
Um die Elbbrücken-Freunde wird es einsamer. Nicht nur das Land stellt sich gegen eine Brücke, auch der Landkreis Lüchow-Dannenberg verweigert die Gefolgschaft. Und jetzt verstummt auch noch eine weitere politische Instanz an der Elbe.
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Um die Elbbrücken-Freunde wird es einsamer. Nicht nur das Land stellt sich gegen eine Brücke, auch der Landkreis Lüchow-Dannenberg verweigert die Gefolgschaft. Und jetzt verstummt auch noch eine weitere politische Instanz an der Elbe.
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Seit vielen Monaten kämpft das Lüneburger Theater um sein Orchester, allen voran die Musiker selber: mit öffentlichen Konzerten, Protestaktionen vor Sitzungen von Kreistag und Stadtrat, den Gesellschaftern des Theaters, dem viel Geld in der Kasse fehlt. Unter der Überschrift: Für eine Zukunft als Dreispartenhaus: Aufsichtsrat empfiehlt Gesellschaftern Verkleinerung des Orchesters am Theater Lüneburg verschickte der Landkreis jetzt eine Pressemitteilung, in der dann allerdings nicht von Verkleinerung die Rede ist, sondern im Marketingsprech von „Optimierung“.
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Was ein paar Holzbänke so alles anrichten können. Die Verdrängungs-Strategie der Lüneburger CDU für die Sauf- und Raufbolde auf den neuen Sitzmöbeln auf dem Platz Am Sande wäre ein Anwärter für den Populismus-Pokal. Diagnose: Lokale Amnesie, Alarmismus und heiße Luft.
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Könnt Ihr euch noch an die ehrgeizigen Pläne für einen Digital-Campus Volgershall erinnern? Wie Kai aus der Kiste präsentierte der damalige Oberbürgermeister Ulrich Mädge die Idee für den Campus im Dunstkreis des kleinen Uni-Standortes Volgershall. Das war 2018. Es folgte kein Startup, aber eine Pleite. Kurz: ein Flop. Lüneburgs Leuchttürme der Branche hat der Standort nie gelockt.
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Lüneburg ist eine Touristenstadt. Place to be. Der Ruf hallt durchs Land. Wer zwischen Stint, Sand und Kalkberg unterwegs ist, verliebt sich in die Salzstadt. Nur die oft happigen Preise in der Gastro-Szene liegen schwer im Magen.
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Die Fuß- und Radbrücke vom Treidelpfad zur Arena lässt auf sich warten. Das beklagt die FDP im Kreistag angesichts der Besucherströme. Zum Glück kommt die Brücke auf absehbare Zeit nicht. Da haben die Lokalpolitiker Zeit zum Grübeln, ob die Querung nicht doch ein Beispiel für den Förderwahn aus Absurdistan ist.
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Erst näherte sich am Morgenhimmel dieses gewaltige Teppichklopfer-Geräusch, dann tauchten die Hubschrauber mit ihren gleißenden Scheinwerfern am Horizont auf, direkt über dem Zug. Mit dieser Mischung aus Science-Fiction und Apokalypse Now begann im Wendland am 24. April 1995 der erste Castor-Transport nach Gorleben. Ich hatte Stunden darauf am Gleis vor der Verladestation gewartet. Jetzt wurde mir mulmig.
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Heute machen wir es knapp. Die Tech-Milliardäre stehen am Pranger, weil sie zu viel Einfluss auf die Medien und die Politik nehmen. Dabei ist das ein alter Hut. Ob im Großen oder Kleinen, das Geld hat immer Einfluss genommen. Im Kleinen, wie in Lüneburg, das ist die gute Nachricht, ist es sogar weniger geworden. Auch das hat wieder was mit den Tech-Milliardären aus der Netzwelt zu tun.
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Niedersachsen singen gerne und laut, sie seien sturmfest. Das Attribut haben sich die Freunde einer Elbbrücke bei Neu Darchau redlich verdient. Stoisch leben sie seit drei Jahrzehnten in einer Brücken-Naherwartung und trotzen allen Rückschlägen. Beim Bauherrn Landkreis Lüneburg grenzt dieses Planen über Jahrzehnte an Beschäftigungstherapie. Und die Querung steht wieder und wieder im Wahlprogramm. Ende 2026 ist es wieder so weit.
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Was ist schon wahr, was ist schon wirklich? Seit Künstliche Intelligenz und Deep Fakes das Netz fluten, scheint mir wahr und wirklich, was denkbar wäre, aber stimmen muss. In Lüneburg zum Beispiel, dass die Grünen, die Baustellen und der Parkplatzschwund an allem schuld sind. Der Faktencheck ist für Hinz und Kunz mittlerweile unmöglich geworden im Gestrüpp der Fake News und schlechten Nachrichten. Deswegen wohl suchen wir in der Lokalzeitung vergebens nach Aprilscherzen.
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