
Der Vamp Marlene Dietrich sang im Film „Der blaue Engel“: Männer umschwirr′n mich wie Motten das Licht. In Lüneburg trällern Ratspolitiker: Beiräte umschwirr’n mich wie Motten das Licht.
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Der Vamp Marlene Dietrich sang im Film „Der blaue Engel“: Männer umschwirr′n mich wie Motten das Licht. In Lüneburg trällern Ratspolitiker: Beiräte umschwirr’n mich wie Motten das Licht.
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Lüneburg, 15. Februar 2024
Die Gefahr ist größer, dass sich ein Radler in Lüneburg in einem der Tausend tiefen Schlaglöcher auf den Straßen die Achse und womöglich die Haxen bricht, als dass noch einmal ein Radler am alten Hafen versehentlich auf der Kaimauer ausrutscht und in die Ilmenau plumpst. Lüneburgs Straßen sehen aus, als litten sie an schwerer Akne. Es sollte eigentlich an jedem Schlagloch eine Pylone stehen, um den bröselnden Zustand der Asphaltpisten zu verdeutlichen.
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Lüneburg, 8. Februar 2024
Da rollen zwei Planungen wie zwei Züge mit Volldampf auf Kollisionskurs. Während das Land Niedersachsen die Elbbrücke Neu Dachau aus dem Landesraumordnungsprogramm werfen will und sagt, dafür gebe es aktuell kein Geld, plant der Kreis Lüneburg die Brücke weiter und verbreitet Erfolgsmeldungen.
WeiterlesenLüneburg, 30. Januar 2024

Sie waren Profis in der Lüneburger Lokalpolitik, und das über Jahrzehnte, und sie könnten drauf und dran sein, die Lokalpolitik der Hansestadt erneut aufzumischen – und zwar bei der Wahl zum Seniorenbeirat.
Der Seniorenbeirat sitzt im Sozial- und Gesundheitsausschuss und im Verkehrsausschuss des Rates als beratendes Mitglied mit am Tisch, der Beirat betreibt Öffentlichkeitsarbeit, bereitet Eingaben an Landes- und Bundesministerien vor. 74 Wahlvorschläge stehen auf der Liste, 60 Männer und Frauen werden als Delegierte gewählt, die aus ihrer Mitte die fünf Mitglieder des Beirates wählen. Das Quintett könnte zu einem schlagkräftigen Schattenkabinett werden.
Zur Wahl als Delegierter tritt nicht nur der Marathon-Oberbürgermeister Ulrich Mädge an, dem vieles nicht passt, was heute im Rathaus passiert, sondern auch engste Vertraute des ehemaligen Verwaltungschefs wie Bürgermeister Eduard Kolle oder die Fraktionsvorsitzenden a.D. Heiko Dörbaum und Klaus-Peter Salewski, alle SPD.
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Lüneburg, 26. Januar 2024
Elisabeth Noelle-Neumann wäre in diesen Tagen der Massen-Demos gegen rechts ein gefragter Studiogast, weil wir gerade am Lagerfeuer in den TV-Studios ergründen, was da am vergangenen Wochenende passiert ist.
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Lüneburg, 17. Januar 2017
Ulrich Mädge war ein großer Oberbürgermeister und zugleich der erste, der nach dem Krieg in Personalunion auch Chef der Lüneburger Stadtverwaltung wurde. Als Würdigung möchte Mädge ein großes künstlerisches Foto von sich statt eines Gemäldes in der Ahnengalerie des Rathauses sehen und am besten gleich den Umzug der Galerie ins Gewandhaus. Er stößt damit in eine Lücke: Für solche Porträts fehlt ein Regelwerk. Das hat uns gerade noch gefehlt.
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Tumulte und Blockaden, Aggressionen gegen Politiker. Die Hemmschwelle sinkt allerorten. Maik Peyko treibt der fragile Zustand der Demokratie um. Peyko ist ein Lokalpolitiker mit Herz, im Kreistag, Samtgemeinderat Ostheide und in der Gemeindepolitik aktiv. Der Diplom-Sozialpädagoge und Sozialdemokrat hat zur Stimmungslage im Land einen Beitrag geschrieben, den ich hier im Blog veröffentliche.
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In der Lokalpolitik ist nie der richtige Zeitpunkt für Zukunft, schon gar nicht für weniger Parkplätze oder autofreie Zonen oder gar für höhere Gebühren. Gott bewahre, dafür ist nie, nie, nie der richtige Zeitpunkt, nicht vor Corona, nicht während Corona und natürlich schon gar nicht beim grassierenden Filialisten-Sterben.
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Ach, was waren das für schöne Zeiten, als noch das November-Fieber im Rathaus grassierte. Nein, nicht was ihr denkt, Grippe, Corona oder das Kribbeln in der Nase und die Unlust, ins Büro zu gehen. Nein, November-Fieber hieß vor einer Ewigkeit der Umstand, dass die Dezernate kurz vor Jahresende noch Geld in der Kasse hatten und es unbedingt ausgeben wollten, damit bloß kein Kämmerer oder Ratsmitglied auf die Idee kommt, ihren Etatansatz fürs nächste Jahr zu kürzen. Heute sind alle klamm, dieses Fieber nur noch Legende.
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Systemsprenger, das ist das fieseste Schlagwort für die Elbbrücke Neu Darchau. Gesagt hat es der Staatssekretär im Verkehrsministerium, Frank Doods in Feindesland, nämlich in Neuhaus, wo die Menschen seit dreißig Jahren von der Brücke träumen. Dabei hat Doods natürlich in vielerlei Hinsicht recht.
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