
Vergesst die Fußgängerzonen, die FDP kommt. Sie fordert kostenloses Parken in Innenstädten, die Räte sollen weniger an Radfahrer und Fußgängerzonen denken, sondern mehr an Autos. Wenn eine Partei im Umfragekeller steckt, greift man auch mal auf Retro zurück bis es quietscht. Oder ist die Hitze schuld?
Vor dieser aktuellen Wende liest sich ein Satz von Frank Soldan im Rat aus dem Jahr 2022, warum seine FDP-Fraktion gegen den Beitritt der Stadt zum Radentscheid stimmen werde, gleich ganz anders: „An der Verkehrswende geht kein Weg vorbei.“ Spukte da schon Lüneburg als Flatrate für Autofahrer durch den Kopf?

Dabei waren wir in Lüneburg schon so weit mit der Verkehrswende Richtung Rad, Bus und Bahn. Und da kann ich als passionierter Radfahrer auch bei den Schattenseiten ein Wörtchen mitreden.
Nach einer aktuellen Feldstudie von mir scheinen 95 Prozent der Räder heute ohne Klingel ausgeliefert zu werden. Zumindest ist Klingeln out. Dafür sind viele Bikes heute schwer E-motorisiert wie Porsche und mit Reifen, die aussehen, als hätte sie zu viel Botox intus. Das hört sich dann richtig gefährlich an. Das Auferpeln hat sich von der Straße längst auf die Radwege übertragen. Es gilt der Satz von Ludwig dem XIV.: Die Verkehrsregel bin ich. Das ist insofern traurig, als die selbstverständliche Verkehrsübertretung natürlich immer Fußgängern und Autofahrer Argumentationsfutter liefert, wie schlimm doch die Radfahrer sind.
Wenn ich heute 16 Jährige mit E-Bikes und E-Rollern sehe, zwanghaft mit Handy in der Hand, dann frage ich mich schon mal, was da in der Sozialisation falsch gelaufen ist. Vor dem Hintergrund sollte der Fahrradstraßenring um die City nun doch schnell realisiert werden, schon alleine als Schutzzone.
Aber zurück zu den Liberalen. Die legen jetzt nach. Ihr Bundeserkehrsminister Wissing hat wissen lassen, dass er gegen einen Neubau auf der Bahnstrecke Hamburg-Hannover sei, Lüneburg nimmt übel, und für die Generalsanierung der Bestandsstrecke. Die Sanierung wird von 2026 auf 2029 prolongiert nach dem Motto: Was du heute kannst besorgen, das verschiebe ruhig auf Morgen. Dafür gibt es aber bald neue Arbeitskreise, die an einem Konsens tüfteln sollen, kurzum: Die abgelaufene Dauerdebatte im Dialogforum Schiene Nord mit dem allseits bekannten Ergebnis Alpha E erlebt eine Neuauflage 2.0. Es ist zwar alles dafür und dagegen gesagt und auch von allen, aber in der Politik grüßt ja fast täglich das Murmeltier.
Hans-Herbert Jenckel
MIT, die Mittelstandsvereinigung der CDU, macht jetzt noch einmal Druck beim Thema Verkehr und Parkplätze. Hier die Pressemitteilung.
https://blog-jj.com/wp-content/uploads/2024/10/pressemitteilung-nump.pdf
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Das Problem wird sich von selbst erledigen. Wer jetzt noch PKW mit 7-8 Litern Verbrauch kauft- sprich Stadtgeländewagen- ist selber Schuld. Gharwar wird in Bälde völlig leer gelutscht sein, denn anders als beim Normalverlauf wird dort seit mittlerweile Jahrzehnten Meerwasser hineingepumt um die Fördermenge halbwegs aufrecht zu halten, was das Ende absehbar „plötzlich“ macht. Die Maximalfördermenge wurde schon in den 70ern erreicht, seit den 90ern wird Meerwasser hineingepumpt, somit wurde die Normalkurve immer mehr verzerrt, hin zu einem fast senkrechten Abfall dem Ende hin, was sehr bald eintreten wird, denn alle Ölfelder der Welt haben sich immer so verhalten. Völlig egal welche technischen Kniffe und PR Stunts so verbreitet werden. Alle Ölfelder haben am Ende 1% der max. Fördermenge erbracht. Das Ende des billigen Öls ist bereits Realität und nichts kann binnen Jahren 5% der globalen Fördermenge ersetzen keine Verzehnfachung der Bohrtürme, kein zusätzliches Meerwasser, keine Chemikalienbrühe.
Aber Dank unseren „konservativen“ Blindgängern brauchen wir ja nur laut genug zu Zetern und völlig umnachtete Plänchen in den Äther reihern, um die Welt passgenau auf verletzte Gefühle und liebgewonnene Privilegien zu zuschneiden.
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Ja, aber was ist die Alternative für Drögennindorf, Herr Janowitz?
Baustellen überall, Fahrpläne, die auf Schätzungen basieren, und mit Tesafilm zusammengeklebte Schaltpulte: Berichte über den Zustand der Deutschen Bahn(en) schockieren längst nicht mehr. Interne Dokumente aber zeigen, dass Lüneburg und seinen Unterzentren das Schlimmste erst noch bevorsteht:
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Ich kann ihrer Aufwertung der Amöben für Detrius nicht folgen…
Weder deren Datenmüll in Online Foren, noch dem Sondermüll verklappt von tauben Nüssen aus Petersburg.
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Wer Fleisch isst, Auto fährt oder Kreuzfahrten macht, ist kein echter Bürger. Denn es fehlt solchen Leuten die republikanische Tugend. Müssten sie doch erkennen, dass die Demokratie gefährdet ist, wenn ökologische Katastrophen über sie hereinbrechen, die von solchem Verhalten befördert werden. Da die Leute von sich aus aber nicht aufhören werden zu grillen, in privaten Learjets nach Sylt zu fliegen oder mit 30 Tonnen-Traktoren über den Sand zu hupen, bleibt die Aufforderung an Sven Waller, Berni Wiemann und Volker Wissing, es ihnen schwer zu machen oder zu untersagen. Da aber Frank Soldan, Eike Freitag und Cornelius Grimm wiedergewählt werden wollen, stößt auch dieser Appell an Grenzen.
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wer glaubt den wirklich, das die fdp mit der umwelt es gut meint? ihre klientel flüchtet doch immer dann , wenn umweltstandards eingeführt werden, die geld kosten könnten. jemand, der gegen ein tempolimit ist, wie ein fdp-minister, kann nur in deutschland sein unwesen treiben. https://www.ruv.de/kfz-versicherung/magazin/rund-ums-fahren/tempolimit-auf-deutschen-autobahnen-fragen-und-antworten
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Wenn es schon zwei begeistert umjubelte Bewegungsformationen für intensivst betreuungsbedürftige Staats-Nanny-Gläubige gibt, — die Verdummungsorga von Höcke und Konsorten sowie das neu-stalinistische Angebot für Personenkulttotalitarismus von Wagenknecht und Freunden, — wieso nicht eine dritte Einpeitschtruppe, die sich an den triebgesteuerten Ego-Wahn der blechlackbesessenen Besitzer von rund 50 Millionen Röhr-Möhren wendet, die unbeirrt unbelehrbar mit dafür sorgen, dass die Durchschnittstemperatur von Anfang April bis Mitte November in Ochtmissen ab 2030 niemals mehr unter 45 Grad Celsius fallen wird? Die Lust und das Recht, sich einzuhaken, einzureihen und mitzumachen, eine Parolen brüllende Führungspersonalität anzubeten und einen SUV von erstklassiger deutscher Ingenieurskunst kostenlos im Stadtzentrum abzustellen, das sind grundlegende Voraussetzungen des Selbstseinkönnens, sind Oasen, sind Fixpunkte der stressentlastenden, sorgenfreien Eigentlichkeit, in einer Welt, die schon unübersichtlich genug an uns herantritt.
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