Ein „Eierkopf“ und Arena-Kritiker wehrt sich gegen Anfeindungen

Lüneburg, 17. März 2020

Der Grüne Detlev Schulz-Hendel ist einer von den drei Mitgliedern des Lüneburger Kreistages, die bei der letzten Arena-Abstimmung, der zum Betreibervertrag, mit Nein gestimmt haben. Aus den Fehlern der Vergangenheit wurde so gar nichts gelernt, sagt er. Dafür bleiben Beleidigungen von Kritikern, zuletzt wurde er als Eierköpfe tituliert, eine Konstante. Was er davon hält, sagt er in seinem Blog-Beitrag:

Einmal mehr nun hat der Kreistag eine Kehrtwende vollzogen, den alten Betriebervertrag aufgehoben, und nun gründet der Landkreis eine eigene Gesellschaft, um in den Genuss eines vermeintlichen Vorsteuerabzuges zu kommen. Offenbar haben die Verantwortlichen im Landkreis aus den Fehlern der Vergangenheit nichts dazu gelernt, denn einmal mehr hat man den ehrenamtlichen Kreistagsmitgliedern Beschlussvorlagen mit unzureichenden Sachdarstellungen vorgelegt. Ein wirklich sachgerechte Entscheidung war somit aus meiner Sicht gar nicht möglich.

Arena im Modell

Außenansicht der Arena. Visualisierung: Landkreis Lüneburg, bloomimages

Ich muss als Kreistagsmitglied erwarten können, dass eine pauschale hohe sechstellige Entschädigungssumme inhaltlich begründet werden kann und vor allem juristisch geprüft ist. Das gilt umso mehr, wenn der Geschäftsführer der Campus Management öffentlich erklärt, dass der Entschädigungsbetrag geringer sei als die Aufwendungen. Das muss doch dann auch gegenüber den Kreistagsmitgliedern schriftlich begründet und darstellbar sein. Neben der juristischen Bewertung hätte auch eine Prüfung durch das Rechnungsprüfungsamt erfolgen müssen, ebenso wie die freiwillige Einbeziehung der Kommunalaufsicht. Zeit genug wäre dazu allemal gewesen.

Bezüglich des Vorsteuerabzuges bleibt festzuhalten, dass es eine verbindliche Zusage der Finanzverwaltung dazu nicht geben kann und wird. Das weiß jeder, der sich mit diesen steuerlichen Fragestellungen ernsthaft auseinandersetzt. Und wenn man wirklich ein Modell gefunden hat, welches auf ein Konzept basiert, zu dem es bereits ein scheinbar vergleichbares Urteil beim Bundesfinanzhof gibt, dann hätte dieses Urteil auch den Kreistagsmitgliedern vorgelegt werden müssen. Fachlich und sachlich bleibt festzuhalten: Ein möglicher Vorsteuerabzug und die sich daraus resultierenden Einsparungen bleiben offen und sind auf absehbare Zeit nicht belegbar. Das gilt umso mehr, sollte die neue Gesellschaft Jahr für Jahr Verluste einfahren. Das gesamte wirtschaftliche Risiko wird beim Landkreis verbleiben.

Es fehlen echte Wirtschaftlichkeitsberechnungen ebenso wie Vorstellungen, wie eigentlich neue Dienstleisterverträge aussehen sollen, zumindest für die Kreistagsabgeordneten, die nun einmal mehr der Verwaltung und allen Akteuren einen Blankoscheck erteilt haben. Der Kreistag hat mit breiter Mehrheit, die man demokratisch zu akzeptieren hat, einen Beschluss gefasst, dessen Auswirkungen vage bis nicht einschätzbar bleiben. Das volle wirtschaftliche Risiko trägt der Landkreis und damit die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Keiner kann sagen, ob die neuen Ausschreibungen erfolgreich sein werden oder gar juristisch angefochten werden. Keiner weiß, wie ein endgültiges Nutzungskonzept erfolgreich funktionieren soll, welches ohnehin mit der geringen Traglast der Decke mehr denn je fragwürdig ist.

Arena im Modell

Außenansicht der Arena. Visualisierung: Landkreis Lüneburg, bloomimages

Und dann wäre da noch die Farce im Umgang mit dem Behindertenbeirat. Spätestens im Sommer 2019, nachdem klar war, dass es hier eklatante Versäumnisse gegeben hat, und nachdem ich im Kreistag die unverzügliche Einbindung des Behindertenbeirates nachweislich eingefordert habe, hätte der Landkreis reagieren müssen. Und nun, ein dreiviertel Jahr später? Ein beschämendes Bild, dass ich mir so im 21. Jahrhundert nicht hätte vorstellen können. Erschreckend, dass der Kreistag in seiner vorletzten Sitzung zur Einbindung des Behindertenbeirates geschwiegen hat, und abschreckend, dass ein Bundestagsageordneter wie Eckhard Pols die Kritik des Behindertenbeirates als „Viel Lärm um nichts“ abtut. Dieser „Viel Lärm um nichts“ wird dem Landkreis mit Sicherheit 2 Millionen zusätzliche Kosten bescheren, wenn nicht gar eine Klagewelle von behinderten Menschen.

Und nun schwingt sich ein Genosse wie Hinrich Bonin, wo eigentlich alles viel zu spät ist, als Retter für eine behindertengerechte Halle auf. Glaubwürdigkeit sieht anders aus, zumal gerade der Kreistagskollege als Teil der Allianz der Vernünftigen Kritiker wie mich massiv und übelst beschimpft hat.

Das hat nun seinen traurigen Höhepunkt gefunden, indem er Michael Gaus und mich als „Eierköpfe“ beschimpft hat, ohne die eine Arena längst fertig gebaut wäre. Schon vorher war ich aufgrund meiner kritischen Arena Haltung massiven persönlichen Anfeindungen ausgesetzt, die tief bis in mein Privatleben gegangen sind. Das habe ich ausgehalten und werde das auch weiterhin aushalten. Aber die jüngsten Äußerungen von Hinrich Bonin machen eines deutlich: Hier liegt eine erhebliche Störung eines demokratischen Grundverständnisses vor, aufgrund dessen die SPD Kreistagsfraktion erheblichen Aufklärungsbedarf hat und zwar dringender als jemals zuvor.

Alles in allem wünsche ich mir am Ende auch eine erfolgreiche Arena anstatt ein weiteres Fiasko nach der Fertigstellung. Die persönlichen Anfeindungen sind das geringere Problem, das viel größere ist der große finanzielle Schaden, der nicht mehr zu verhindern ist.

Detlev Schulz-Hendel, Mitglied des Kreistages

Über jj

Journalist, Dipl.-Kaufmann
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22 Antworten zu Ein „Eierkopf“ und Arena-Kritiker wehrt sich gegen Anfeindungen

  1. jj schreibt:

    Der grüne Landtagsabgeordnete Detlev Schulz-Hendel ist sauer auf die Landesregierung, weil die zur Arena und auf Anfragen mauere, was er sagt, was die Landesregierung Schulz-Hendel auf seine jüngste kleine Anfrage geantwortet hat, das gibt es hier:

    „ Bei allem Verständnis für den umfassenden zu prüfenden Sachverhalt und dem damit verbundenen inhaltlichen Umfang der notwendigen Antworten auf die kleine Anfrage, ist der Verweis, dass dieses im Rahmen einer Kleinen Anfrage zur kurzfristigen Beantwortung nicht möglich sein soll, unbegründet und nicht schlüssig. Das Innenministerium hätte durchaus die Möglichkeiten einer Fristverlängerung gehabt. So bleibt der Eindruck im Raum stehen, dass es Gründe geben muss, warum die Kommunalaufsicht die Fragen derzeit nicht beantworten kann oder möglicherweise nicht beantworten will. Aufgrund der neuerlichen spärlichen Antworten, werden wir jetzt das weitere Vorgehen beraten. In Erwägung zu ziehen ist dabei das Instrument einer kleinen Anfrage mit der normalen 4 Wochen Frist. Aber auch eine Unterrichtung im Innenausschuss zum Sachverhalt wäre ebenso denkbar wie ein Antrag auf Akteneinsicht. Wir müssen von der Kommunalaufsicht zumindest ein Zwischenergebnis der bisherigen Prüfung erwarten können und eine klare eindeutige Aussage, ob die Kommunalaufsicht bereit ist am Ende des Prüfungsprozesses eine umfassende und rechtliche Bewertung des Bauskandals vorzunehmen. Auch erschließt es sich mir nicht, warum eine erfahrene Kommunalaufsicht nach den vorliegenden Unterlagen keine Aussage zum Zeitpunkt des Abschlusses des Prüfverfahren benennen kann.

    Das ist aber dringend geboten, denn nach wie vor werden Beschlüsse im Kreistag zur Arena Lüneburger Land gefasst, die zumindest Zweifel an der Rechtsmäßigkeit offen lassen, zumal bis heute nun nicht geklärt ist, ob der Beschluss zum Bau der Arena aus 2018 aufgrund der unvollständigen Beschlussvorlagen überhaupt rechtens ist. Ebenso bleibt unklar, ob die Entscheidung zum Weiterbau der Arena Lüneburger Land auf Grundlage einer vollumfassenden und ausreichenden Beschlussvorlage gefasst worden ist, mindestens die Angaben zum Rückbau sind fragwürdig. Und leider müssen wir erneut feststellen, dass nun mit den Mehrausgaben für den Einbau der Küche auf Landkreiskosten die Fehlplanungen einen neuen traurigen Höhepunkt erreichen, zumal Kreisrätin Vossers noch vor kurzem erst erklärt hat, dass alle Auswirkungen der Corona Pandemie bereits berücksichtigt sind. Jetzt erfolgt auch zu dieser Aussage die Kehrtwende des Landrates. Bei aller gebotenen Sachlichkeit kann man bei dem Bauskandal, der dauerhaft seine Fortsetzung findet, nur noch von einem sehr kostspieligen und nicht lustigen Komödienstadl sprechen. Neben der Kommunalaufsicht gehe ich davon aus, dass sich demnächst auch der Landesrechnungshof mit diesem Bau zu beschäftigen hat.“

    Klicke, um auf antwort-landesregierung-an-schulz-hendel.pdf zuzugreifen

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  2. jj schreibt:

    Die Antworten sind vage, die die Landesregierung auf Anfragen zur Arena-Affäre von Lüneburg gibt. Das Verhalten des Landes als Kommunalaufsicht ärgert einen schwer und der gibt nicht auf und hakt weiter nach: Der Lüneburger Land- und Kreistagsabgeordnete Detlev Schulz-Hendel hat zwar eine Antwort auf seine Anfrage zur Arena bekommen. Doch die stellt ihn überhaupt nicht zufrieden. Er feuerte sofort wieder eine neue Anfrage an die Landesregeriung und will jetzt ganz konkret wissen, was die Prüfung so ausgesprochen schwierig macht für die Kommunalaufsicht.

    Schulz-Hendel: „Das es sich bei dem Bauskandal Arena Lüneburger Land mit unvollständigen bzw. unzureichenden Entscheidungsvorlagen um eine komplexe Angelegenheit handelt, das ist sicherlich richtig und kein Geheimnis. Allerdings ist jetzt bald ein Jahr vergangen, seitdem die Kommunalaufsicht die letzten Unterlagen vom Landkreis abgefordert hat. Auf mich wirkt der Verweis auf andere vordringliche Angelegenheiten aufgrund der Corona Krise eher wie ein Feigenblatt. Zumal die Kommunalaufsicht in ihrer Antwort schreibt, dass umfangreiche Detailfragen erst kürzlich geklärt werden konnten, ohne diese aber in der Antwort näher zu erläutern.“

    Bei der Parkplatzanmietung bleibe die Kommunalaufsicht insofern wage, indem sie ausführt, dass eine über den Beurteilungsspielraum hinausgehende fehlerhafte Bewertung durch den Landkreis derzeit nicht erkennbar ist. Das bedeute für ihn im Umkehrschluss, dass fehlerhafte Bewertungen im Gesamtkomplex Arena durch die Kommunalaufsicht nicht ausgeschlossen werden.

    Schulz-Hendel: „Ich erwarte von der Kommunalaufsicht im Interesse der ehrenamtlichen Kreistagsabgeordneten und der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler im Landkreis Lüneburg eine sorgfältige aber auch zügige Aufarbeitung der Vorgänge  und ich muss von der Kommunalaufsicht im Niedersächsischen Innenministerium erwarten dürfen und können, dass Anfragen nicht ausweichend und damit nicht aussagekräftig beantwortet werden. Deshalb ist es notwendig erneut nachzufragen.“

    Hier die alte Anfrage mit den Antworten der Landesergierung, die Schulz-Hendel verärgern

    Anfrage des Abgeordneten Detlev Schulz-Hendel (GRÜNE), eingegangen am 22.07.2020, an die Staatskanzlei übersandt am 27.07.2020
    Antwort des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport namens der Landesregierung

    Vorbemerkung des Abgeordneten
    Bezüglich des bisherigen Sachverhaltes beziehe ich mich auf meine Vorbemerkungen der Kleinen schriftlichen Anfragen mit den Antworten der Landesregierung in den Drucksachen 18/3751 und 18/4449, beide aus 2019. Ergänzend zum damaligen Sachverhalt beziehe ich mich auf die Bericht- erstattung der Landeszeitung Lüneburg vom 18.07.2020. Hiernach hat der Kreisausschuss des Lüneburger Kreistages für eine jährliche Miete in Höhe von 51 600 Euro Parkplätze in unmittelbarer Nähe der im Bau befindlichen Arena Lüneburger Land angemietet, obwohl die Fertigstellung und Nutzungsfreigabe der Arena frühestens im Herbst 2021 möglich sein wird. Der Bund der Steuerzahler hat dieses in gleicher o.a. Berichtserstattung kritisiert, insbesondere die fehlende Transparenz und Offenheit im Umgang mit dem Bauverfahren der Arena. Der Kommunalaufsicht des Landkreises Lüneburg im Innenministerium liegen seit Ende Oktober 2019 alle Berichte und die Beantwortung der durch die Kommunalaufsicht gestellten Zusatzfragen vor, um eine Entscheidung über das weitere Vorgehen bezüglich einer umfassenden Prüfung und rechtlichen Bewertung zu treffen. Die Vorlage der Unterlagen war gemäß Antwort auf die Frage 3 in der Anfrage mit der Drucksache 18/4449 Grundvoraussetzung für eine weitere Entscheidung der Kommunalaufsicht des Landkreises Lüneburg.

    Vorbemerkung der Landesregierung
    Zur Frage der Anmietung von Parkplätzen in unmittelbarer Nähe der im Bau befindlichen Arena Lüneburger Land wird auf die baurechtlichen Anforderungen verwiesen. Für den Bau der Arena Lüne- burger Land wurde dem Landkreis Lüneburg, seiner diesbezüglichen Stellungnahme zur Folge, von Seiten der zuständigen Bauaufsichtsbehörde der Hansestadt Lüneburg eine Baugenehmigung erteilt. Laut der Baugenehmigung vom 26.04.2017 in der Fassung des 2. Nachtrages vom 01.10.2018 seien 700 Kfz-Einstellplätze zu errichten. Davon seien 272 Stellplätze dauerhaft herzustellen und auf dem Grundstück vorgesehen. Die Herstellung der übrigen 428 Stellplätze könne solange unterblei- ben, wie für Großveranstaltungen, d.h. für Veranstaltungen mit mehr als 1360 Besucherinnen und Besuchern, die nachfolgenden alternativen Bedingungen allein oder kumulativ erfüllt werden.

    – Mit den Eigentümern oder Nutzern der umliegenden Grundstücke werden Vereinbarungen nachgewiesen, die eine Nutzung von Stellplätzen während der Veranstaltung gestatten.

    – Es wird ein Shuttlebetrieb bereitgestellt, welcher den kostenfreien Transport der Besucher vor und nach der Veranstaltung zu Parkhäusern oder Parkflächen gewährleistet. Mit der Hansestadt Lüneburg ist Einvernehmen über die Shuttlehaltepunkte und die Parkflächen herzustellen.

    Nach Darlegung des Landkreises Lüneburg seien durch Vereinbarungen entsprechende Shuttleparkplätze gesichert worden. Über die verkehrlichen Auswirkungen der Shuttlehaltepunkte sei ein Verkehrsgutachten erstellt worden. Daraus und aus weitergehenden Anforderungen der Hansestadt Lü- neburg ergäben sich Bedarfe für weitere 400 Stellplätze, die vertraglich abgesichert werden müssten. Die vorgesehene Anmietung von 97 Parkplätzen diene zur (Teil-)Erfüllung dieser Bedarfe.

    1. Wann trifft die Kommunalaufsicht des Landkreises Lüneburg eine Entscheidung über das weitere Vorgehen, bzw. welche Gründe liegen vor, dass diese Entscheidung bisher nicht getroffen worden ist?

    Ein abschließendes Ergebnis der kommunalaufsichtlichen Prüfung liegt aufgrund der Komplexität des Vorgangs sowie der Erledigung vordringlicher Angelegenheiten, bedingt durch die Corona-Krise, noch nicht vor. Zudem konnten zahlreiche im Rahmen des Prüfungsprozesses entstandene, umfang- reiche Detailfragen erst kürzlich geklärt werden. Derzeit lässt sich noch nicht abschätzen, wann mit einer Entscheidung über das weitere Vorgehen zu rechnen ist.

    2. Wie beurteilt die Landesregierung eine Ausgabe für die Anmietung von 97 Parkplätzen, wenn diese mindestens für ein Jahr nicht nutzbar sein werden?

    Die Anmietung der Parkplätze ist als Teilumsetzung der Nebenbestimmungen zur Baugenehmigung und des Verkehrskonzeptes der im Bau befindlichen Arena Lüneburger Land erforderlich, um die in der Baugenehmigung festgeschriebenen Bedingungen in Bezug auf den notwendigen Parkraum im Umfeld der Arena durch den Landkreis Lüneburg als Bauherren zu erfüllen. Der Beschluss, die in Gründung befindliche Arena Lüneburger Land Betriebsgesellschaft GmbH & Co. KG mit der Anmie- tung der Parkplätze zu beauftragen, ist eine Entscheidung im Rahmen der kommunalen Selbstver- waltung des Landkreises.

    Bei dieser Entscheidung kommt dem Landkreis unter Berücksichtigung des allgemeinen Haushalts- grundsatzes der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit (§ 110 Abs. 2 NKomVG) ein Beurteilungsspiel- raum zu. Bei der Überprüfung der Einhaltung des Beurteilungsspielraumes bleibt die Kommunalauf- sicht auf Erwägungen der Rechtsaufsicht beschränkt (vgl. BVerfG, B d. 2. Senats v. 21.6.1988 – 2 BVR 602/83 – NST-N 1988 S. 326 ff.).

    Dies vorausgeschickt kann das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport unter Berücksichtigung der vom Landkreis Lüneburg dazu vorgelegten Unterlagen keinen Verstoß gegen den Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit feststellen. Eine wirtschaftliche Haushaltsführung impliziert ein grundsätzlich sparsames Handeln unter Berücksichtigung der Auswirkungen auf die Aufgabenerfüllung. Dabei ist mittel- bzw. langfristig mit geringstmöglichem Mitteleinsatz das angestrebte Ziel zu erreichen, und die Folgekosten sind einzubeziehen. Zwar verursacht die frühzeitige Anmietung der Parkplätze bereits vor der Inbetriebnahme der Arena Lüneburger Land Kosten, jedoch müssen die Folgewirkungen eines kurzfristigen Verzichts auf den Abschluss des Mietvertrages bei der langfristigen Betrachtung der Wirtschaftlichkeit berücksichtigt werden. In die Betrachtung mit ein- zubeziehen sind Folgekosten, sofern die Parkplätze in unmittelbarer Nähe zur Arena zu einem spä- teren Zeitpunkt nicht mehr zur Verfügung stehen. Eine über den Beurteilungsspielraum hinausgehende, fehlerhafte Bewertung durch den Landkreis Lüneburg ist dabei derzeit nicht zu erkennen.
    3. Welche rechtlichen Folgen sind für den Landkreis Lüneburg zu erwarten, wenn der Land- kreis Lüneburg bis zur Fertigstellung der Arena Lüneburger Land nicht alle erforderlichen Auflagen erfüllt hat und vor allem die geforderten 700 Parkplätze nicht schlüssig nachweisen kann?
    Es wird davon ausgegangen, dass mit der Formulierung „alle erforderlichen Auflagen“ die sich aus der Baugenehmigung ergebenden Anforderungen in Gestalt von Nebenbestimmungen gemeint sind. Die rechtlichen Folgen bei Nichterfüllung von Nebenbestimmungen hängen von deren Inhalt ab.
    Im Übrigen wird auf die Vorbemerkungen verwiesen.

    Schulz-Hendel hat nun eine neue Anfrage an die Landesregierung geschickt.

    Kleine Anfrage zur kurzfristigen schriftlichen Beantwortung
    gemäß § 46 Abs. 2 GO LT
    Abgeordneter Detlev Schulz-Hendel (Bündnis 90/Die Grünen)

    Bau der Arena Lüneburger Land durch den Landkreis Lüneburg

    Anfrage des Abgeordneten Detlev Schulz-Hendel (Bündnis 90/Die Grünen) an die Landesregierung, eingegangen am      
     
    Bezüglich des bisherigen Sachverhaltes beziehe ich mich auf meine Vorbemerkungen der kleinen Anfragen mit den Antworten der Landesregierung in den Drucksachen 18/3751 und 18/4449, beide aus 2019 sowie die Drucksache 18/7221. In der Drucksache 18/7221 wird bei der Beantwortung der Frage 1 darauf verwiesen, dass zahlreiche im Rahmen des Prüfungsprozesses entstandene umfangreiche Detailfragen erst kürzlich geklärt werden konnten.

    1. Um welche Detailfragen, die erst kürzlich geklärt worden konnten, handelt es sich inhaltlich konkret? (bitte einzeln aufführen)

    2. Welche konkreten Sachverhalte machen die Prüfung durch die Kommunalaufsicht so komplex? (bitte einzeln aufführen)

    3. Welche konkreten Fragen wurden im Rahmen der bisherigen Prüfung dem Landkreis gestellt und wie wurden diese Fragen vom Landkreis Lüneburg beantwortet? (bitte einzeln mit Datumsangabe der Fragestellungen und der Antworten aufführen).

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  3. jj schreibt:

    Zum Thema Arena und Verkehr hat der Landkreis Lüneburg jetzt eine Pressemitteilung verschickt

    Auf vielen Wegen zur Arena:
    Planer stellen Anwohnern das Verkehrskonzept vor

    (lk/mo) Wie viele Parkplätze wird es geben? Wo fahren die Shuttle-Busse entlang? Wie sollen Staus an der großen Kreuzung vor der Veranstaltungshalle vermieden werden? Mit vielen Fragen im Gepäck sind am Freitag (3. Juli 2020) rund 100 Bürgerinnen und Bürger zum Arena-Infoabend in die Sporthalle nach Adendorf gekommen. Eingeladen hatte der Kreis mit der Hansestadt Lüneburg und der Gemeinde Adendorf. Im Kern ging es um das Verkehrskonzept, welches den Besuchern im Detail vorgestellt wurde. Zusätzlich standen allgemeine Informationen zur Arena Lüneburger Land auf der Tagesordnung.

    „Unser Ziel ist eine gut funktionierende Halle, dazu gehört auch ein gut funktionierender Verkehr“, betonte Landrat Jens Böther zu Beginn des Abends. Wie dieses Ziel erreicht werden kann, dazu stellte die vom Landkreis Lüneburg beauftragte Ingenieurgemeinschaft Dr. Schubert mögliche Schritte vor. So sollen nach Vorschlag der Verkehrsplaner an Veranstaltungstagen kostenlose Shuttle-Busse vom Bahnhof und von Bardowick sowie zusätzliche Linienbusse eingesetzt werden. Außerdem sind für Radfahrer eine neue Verbindung über den Treidelweg und eine neue Ilmenaubrücke geplant. „Wir gehen davon aus, dass die Brücke in etwa zwei Jahren fertig ist, die Planungen dazu sind sehr umfangreich“, ergänzte Oberbürgermeister Ulrich Mädge. Autofahrern stehen am Arena-Gelände voraussichtlich knapp 400 Parkplätze zur Verfügung, weitere 400 sind in unmittelbarer Nähe geplant. „Wichtig ist es, den Anreiseverkehr schon im Vorfeld zu steuern“, erläuterte Verkehrsplaner Thomas Müller. „Zum Beispiel ist es sinnvoll, dass Besucher, die mit dem Auto anreisen, mit dem Ticketkauf gleichzeitig einen festen Parkplatz buchen.“

    Ein großes Anliegen war den Besuchern des Informationsabends die Verkehrssituation an der Kreuzung Artlenburger Landstraße / Lüner Rennbahn in unmittelbarer Nähe zur Arena. Sie befürchten, dass es dort an Veranstaltungstagen zu großen Staus kommen könnte. Thomas Müller wies auf vergangene Verkehrszählungen und -prognosen hin und erklärte. „Die Verkehrsdichte ist dort zwischen 16 und 17 Uhr am höchsten. Die meisten Veranstaltungen finden jedoch erst gegen Abend statt – insofern erwarten wir keine Überlagerung.“ Bis in der neuen Halle Arena Lüneburger Land die ersten Veranstaltungen starten, dauert es jedoch noch etwas. Voraussichtlich im ersten Halbjahr 2021 wird das Gebäude an den Dienstleister übergeben. Wie sich dann die Verkehrssituation entwickelt, werde anschließend genau geprüft, sagte abschließend Adendorfs Bürgermeister Thomas Maack. Und auch das gehöre zum Konzept: „Wir werden uns dann anschauen, wo verkehrstechnisch nachgebessert werden muss.“

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  4. jj schreibt:

    Der Landkreis, Stadt und Adendorf stellen das Arena-Verkehrskonzept vor, hier die Pressemitteilung des Kreises, der Bauherr der Arena

    Verkehrskonzept Arena Lüneburger Land:
    Gemeinsamer Info-Abend von Landkreis und Hansestadt Lüneburg sowie der Gemeinde Adendorf

    (lk/mo) Noch laufen die Bauarbeiten für die neue Arena Lüneburger Land, doch schon bald wird sie viele Besucher anlocken. Damit dann der Verkehr rund um die Veranstaltungshalle gut geregelt ist, haben Fachplaner ein entsprechendes Gutachten erstellt – dieses soll Anfang Juli den Bürgerinnen und Bürger im Rahmen einer Infoveranstaltung erläutert werden. „Künftige Arena-Besucher aber auch Anwohner haben verständlicherweise Fragen zum Verkehrskonzept – darauf wollen wir an dem Abend intensiv eingehen“, sagt Landrat Jens Böther. „Themen sind beispielsweise der Shuttleservice und andere Alternativen zum Auto, Anbindung vom und zum Bahnhof und die Zahl der Parkplätze direkt vor Ort.“ Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Bürgermeister Thomas Maack betonen, dass es sich um eine gemeinsame Veranstaltung, insbesondere für die Bürgerinnen und Bürger aus Adendorf und Lüneburg, handelt. Interessierte sind herzlich eingeladen.

    Der Infoabend findet am Freitag, 3. Juli 2020 um 19 Uhr in der Sporthalle Adendorf, Scharnebecker Weg 15 auf Einladung des Landkreises, der Gemeinde Adendorf und der Hansestadt Lüneburg statt. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation gibt es nur eine begrenzte Anzahl von Sitzplätzen. Deshalb müssen sich Interessierte bei der Gemeinde Adendorf unter der Telefonnummer 04131 9809-0 oder per E-Mail an info@adendorf.de anmelden. Zusätzlich gilt am Infoabend eine Maskenpflicht.

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  5. jj schreibt:

    Der Behindertenbeirat punktet mit seiner Kritik beim Bau der Arena Lüneburger Land, nun kommt noch ein Fahrstuhl. Ob das dem Beirat ausreichen wird, wage ich zu bezweifeln. Hier die aktuelle Pressemitteilung des Landkreises, der Bauherr der Arena ist:
    Arena Lüneburger Land:
    Kreistag stimmt für mehr Barrierefreiheit

    (lk/mo) In puncto Barrierefreiheit hat der Kreistag in seiner gestrigen Sitzung (18. Mai 2020) für zusätzliche Baumaßnahmen bei der Arena Lüneburger Land gestimmt. Dabei geht es im Kern um einen weiteren Fahrstuhl, der das Foyer in der Veranstaltungshalle mit dem Unter- und dem ersten Obergeschoss verbindet. „Mit der Fahrstuhllösung können Besucher mit Rollstuhl oder Kinderwagen problemlos die Garderobe im Keller erreichen. Damit entfällt eine zusätzlich geplante Garderobe im Erdgeschoss“, erklärt Ronald Wittkopf vom Projektsteurer Reese Baumanagement.

    Unabhängig von den gestern beschlossenen baulichen Veränderungen war von Anfang an eine barrierefreie Anbindung vom Erdgeschoss zu den beiden Obergeschossen durch weitere Aufzüge vorgesehen. „Unser Ziel ist, dass die neue Veranstaltungshalle für Menschen im Rollstuhl möglichst einfach und komfortabel zugänglich ist“, sagt Kreisrätin Sigrid Vossers. „Deswegen ist es gut, dass sich die Lösung eines zusätzlichen Fahrstuhls anbietet.“ Gleichzeitig stellt sie klar: „Der Bau erfüllt schon jetzt hinsichtlich der Barrierefreiheit alle gesetzlichen Vorgaben.“

    Über den aktuellen Stand der Baumaßnahmen wurden die Mitglieder des Kreistages ebenfalls informiert. „Die Betondecke über dem ersten Obergeschoss ist gegossen. Die Arbeiten für das zweite Geschoss laufen und werden voraussichtlich gegen Ende des Monats fertig sein“, beschrieb Reese-Mitarbeiter Ronald Wittkopf. Angesichts der Corona-Krise gibt es allerdings zeitliche Verzögerungen, die offizielle Übergabe der Arena an den Landkreis Lüneburg wird frühestens im Februar 2021 möglich sein. „Auch diese Angabe ist vorbehaltlich, denn wir wissen nicht, ob das Virus beispielsweise zu Liefer- oder Terminengpässen führt“, betonte Ronald Wittkopf. Angepasst werden muss ebenfalls der finanzielle Rahmen. Durch den zusätzlichen Fahrstuhl entstehen Mehrkosten in Höhe von 200.000 Euro. Die Planer gehen nun von einem Gesamtbudget in Höhe von 21,4 Millionen Euro netto aus.

    Alle öffentlichen Unterlagen zum Kreistag und zu den Ausschüssen gibt es unter http://www.landkreis-lueneburg.de/kreistag.

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  6. Gunnar schreibt:

    Adler, Adler schweb empor
    Du hast heute Großes vor
    Flieg hinauf auf deinen Schwingen
    Schwebe über allen Dingen
    Segle, kreise, räsoniere
    Sinne nach und meditiere
    Frag‘ dich einmal für uns alle:
    Wer – verflucht – braucht DIESE Halle?

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  7. jo bembel schreibt:

    Da waren es nur noch 11 (inklusive Volleyball-Internat, Ösis und eines Teams, das Insolvenz angemeldet hat.

    https://www.volleyball-bundesliga.de/index.xhtml;jsessionid=GS8Nypw5k-k3edXAz4-cUPOtERo81M3jJ4FtFQIp.sas02?component_180491.showArticle=740669231&component_180491.page=0#a_180491_740669231

    Rottenburg hatte den zweithöchsten Zuschauerschnitt in dieser Saison und mehr als die SVG erreichen wird. Ist aber auch egal, denn die SVG kann sicher sein, dass der Landkreis sie am Leben halten wird. Die vielen Millionen sollen ja nicht gänzlich umsonst in den Vreßtorfer Heidesand gesetzt worden sein.

    Mag jemand dagegen wetten, dass Klaus Hoppe (Campus Management GmbH) der einzige Teilnehmer an der europaweiten Ausschreibung sein wird und die Vergabe zu seinen Bedingungen erfolgen wird? Aber das ist ja nichts Neues.

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    • Achim Dreis schreibt:

      Vom Rückzug des TV Rottenburg wurde Klaus-Peter Jung, der Geschäftsführer der Volleyball-Bundesliga, Angeblich „kalt erwischt“. Erst am Donnerstagabend sei er von den Rottenburgern über ihre Entscheidung informiert worden, und dann wurde ihm diese als unumstößlich dargestellt. Dabei hatte die Liga, die wegen der Corona-Krise schon am 12. März ihren Betrieb eingestellt hatte, noch in der vergangenen Woche bei allen Vereinsvertretern in einer Videokonferenz nachgefragt, ob bei ihnen die wirtschaftliche Lage einigermaßen okay sei. „Keiner hat gesagt, dass ihn solch existenzielle Probleme belasten“, sagt Jung, und ärgert sich, dass Hilfsangebote nicht genutzt wurden. „Warum ruft ihr nicht an?“, fragte er Philipp Vollmer, den Geschäftsführer der TVR Volleyball GmbH, dann im persönlichen Gespräch.

      Vollmer erklärte nun auch der Öffentlichkeit in einer Mitteilung, es sei schon vor der Krise nicht einfach gewesen, die Mittel für Bundesliga-Volleyball aufzutreiben. „Jetzt und in den nächsten Monaten sehen die Perspektiven noch viel schlechter aus.“ Allein in den vergangenen Tagen hätten sich Sponsoren-Absagen auf einen sechsstelligen Betrag summiert. Vollmers Schlussfolgerung: „Unter den gegebenen Voraussetzungen“ sei es nicht zu verantworten, in der nächsten Saison die Lizenz in der Bundesliga zu beantragen.

      Schon vor der Corona-Krise hatte der Tabellenletzte Volleys Eltmann einen Insolvenzantrag gestellt. Am 1. April wurde dort plangemäß das Insolvenzverfahren eröffnet. Eine Rettung scheint ausgeschlossen. Spieler, Trainer und Mitarbeiter erhielten bereits die Kündigung.

      Mehr hier: https://www.sueddeutsche.de/sport/volleyball-rottenburg-am-neckar-rottenburg-gibt-auf-corona-zwingt-volleyballer-in-die-knie-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200403-99-579459

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  8. Otto Berg schreibt:


    Foto: LKLG

    Vor einem Jahr und 14 Tagen ahnte noch kaum jemand, auf wie vielen Unwahrheiten die „Arena Lüneburger Land“ tatsächlich einmal errichtet werden würde. Mit einem Hammerschlag wünschte der damalige Landrat seinerzeit den Beteiligten treuherzig Glück und eine gute Hand bei den Bauarbeiten, welche noch Ulrich Jarke vom Architekturbüro Ernst² leitete. Hier – bei der Grundsteinlegung am 11. März 2019 – freute Jarke sich mit Klaus Hoppe, Andreas Bahlburg, Andrea Schröder-Ehlers, Rainer Dittmers, Manfred Nahrstedt und Gisela Plaschka über die gerade einzementierte Kupferkapsel nicht ahnend, dass sein Nachfolger die gemeinsam im Fundament versenkte Landkreis-Silbermünze und die geldwerte Autogrammkarte der SVG noch gut hätte gebrauchen können, um mit beidem das Nachrüsten des Bürotrakts im ersten Stock anzubezahlen, für den der ebenfalls im Grundstein eingemauerte 😜“Bauplan“🤣 (und nicht etwa der Bauherr bzw. dessen Repräsentant, der Landrat) das Vorkommen von Arbeitnehmern mit Behinderung „nicht vorgesehen“ hatte.

    Frage: Warum ist dem Inhalt der Kupferkapsel nur eine Autogrammkarte der SV Gellersen und nicht auch eine Autogrammkarte der Funny Skippers vom MTV Treubund Lüneburg beigelegt worden? Könnte das etwas mit dem Gemeinwohlkonzept der „Arena“ zu tun haben?

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  9. Klaus Bruns schreibt:

    Die Arena-Bastler und Brücken-Phantasten dürfen sich schon mal warm anziehen. Ihnen werden die Kosten um die Ohren fliegen. Die Mittelschicht darf sich schon mal in Demut üben und das Verzichten lernen. Ansonsten werden sie von den Rentnern und den ärmeren Schichten ,was aufs Dach bekommen.
    https://www.welt.de/wirtschaft/article206752865/Corona-Krise-Verzoegerte-Auswirkungen-auf-die-Rente.html

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  10. Klaus Bruns schreibt:

    nur zu info. die corona-pandemie wird am ende vom ,,kleinen mann“ bezahlt werden. dementsprechend werden die löhne nicht mehr steigen, sondern sinken. die verbände der wohlhabenden werden dafür sorgen. verluste müssen aufgeholt werden und pfründe mit allen mitteln verteidigt. dementsprechend werden steuereinnahmen sinken. wer bezahlt dann wohl die laufenden kosten der arena? von der geplanten brücke ganz zu schweigen?

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    • Erika Weißbach schreibt:

      Arena und Brücke übernehmen Sie, Herr Bruns. Die Ortskernsanierung von Reppenstedt bezahlt Hinrich Bonin. Die Kosten für das Brünnlein vor der IHK-Zentrale wollen Hans-Herbert Jenckel und Michael Zeinert sich teilen. Hans-Martin Koch und Friedrich von Mansberg werden das Theater im Eigenbetrieb durch Lüneburgs Roaring Twenties steuern. Und Bundeskanzler Althusmann verzichtet auf seine Altersbezüge, um Alexander Schwake ein supidupimegaschnafftes Leben in Seevetal zu ermöglichen.

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  11. Axel Butt schreibt:

    Sehr geehrter Herr Schulz-Hendel,

    in den folgenden vier Punkten stimme ich mit Ihnen überein. Sie belegen die nicht angängige Missachtung des Kreistages durch Landrat Jens Böther in schlimmer Nahrstedt-Tradition. Darüber kann es m. E. keine zwei Meinungen geben:

    1. – „Ich muss als Kreistagsmitglied erwarten können, dass eine pauschale hohe sechstellige Entschädigungssumme inhaltlich begründet werden kann und vor allem juristisch geprüft ist. … Das muss doch dann auch gegenüber den Kreistagsmitgliedern schriftlich begründ- und darstellbar sein.“

    2. – „Bezüglich des Vorsteuerabzuges bleibt festzuhalten, dass es eine verbindliche Zusage der Finanzverwaltung dazu nicht geben kann und wird. … Und wenn man wirklich ein Modell gefunden hat, welches auf ein Konzept basiert, zu dem es bereits ein scheinbar vergleichbares Urteil beim Bundesfinanzhof gibt, dann hätte dieses Urteil auch den Kreistagsmitgliedern vorgelegt werden müssen.“

    3. – „Es fehlen echte Wirtschaftlichkeitsberechnungen ebenso wie Vorstellungen davon, wie die neuen Dienstleisterverträge eigentlich aussehen sollen, zumindest für die Kreistagsabgeordneten, die nun einmal mehr der Verwaltung und allen Akteuren einen Blankoscheck erteilt haben. … Keiner weiß, wie ein endgültiges Nutzungskonzept erfolgreich funktionieren soll“.

    4. – „Und dann wäre da noch die Farce im Umgang mit dem Behindertenbeirat. Spätestens im Sommer 2019, nachdem klar war, dass es hier eklatante Versäumnisse gibt, … hätte der Landkreis reagieren müssen.“

    Gleich zu Beginn mutmaßen Sie: „Offenbar haben die Verantwortlichen im Landkreis aus den Fehlern der Vergangenheit nichts gelernt, denn einmal mehr hat man den ehrenamtlichen Kreistagsmitgliedern Beschlussvorlagen mit unzureichenden Sachdarstellungen vorgelegt.“

    Könnte es nicht gerade umgedreht sein? Gerade weil die Verantwortlichen im Landkreis aus den Fehlern der Vergangenheit viel gelernt haben, wissen sie, dass sie diesen ehrenamtlichen Kreistagsmitgliedern, ohne Schwierigkeiten oder Nachfragen erwarten zu brauchen, Beschlussvorlagen mit unzureichenden Sachdarstellungen vorlegen können?

    Dann schreiben Sie: „Schon vorher war ich aufgrund meiner kritischen Arena Haltung massiven persönlichen Anfeindungen ausgesetzt, die tief bis in mein Privatleben gegangen sind.“

    Aus dem Kreistagskollegium und dem Kreishaus heraus? Warum haben Sie nicht die Kriminalpolizei eingeschaltet? Am 27. Januar diesen Jahres hat Herr Jenckel von einem Kreistagsabgeordneten berichtet, dem auch unter dem neuen Landrat „Assoziationen von mafiösen Strukturen“ durch den Kopf „schwirren“. Und am 3. März berichtete Herr Jenckel von einem weiteren Kreistagsabgeordneten, integer, Christdemokrat und Arena-Befürworter, der seufzend die Vertrauenswürdigkeit der Verwaltung anzweifelte. Wieso schreiben Sie: „Das habe ich ausgehalten und werde das auch weiterhin aushalten“? Ist das Aushalten von „tief in das Privatleben“ gehendem Gesinnungsterror in das Dasein eines Lüneburger Kreistagsabgeordneten eingepreist?

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    • Detlev Schulz-Hendel schreibt:

      Sehr geehrter Herr Butt,
      ich bitte Sie um Verständnis, dass ich auch unter Berücksichtigung meines Umfeldes, nicht öffentlich über die Details zu den Anfeindungen sprechen möchte. Ich kann Ihnen nur versichern, dass einiges nicht so ganz ohne war. Strafrechtlich aber vermutlich nicht relevant. Es gab einen Vorfall, bei dem sich der Staatsschutz eingeschaltet hat, aber diesen Fall möchte ich auch nicht im Detail öffentlich machen, zumal dieser aus meiner Sicht nicht im Zusammenhang mit meiner kritischen Arena Haltung einzuordnen ist.
      LG Detlev Schulz-Hendel

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  12. Otto Berg schreibt:

    Sehr geehrter Herr Kreis- und Landtagsabgeordneter Schulz-Hendel,

    eine unerhebliche Figur wie Professor Dr. Hinrich Bonin ist der weiteren Zuwendung nicht bedürftig. Das ebenso erregte wie sinnleere Worthülsengeklingel dieses Reppenstedters ist den Mitgliedern des Kreistages seit dem 10. September 2006 als regelmäßig sich blähende Zurschaustellung eitel zerfaselten Männekentums bestens bekannt und wird, solange die stelzbeinige Performance andauert, gerne genutzt, um Kaffee nachzuschenken, Twitter-Tweets abzusetzen, Hautschuppen von der wattierten Sakkoschulter zu klopfen, um in Taschentücher zu trompeten oder um den Gang ins stillere Örtchen nicht länger hinauszuschieben. Die Essenz allen Boninschen Redens hat Goethe im „Epochenjahr“ 1806 (Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II.), also exakt 200 Jahre vor dem epochalen Amtsantritt unseres großsprecherischen Schimpfkanoniers in folgender Liedzeile resümiert: „Ich hab‘ mein Sach‘ auf Nichts gestellt. Juchhe! Drum ist’s so wohl mir in der Welt. Juchhe!“

    Nun zu ernsteren Dingen:

    1.) Die Arena-Planungs- und Finanzierungskatastrophe ist durch mindestens zwei wahrheitswidrig formulierte Beschlussvorlagen (VO 2018/366 und VO 2019/256) des Ende Oktober 2019 ausgeschiedenen Landrates Nahrstedt in Beton gegossen, aber auch durch jahrelanges pflichtwidriges Applaudieren aller Fraktionsvorsitzenden bis in den Krisenwinter 2018 hinein mit herbeigeführt worden.

    ► Hätte es der politische Anstand nicht geboten, dass Petra Kruse-Runge (Grüne), Gisela Plaschka (FDP), Alexander Blume (CDU), Stephan Bothe (AfD), Martin Gödecke (Unabhängige), Franz-Josef Kamp (SPD) und Frank Stoll (Linke) als an dieser Katastrophe (durch Unterlassung) Hauptmitverantwortliche spätestens im Mai 2019 ihre Kreistagsmandate niederlegen und somit aus dem Kreistag ausscheiden, um ein Zeichen ehrlichen Erneuerungswillens zu setzen und ehrliche Erneuerung so zu ermöglichen?

    2.) Sie schreiben, der Kreistag habe am 9. März 2020 erneut „eine Kehrtwende vollzogen“ und den (Campus begünstigenden, den Landkreis benachteiligenden) Betreibervertrag vom 31. Dezember 2018 aufgehoben, um eine landkreiseigene Betriebsgesellschaft zu gründen, die – angeblich – steuerliche Vorteile bringen und geringere (wenn auch nicht erheblich viel geringere) kommunale Subventionszahlungen erlauben soll.

    ► Warum ist von Ihrer Partei nicht beantragt und (was durchaus machbar wäre) überzeugend begründet worden, diesen Beschluss aufzuschieben, bis alle wesentlichen Unwägbarkeiten scharf umrissen, alle Vagheiten aufgeklärt und die in ihnen steckenden Unsicherheiten mittels nachprüfbarer Daten verringert worden sind?

    3.) Sie erwarten, „dass eine hohe pauschale sechsstellige Entschädigungssumme inhaltlich begründet werden kann und vor allem [vor deren Bewilligung] juristisch geprüft ist“.

    ► Mir geht es ähnlich. Verhält es sich wirklich so, dass die Kommunalaufsicht die Campus/Hoppe-Entschädigung NICHT geprüft hat? Nur, selbst wenn dies doch der Fall gewesen sein sollte, frage ich Sie: (A) Warum war das Rechnungsprüfungsamt an dieser Prüfung nicht beteiligt? (Haben Sie als KTA eine solche Prüfung beantragt?) Und vor allem, (B) Warum legt Landrat Böther – nach den vielen verheerenden Fehlern, die von seiner Seite in der „Außenkommunikation“ bereits gemacht worden sind, – nicht umgehend öffentlich dar, welchen Campus-Gegenleistungen genau und im Einzelnen diese Aufwandsentschädigung im Gegenwert von mindestens 1 Million Euro entspricht, die Herr Klaus Hoppe als Geschäftsführer der Campus Management GmbH bei Auflösung des Betreibervertrags vom 31. Dezember 2018 von der Kreisverwaltung aus Steuermitteln gezahlt bekommen soll? (Wie vielen mittelständischen Familienunternehmen im Landkreis ist über die gesamte Dauer ihrer Existenz schon einmal auch nur der zehnte Teil einer solchen gewaltigen „Entschädigungssumme“ gezahlt worden? Ist denn „der Kreisverwaltung“ nicht klar, dass jeder einzelne von deren „Geschäftsbesorgern“ die Kreishausvorgänge mit der allergrößten skeptischen Aufmerksamkeit verfolgt?)

    4.) Von Projektleiter Hans-Richard Maul ist gestern in der LZ (auf Seite fünf) „deutlich gemacht“ worden, dass mit den – selbstverständlichen (J. Kohlstedt) – Umplanungen zur barrierefreien Halle „weder der Kostenrahmen von 23 Millionen Euro noch der Zeitplan einzuhalten“ sei.

    ► Entspricht diese Behauptung der Wahrheit? War der Kostenrahmen von € 23 Mio. nicht schon lange gesprengt. Und liefern die von der Kreisverwaltung (und so auch von Herrn Maul) selbstverschuldet – sehr späten – Umplanungen nicht nur einen willkommenen Anlass, mit dieser längst fälligen Nachricht endlich herauszurücken? [Da die Honorare für die vielen Arena-Dienstleister und Arena-Berater merkwürdiger Weise immer noch „außerhalb des Arena-Investitionsansatzes“ von rund € 23 Mio. „liegen“ (VO 2019/256), aber (inklusive der Hoppe-Million und weiterer „Opportunitätskosten“) natürlich (ebenso wie die – angeblich nicht bezifferbaren – Finanzierungskosten) zu den Bauaufwendungen (Kostengruppen 100 bis 800) gezählt werden MÜSSEN, wäre es meiner Ansicht nach lange VOR dem Kreistag vom 9. März 2020 an der Zeit gewesen, den KTA und der Öffentlichkeit reinen Wein darüber einzuschenken, dass die beschworenen € 23 Mio. Bauinvestitionen auch dann nicht als „Obergrenze“ gehalten werden können, wenn tatsächlich eine von Herrn Thunecke bescheinigte Vorsteuerabzugsberechtigung besteht (was jedoch – wegen der nur fingierten, aber nicht realen Umsatzerzielungsabsicht – noch keineswegs sicher ist und außerdem auch keine „Ersparnis“, wie suggeriert wurde und wird, sondern nur eine zeitverschiebende Verrechnungserlaubnis bedeutet).]

    5.) Sie schreiben, Sie wünschten sich „am Ende eine erfolgreiche Arena anstatt eines weiteres Fiaskos nach der Fertigstellung“.

    ► Würden Sie mir bitte skizzieren, (a) was Sie unter einer „erfolgreichen Arena“ verstehen und (b) wie dieser „Erfolg“ an einem Standort aussehen könnte, der FÜR JEDE Art von „Arena“ ungeeignet ist und für dessen Nutzung und Erreichbarkeit es (auch mit dem 2. Schubert Exposé: Vorlage 2020/090 „Vorstellung der Verkehrstechnischen Untersuchung zur Arena der Ingenieurgemeinschaft Dr.-Ing. Schubert aus Hannover“ / als PDF einsehbar über Allris) KEINE praktikable Lösung gibt?

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    • Detlev Schulz-Hendel schreibt:

      Sehr geehrter Herr „Berg“ oder wie auch immer 🙂
      ich bitte Sie zunächst einmal um Verständnis dafür, dass gerade die Corona-Krise die Landespolitik und somit auch mich in einem hohen Maße fordert. Daneben bin ich auch fachlich für viele andere Themen zuständig. Es ist dann mit Einschränkung derzeit nicht zielführend, dass wir uns immer wieder im Kreis drehen. Die Mißstände bezüglich der Arena sind ja hinlänglich bekannt. Ich bitte Sie dann auch in Folge mindestens derzeit von weiteren Fragen abzusehen. Dennoch möchte ich in der gebotenen Kürze auf Ihre Fragen eingehen:

      zu 1: Was frühere Beschlussvorlagen und Versäumnisse angeht, wird die Kommunalauf-
      sicht nach meinen Anfragen aus dem Frühjahr 2019 den Fall umfassend prüfen.
      Dieses ist zmindestens angekündigt und war auch in der LZ nachzulesen. Ich bin
      mir sicher, dass wir nach Beendigung dieser vollumfassenden Prüfung über die
      Ergebnisse informiert werden. Insofern bedarf alles weitere zur Vergangenheit
      zum jetzigen Zeitpunkt keiner Kommentierung.

      zu 2: Der Beschluss ist einmal, wie auch der LZ zu entnehmen, verschoben worden.Ich
      habe die Verschiebung genutzt, um deutlich zu machen, was ich in einer Beschluss-
      vorlage erwarten kann und muss. Dem ist nicht gefolgt worden und für eine
      weitere Verschiebung hätte es aus meiner Sicht auch keine Mehrheiten gegeben.
      Insofern hatte sich auch ein weiterer Antrag erübrigt.

      zu 3: Sie können davon ausgehen, wenn ich auf Mängel einer Beschlussvorlage eingehe,
      diese Mängelbeseitigung auch,auf welchen Wegen auch immer, eingefordert habe,
      mindestens aber ausdrücklich darauf hingewiesen habe.

      zu 4: Ich persönlich gehe von deutlich höheren Kosten aus.

      zu 5: Natürlich muss ich mir auch als Kritiker dieser Arena, einen gut funktionierenden
      Betrieb dieser Arena wünschen, auch wenn ich mir das aus heutiger Sicht überhaupt
      nicht vorstellen kann. Dennoch ist ja, wie sie wissen, der Weiterbau nunmal von
      einer breiten Mehrheit so beschlossen worden. Ich hätte an der Stelle spätestens
      das Unheil beendet.

      Freundliche Grüße

      Detlev Schulz-Hendel

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  13. Berni Wiemann schreibt:

    Recht hat er!
    Schon Rudi Carrell sang
    … schuld daran hat nur die S..

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    • Paul Cordes schreibt:

      Wo waren Sie, als es auf der letzten Kreistagssitzung galt, mit „Nein“ zu stimmen, Herr Wiemann? ♫♪♫ „Schuld war nur der Bossa Nova …“ ♪♫♪ Wirklich? Waren nicht auch die schuld, „die gerne lau baden“, wie Herbert Wehner einmal formulierte?

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  14. jo bembel schreibt:

    Eierkopf ist im Grunde genommen ein Kompliment. Insbesondere dann, wenn es aus dem Munde eines „Professors“ kommt.

    „Eierkopf ist ein umgangssprachlicher Begriff, der, mal eher abwertend, mal (selbst-) ironisch, als Bezeichnung für Wissenschaftler verwendet wird. Der Begriff zielt auf die laut Vorurteil bei Akademikern besonders häufige (Halb-)Glatze ab.

    Der Begriff ist ohne abwertende Bedeutung auf eine längliche ovale Kopfform anwendbar….

    Zu den Elementen der Verbindung von Kopfform und hohen geistigen Leistungen gehörte schon früh die hohe Stirn, die schon im Mittelalter zu einer Mode führte, die vorderen Stirnhaare auszuzupfen. Die Verortung des vorausschauenden Denkens in den Frontallappen des Gehirn stütze diese These im frühen 20. Jahrhundert, weitere Gehirnforschung bezog einen ausgeprägten Mittelbalken auf eine breite Kombinationsfähigkeit. Die Verteilungen sind zwar äußerlich nicht ablesbar, die Akzeptanz in akademischen Kreisen des 20. Jahrhunderts führt jedoch darauf, dass sich Akademiker eher mit Glatze zeigten, statt dem Sinnbild des vollen Haars als äußerlichem Gesundheitsmerkmal nachzugehen (etwa mit Perücken oder über den Kopf gestrichenen Haaren).

    Eine Herkunftsthese, in der Eierkopf und Akademiker zusammengehen, bezieht sich nun auf diese Akzeptanz von Glatzen und den Umstand, dass Akademiker auf Fotos häufiger mit Glatze zu sehen sind als andere Berufszweige. So kann der Begriff als Spitzname für Lehrer unter den Studenten entstanden sein, bei der eine Person anhand eines auffälligen äußeren Merkmals bezeichnet wird, und in der Häufigkeit eine Klassenbezeichnung entstanden sein, die Vorläufer des politischen Begriffs ist.

    Politischer Begriff

    Der Ursprung der abwertenden Verwendung des Begriffs ist nicht vollständig geklärt. Bekannt ist jedoch, dass der gleichbedeutende englische Begriff egg head anscheinend das erste Mal in den 1950er Jahren im amerikanischen Wahlkampf auftrat. Richard Nixon benutzte ihn in negativer Weise für seine Gegner – er bezeichnete sie damit als abgehobene Intellektuelle, die den praktischen Bezug zu den Realitäten und deren Anforderungen verloren haben.“

    Quelle: Wikipedia

    Herr Bonin hat durch die Verwendung des Begriffs zugegeben, dass Sie ihm intellektuell voraus sind.

    jo bembel
    Glatzkopf

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  15. Klaus Bruns schreibt:

    machen sie sich nichts draus, ich kenne bonin. er ist in meinen augen einfältiger ,als so mancher glaubt. für mich war er auch ein grund, die reppenstedter spd zu verlassen. als jagd-fan verwechselt er schon mal öfters sein ziel. ich habe mich schon immer gefragt, was dieser mann in der spd will? für mich ist er alles andere , nur kein sozialdemokrat.

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