Die Pandemie verbreitet nicht nur Angst und Schrecken, sondern auch Aktionismus. So beklagt der Städtetag jetzt in einem Positionspapier eingangs das monotone, austauschbare Straßenbild der Innenstädte. Man könnte auch sagen: Spätzünder. Weiterlesen →
Oberbürgermeister Ulrich Mädge ist mitunter ein grober Klotz, in 30 Jahren Amtszeit verhärtet. Aber eines kann man Mädge nicht nachsagen, dass er ein Rechtspopulist sei, dass er dem rechten Rand nach dem Mund rede. Die Antifa Lüneburger fordert nach der Debatte zur Flüchtlingspolitik im Rat den Rücktritt des OB mit harten Sätzen.Weiterlesen →
Lüneburgs Erster KreisratBei Planung und Kosten lief es bei der Arena lange nicht rund. Nun hat das auch ein disziplinarisches Nachspiel. Über die Ursachen und Verantwortlichkeiten will Landrat Jens Böther jetzt Klarheit schaffen. Er hat heute im nicht-öffentlichen Kreisausschuss erklärt: Er habe am 1. Februar auf Anraten der beauftragten Anwaltskanzlei HLP. Heiermann Losch ein Disziplinarverfahren gegen den Ersten Kreisrat Jürgen Krumböhmer eingeleitet, der bis zum Frühjahr 2019 das Projekt leitete. Kurzum: Der Landrat konnte auch nicht anders.Weiterlesen →
Zurzeit liegen sich die Meinungsführer in Wendisch Evern in den Haaren wegen des LSK, der einen Sportpark für den Fußballklub an der Ostumgehung plant. Zwei Bürgerentscheide pro und contra oder vielleicht doch nur eine Bürgerbefragung zu dem Sportzentrum stehen zur Diskussion. Aber vielleicht ist so ein Sportpark auf Dauer der kleinere Stein des Anstoßes. Weiterlesen →
Der Liberale Berni Wiemann kritsiert im Blog.jj die Pandemie-Strategie von Bund und Ländern.
Der Lüneburger Liberale Berni Wiemann mit Sitz im Kreistag geht mit der Pandemie-Bekämpfung von Bund und Ländern hart ins Gericht. Er sieht Vertrauensverlust und warnt vor Radikalisierung und Zulauf für Verschwörungstheoretiker durch den Corona-Strategie-Wirrwarr. Sein Beitrag:Weiterlesen →
So ähnlich wie die Elbbrücke Dömitz könnte die Brücke bei Neu Darchau aussehen. Die Planung steht im dritten Anlauf noch ganz am Anfang. Der Streit um die Frage, wie eine Ortsumfahrung Neu Darchaus aussieht, ist aber schon voll im Gange. Foto: jj
„Wenn Sie die Art und Weise ändern, wie Sie die Dinge betrachten, ändern sich die Dinge, die Sie betrachten.“ Max Planck. Den Blickwechsel wünschte ich auch manchen Kontrahenten, die wegen der geplanten Elbbrücke Neu Darchau im Clinch liegen. Ein probates Mittel, die Hitzköpfe zu kühlen, wäre schon mal ein kritischer Blick in die sogenannte Brücken-Vereinbarung von 2009. Auf den ersten Blick schein dort für alle das Passende verankert zu sein. Und das birgt juristisches Konfliktpotenzial. Weiterlesen →
Zwischen Autos und Rädern herrscht in Lüneburg kein harmonischen Verhältnis.
Lüneburg, 22. Januar 2022
Der Radentscheid für Lüneburg ist ankündigt und könnte im besten Fall im Herbst zeitgleich mit der Kommunal- oder der Bundestagswahl laufen. Dieser Synergie-Effekt verspräche eine hohe Beteiligung. Ich könnte Hurra schreien. Doch ich fürchte, der Entscheid droht schon in der ersten Etappe ein Schlag ins Wasser zu werden. Und das sage ich als eingefleischter Radfahrer, der sich täglich über die jahrelang verschleppte Rad-Politik der Hansestadt aufregt. Weiterlesen →
John Caloner kurvte im beschlagnahmten Roadster des NS-Ministers Ribbentrop durch Niedersachsen. Ausriss: LZ
Ohne diesen Engländer wäre die Landeszeitung am 15. Januar 1946 nicht erschienen, ohne ihn hätte auch die Geschichte des „Spiegel“ eine andere Wendung genommen. Der britische Presse-Offizier John Chaloner ist im grauen Nachkriegsdeutschland eine Lichtgestalt unter Journalisten. Zum 75. Geburtstag „meiner“ Landeszeitung müssen ein paar Zeilen mehr über die Anfänge und diesen Offizier sein.b
Bürgermeister Klaus-Peter Dehde steht an der Elbe, die Fähre Tanja legt ab. Der Landkreis Lüneburg will etwas stromabwärts bei Neu Darchau eine Brücke über den Strom schlagen. Dehde wäre eine bessere Fährverbindung lieber.
Im Kreuzfeuer der Freunde einer Elbbrücke steht schon länger der Bürgermeister von Neu Darchau. In seiner Gemeinde soll die Brücke über den Strom führen. Und dagegen wehrt sich Klaus-Peter Dehde, weil seine Gemeinde durch die Zufahrt geteilt würde. Und nicht nur das. Helga Dreyer von den Brücken-Befürwortern wirft Dehde vor, er betreibe demagogische Propaganda, Täuschung und Verschleierung. Der Bürgermeister giftet in seinem Blog-Beitrag zurück:👉
Neu Darchaus Bürgermeister Klaus-Peter Dehde (oben) und Lüneburgs Landrat Jens Böther sind im Dauertreit über die geplante Elbbrücke. Fotos; jj
Lüneburg, 6. Januar 2021
Sind Beckmesser am Werk, die um des Kaisers Bart streiten, geht es um Haarspalterei? In jedem Fall ist die Gemeinde Neu Darchau an der Elbe in Rage im Streit um die geplante Elbbrücke. Der Bürgermeister, der sich seit langem querstellt, hat jetzt den Landkreis Lüneburg aufgefordert, die Kündigung der sogenannten Brückenvereinbarung zu akzeptieren oder wahlweise untersagt, auf dem Gebiet der Gemeinde zu planen oder zu bauen. Der Landkreis Lüneburg, der bauen will, denkt weder daran, die Kündigung zu akzeptieren noch die Planung zu stoppen.