Lüneburg, 1. Februar
Dr. Gerhard Scharf hat schwer angezählt den Abwahlantrag als Bürgermeister überstanden. Er hat sich entschuldigt. Spät, viel zu spät. Weiterlesen
Lüneburg, 1. Februar
Dr. Gerhard Scharf hat schwer angezählt den Abwahlantrag als Bürgermeister überstanden. Er hat sich entschuldigt. Spät, viel zu spät. Weiterlesen
„So sollte weder ein Repräsentant einer Stadt reagieren, noch „normale“
Bürgerinnen und Bürger, die sich dem deutschen Grundgesetz und der
Gesellschaftsordnung verbunden fühlen,“ sagt Bürgermeister Gerhard Scharf in seiner Erklärung im Rat zu seinen Äußerungen gegenüber einem rechten Blogger. Weiterlesen
Die Affäre Scharf folgt, überspitzt gesagt, dem klassischen Drama: Ein unbescholtener Bürgermeister trifft einen rechten Video-Blogger und kommt flapsig und töricht ins Reden, das es einen graust. Das Publikum ist entsetzt, das Unglück nimmt seinen Lauf. Der CDU-Bürgermeister steht wegen des Videos im Brennpunkt einer hitzigen Rücktritt-Diskussion und geht in Deckung. Kein „Hier stehe ich“, keine Entschuldigung. Nur geknirschtes Bedauern. Das ist der Stoff, der das Drama richtig in Fahrt bringt. Weiterlesen
Niels Webersinn hat eine Pirouette zu viel auf dem glatten politischen Parkett gedreht und ist mächtig ausgerutscht. In einer dürren Pressemitteilung der CDU-Stadtratsfraktion heißt es am Montagabend. „In der heutigen Sitzung der CDU Stadtratsfraktion vom 22. Januar 2018 hat Niels Webersinn seinen Fraktionsvorsitz per sofort niedergelegt und angekündigt ebenso sein Stadtratsmandat zum 01.02.2018 aus persönlichen und beruflichen Gründen niederzulegen.“
Lüneburg, 22. Januar 2018
Die Debatte um die Lüneburger Gedenkkultur nach dem Fauxpas des Bürgermeisters Dr. Gerhard Scharf, der einem rechten Blogger freimütig ins Mikro quasselte, nimmt nicht ab, sie nimmt an Fahrt zu. Angesichts der halbherzigen Entschuldigung und Fehleinschätzungen kein Wunder. Und Ende der Woche ist der Holocaust-Gedenktag, das verschärft die Lage noch. Und es brodelt auf verschiedenen Spielfeldern. In der Politik, im links-liberalen Bürgertum, ja am rechten Rand. Weiterlesen
Lüneburg, 10. Januar 2018
Lüneburgs Bürgermeister Dr. Gerhard Scharf ist ein Konservativer, aber ich kenne ihn nicht als rechten Scharfmacher. Aber ein rechter Scharfmacher hat Scharfs wunden Punkt getroffen, als er ihn am Stein für die 110 Infanterie Division in Lüneburg zur Gedenkkultur befragte, denn gerade auf diesen Stein fällt ein Schatten, die Division war an Kriegsverbrechen beteiligt. Weiterlesen
Lüneburg, 8. Januar 2018
Wir brauchen eine freiwillige Selbstkontrolle für kommunale Zuschüsse so wie es sie für Filme gibt. Nur so können Gemeinden vor dem Ruin geschützt werden. Denn mit gutgemeinten Förderprogrammen locken Bund und Land Dörfer allzu oft in die Kostenfalle. Weiterlesen
Lüneburg, 31. Dezember 2017 Weiterlesen
22. Dezember 2017
Ein Lüneburger Schulleiter ändert das Weihnachts-Ritual. Die LZ berichtet. Dann naht der Untergang des Abendlandes. Erst in den Leserbriefspalten der LZ. Die schwellen zwei Wochen an. Dann berichten Medien bundesweit. Klar, nun müssen sich auch Politik und Kirche einschalten. Weiterlesen
Lüneburg, 15. Dezember 2017
In der Goldgräberzeit der Start-ups in Berlin reichte es, eine steile Idee zu haben, um Investoren 100 000 Euro und mehr zu entlocken. Die Ära ist vorbei, der Weg zum Zaster steiniger. Heute müssen die hippen Digital-Denkfabriken mindestens das Konzept, besser noch den Rohling eines neuen Produktes vorweisen. Warum erzähle ich das? Weil es in Lüneburg sogar ohne Idee 100 000 Euro frei Haus gibt – pro Jahr. Die Ideen werden nachgeliefert. Und das finde ich mindestens fahrlässig. Weiterlesen