bedachte Lücke bezüglich der ausgrenzenden Außenwirkung seines nicht nur privat relevanten Verhaltens entwertet die Entschuldigung von Dr. Scharf faktisch als Instrument einer lediglich auf Beruhigung der innerstädtischen Diskussion ausgerichteten Frontbegradigung.

Dr. Scharf hat es nach dem Ratsbeschluss in der Hand, einen im Interesse der Stadt Lüneburg notwendigen Schritt in freier persönlicher Entscheidung auf ehrenwerte, vor allem unserer politischen Kultur entsprechenden Weise nachzuholen.“
Dr. Gebhard Weiss

Über jj

Journalist, Dipl.-Kaufmann
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29 Antworten zu Ex-Botschafter Weiss: Es geht nicht nur um Lüneburg

  1. Kai Biermann schreibt:

    Hallo Herr EX-AfD-Bundestagskandidat Michael Recha,

    Sie liegen richtig: „Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit.“ Das wusste schon Mark Twain, der bronzene Gast von Henning J. Claassen auf der Brausebrücke.

    Von diesem Recht haben Sie gestern Abend und heute Nacht wieder ausgiebig Gebrauch gemacht, Herr Recha. Und Herr Dr. Scharf hat es am 2. Januar bis an die Grenzen der Belastbarkeit genutzt, also bis dahin, wo die „Volksverhetzung“ beginnt (in Deutschland ein Äußerungsdelikt nach § 130 Strafgesetzbuch). Und zwanzig Mitglieder des Rates der Hansestadt Lüneburg haben dieses Recht auf Dummheit vor den Augen der ganzen Welt während der Sitzung am Spätnachmittag des 1. Februar ebenfalls in Anspruch genommen und sich damit ihre namentliche Erwähnung im Kapitel über die jüngere Unglücksgeschichte unserer Stadt ohne jeden Zweifel redlich verdient.

    Ja, Herr Recha, ich empfinde das ungeordnete Durcheinander von lächerlichen Anmaßungen, ausgelutschten Phrasen, unwahren Behauptungen und appellativen Dreistigkeiten, welches Sie Ihre „Meinung“ nennen, als widerwärtig.

    Diese Bewertung gestatte ich mir als Ausfluß meines Rechtes auf freie Persönlichkeitsentfaltung.

    Sie fragen, was an Ihren Agitprop-Äußerungen (die bloß als Aussagen getarnt sind), „parteipolitisch“ ist? Alles, Herr Recha. Dasselbe, was auch an dem Video-Gegifte von Herrn Dr. Scharf pateipolitisch ist: Sie beide sind als Biedermänner kostümiert, aber Sie beide betreiben das Geschäft der parteipolitischen geistigen Brandstifterei zugunsten der illiberalen, antidemokratischen Nationalautoritären, für welche die AfD derzeit das am Rande unserer Gesellschaft aufgestellte Sammelbecken ist.

    Wir sind in den vergangenen Jahrzehnten Zeugen einer Zunahme solcher politischen Wutexplosionen geworden, wie sie Herr Dr. Scharf am 2. Januar dem rechtsextemistischen Hassprediger Nerling aufs Band gezischelt hat. Die Beschäftigung mit „Hate Speech“ und Volksverhetzung ist mittlerweile ein eigenes Rechtsgebiet. Dass jemand etwas gegen andere Menschen hat, nicht weil sie etwas tun, sondern weil sie etwas sind oder „man“ meint, sie mit etwas identifizieren zu können – als Juden, Türken, Muslime, Linke, Homosexuelle, Einwanderer, Obdachlose, Deutsche, Zigeuner, Autobesitzer und so weiter –, erscheint inzwischen fast normal. Als die ersten Jugendlichen mitteilten, sie seien „ausländerfeindlich“, wurde das Groteske dieser Selbstbeschreibung gar nicht ausreichend gewürdigt.

    Damit wir uns richtig verstehen: Es ist eines, wütend oder hasserfüllt zu sein, ein anderes, so zu handeln. Der Unterschied zwischen der Redensart vom in der Tasche aufgehenden Meser und dem Gebrauch des aufgeschnappten Messers in der Hand macht die Nähe oder den Abstand zum Rechtsstaat. Es ist der Unterschied zwischen Meinung und Verbrechen. Wer wütend ist, soll es ausdrücken dürfen, auch jenseits der Grenzen des Anstands. Sie dürfen soviel wirres Zeug in Ihren Leserzuschriften vor uns abladen, wie Sie möchten, Herr Recha. Es gibt ein Recht auf Dummheit und auf Takt- und Geschmacklosigkeit. Einem Bürgermeister sind da allerdings engere Grenzen gesetzt. Das nicht wahrhaben zu wollen, ist die Schande von Herrn Dr. Scharf und von zwanzig unserer Gemeindevertreter. Doch kann auch das Versagen unseres Rates nicht in den Hintergrund drängen, dass Herrn Dr. Scharfs genau wie Ihre (digital in Ton oder Schrift dokumentierten) Gedanken einem Muster folgen, von dem es auch unfriedliche oder sogar mörderische Varianten gibt. Es besteht darin, sich Sündenböcke für eine Gesellschaft zu suchen, die tatsächlich viele Zumutungen für jeden bereithält. Vor vierzig Jahren waren es Politiker, hohe Justizbeamte, Industrielle und Banker, die für diese Rolle ausgewählt wurden, „das System“ zu repräsentieren.

    Heute suchen sich der Hass und die Wut, die sich gegen etwas Abstraktes richten – „die Gesellschaft“, „die Altparteien“, „den Westen“, „die Ungläubigen“, „die Rotgrünversifften“, „die VVN Aktiven“ – lieber Gegner, die noch viel leichter verletzbar sind: Linke Lokalpolitiker, Satirezeichner, Besucher von Diskussionen, Polizisten, Caféhausgäste, Journalisten, Juden, Intellektuelle, Bartträger, Kinder. Insofern ist der Hass einerseits nicht wählerisch, andererseits schon. Geschossen eingeprügelt und drauflosgebrüllt wird auf Leute, von denen die Täter glauben, sie seien Stellvertreter dessen, was sie ablehnen. Und sie kommen einerseits auf jedermann. Andererseits liegt der Fluchtpunkt solcher Wahnvorstellungen bei politisch Andersmeinenden, religiös Indifferenten, bei sexuell abweichend Orientierten, bei ungewohnt Aussehenden sowie bei fremd anmutenden Einzelhandelsgeschäften und bei Synagogen. Unter uns gibt es Menschen, die behaupten mit Blick auf einen verdienten Diplomaten wie Dr. Gebhardt Weiss, wer Anstand, Geradlinigkeit und moralische Standards auch in der Politik verteidige, gleiche dem wie rasend im Selbstgerechtigkeitswahn guillotinierenden Maximilien Robespierre. Unter uns gibt es „stellvertretende Bürgermeister“, die bezeichnen Begleitpersonen von KZ-Überlebenden als Hetzer, betiteln Denkmalkritiker als antideutsche, ja, rassistische Propagandisten und verunglimpfen renommierte Historiker und Fachwissenschafler als ignorante Geschichtsklitterer. Es gehört darum zu den niederschmetternden Erfahrungen der vergangenen vier Wochen, dass wir in Lüneburg in puncto Aufklärung offenbar nach nicht nur zwanzig, sondern nach einhundertfünfzig Jahren wieder ganz von vorn anfangen müssen.

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  2. Recha schreibt:

    Gehört der sehr geehrte Botschafter a.D. Dr. Weiss zu denjenigen unserer Bundesregierungsverwaltung, die – so heisst es ja derzeit allenthalben – in den Jahren seit dem Jahr 1998 verpasst haben, dass die EU und speziell Deutschland anders auf Russland zugehen als so herablassend, wie es insbesondere von SPD, Linkspartei sowie aus Russland selbst jetzt immer vorgetragen wird?

    Die EU und speziell die deutsche Bundesregierung sind nicht auf Russland eingegangen, als die USA ihre Expansion Richtung Zentralasien deutlich vorantrieb.

    Welche Rolle hat Dr. Weiss dabei übernommen?

    Versöhnung und Erinnerungskultur sollte niemand dozieren, der nichts erkennbar dazu beigetragen hat, dass es keinen Krieg in Georgien oder der Ostukraine gab und gibt. Dann bleiben moralische Forderungen hohle Worte für die Galerie.

    Nun hört man nicht viel von Botschaftern in den weniger öffentlich beleuchteten Ländern, von daher mag die Frage und Einschätzung ungerechtfertigt sein. Dennoch gilt auch bei Dr. Weiss wie bei Prof. Dr. Wuggenig: sie sprechen als Privatleute, aber nutzen ihr öffentliches Amt zur Legitimatierung und dabei zugleich Absolutierung ihrer privaten Meinung.

    In keinem Wort bezieht sich Dr. Weiss auf das von Dr. Scharf gesagte.

    PS: In dieser zivilgesellschaftlichen Debatte von Frontbegradigung zu sprechen, sagt mehr über den Sprecher aus, als über das Thema selbst. So beendet man die uralten Konflikte der menschenverachtenden Ideologien bestimmt nicht.

    Der VVN war eine Vereinigung, der sehr rasch von Kommunisten für ihre ideologisches Weltbild vereinnahmt wurde. Das scheint in Lüneburg niemanden zu interessieren, so wenig wie aggressive Zerstörungen von Mahnmalen.

    Die großen Lüneburger Moralisten hätten wo in unseren Diktaturen gewirkt?
    Die großen Ideologien des letzten Jahrhundert argumentierten und argumentieren bis heute immer: moralistisch. Wie Robbespierre.

    Das ist das Erschütternde an den vielen schäumenden Stellungnahmen auch hier in den Kommentaren und von Seiten der Honoratioren.

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    • Klaus Bruns schreibt:

      Herr Recha
      lesen und verstehen ist für so manchen zweierlei. besonders aus der konservativen ecke. ich schäume extrem selten, meistens nur dann , wenn ich mich ernsthaft mit rechtem gedankengut beschäftige. da es sich hier nicht lohnt, lasse ich es. ich gebe ihnen aber einen guten rat, übertreiben sie es nicht, sonst ändere ich meine meinung. wer ein höcke in seinen reihen akzeptiert, sollte nicht von moralisten fabulieren.

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      • Recha schreibt:

        Danke, Herr Bruhns, dass Sie sich nicht mit meinen Worten beschäftigen wollen, Sie müssen Ihre Meinung nicht ändern.

        Nur – von welchen Reihen schreiben Sie, die die meinen sein sollen?
        Ich bin parteilos, und dies im Übrigen seit ziemlich genau vier Jahren.

        Und Sie haben recht: Herr Höcke moralisiert genau so unangemessen, wie dies hier etliche Kommentatoren gegenüber Herrn Dr. Scharf tun. Das sehe ich auch so!
        Und genau darum bin ich sehr vorsichtig mit der Moral im politischen Diskurs.

        Ich glaube, Ihre regelmäßigen Kommentare zu allen möglichen Themen versuchen dies auch immer wieder auszudrücken.

        Mit freundlichen Grüßen

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    • sanderthomasgmxde schreibt:

      Rächers Desinformationskanal?

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      • Recha schreibt:

        Schauen Sie – das ist das erste Mal, dass jemand auf diese Assoziation kommt!
        Danke)

        Aber ganz so schwarz bin ich dann doch nicht, dass ich den Schwarzen Kanal wieder öffnen möchte, wahrscheinlich ganz im Gegensatz zu manch anderen Foristen hier)

        Recha, war die Tochter des Nathan. Versuchen Sie es mal mit Lessing – passt auch zum Thema der Redefreiheit – und der 2018 in Lüneburg daraus resultierenden öffentlich vielfach geäußerten Nötigung, Dr. Scharf möge doch jetzt gefälligst endlich bitte selbst zurücktreten… sonst?

        Ich bin wirklich sehr froh, in einem Land der Meinungsfreiheit zu leben. Auch Ihnen möchte ich dies noch antworten.

        Mit freundlichen Grüßen

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    • Andreas Janowitz schreibt:

      „Versöhnung und Erinnerungskultur sollte niemand dozieren, der nichts erkennbar dazu beigetragen hat, dass es keinen Krieg in Georgien oder der Ostukraine gab und gibt.“

      Und also sollten sich Aktivisten einer revanchisstischen Bewegung finanziert aus der Schweiz gütlich zurrückhalten?

      Anstatt belustigend ausfällig zu werden und Herrn Weiss u.a. robispieresches Scharfrichtertum zu unterstellen, mal ganz davon abgesehen, das es in der Bundesrepublik ohnehin keine Todesstrafe gibt. Aber mit der echten Welt nehmen es unsere Paranoiker ohnehin nicht ganz so genau, ansonsten wären uns solcherlei amüsante Einfälle erspart geblieben:“…sie sprechen als Privatleute, aber nutzen ihr öffentliches Amt zur …“ Legitimation „… und dabei zugleich Absolutierung ihrer privaten Meinung….“…. ähm… ja: weder Herr Weiss noch Herr Wuggenig noch andere Kommentatoren machen was Sie hier treiben. Ihre Meinung ohne Bezug zur Wirklichkeit als Faktum darzustellen: „…Angesichts seiner Reflektion zu Beginn seiner Erklärung über die elementare Bedeutung einer unmissverständlichen Ausdrucksweise, kann man dies somit nur als eine bedachte thematische Ausgrenzung verstehen…“, was mag dieser Satz nur bedeuten?

      Ausser in den Wahnfantasien rechtsradikaler Revanchisten spricht niemand davon wie ein anerkennen der deutschen Kriegsschuld „anti-deutsche Propaganda“ sein kann. Genau diese Meinung verteidigen Sie.

      Und auch noch mal für Sie: ihr grosses Idol hat Deutschland ein drittel des Territoriums gekostet, für die ganzen anderen Barbareien haben sie offensichtlich nicht die Kapazität, ansonsten besässen Sie Schmierfink nicht die Frechheit mangels Fakten ein ad hominem Konstrukt zu bemühen.

      Gratulation nochmal Herr Scharf, jetzt fühlt sich jeder gemeine Reaktionär zu höherem berufen! Fabuliert unerfrohren von verwirrten Verfolgungsgeschichten, zelibriert anti intelektuell und amoralisch eben jenes grosskotzige Auftreten, was uns schonmal in die Scheisse geritten hat! Das ist wirklich erschütternd….

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      • Recha schreibt:

        Werter Andreas Janowitz,
        Sie unterstellen mir, dass Adolf Hitler mein Zitat „großes Idol“ sei? Ja? Oder nein?
        Und ich möchte gerne dies mit Ihrem Klarnamen erfahren.

        Zur Sache: ich verteidige nichts Rechtsradikales, wie Sie mir zudem unterstellen:
        „Ausser in den Wahnfantasien rechtsradikaler Revanchisten spricht niemand davon wie ein anerkennen der deutschen Kriegsschuld „anti-deutsche Propaganda“ sein kann. Genau diese Meinung verteidigen Sie“

        Womit? Ich schreibe ausschließlich über den Umgang mit Herrn Dr. Scharf. Und finden Sie, dass er von Ihnen oben Zitiertes tut, rechtsradikale Revanchisten verteidigen?

        Schließlich verdrehen Sie meine Aussagen: Robbespiere habe ich in Zusammenhang mit den Ideologen des letzten Jahrhunderts gesetzt, die moralistisch ihre Morde bis heute verteidigen. So tun es die Neo-Nazis – übrigens weltweit – so tun es diejenigen, für die die DDR ein sozialer Wohlfahrtsstaat war, der in Bautzen eben gezwungen war zu foltern.

        Und mit diesen Ideologien sollte man nicht so umgehen, dass in Diskussionen Frontbegradigungen unterstellt werden. Die Begrifflichkeit lässt auf das alte konfrontative Denken verweisen.

        Und Ihre drei obigen Untertstellungen und Kontextverdrehungen sind ebenfalls konfrontativ.

        Ich erwarte von Ihnen eine Antwort, ob ja, oder nein gemeint ist. Ich lasse mir von Ihnen hier im Blog nicht nachsagen, mein Idol sei Adolf Hitler. Wo sind wir in Lüneburg bereits gelandet, wenn dies jedem unterstellt wird, der kein Freund oder Unterstützer des VVN ist?

        Ich bin parteilos, und dies aus guten Gründen. Zivilcourage erwarte ich von den Parteivertretern nicht mehr, seit ich 2013 erfuhr, dass alle auf meine Bitte zu klaren Worten – schwiegen. Sie schwiegen, wie man in den früheren Ideologien schwieg, wenn klare Worte noch möglich gewesen wären. Und Sie meinen nun, sie könnten mich zum Rechtsextremen hier schreiben?

        Ich frage es zum Abschluss daher noch einmal: ja oder nein, Sie können jetzt nicht schweigen.

        Michael Recha

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    • Kai Biermann schreibt:

      Hallo Herr EX-AfD-Bundestagskandidat Michael Recha,

      Sie lassen ja wirklich keine Gelegenheit aus, sich nach Kräften vor laut auflachenden Lüneburgerinnen und Lüneburgern zu blamieren.

      Ein Botschafter ist KEIN Verwaltungsbeamter, Herr Recha, sondern ein Diplomat, also der beamtete oberste Beauftragte eines Staates in einem anderen Land oder bei einer internationalen Organisation. Er wird vom Außenministerium entsandt und ist der persönliche Repräsentant des Staatsoberhauptes seines Landes.

      Das Verhältnis der deutschen Bundesregierung zu Russland war bis zum Beginn der sogenannten Krimkrise ausgezeichnet. Der Verlauf des politischen, zeitweilig bewaffneten Konflikts um die Halbinsel Krim wurde primär durch verdeckte russische Interventionen und die völkerrechtswidrige, gewaltsame Annexion durch Russland im März 2014 bestimmt. Die Gelegenheit für die Russische Föderation ergab sich aus einer Staats- und Verfasungskrise in der Ukraine, welche sich später in Teilen des ukrainischen Ostens zu einem offenen Krieg mit massiver verdeckter russischer Intervention auf Seiten der Separatisten entwickelte. An der Hauptverantwortung Russlands für die entstandenen internationalen Spannungen, an dem Bruch des Budapester Memorandums von 1994 über die Achtung der bestehenden Grenzen der Ukraine sowie an der Verletzung weiterer Grundsätze der KSZE-Schlussakte von 1975, an der Missachtung der Charta von Paris 1990 und der Nato-Russland-Grundakte von 1997 durch Russland kann kein Zweifel bestehen.

      Wer, wie Sie, Herr Recha, über das Verfassen einiger wirrer (und von mangelnden Muttersprach-, Rechtschreib- und Grammatikkenntnissen überreichlich zeugenden) LZ- und Blog.jj-Posts nicht hinaus gelangt ist und – wie jeder Lüneburger weiß – NICHTS, aber auch ABSOLUT REIN GAR NICHTS Erkennbares „dazu beigetragen hat, dass es keinen Krieg in Georgien oder der Ostukraine gab und gibt“, der sollte einem Mann gegenüber, der seinem Land über 35 Jahre lang in exponierter Position gedient hat, nicht das Maul aufreißen und Pauschalverdikte deraus hervorpumpen.

      Herr Dr. Weiss war ab 1975 zunächst im Auswärtigen Amt tätig (Politische Abteilung-Referat für die Sowjetunion, Planungsstab – zuständig u. a. für Sowjetunion und Ost-West-Beziehungen sowie als Redenschreiber für Außenminister Genscher zu diesen Themenfeldern sowie zum Prozess der Deutschen Einheit). Hinzu kamen Verwendungen an den Deutschen Botschaften in der damaligen Sowjetunion, in Kenia, in der Russischen Föderation, Kasachstan und Belarus.

      Nach einem einjährigen Forschungsaufenthalt in Harvard/Boston-USA war Weiss im Herbst 1995 kurzzeitig als Leiter des deutschen Friedenskontingents im Rahmen der EU-Beobachtermission auf dem Balkan im Einsatz. Anschließend war er bis 2000 Leiter eines Referats in der Abteilung 2A („Abrüstung und Rüstungskontrolle“) des Auswärtigen Amtes zu Fragen der konventionellen Abrüstung. Zugleich war er zeitweise Sonderbotschafter für die Verhandlungen zum KSE-Vertrag über konventionelle Streitkräfte in Europa. Weiss hat in diesem Zusammenhang das Konzept der europaweiten Anpassung des ursprünglichen KSE-Vertrags maßgeblich entwickelt, welche in dem Übereinkommen vom 19. November 1999 (verhandelt in Istanbul) vereinbart wurde. Ziel dieser neuartigen Adaptation war es, das im bisherigen KSE-Vertrag ursprünglich festgelegte militärische Gleichgewicht zwischen dem ehemaligen Warschauer Pakt und der NATO durch ein defensives gesamteuropäisches System regionaler und subregionaler Stabilität und streng kontrollierbarer Rüstungsbegrenzung für alle Vertragsstaaten abzulösen.

      Von 2000 bis September 2004 war Herr Dr. Weiss Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Republik Kroatien. In dieser Phase legte er den Schwerpunkt auf eine realistische EU-Perspektive für das Gastland. Von August 2004 bis Juli 2007 fungierte er als Botschafter in Almaty und Astana, Kasachstan und legte einen besonderen Schwerpunkt auf die schrittweise Demokratisierung und verbesserte Rechtssicherheit als Kernbedingungen für eine Modernisierung des Landes u.a. durch westliche Investitionen. Zum Abschluss seiner beruflichen Laufbahn setzte er sich in Belarus von 2007 bis 2010 für eine allmähliche Liberalisierung des Gastlandes als Voraussetzung für eine substanzielle Verbesserung der Beziehungen zwischen Minsk und der EU ein. In diesem Rahmen erfolgte auch sein erfolgreicher Beitrag zur vollständigen Befreiung der dortigen politischen Gefangenen im Laufe des Jahres 2008.

      Haben Sie begründete Anmerkungen zu konkreten Details und Besonderheiten der Arbeit von Herrn Dr. Weiss auf den verschiedenen Etappen seines Engagements, würde ich diese gerne lesen, Herr Recha. Aber einfach nur dicke Backen machen und Ihre trüben, von mangelndem Sachverstand zeugende Blubberblasen rauspusten ist zu wenig, Herr Recha!

      Denn dann bleiben Ihre moralischen Keifereien noch viel weniger als hohle Worte für die Galerie.

      Ich habe noch ein paar Fragen an Sie, Herr Recha. Ich bitte um zügige Beantwortung:

      1.) Die nebenordnende, konzessive Konjunktion „dennoch“ markiert eine „unerwartete, gleichwohl mögliche Folge“ und stellt so eine Verbindung zwischen Hauptsätzen her. Wo würden Sie die Folgebeziehung oder, sagen wir, IRGENDEINE BEZIEHUNG zwischen Ihrer Tatsachenbehauptung, (A) dass einer Botschafter in medial weniger fokussierten Ländern gewesen ist, UND dem von Ihnen unterstellten Umstand sehen, (B) dass eine Privatperson sein öffentliches Amt zur Aufwertung seiner Privatüberzeugung nutzt (wie es Herr Dr. Scharf dem rechtsextremistischen Hassprediger Nerling gegenüber mit nachdrücklichem Verweis auf sein Bürgermeistersein getant hat)?

      2.) Wie kann Herr Dr. Weis ein öffentliches Amt „zur Legitimatierung [sic] und dabei zugleich [zur] Absolutierung [sic] seiner privaten Meinung“ nutzen — wenn er ein solches Amt gar nicht mehr bekleidet?

      3.) Warum beziehen Sie sich, Herr Recha (anders als Dr. Weiss, der viele einzelne Wendungen und Aussagen von Herrn Dr. Scharf nenn und minutiös analysiert), mit keinem einzigen Wort auf das von Dr. Weiss Gesagte?

      4.) Der Ausdruck „Frontbegradigung“ wurde – vor allem in der zweiten Hälfte des Zweiten Weltkriegs – zum Euphemismus für einen vom Gegner erzwungenen Rückzug der deutschen Truppen. Vonseiten der Wehrmachtsführung, der Nazi-Propaganda, der Deutschen Wochenschau und den sonstigen Medien wurde die katastrophale Lage der deutschen Wehrmacht und der damit verbundene Rückzug bzw. Zusammenbruch an allen Fronten mit Begriffen wie „geplante Absetzbewegung“, „Frontverkürzung“ oder eben „Frontbegradigung“ verharmlost bzw. verschleiert. Da mit zunehmender Dauer des Krieges der Bevölkerung die tatsächliche Situation nicht verheimlicht werden konnte, wurde der Begriff „Frontbegradigung“ vom Volksmund meist in spöttischer bzw. ironischer Weise gebraucht und die offizielle Propaganda damit in ihrer Absicht ins Gegenteil verkehrt. Ist Ihnen, dem sensiblen Virtuosen beim Gebrauch des eigenenen Idioms, tatsächlich entgangen, Herr Recha, dass Herr Dr. Weiss den Begriff „Frontbegradigung“ mit eben dieser Ironie verwendet, um das rein taktierende, das auf die propagandistische (neudeutsch „kommunikative) Wiederherstellung eines ANSCHEINS ausgehende Entschuldigungsmanöver von Herrn Dr. Scharf zu charakterisieren?

      5.) „Der VVN war …“? Kann es sein, dass Sie einen Hang zum standgerichtlichen Aburteilen in Bausch und Bogen haben, Herr Recha?

      6.) Wo genau ist „ein Mahnmal“ aggressiv „zerstört“ worden? Von wem genau?

      7.) Wenn Sie vage verallgemeinernd von „den“ großen Lüneburger Moralisten sprechen, denken Sie dann hauptsächlich an sich?

      8.) Glauben Sie, dass nur einer zur Kritik an einem auf seinen Affekten und Vorurteilen in den Morast seines eigenen Denkens gerutschten und für sein Amt untauglichen Bürgermeister berechtigt ist, der einmal – so wie Sie (?) – in „unseren Diktaturen gewirkt“ hat? Was ist mit denen, die nach ’89 geboren worden sind? Was ist mit den heute Zwanzig- bis Fünfunddreißigjährigen? Haben die Ihrer Ansicht nach die Gosche zu halten?

      9.) „Die großen Ideologien [Sie meinen Ideologen] des letzten Jahrhundert [sic] argumentierten und argumentieren bis heute immer: moralistisch. Wie Robbespierre“? Gab es nicht auch einige, die, wie Stalin, Hitler, Franko, Mao, Milošević, Pol Pot, Saddam Hussein, Baschar Hafiz al-Assad, Anders Behring Breivik oder die beiden für die Massenmassaker der 110. Infanterie-Division (110. ID) verantwortlichen Generäle Josef Harpe und Johann-Georg Richert, gar nicht argumentierten, sondern ohne Argumente mordeten?

      10.) Kennen Sie Tom Wolfes grandiosen Roman „Fegefeuer der Eitelkeiten“ (The Bonfire of the Vanities) von 1987, Herr Recha? Er erschien zuerst von Juli 1984 bis August 1985 als Fortsetzungsroman in der Zeitschrift Rolling Stone und wurde 1990 von Brian De Palma verfilmt. Im Finale dieser gelungenen Verfilmung wendet sich der New Yorker Richter Leonard White (zum Weinen überwältigend gespielt von Morgan Freeman) an die völlig außer Rand und Band geratenen Repräsentanten konträrer politischer Gruppierungen, die in der legalistischen Verfolgung ihrer eigensüchtigen Zwecke weder Maß noch Mitte beachten: „Ich werde Ihnen sagen, was Recht ist. Recht ist das Gesetz. Und das Gesetz ist des Menschen wahrhaft klägliches Bemühen, die Prinzipien festzuhalten, die der Anstand gebietet. DER ANSTAND ! Und Anstand ist doch kein Geschäft, ist keine Mauschelei, kein Vertrag, kein schneller Deal. Anstand… Anstand ist das, was Ihre Großmutter Sie gelehrt hat. Es steckt in Ihren verdammten Knochen. Und jetzt gehen Sie nach Hause und versuchen Sie, anständige Menschen zu sein. Versuchen Sie es!“ Ist „das Erschütternde an den vielen schäumenden Stellungnahmen auch hier in den Kommentaren und von Seiten der Honoratioren“ nicht, Herr Recha, dass viel zu viele von diesen Wortbeiträgen von Leuten wie Ihnen kommen? Von Leuten nämlich, die nicht fähig oder (was schlimmer ist) die nicht bereit sind, von ihren widerwärtigen parteipolitischen Ambitionen zu lassen und dem Anstand eine Gasse zu bahnen und einen „Bürgermeister“ aus dem Amt zu entfernen, der schlicht nicht würdig ist, weiter Bürgermeister zu sein?

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      • Recha schreibt:

        Werter Kai Biermann,
        Sie haben recht – für die mindestens drei nicht mehr korrigierten Fehler entschuldige ich mich!

        Sie sollten Wikipedia auch als Quelle zitieren und nicht einfach ohne Angabe quoten, dies zur korrekten Schreibweise. Im Übrigen schreiben Sie dabei selbst, per copy and paste, dass Herr Dr. Weiss eine Verwaltungsbeamtenlaufbahn in der Bundesregierung absolvierte.

        Sehr geehrter Herr Biermann, was ist an meinen Aussagen parteipolitisch? Und wenn Sie meine Meinung als widerwärtig empfinden, bin ich erneut froh, in einem Land zu leben, in dem Meinungsfreiheit herrscht.

        Denn mit Verlaub: auch wenn ich nichts von den Aktivitäten des VVN halte, weil nur ein Teil der ideologischen Verbrechen betrachtet wird – wiederwärtig empfinde ich die Arbeit der im VVN Aktiven nicht.

        Aber da unterscheiden wir uns wohl sehr grundlegend..

        Ich empfehle Ihnen das Buch: Leben und Schicksal von Wassili Grossmann.

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      • Kai Biermann schreibt:

        Herr Recha, ich habe mir die Mühe gemacht, Ihr gedanklich und textlich verworrenes Dampfgeplauder nach begreifbaren Sinngehalten abzusuchen und habe Ihnen zuletzt zehn präzise Fragen gestellt. Nicht eine haben Sie beantwortet. Soviel zu einem „Recha“, der anderen Foristen vorhält, sich nicht um seine „Thesen“ zu kümmern.

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    • Klaus Bruns schreibt:

      Herr Recha
      wieso glauben sie, dass ich mich nicht mit ihren worten beschäftigen will? ich habe geschrieben, es lohnt sich hier nicht. aber da sie es sich scheinbar wünschen, bitte. Ihr Zitat:In keinem Wort bezieht sich Dr. Weiss auf das von Dr. Scharf gesagte. stimmt so nicht und dieses wissen sie auch. ein diplomat drückt sich meistens diplomatisch aus. um dieses zu verstehen, sollte man sich mehr, als nur bemühen. da lohnt es sich nämlich tatsächlich. ich möchte mich aber nicht weiter zu herrn weiss äußern. falls sie ihr zitat begründen können und wollen, nur zu. ich bin ganz ohr. schmunzeln.

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    • Andreas Janowitz schreibt:

      Was in Recha`s kleiner Welt keinen Platz findet ist das Faktum wie Hitler´s Gegner in der späten Weimarer Republik systematisch charakterlich und moralsich diskreditiert wurden, was schlussendlich im Kampfbegriff der „Lügenpresse“ kulminierte. Die NSDAP Spitze hetzte mit erfundenen Unterstellungen, genau wie Sie es hier treiben, insofern huldigen Sie ihrem grossen Vorbild geradezu.
      Sie unterstellen dem Botschafter a.d. er hätte die NATO Expansion mitgetragen und wäre quasi eigenverantworlich an den Kriegen in Georgien und der Ukraine beteiligt, denn wer nicht „dagegen“ ist wird diesen zwangsläufig vorrantreiben. Das ergibt sich aus der Logik.
      Lügen mit:“ In keinem Wort bezieht sich Dr. Weiss auf das von Dr. Scharf gesagte.“
      Nochmal:“ Was bedeutet der Satz?“
      Setzen VNN mit „Kommunisten“, also Feinden, gleich.
      Und schlussendlich gipfelt dieses Machwerk in der Unterstellung Herr Wuggerig wäre mit wehenden Fahnen einem Scharfrichtertyrannen wie Robbespiere zugelaufen!

      Sie sind ein reaktionärer Schmierfink, der ob wissendlich oder aus Mangel an demselben geradezu Lehrbuchhaft die Strategie des Stürmers vorführt!

      Unterstellung konstruieren, Lügen, gleichsetzen und Mordlust zuschreiben.

      Anstatt hier grosse Reden zu schwingen sollten Sie, wenn möglich, mal besser darüber nachdenken was aus ihrem Kotkatapult justiziabel ist.

      Ich bin mir sicher einer der hier schreibenden ist dafür qualifizierter, als ich.

      Auf jeden Fall hat Herr Scharf, dem „das Messer in der Tasche aufgeht“, solchen ehrenrührigen Beleidigungen wie Sie sie hier vortragen Tür und Tor geöffnet. Sein verbleiben als Repräsentant der Bürgerschaft ist untragbar. Sein gewiesel, verkleidet als „Entschuldigung“, negiert keine seiner vorangegangenen Standpunkte, was ihn vollends demontiert.
      Was sonst soll.“…Aber genau diese bedachte Lücke bezüglich der ausgrenzenden Außenwirkung seines nicht nur privat relevanten Verhaltens entwertet die Entschuldigung von Dr. Scharf faktisch als Instrument einer lediglich auf Beruhigung der innerstädtischen Diskussion ausgerichteten Frontbegradigung….“ bedeuten?

      Dieser Bock ist sowas von geschossen, von dem ist nichts mehr übrig….

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  3. Alfons Bauer-Ohlberg schreibt:

    Es ist schon erschütternd zu beobachten, welchen Charakters führende Persönlichkeiten unserer Stadtgesellschaft sind, die um des kurzfristigen politischen Vorteils willen und wegen persönlicher Eitelkeit das Ansehen und die Vorbildwirkung öffentlicher Ämter für das Selbstverständnis unserer demokratischen Gesellschaft beschädigen. Zumindest sollte man von Personen eines gewissen Bildungs-, Alters- und Reifegrades erwarten können, die ersten und zentralen Aussagen unseres Grundgesetzes, nämlich der Unantastbarkeit der Menschenwürde und dem Bekenntnis zu menschlicher Gemeinschaft, Frieden und Gerechtigkeit aktiv zu denken und zu leben.

    Diese Verpflichtung beinhaltet natürlich auch die Ablehnung und Verurteilung jeglicher militärischen Gewalt gegenüber benachbarten menschlichen Gesellschaften. Leider war die deutsche Gesellschaftsverfassung zu Zeiten von Kaiser und Nationalsozialismus im letzten Jahrhundert dazu nicht in der Lage. Und deutsches Militär, gutmeinend „Wehrmacht“ genannt, und parteisoldatische NS-Organisationen haben nicht nur grundlos gegen angeblich feindliche Soldaten gekämpft, sondern auch Zivilbevölkerung gezielt vernichtet.

    Warum soll man solcher verbrecherischen Organisationen gedenken, in Lüneburg der 110.I.D.? Und wenn „unsere Gefallenen“ nicht „tot sind“, sollen die angesprochenen Überlebenden diesen Krieg weiterführen? Dieses „Denkmal“ ist ein falsches Denkmal!

    Da helfen auch die angebotenen „Zusatzschilder mit Zusatzinformationen“ wenig, auf die der Bürgermeister Dr. Scharf öffentlich hinweist und sagt, ihm ginge es nicht um die Schandtaten, sondern um Versöhnung, die Verbrechen seien durch Freiwilligenkommandos ausgeführt worden, die überwiegende Zahl der Soldaten hätte sich der Russen erwehren müssen, die Verunglimpfung des Denkmals sei antideutsch und rassistisch, die Soldaten der 110.I.D. sollten geehrt werden wie die anderer Länder auch – diese Aussagen stehen in größtmöglichem Widerspruch zu einer Amtsführung auf dem Boden des Grundgesetzes.

    Und der fragende Herr Nerling geht der verschwurbelten Aussage des Denkmals auch richtig auf den Leim, indem er nur die deutschen Opfer anerkennt, die Verbrechen der 110.I.D. als „offizielle Propaganda“ bezeichnet, die wehrlose Zivilbevölkerung zu „Häftlingen“ herabsetzt und schließlich auch die Kriegsschuld bestreitet. Ist das nicht gerade die Dummheit, die Herr Dr. Scharf den Gegnern solcher Denkmäler und Straßenbezeichnungen unterstellt?

    Denkmäler in Deutschland, die nachfolgende Generationen zum Frieden mahnen sollen, müssen die schrecklichen Folgen von Krieg und Vertreibung darstellen und die Schuldfrage stellen und dürfen nicht vordergründig die militärischen Organisationen thematisieren und die führenden Täterkreise dahinter verschwinden lassen. Nur mit einem Schuldeingeständnis im Rücken kann eine Versöhnungsgeste seitens der Opfer angenommen werden. Diesen moralischen Ansprüchen an öffentliche Ämter muss ein Bürgermeister gerecht werden!
    Herr Dr. Scharf hat in seiner Erklärung zwar wortreich Entschuldigungen vorgebracht, diese jedoch leider unter einen „generationengerechten“ Vorbehalt gestellt, aber einen Rücktritt vom Bürgermeisteramt verweigert, was ihm als Akt der Reue sogar Anerkennung eingebracht und seinem fraglos beachtlichen Wirken für die Stadt die Würde gewahrt hätte.

    Nach den Äußerungen von Herrn Dr. Scharf zu dieser Denkmalfrage und den politischen Abläufen konnte die Linke nicht anders als im Rat eine Abwahl zu beantragen. Dies führte leider von der Ebene der politisch-moralischen Selbstvergewisserung der im Rat vertretenen Parteien in die Niederungen politischen Geschachers, was den Rat an der Würdelosigkeit bei dem Verhältnis von 17 zu 20 Stimmen vielleicht gerade knapp vorbeisegeln ließ. Warum konnte Herr Dr. Scharf nicht von seinem Amt zurücktreten?

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    • Recha schreibt:

      Sehr geehrter Herr Bauer-Ohlberg,
      lesen Sie das Buch Leben und Schicksal des Russen Wassili Grossmann.

      Vielleicht verstehen Sie dann besser, warum Herr Dr. Scharf so sprach, wie er auf dem Video sprach, und warum er nicht von seinem Amt zurücktrat.

      Beides selbst möchte ich damit nicht beurteilen. Das tue ich auch in anderen Kommentaren zu diesem ganzen skandalierten Vorgang nicht – aber das Skandalieren einer Meinung, die so geäußert legitim ist, also das Skandalieren einer vielleicht nicht geteilten Meinung, aber einer legitimen Sichtweise – das ist das eigentliche Problem.

      Hier – siehe oben – erhält man für diese meine Sicht dann unterstellt, man verehre Adolf Hitler als Idol. Was allerdings kein Skandal ist, jedenfalls nicht so sehr, wie wenn namenlose VVN-Mitlgieder als „Linke“ pauschal bezeichnet werden.

      Wir müssen uns einfach fragen, ob wir Maßstäbe so verschieben, dass nur noch bestimmte legitime Meinungen äußerbar sind, oder alle legitimen Meinungen.

      Das ist die Frage, die im Rat der Hansestadt Lüneburg mit 20 zu 17 entschieden wurde.

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  4. Claus-C. Poggensee schreibt:

    Laut Landeszeitung und von Augenzeugen bestätigt begrüßte CDU-MdB Eckhard Pols auf dem CDU-Neujahrsempfang Dr. Scharf am Sonntag, 4.2., mit den Worten „Ich freue mich, dass Du da bist.“ das führte zu sehr deutlichem Applaus. In Teilen dieser CDU-Kreise hat mensch offensichtlich gar nichts begriffen.

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    • Christi Wilhelm schreibt:

      An CDU-MdB Eckhard Pols ist schon am vorvergangenen Sonnabend eine ganze Reihe höchst interessanter Fragen gestellt worden. Keine einzige hat der hinterste Berliner Hinterbänkler unter den hinteren Berliner Hinterbänklern bis heute beantwortet, obwohl er das in der Lünepost angekündigt hatte. Hier geht’s zu den Fragen: https://jj12.wordpress.com/2018/01/23/ruecktritt-webersinn-auf-dem-blanken-politischen-parkett-ausgerutscht/#comment-1945

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    • Andreas Janowitz schreibt:

      Wer nimmt den Herrschaften denn noch irgendwas ab?

      Das Geld für ihr heuchlerisches Theather können die sich und dem Steuerzahler ersparen?! Sämtliche Verstaltungen zu diesem Thema sind hinfällig, nichtig, bedeutungslos….
      Danke dafür: erfolgreich sabotiert. Herr Wulff musste für geringeres seinen Platz räumen. Herr Webersinn hat wenigstens Instinkt bewiesen, wenn auch handwerklich schlecht ausgeführt. Der Mann ist unhaltbar und nach dieser Abstimmung m.E. grössere Teile der Ratsfraktion.
      Dieser Bock ist sowas von geschossen, von dem ist nichts mehr übrig?

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  5. Ingo schreibt:

    DANKE FÜR DIESES STATEMENT!
    DANKE FÜR DIE VERÖFFENTLICHUNG!
    SCHADE, DASS ES AUCH VERPUFFEN WIRD!

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    • sanderthomasgmxde schreibt:

      1. auf eine Veröffentlichung Ingo, ausser in diesem „erlauchten“ Kreis wird gewartet!
      2.Herr Claus-C.Poggensee: der von Ihnen erwänte Bericht der LZ ist hilfreich insofern, als das „Gesinnungsouting“ voranschreitet. Hoffentlich geben sich auch noch die Claquere von den anderen der im Rat vertretenen Parteien zu erkennen.
      Transparenz!
      Wie zu hören ist, wollte gar das der Abstimmung ferngebliebene AfD-Ratsmitglied für die Amtsenthebung des Dr.Scharf stimmen, allerdings mit dem Argument, dass dieser nicht zu seinen Worten (geäussert gegenüber N.N.) stehe.

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  6. Klaus Bruns schreibt:

    dr .scharf ist in der cdu mit seinen ansichten nicht allein. spd und grüne sollten es lesen.
    http://www.spiegel.de/einestages/helmut-kohl-spendete-an-waffen-ss-veteranen-a-1191268.html

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    • Recha schreibt:

      Mensch, Klaus Bruns!
      Und pssst – der Günter Grass WAR sogar in der Waffen-SS.


      Es ist leicht, rückblickend andere moralisch zu verurteilen.
      Es ist nicht so leicht, selbst in den Spiegel zu schauen.
      Das gilt für uns alle, ausnahmslos.

      Akzeptieren auch Sie es endlich. Bitte. Danke.

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  7. tanja Bauschke schreibt:

    Liebe Lesende,

    auch ich war in der Ratssitzung und habe das Geschehen miterlebt.
    Allein die Tatsache, dass so viele Menschen heute zu dieser Zeit, so viele Jahre nach dem Krieg zu diesem Thema erschienen sind, zeigt, wie präsent das Thema um die Taten auch der Soldaten im 2. Weltkrieg auch heute noch ist. Wir alle sind in der 2. oder 3. oder 4. Nachfolgegenaration noch nicht weit genug von diesem Thema entfernt. Der Krieg wirkt immer noch in unserem Volke nach , schon allein rein psychologisch betrachtet. Deswegen berührt uns dieses Thema auch immer noch so sehr.
    Ich habe die Worte von Dr. Scharf gehört und sein Ringen um die „richtigen“ Worte gespürt. Ich glaube ihm auch, dass ihm das alles sehr leid tut und er zum Schluß seiner Jahrzehntelangen politischen Lebensleistung nicht so leer dastehen will, wieder etwas in Ordnung bringen will.
    Dennoch fehlten mir einige Botschaften, auf die ich gewartet hatte, ohne sie genau benennen zu können. Hier ist ein Dank an Dr. Weiss zu richten, der das auszudrücken wußte, was ich und auch Andere, mit denen ich sprach, vermissten. Seine Analyse ist hervorragend! Und keineswegs hypothetisch.
    Ja, die Erkenntnisse des Herrn Scharf werden nicht in der Rede „konsequent eingelöst“. Das äußert sich auch und insbes. in der „Ausklammerung der Entschuldigung der 6 Frauen aus Ozarichi“.
    Mindestens genauso bedeutend sind jedoch die von Dr. Weiss angesprochenen Versuche , dass eine Versöhnung nur zustande kommen kann, wenn die „damalige schreckliche Kausalkette von deutscher verbrecherischer Gewalt und erst d a n a c h aufkommender Gegengewalt nicht relativiert wird , umgedreht oder noch im Ergebnis als gleich bewertend und .gleich stellend bilanziert wird“. Und damit bin eigentlich bei meinem Thema:

    Draussen vor der Tür stand dieser besagte Blogger Nerlring, der mit seiner besonderen Sprachkultur der Doppeldeutigkeiten und Andeutungen derartig schreckliche Bilanzierungen vornimmt und damit den rechten Rand und die Neonazis bedient.! Er stachelt auf und verunglimpft, verschafft sich durch erschreckende Simplifizierungen und Halbwahrheiten Gehör, um die Menschen zu verunsichern oder aber in ihren rechten Tendenzen zu bedienen oder aber sog. Reichsbürger zu unterhalten.
    Er stellt die Frage der Höhe der Milionen Ermordeten in Auschwitz in Frage, um damit die Realitäten negieren zu können. Er bilanziert, das es wichtig ist festzustellen, ob aus Knochen Seife gemacht wurde oder nicht, um damit festzustellen, dass durch derartige „falsche“ Geschichten Kinder in der Nachkriegszeit „Seelenverwundet“ wurden. Er stellt fest, dass die Geschichte des Holocaust eine Geschichte „voller Lügen“ ist.!!
    Und dann am Ende fordert er , dass er und jeder Andere in diesem Lande ja nur die Wahrheit bitte sagen zu dürfen oder zu können.
    Er ist in seiner deutlichen, wenn auch bescheidenen Dialektik und seinen Formulierungen und parallel laufenden Gestikulierungen geschickt, aber sehr durchschaubar demagogisch ausgerichtet und beeinflußt damit Menschen, die in dieser sehr komplexen Welt nach einfachen Wahrheiten suchen und sich gerne in externen Themen eine Stärkung ihres Selbst finden möchten. Insofern ist er für unsere Gesellschaft destruktiv !!
    Und das ist das zusätzlich Tragische an der Causa Scharf, dass diese „Braungestalt“ nun so viel Öffentlichkeit erhalten hat und auf dieser Klaviatur noch lange spielen wird. Damit wird Lüneburg noch lange ein Thema sein und der Stadt mit seinen Menschen sehr schaden. Somit wäre es gut gewesen, wenn es gar nicht erst zu dieser TO im Rat gekommen wäre.Das macht dann über den Tellerrand gehende Politik aus, die Wirkung der Worte zu erkennen, wenn sich denn schon so viel anbahnt.
    Nun wird es mehr denn je darum gehen müssen, den durch diesen Aufmarsch der Rechten Front mit den von Nerling dazu gehörigen Videos als Pseudo Volkslehrer ins Netz gestellten Videos entgegen zu wirken, das Bild über die Bürger/Innen von Lüneburg richtig zu stellen.
    Insofern haben wir jetzt viel Arbeit. Lassen wir uns nicht entmutigen.

    Tanja Bauschke

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  8. Klaus Bruns schreibt:

    Herr Axel Butt
    eine frage an sie: sie kennen herr schwake und frau schröder ehlers und herr webersinn persönlich? ich frage nur, weil sie urteile über diese personen gefällt haben. Der Bezug zum Butt`s Urteil vom 16. Oktober 2017 at 12:27 in dem unser urteilsstarker Scharf-Richter Butt, Politiker abgeurteilt hat, sollte aber wenigstens per Link hergestellt werden können. Was meinen Sie Herr Jenckel?
    https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/1144081-landtagswahl-2017-live-ticker
    schmunzeln. übrigens, was manipulationen angehen, da reagiere ich sehr allergisch. ich habe mir diese allergie schon mein ganzes leben geleistet und werde damit auch nicht aufhören. Herr Schnell, sind sie so freundlich, falls Herr Butt meine frage nicht gelesen hat , sie ihm zu übermitteln?

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  9. sanderthomasgmxde schreibt:

    JA! Dank an Dr. Gebhardt Weiss. Zu der geäusserten Hoffnung, dass Dr. Scharf den „im Interesse der Stadt Lüneburg notwendigen Schritt in freier persönlicher Entscheidung auf ehrenwerte, vor allem unserer politischen Kultur entsprechender Weise“ nachholen wird, besteht nicht länger der geringste Anlass, denn schon morgen müsste sonst die LZ an prominenter Stelle melden: „Dr.Scharf zurückgetreten!“ Dat ward woll nix. Zur Be(un)ruhigung: Dr. Scharf hat seinen zukünftigen Rücktritt doch schon vor längerer Zeit bekanntgegeben.

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  10. Kevin Schnell schreibt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Weiss, sehr geehrter Herr Professor Wuggenig,

    ich danke Ihnen beiden sehr!

    Ich danke Herrn Dr. Weiss für seine klaren, vollkommen unmissverständlichen Worte, die zeigen, dass ohne das, was in Lüneburg gerne als wenig unterhaltsame „Bildungsprotzerei“ und langweilende „Sprach- und Begriffsexegese“ abgetan wird, kein Urteil über den impliziten Gewaltcharakter bestimmter anderer Worte gefunden werden kann. Im Reden, im Sprechen (und zuweilen auch im Schreiben) vor allem wird das Denken erkennbar! Ich danke Herrn Dr. Weiss ebenfalls dafür, dass er die Sachverhalte artikuliert hat, die zu sehen, aber nicht zu sagen und auch nicht zu berücksichtigen die Schande unseres Oberbürgermeisters, die von zwanzig unserer Ratsmitglieder und die von Herrn Dr. Scharf bleiben wird, solange Menschen auf diesem Planeten leben.

    Aber rühmen wir nicht nur den Weisen / Dessen Name über diesem Brieflein prangt! / Denn man muß dem Weisen seine Weisheit erst entreißen. / Darum sei auch Wuggenig bedankt:/ Er hat sie ihm abverlangt.

    Kevin Schnell

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  11. Klaus Bruns schreibt:

    dem ist nichts hinzuzufügen.

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    • Andreas Janowitz schreibt:

      Oh doch dem ist noch einiges hinzu zu fügen?
      Selbst für den aussenstehenden Herrn Weiss ist offensichtlich unter welch fadenscheinigen Gründen die Ratsfraktionen der Stadt Herrn Scharf zu stützen gedachten?
      Dieser hatte aus freien Stücken seiner Kariere ein klägliches Ende gesetzt.
      Was für die anderen „gewonnen wäre“ sind Respekt und Anstand nicht nur der Bürger, sondern auch der Opfer dieses barbarischen Feldzugs. Jetzt sind alle Nachfolgenden Veranstaltungen nurnoch schmieriges Lügentheater! Ein ekelhaftes verlogenes geheuchel. Und das auch noch von einer Partei der Herr Brandt mit seiner grossen Geste einst Vertrauen erkaufte. Was ein widerlicher Verrat.
      Danke dafür an die Ratsfraktion.

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      • Klaus Bruns schreibt:

        Andreas Janowitz
        sie haben ja recht, aber meine kurze post war nur dem umstand geschuldet, dass schon an anderer stelle dazu alles gesagt wurde. wer hat uns verraten……. ein slogan der leider meiner meinung nach,bis heute,desöfteren zutrifft. alles auf dem altar der futtertröge.

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